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VÖHL/WALDECK. Mit ihrem akkubetriebenen Rollstuhl ist eine 58-jährige Frau aus Schloß Holte-Stukenbrock (Landkreis Gütersloh) am Donnerstag bei Fürstental in die Tiefe gestürzt. Einsatzkräfte der Polizei aus Korbach, ein Notarzt, Rettungswagen und Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Korbach, Vöhl und Waldeck waren vor Ort 

Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am 1. Oktober gegen 18.50 Uhr in der Spitzkehre an der Kahle Haardt in Richtung Fürstental. Der Ehemann der 58-Jährigen hatte seinen Pkw an der Spitzkehre geparkt, half der Frau in den Rollstuhl und schob diesen an den Rand des Abhangs. Um den Rollstuhl zu stabilisieren, schaltete die 58-Jährige die Elektronik ein - daraufhin setzte sich der Rollstuhl vorwärts in Bewegung und stürzte den Abhang hinunter. 

Da die Frau nicht angeschnallt war, kam sie nach sechs Metern auf einer kleine Plattform zum Liegen. Der Rollstuhl stürzte weitere 40 Meter den Abhang hinunter. Mit dem Einsatzstichwort "H Absturz Y" wurden nicht nur die Wehren aus Sachsenhausen, Basdorf und Ober-Werbe alarmiert, sondern auch die Kameraden mit der Drehleiter aus Korbach. Insgesamt, so Einsatzleiter Bernd Schäfer, waren 40 Freiwillige vor Ort.

Bei Eintreffen an der Unglücksstelle drang ein Absturz-Sicherungsteam aus Vöhl zur verletzen Person vor, um sie gegen weiteres Abrutschen zu sichern. Parallel dazu wurden mehrere Steckleiterteile zusammengefügt, um diese als schiefe Ebene und als Angriffsweg für den Notarzt und Rettungsdienst zu nutzen. Weiterhin konnte die Einsatzstelle mit Lichtmasten und dem neuen Wechselladerfahrzeug (Abrollbehälter Licht) ausgeleuchtet werden. Der Notarzt versorgte die Frau an der Absturzstelle - sie hatte sich bei dem Sturz eine Kopfverletzung zugezogen und ihre linke Schulter wurde ausgekugelt. 

Ein zusätzlicher Trupp mit Absturzsicherungsgerät machte sich auf den Weg den Rollstuhl  zu orten und für den Transport nach oben vorzubereiten. Nach Angaben von Bernd Schäfer bestand die Gefahr, dass sich die 18 Kilogramm schwere Batterie im Rollstuhl selbst entzündet und eine Flächenbrand hätte auslösen können. Die Bergung der verletzten Person geschah mit Feuerwehrleinen und einer Korbschleiftrage. Im Nachgang konnte die verletzte Frau mit einem RTW ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden. 

Link: Einsatzstandort am 1. Oktober 2020 an der Hangseite Kahle Haardt.

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DIEMELSEE. Schwere Verletzungen hat sich am Sonntagabend eine Frau aus Adorf bei einem Alleinunfall zugezogen - sie stürzte mit ihrer Yamaha und fiel fünf Meter tief eine Böschung hinunter.

Auf Nachfrage hieß es aus Polizeikreisen, dass die 62-Jährige mit ihrer Yamaha die Arolser Straße gegen 19.30 Uhr aus Richtung Raiffeisentankstelle zur Ortsmitte unterwegs war. In Höhe der "Hundegrube" kam die Bikerin aus bislang nicht geklärter Ursache in einer scharfen Kurve nach links von der Fahrbahn ab, prallte mit ihrem Motorrad gegen den Bordstein und wurde den Hang hinuntergeschleudert - im Böschungshang kam die Frau aus der Gemeinde Diemelsee zu Liegen. 

Mit 18 Einsatzkräften rückte die Adorfer Feuerwehr an. Die Leitung hatte Gemeindebrandinspektor Römer übernommen. Nach Absprache mit dem Korbacher Notarzt konnte die Patientin mit einer Schleifkorbtrage nach oben gebracht und dem Johanniter Rettungsdienst übergeben werden.

Ein angeforderter Rettungshubschrauber stand nicht zur Verfügung, weil sämtliche Flieger im Einsatz waren. Daraufhin wurde die Patientin mit schweren Verletzungen nach Korbach transportiert. An der Yamaha entstand Sachschaden von 1000 Euro.  (112-magazin.de)

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Publiziert in Polizei

WETHEN/WARBURG. Zu einem Einsatz bei Wethen mussten die Feuerwehren aus Rhoden und Wethen am Sonntag ausrücken - etwa 30 Ehrenamtliche unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Volker Weymann waren an einer Rettungsaktion bei der Kibitzmühle beteiligt.

Nach Angaben der Polizei war ein 78-jähriger Landwirt aus Warburg (Kreis Höxter) mit Mäharbeiten auf seiner Wiese beschäftigt. Technische Probleme am Frontmähwerk ließen den Senior vom Deutz absteigen, um nach dem Problem zu schauen. Dabei setzte sich der Schlepper infolge einer nicht angezogenen Handbremse in Bewegung und erfasste den rechten Unterschenkel des Mannes, überrollte diesen und kam führerlos nach etwa 300 Metern in einem Graben kurz vor der Autobahn (A 44) zum Stehen.

Ein abgesetzter Notruf erreichte um 15.55 Uhr die Rettungsleitstelle, die umgehend Polizei, Notarzt, eine RTW-Besatzung und die Feuerwehren alarmierte. Bei Eintreffen der Feuerwehr ließ Volker Weymann den Trecker aus dem Graben ziehen, um Öl aus der beschädigten Ölwanne aufzufangen. Zeitgleich wurde der Patient nach der ärztlichen Untersuchung mit einer Schleifkorbtrage zum RTW transportiert.

Verletzt wurde der Senior mit dem RTW in das Krankenhaus nach Warburg gefahren und dort aufgenommen. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Mit einem Baustellen-Kran haben Rettungsdienst, Bergwacht, Feuerwehr und THW am Donnerstag einen verletzten Anstreicher von einem Gerüst sicher zu Boden gebracht. Nötig geworden war der ungewöhnliche Weg, da sich die neue Korbacher Drehleiter nicht ausfahren ließ.

Rettungsdienst, Notärztin, Feuerwehr sowie Bergwacht und THW, die gemeinsam die Höhenrettungsgruppe bilden, wurden gegen 10 Uhr in den Katthagen - gegenüber dem alten Feuerwehrstützpunkt - in der Korbacher Altstadt gerufen, nachdem sich dort ein 26-jähriger Anstreicher auf dem oberen Teil eines Baugerüsts am Knie verletzt hatte. Der junge Handwerker aus Korbach musste zur Behandlung ins gebracht werden, konnte aber nicht eigenständig das Gerüst verlassen. Der Plan der Einsatzkräfte sah vor, den Verletzten mit der Drehleiter in einer speziellen Schleifkorbtrage sicher zu Boden zu bringen.

Plan B wie Baustellenkran
Noch während die Notärztin und ihre Kollegen vom Rettungsdienst den Patienten auf dem Gerüst medizinisch versorgten, bereitete die Feuerwehr die Drehleiter vor. Das erst im Mai übergebene Fahrzeug versagte jedoch den Dienst - durch ein Sensor-Problem in der Absicherung, wie sich später herausstellte. Rasch entschieden die Einsatzkräfte, zur Rettung des Verletzten den an einer benachbarten Baustelle stehenden Turmdrehkran zu nutzen.

Gerhard Söhne, erfahrener Kranführer der Korbacher Baufirma Fisseler, stellte sich und seinen Kran sofort zur Verfügung. Kurzerhand wurde die Schleifkorbtrage mit einem speziellen Geschirr am Haken des Krans befestigt. Punktgenau hievte Söhne die Schleifkorbtrage auf das Gerüst - und nachdem der Verletzte darin lag und gesichert war, ging es hinab. Dabei hing ein THW-Höhenretter an der Trage und begleitete den Patienten nach unten. Dort nahmen ihn Rettungskräfte in Empfang und brachten den 26-Jährigen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Selbstverständlich, zu helfen
Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, mit seinem Kran die Einsatzkräfte zu unterstützen, sagte später Gerhard Söhne. Der 62-jährige Waldecker, der selbst bis vor zwei Jahren aktiver Feuerwehrmann in seinem Heimatort war, ist seit 1976 bei der Firma Fisseler beschäftigt. Kein Wunder also, dass er den Kran auch unter den besonderen Umständen am Donnerstag sicher und versiert bediente - dass er einen verletzten Menschen zu Boden bringen sollte, brachte den alten Hasen nicht aus der Ruhe. "Nervös war ich nicht", sagte Söhne, "und wenn ich helfen kann, dann helfe ich gerne." Augenblicke nach Ende der Aktion stand Söhne wieder auf "seiner" Baustelle und hievte Baumaterial für seine Kollegen an Ort und Stelle.

Sensor sperrte Leiter
Das technische Problem mit der Drehleiter ist inzwischen behoben. Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt erklärte auf Nachfrage, ein Sensor in der Leiterauflage habe den Betrieb der Leiter außer Kraft gewesetzt - Schmidt sprach von einem technischen Defekt. Dadurch habe eine elektronische Sicherung das Leiterpaket gesperrt. Diese Sicherung dient laut Schmidt dazu, die Standsicherheit des Fahrzeugs nicht zu gefährden. Vorwürfe, der Drehleiter-Maschinist habe einen Fehler gemacht, wollte der Stadtbrandinspektor gar nicht erst aufkommen lassen. "Alle Maschinisten wurden intensiv in der Bedienung des neuen Fahrzeugs geschult", sagte der oberste Korbacher Brandschützer. Ähnliche Probleme habe es gelegentlich auch mit der früheren Drehleiter gegeben. "Das ist eindeutig eine Frage der Technik", versicherte Schmidt. Das Problem sei umgehend erkannt und gemeinsam mit dem Kundendienst bereits vor Ort besprochen worden. Ersatzteile seien bereits am Donnerstag bestellt worden und würden vorsorglich ausgetauscht. "Die Einsatzbereitschaft der Drehleiter ist aber schon jetzt wieder hergestellt", sagte der Feuerwehrchef. 

Das THW erklärte, man hätte den Verletzten auch ohne Drehleiter oder Kran sicher zu Boden bringen können. Derartige Rettungsverfahren würden regelmäßig trainiert, vor zwei Jahren sogar ganz in der Nähe der aktuellen Einsatzstelle: Damals ließ das THW einen "Verletzten" vom Turmumgang der Kilianskirche hinab - zum Artikel mit Fotos bitte hier klicken. (pfa)  


Links:
THW Korbach
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 28 Februar 2017 22:52

Alarmübung: Saunabrand in Hotel am Edersee

NIEDER-WERBE. Ein Saunabrand im Wellnessbereich eines Hotels am Edersee war das Szenario einer Übung, zu der vier Feuerwehren nach Nieder-Werbe gerufen wurden. Mehrere vermisste Personen galt es zu finden und zu retten.

Zu der Übung wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute nicht nur per Sirene, sondern auch über die neuen digitalen Funkmeldeempfänger alarmiert. Eingebunden in die Alarmübung waren neben den Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehr Nieder-Werbe auch die Kameraden aus Ober-Werbe, Sachsenhausen und Höringhausen. Übungsobjekt war das "Flair-Hotel Werbetal" in Nieder-Werbe, in dem ein Saunabrand im Wellnessbereich angenommen wurde.

So lautete das Stichwort bei der Alarmierung "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" - sofort eilten die Kameraden an die Gerätehäuser und anschließend zur Einsatzstelle. Dort angekommen, verschaffte sich Einsatzleiter Michael Neumann aus Nieder-Werbe, der die Übung ausgearbeitet hatte, zunächst einen Überblick. Nach ersten Erkenntnissen sollte die Sauna unter dem Dach des Hotels brennen und mehrere Personen galten als vermisst. Daraufhin leitete die ersteintreffende Feuerwehr aus Nieder-Werbe umgehend einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung über das Treppenhaus ein. Parallel brachten die Kameraden aus Sachsenhausen die dreiteilige Schiebleiter am Gebäude in Stellung, um von außen in die betroffenen Räume vordringen zu können. Die Kameraden aus Ober-Werbe und Höringhausen stellten nach ihrem Eintreffen eine Wasserversorgung her und begannen einen weiteren Innenangriff von der Rückseite des Gebäudes.

Schnell fanden die Einsatzkräfte im komplett verrauchten Saunabereich erste Personen, die in dem Szenario teilweise bewusstlos waren. Die Rettung erfolgte per Tragetuch über das Treppenhaus, aber auch durch Abseilen vom Balkon mit einer Schleifkorbtrage. Beim Suchen der Vermissten leistete die Wärmebildkamera abermals gute Dienste. Insgesamt wurden sechs Personen aus dem Gebäude gerettet und weitere aus Zimmern in den unteren Etagen evakuiert.

Nachdem die Übung beendet war, führte Hotelbesitzer Christian Gerlach die Feuerwehrleute nochmals durch das nun nicht mehr verrauchte Gebäude, so dass sich alle Einsatzkräfte einen Eindruck über die Beschaffenheit des Gebäudes machen konnten. Klaus Sohl, Wehrführer von Nieder-Werbe, dankte den Betreibern des Hotels, dass sie ihr Haus für eine solche Übung zur Verfügung gestellt hätten. "Solche Ausbildungen erlauben es den Einsatzkräften, im Ernstfall besonders schnell und effektiv helfen zu können", verdeutlichte der Wehrführer. (r/pfa) 


Links:
Feuerwehr Nieder-Werbe
Feuerwehr Ober-Werbe
Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Höringhausen
Hotel-Restaurant Werbetal

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Publiziert in Feuerwehr

WIRMIGHAUSEN. Um den Rettungsdienst zu unterstützen, sind am Montagmorgen die Feuerwehren aus Wirmighausen und Adorf ausgerückt: Nach einem medizinischen Notfall im Ortsteil Wirmighausen galt es, den Patienten aus dem Haus zu tragen.

Zunächst waren am Morgen die Besatzung des in Adorf stationierten Rettungswagens der Johanniter und der Korbacher Notarzt nach Wirmighausen geeilt. Dort versorgten die Rettungskräfte einen Mann nach einem medizinischen Notfall. Weil der Mann ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, ein einfaches Hinaustragen auf der Rettungsdienst-Trage wegen der baulichen Voraussetzungen nicht möglich war, forderten die Einsatzkräfte die Unterstützung der Feuerwehr an. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin gegen 7.30 Uhr die Wehren aus Adorf und Wirmighausen.

Die beiden Wehren rückten mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften aus. Unter der Leitung des Gemeindebrandinspektors Karl-Wilhelm Römer und seines Stellvertreters Torsten Behle nahmen die Feuerwehrleute eine sogenannte Schleifkorbtrage vor und brachten die Patienten damit schonend und sicher aus dem Wohnhaus ins Freie. Dort wurde der Mann umgelagert und schließlich mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht.

Langwieriger Einsatz vor einer Woche
Erst vor genau einer Woche war die Adorfer Feuerwehr im Einsatz, nachdem auf der Strecke in Richtung Padberg der mit Altbatterien beladene Anhänger eines Lkw-Gespanns umgekippt war. Mit im Einsatz waren auch der Gefahrgutzug der Feuerwehr Bad Arolsen und die Feuerwehr Vasbeck. Die L 3076 blieb mehrere Stunden voll gesperrt. (pfa)


112-magazin.de berichtete über den langwierigen Einsatz und ein unschönes Randgeschehen:
Mit Autobatterien beladener Lkw-Anhänger umgekippt (02.01.2017, mit Fotos)
Bredelarer Straße bleibt weiterhin gesperrt (02.01.2017)
Lkw-Unfall: Straße nach über sechs Stunden wieder frei (02.01.2017, mit Fotos)
Dreister Dieb beklaut Feuerwehr Adorf: Blitzleuchten weg (03.01.2017)

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Eine am Bahndamm in der Windmühlenstraße abgestürzte Frau haben am Samstagabend Anwohner, Rettungsdienst und Feuerwehr gerettet. Die Frau war zwar bis auf ein paar Kratzer unverletzt geblieben, konnte aber aus eigener Kraft nicht mehr die steile Böschung zurück zur Straße gelangen.

Die Korbacherin war zu Fuß vom Eidignhäuser Weg aus Richtung Innenstadt kommend in die Windmühlenstraße gegangen. Neben einer Sitzbank am Bahndamm stürzte die Fußgängerin aus noch unbekannten Gründen zwischen Büschen und Bäumen hindurch den Bahndamm an der Linie zwischen Haupt- und Südbahnhof hinunter.

Anwohner wurden auf die in Not geratene Frau aufmerksam, weil sie den Schein einer Taschenlampe am Bahndamm sahen. Als sie der Frau hinaufhelfen wollten, hielt diese sich an einem Baum fest, dessen Ast jedoch abbrach. Daraufhin stürzte sie erneut den Abhang hinunter und blieb etwa auf der Hälfte liegen. Wenig später trafen zunächst die Besatzung eines promedica-Rettungswagens und dann auch die Korbacher Feuerwehr ein. Einer der Rettungsassistenten stieg, gesichert an einer von einem Anwohner zur Verfügung gestellten Leine, den Abhang zu der Frau hinunter.

Feuerwehrleute legten schließlich mehrere Steckleiterteile an der Böschung aus und schufen so eine improvisierte Treppe. Darauf sicherten die Brandschützer die Frau beim Hinaufklettern. Eine bereitgelegte Schleifkorbtrage kam nicht mehr zum Einsatz. Ihren Rettern dankte die Frau anschließend für ihren Einsatz - und den Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der zu ihr hinuntergestiegen war, nahm die Korbacherin vor Erleichterung und voller Dank in den Arm. (pfa)


Vor einem Monat kam es an einem anderen Bahndamm am Korbacher Stadtrand zu einem ähnlichen Einsatz:
Feuerwehr rettet hilflosen Mann am Bahndamm (02.09.2016, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Korbach

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WALDECK-FRANKENBERG/TIROL. Tödliche Verletzungen bei einem Motorradunfall in Tirol hat eine 59 Jahre alte Frau aus Waldeck-Frankenberg erlitten. Ihr 60-jähriger Ehemann wurde Polizeiangaben zufolge schwer verletzt in eine Klinik geflogen.

Wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte, war es am Freitagvormittag gegen 11 Uhr zu dem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Der 60 Jahre alte Motorradfahrer und seine 59-jährige Ehefrau aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg waren mit ihrem roten Beiwagenmotorrad der Marke BMW von Imst kommend auf der Hahntennjochstraße in einer Motorradgruppe in Richtung Hahntennjoch unterwegs. Ein 49-jähriger Deutscher, der in der Gruppe ebenfalls mit einem Beiwagenmotorrad unterwegs war, überholte laut Polizei das Ehepaar in einer leichten Kurve. Dabei kam es zur Berührung der Fahrzeuge.

Das Motorrad des Ehepaares kam nach der Kollision nach rechts von der Straße ab und stürzte etwa 15 Meter die Böschung hinab. Der Fahrer wurde vom Motorrad geschleudert, seine Frau aus dem Beiwagen heraus. Beide blieben schwer verletzt liegen. Die 59-Jährige erlag den Angaben zufolge noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Der 60-Jährige wurde nach der Erstversorgung durch Einsatzkräfte der Rettung Imst mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus im gut 25 Kilometer entfernten Zams geflogen.

An der Unfallstelle war neben Rettungskräften, zwei Rettungshubschraubern und Polizei auch die Stadtfeuerwehr Imst mit 20 Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz. Die Brandschützer transportieren den Schwerverletzten mit einer Schleifkorbtrage zur Straße hinauf, von wo aus er mit einem der Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen wurde. Die tödlich verletzte Frau wurde nach Feuerwehrangaben mit der Drehleiter geborgen.

Angaben darüber, woher genau das Ehepaar und auch der 49-jährige mutmaßliche Unfallverursacher stammen, machte die Polizei in Tirol nicht. (pfa) 

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Publiziert in Retter
Freitag, 02 September 2016 08:01

Feuerwehr rettet hilflosen Mann am Bahndamm

KORBACH. Einen dementen Mann, der an einem Abhang zwei Meter neben den Bahngleisen der Südschiene lag, haben Feuerwehrleute am Donnerstagabend gemeinsam mit dem Rettungsdienst aus seiner misslichen Lage gerettet. Der 73-Jährige wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, lebt der demente Rentner in einem Pflegeheim, befand sich am Donnerstag aber zur Behandlung im Krankenhaus. Von dort entfernte er sich und kehrte selbständig nicht zurück. Noch während nach ihm gesucht wurde, meldete sich ein Passant, der einen Mann am Abhang zwischen Bahnradweg (Wildunger Landstraße) und ehemaliger Kläranlage (Frankenberger Landstraße) unweit der Gleise liegen sah. Der Rettungsdienst rückte aus, wenig später forderten die Einsatzkräfte auch die Feuerwehr zur Unterstützung an. 15 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers André Casper rückten gegen 19 Uhr zur Kläranlage aus, unter anderem mit Rüstwagen und Drehleiter.

Im Gelände oberhalb versorgte der promedica-Rettungsdienst bereits den hilflosen 73-Jährigen medizinisch. Weil sich die Stelle laut Feuerwehr nur zwei Meter von den Gleisen der Bahnhstrecke Korbach-Frankenberg entfernt befindet, informierten die Einsatzkräfte über die Rettungsleitstelle die Kurhessenbahn. Somit war sichergestellt, dass eventuell herannahende Züge Tempo ihr Tempo hätten verringern können. Während des Einsatzes jedoch fuhr auf dieser Strecke kein Zug.

Die Feuerwehrleute bauten sich mit drei Steckleiterteilen eine sichere Zugangsmöglichkeit am Hang und brachten eine sogenannte Schleifkorbtrage zu dem Patienten hinauf. Der Rentner wurde in die Spezialtrage gelegt und dort gesichert. Anschließend ließen die Brandschützer die Trage mit dem 73-Jährigen auf den Leiterteilen den Abhang hinunter. Unten lagerten Feuerwehr und Rettungsdienst den Mann auf eine herkömmliche Trage um, die RTW-Besatzung brachte ihn schließlich ins Krankenhaus. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut 15 Minuten beendet.

Unklar blieb zunächst, wie der 73-Jährige an die Stelle gelangt war: Möglicherweise war er die Gleise entlang gelaufen und gestürzt oder der Mann war von der alten Kläranlage kommend den Abhang mehrere Meter hinaufgeklettert. Unwahrscheinlich ist dagegen, dass er vom Bahnradweg den Abhang hinuntergestürzt war.

Viel zu tun für die Korbacher Feuerwehr
Hinter den Feuerwehrleute liegt eine anstrengende Woche. Neben den beiden Tagen der offenen Tür am Wochenende mit mehreren tausend Besuchern mussten sie innerhalb einer Woche zwölf Einsatz bewältigen, die teilweise mehrere Stunden dauerten. Unter anderem rückten die ehrenamtlichen Brandschützer zu einem tödlichen Verkehrsunfall, einem Gartenhüttenbrand, dem Brand von etwa 300 Strohballen bei Marienhagen und einem Feuer in einem Reifenbetrieb in Korbach aus. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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HERINGHAUSEN. Nach einem Arbeitsunfall sind zunächst Rettungswagen und Notarzt sowie wenig später zur Unterstützung auch die Feuerwehren aus Adorf und Heringhausen zu einer Baustelle ausgerückt. Dort war ein Mitarbeiter eines Bauunternehmensetwa zwei Meter tief abgestürzt und am Kopf verletzt worden.

Der Arbeitsunfall passierte gegen 11.45 Uhr am Montagvormittag auf einer Baustelle in der Kirchstraße. Dort war ein 55-Jähriger bei Bauarbeiten zwischen Dachsparren hindurchgestürzt und auf einen etwa zwei Meter tiefer liegenden Fußboden geprallt. Über die Art und Schwere der Verletzungen und über die Ursache des Sturzes lagen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.

Der Rettungsdienst der Johanniter Unfall-Hilfe (JUH) aus Adorf sowie der Notarzt aus Bad Arolsen versorgten den Patienten noch auf der Baustelle und forderte zum schonenden Transport von der Absturzstelle zum Rettungswagen und wegen
der unwegsamen Bebauung um 12.05 Uhr die Feuerwehr nach. Die Feuerwehren aus Heringhausen und Adorf rückten mit 15 Mann und drei Fahrzeugen aus und setzten eine sogenannte Schleifkorbtrage zur Rettung des Verunglückten ein.

"Die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte verlief reibungslos", lobte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle (Adorf). Nach rund 40 Minuten war der Einsatz für die Brandschützer beendet. (r/pfa)


Immer wieder arbeiten Retter und Brandschützer nach Arbeitsunfällen Hand in Hand, zum Beispiel vor anderthalb Jahren in Adorf:
Feuerwehr befreit verschütteten Mann aus Silo (05.03.2015, mit Video/Fotos)

Link:
Feuerwehr Diemelsee

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