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Samstag, 27 August 2011 10:32

Regen spült Schlamm in den Ort

HÖRINGHAUSEN. Erneut hat starker Regen eine Schlammwelle in einen Ort gespült: Nach der Lawine von Rhena am Freitagabend ist am Samstagmorgen braune Brühe auf die Alrafter Straße in Höringhausen geflossen.

Von einem Acker an der Alrafter Straße am Ortsrand des Waldecker Stadtteils lief der Matsch auf die Fahrbahn, woraufhin die Rettungsleitstelle gegen 9.30 Uhr die Feuerwehr alarmierte. Die Kameraden beseitigten die flüssige Erde mit Schaufeln und Besen, außerdem spülten die Brandschützer den Asphalt mit dem Schnellangriff des Tankers sowie mit Wasser aus Hydranten sauber. Dabei kamen zwei C-Rohre zum Einsatz. "Nach knapp 90 Minuten war der Einsatz beendet", wie Wehrführer Jens Lahme auf Anfrage von 112-magazin.de sagte. Neun Feuerwehrleute waren an dem Einsatz beteiligt.


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Feuerwehr Höringhausen

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 26 August 2011 20:23

Schlammlawine vor Feuerwehrhaus - mit Video

RHENA. Eine wahre Schlammlawine hat am Freitagabend den Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus geflutet. Auch auf der vorbeiführenden Straße stand der Matsch bis zu 15 Zentimeter hoch.

Ein heftiger Gewitterregen ging gegen 18.15 Uhr über dem Korbacher Ortsteil nieder. Wie zuletzt vor drei Jahren verwandelte der starke Regen das Erdreich von einer neben dem Feuerwehrgerätehaus gelegenen Weide in eine Schlammlawine, die den Berg hinunter und direkt auf den Vorplatz gespült wurde. Von dort aus lief die dreckige Brühe auch in das Domizil der Brandschützer, vor allem aber auf die Straße Am Goddelsberg. Von dort aus bahnte sich der Bach aus Matsch seinen Weg in Richtung Sportplatz.

Die Rhenaer zögerten nicht lange, griffen zu Schaufeln, Flitschen und Besen, zwei Landwirte kamen mit einem Traktor mit Räumschild und einem Radlader. Außerdem eilten die Kameraden der Korbacher Stützpunktfeuerwehr zu Hilfe. Sie setzten unter anderen das neue Großtanklöschfahrzeug ein - das GTLF verfügt über eine sogenannte Selbstschutzeinrichtung, die eingentlich bei Bodenfeuern genutzt wird: An der unteren Front befinden sich Wasserdüsen, mit denen im Brandfall die Flammen kurz vor Erreichen des Fahrzeugs gelöscht werden. In Rhena bewährte sich die Selbstschutzeinrichtung als komfortabler Kärcher-Ersatz. Erst nach mehrstündigem Einsatz war das große Reinemachen am Gerätehaus bewältigt.

Das Gewitter sorgte am frühen Abend außerdem für einen kurzzeitigen Ausfall der Stromversorgung im Upland: Ein Blitz schlug in einen hölzernen Stromleitungsmasten zwischen Welleringhausen und Bömighausen ein. Die ausgerückten Feuerwehrleute brauchten nicht mehr zu löschen, das Feuer an dem Holzmasten war bereits weitgehend von selbst erstickt. Techniker der EWF setzten die Stromleitung rasch wieder instand.

Publiziert in Feuerwehr
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