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Mittwoch, 23 Dezember 2015 08:46

Teurer Tannenbaum: Jäger kassiert Dieb ab

FRANKENBERG/SACHSENBERG. Als verfahrene Situation könnte man den folgenden Bericht beschreiben: In den frühen Morgenstunden wurde ein Jagdpächter auf einen Pkw aufmerksam, der sich gegen 5.15 Uhr in einem Waldgebiet zwischen Schreufa und Sachsenberg festgefahren hatte. Der Jäger saß im letzten Mondlicht an einer Wiese und wollte dem Schwarzwild nachstellen. Gestört durch das ständige Aufheulen des Motors und der durchdrehenden Reifen, begab sich der Waidmann zu dem etwa 150 Meter entfernten Ford-Fahrer und erkundigte sich nach dessen Beweggründen, zu dieser Zeit einen verschlammten Waldweg zu befahren.

Der 28-jährige Ford-Fahrer musste nicht viel erklären: Aus dem Kofferraum seines Autos ragte noch die Spitze eines frisch geschlagenen "Tannenbaums". Die Sache war also klar, hier handelte es sich um einen klassischen Fall von Diebstahl. Bevor der Jagdpächter die Polizei anrufen konnte, wurde der Waldfreveler aus Frankenberg kleinlaut und räumte den Diebstahl ein. Er bot sich an, den Baum bezahlen zu wollen, außerdem würde er dem Jagdpächter mit 50 Euro das Herausziehen seines Pkw´s vergüten. 

Der Waidmann stellte eine eigene Rechnung auf: 200 Euro für das Bergen des Ford, dafür das keine Anzeige erstattet wird 100 Euro und 200 Euro für den Weihnachtsbaum. Zusammen also 500 Euro, die der Dieb sofort bezahlen sollte. Ließe sich der Frankenberger nicht auf den Deal ein, so versicherte der Jäger dem 28-Jährigen, müßte er die Polizei umgehend verständigen, die mitsamt einem Bergungsunternehmen anrücken würde. Nach kurzer Überlegung sagte der 28-Jährige zu, die 500 Euro bezahlen zu wollen. Da sich in seinem Portmonee aber nur 120 Euro befanden, wollte er den Rest noch am gleichen Tag vorbeibringen.

Darauf ließ sich der Jäger nicht ein. Gemeinsam bestiegen die beiden Männer den Geländewagen des Jägers und fuhren nach Sachsenberg zu einer Bankfiliale. Dort holte der 28-Jährige das Geld ab und überreichte dem Jäger die komplette Summe. Auch der Jäger hielt sein Wort und zog den Ford mit Seilwinde und Allrad aus dem verschlammten Rückeweg heraus. Einen Teil des Geldes wird der Jagdpächter dem Waldbesitzer, in dessen Fichtenkultur der Baum geschlagen wurde, vorbeibringen. Die 200 Euro für das Bergen des Ford möchte der Jäger selbst behalten. Die 100 Euro für die unterlassene Anzeige werden einer gemeinnützigen Institution zugeführt.

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Publiziert in Polizei

WALDECK. Gefangen im Edersee: Bis zu den Hüften im Schlamm des Eder-Bachbettes ist eine Frau eingesunken. Feuerwehrleute befreiten die Frau im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Schlammmassel...

Die Feuerwehren aus Nieder-Werbe und Sachsenhausen wurden am Samstagmittag gegen 12.45 Uhr zu dem ungewöhnlichen Notfall alarmiert. Zunächst rückten die Kameraden nach eigenen Angaben zur genannten Stelle in Richtung Scheid aus. Dort trafen sie auf den Anrufer, der die Einsatzkräfte schließlich zum eigentlichen Ort des Geschehens in Richtung Waldeck lotste. Dort angekommen, stellte sich heraus, dass die Frau tatsächlich etwa 400 Meter von der Ederseerandstraße entfernt im Schlamm des Bachbettes feststeckte.

Die Feuerwehrleute rüsteten sich mit Schaufeln und Schleifkorbtrage aus und stiegen die Böschung hinab. Bei der Frau angekommen, überprüfte ein Feuerwehrsanitäter zunächst den Gesundheitszustand der Frau. Sie war unverletzt, steckte aber bis zu den Hüften im Morast fest. Die Frau mittleren Alters aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf hatte ihren Hund befreit, der zuvor vom Schlamm gefangen war. Beim Herausziehen des Vierbeiners sank die Frau ihrerseits ein und konnte sich allein nicht mehr befreien. "Je mehr sie sich bemühte, desto tiefer sank sie ein", erklärte der stellvertretende Waldecker Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer gegenüber 112-magazin.de. 

Mit Schaufeln machten sich die Brandschützer daran, die Fußgängerin auszugraben. "Dies gelang uns schnell, und wir führten sie zurück zur Randstraße, wo sie von ihrem Ehemann in Empfang genommen wurde", heißt es auf der Internetseite der Feuerwehr Sachsenhausen.

Für die freiwilligen Feuerwehrleute aus beiden Waldecker Stadtteilen war der ungewöhnliche Einsatz nach gut einer Stunde beendet.


Links:
Feuerwehr Sachsenhausen
Feuerwehr Nieder-Werbe

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NIEDER-SCHLEIDERN. Am Morgen nach dem Unwetter haben Feuerwehrleute und Einwohner von Nieder-Schleidern die Aufräumarbeiten in dem von Schlammmassen überzogenen Korbacher Stadtteil fortgesetzt. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes unterstützten sie dabei mit Muskel- und Maschinenkraft.

Ein heftiger Regenschauer war am Samstagabend über Nieder-Schleidern hinweggezogen, die Wassermassen rissen vor allem die Erde von frisch bestellten Feldern mit sich - die braune Brühe schoss über Wiesen, Wege und Straßen, durch Gärten und Wohnhäuser. Nur wenige Minuten dauerte das Unwetter, doch die Folgen waren enorm. "So etwas hat es die letzten 40 Jahre hier im Ort nicht gegeben", sagte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt.

Während sich die Einsatzkräfte am Samstagabend in erster Linie darum kümmerten, die vollgelaufenen Keller von rund einem Dutzend Häusern so gut es ging von Wasser und Schlamm zu befreien (wir berichteten, zum Artikel hier klicken), war am Sonntag Großreinemachen vor allem auf Straßen und Gehwegen auf dem Programm. Dazu ließ der Stadtbrandinspektor nicht nur die Feuerwehren aus Nieder-Schleidern, Goldhausen und Eppe alarmieren; bereits am Samstagabend hatte Schmidt die Mitarbeiter des von ihm geleiteten Bauhofes angefordert. "Innerhalb einer halben Stunden hatten sich zwölf Mitarbeiter gefunden, und das, obwohl wir keine Rufbereitschaft haben und derzeit noch viele Kollegen in Urlaub sind", sagte der Feuerwehr- und Bauhofchef.

Der Bauhof ging mit schwerem Gerät vor: Mit Radladern schoben die Männer den Schlamm zusammen, fuhren ihn mit Lastwagen ab. Den Kies, der von Wirtschaftswegen oder vom Spielplatz ins Dorf gespült wurde, fuhren die Helfer zu verschiedenen Feldwegen in der Umgebung. Eine Kehrmaschine sorgte dafür, dass Straßen und Gehwege grob gereinigt wurden. Für den "Feinschliff" sorgte dann die Feuerwehr, die aus zahlreichen Strahlrohren die Asphaltflächen sauber spritzte.

Ortsvorsteher Helmut Jäger-Keuling, der bei den Aufräumarbeiten am Sonntagmorgen ebenfalls zur Schaufel griff und Schlamm schüppte, lobte die Einsatzbereitschaft der Helfer. Die Zusammenarbeit sei hervorragend, sagte auch Wehrführer Martin Sauerwald. Um alle Helfer bei Laune zu halten, gab es am Vormittag ein gemeinsames Frühstück. Der Stadtbrandinspektor dankte den Einsatzkräften der Feuerwehr und den Bauhof-Mitarbeitern: "Die meisten hatten für diesen Sonntag bestimmt andere Pläne, aber niemand hat sich beklagt". Während am Samstagabend 50 Brandschützer im Einsatz waren, stellten die Wehren für Sonntag insgesamt 40 Freiwillige. Der Bauhof war mit zwölf Mitarbeitern vor Ort.

Es sei nötig gewesen, die Aufräumarbeiten am Morgen nach dem Unwetter durchzuführen und nicht bis Montag damit zu warten. "Wenn auf den Schlamm den ganzen Sonntag die Sonne scheint, ist er am Montag hart wie Beton". Schmidt äußerte sich zuversichtlich, die gröbsten Schäden im Ort bis zum frühen Nachmittag beseitigt zu haben.

In den Wohnhäusern - laut vorläufiger Bilanz von Sonntagvormittag waren zwölf Gebäude "massiv betroffen" - haben die Bewohner wohl noch tage- oder wochenlang mit den Aufräumarbeiten zu tun. "Im Prinzip kann ich meinen kompletten Keller neu machen", sagte ein Anwohner des Bäukerweges gegenüber 112-magazin.de. Er werde wohl alle Kellerräume komplett leerräumen und sämtliche Gegenstände und Möbel entsorgen müssen. "Dann kann ich komplett mit dem Kärcher alles dampfstrahlen", sagte der Anwohner.

Einer der am schwersten betroffenen Geschädigter in der Straße Auf der Schläde hat laut Stadtbrandinspektor Schmidt bereits in der Nacht bis 4 Uhr früh eine geflutete Wohnung komplett entkernen müssen. "Dort haben die Bewohner sämtliche Laminatböden rausgerissen, das Wohnzimmer steht jetzt im Garten".


Ähnliche Auswirkungen hatte im Juli ein Unwetter in Ottlar:
Starkregen: Sturzbäche reißen Geröll und Schlamm mit sich (11.07.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 06 September 2014 22:11

Wolkenbruch: Wasser und Schlamm fluten Keller

NIEDER-SCHLEIDERN. Ein kurzer, aber heftiger Wolkenbruch hat sich am Samstagabend über dem Korbacher Stadtteil Nieder-Schleidern entladen: Mehrere Keller liefen voll Wasser und Schlamm, die Wassermassen spülten Dreck und Schotter auf Straßen und Höfe.

Nur wenige Minuten tobte das Unwetter mit Starkregen am Samstag gegen 19.30 Uhr, dann war der Spuk schon wieder vorbei. Zurück blieben überall im Ort die Spuren der Naturgewalt: Schlamm und Geröll waren von den frisch gepflügten und bestellten Äckern und von Feldwegen in den Korbacher Stadtteil gespült worden, der Spielplatz-Kies fand sich auf den darunter verlaufenden Bäukerweg wieder.

In etwa zehn Wohnhäuser drangen die Sturzbäche ein, ließen Keller voll Wasser und Schlamm laufen. Bei einem Haus in der Straße Auf der Schläde am nordwestlichen Ortsrand presste das dreckige Gemisch eine Kellertür auf und suchte sich seinen Weg. Weil das Gebäude am Hang liegt, war auch das Erdgeschoss betroffen. Mit Schneeschiebern, Schaufeln, Besen und Flitschen reinigten die Bewohner das Erdgeschoss, während sich Feuerwehrleute mit einer Wasserstrahlpumpe um den Keller kümmerten.

Auch stellvertretender Wehrführer betroffen
"Da sieht man mal, welche Kraft das Wasser hat", sagte der stellvertretende Wehrführer von Nieder-Schleidern, Franz Haselkamp. In seiner Brust schlugen am Samstagabend zwei Herzen - zum einen wollte er als Feuerwehrmann seinen Mitbürgern helfen, zum anderen war seine Familie selbst betroffen: Im Keller der Familie Haselkamp stand die braune Brühe zeitweise 30 Zentimeter hoch.

Die Nachbarn gegenüber waren zum Zeitpunkt des Unwetters zum Joggen in der Feldgemarkung in Richtung Oberschledorn unterwegs - und bekamen dort nur wenige Regentropfen ab, während zu Hause die Wasser- und Schlammmassen in den Keller flossen. Umso größer war die Verwunderung bei der Rückkehr. Die Höhe des Schadens war dort, wie auch bei den übrigen Betroffenen, zunächst nicht absehbar.

Im Einsatz waren neben vielen privaten Helfern die Feuerwehren aus Nieder-Schleidern, Goldhausen und Eppe unter der Leitung des örtlichen Wehrführers Martin Sauerwald. Ortsvorsteher Helmut Jäger-Keuling, der sich während des Unwetters nicht im Dorf aufhielt, verschaffte sich nach seiner Rückkehr einen Überblick über die Schäden. In zwei Wohnhäusern war durch das eindringende Wasser der Strom ausgefallen.

Später am Abend war auch Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt vor Ort. "Alle Keller sind nun frei von Wasser", sagte Korbachs höchster Brandschützer um 22 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt habe er Einsatzende verfügt. Es sei geplant, am Sonntagmorgen mit Hilfe des Bauhofes und der Feuerwehren die Fahrbahnen zu reinigen und weitere notwendige Arbeiten zu verrichten. "Das hat in der Dunkelheit keinen Zweck", sagte Schmidt.

Weitere Einsätze am Samstagabend
Weitere Feuerwehreinsätze gab es am Samstagabend auf der L 3388 bei Waldeck, wo Schlamm auf die Fahrbahn gespült worden war, und in Bad Wildungen, wo Wasser aus dem Keller eines Geschäftshauses in der Brunnenstraße gepumpt werden musste.


Ähnliche Auswirkungen hatte im Juli ein Unwetter in Ottlar:
Starkregen: Sturzbäche reißen Geröll und Schlamm mit sich (11.07.2014, mit Fotos)

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STORMBRUCH/OTTLAR/HERINGHAUSEN. Am zweiten Abend in Folge haben Regenfälle mit extremen Niederschlagsmengen für Feuerwehreinsätze gesorgt: Betroffen war vor allem die Großgemeinde Diemelsee, wo mehrere Straße unter Wasser standen, Keller vollgelaufen und Gullys durch Schlamm, Geröll und Treibgut verstopft waren.

Mit 45 Litern Wasser je Quadratmeter in nur zehn Minuten erreichten die Niederschläge sintflutartige Ausmaße. Auf Rekordniveau war auch die Zahl der Helfer, die sich innerhalb weniger Minuten in Stormbruch, Ottlar und Heringhausen mit Schaufeln und Besen bewaffneten: Annähernd 200 Feuerwehrleute und Bürger bekämpften die Auswirkungen der abendlichen Flut. Mehrere Landwirte stellten Schlepper zur Verfügung, um Geröll oder Treibgut abzufahren. "Viele Hände, schnelles Ende" - so brachte ein Feuerwehrmann das gemeinsame Schaffen in eine knappe Formel. "Die Bevölkerung ist wieder einmal zusammengerückt", sagte ein Bewohner Ottlars. Erst Ende Mai, als am Ortsrand ein Stall brannte, hätten die Bewohner bei der Hilfe für die betroffenen Landwirte gemeinsam Großes geleistet.

Großes leistete auch der Regen am Freitag: Nach starken Niederschlägen fassten die Gräben, Bäche und Wasserdurchlässe die fließenden Massen nicht, das Wasser floss daher über Straßen und Wege. Waren Wasser, Schlamm, Geröll und Holz erst einmal in den Orten angelangt, waren im Nu die Kanaleinläufe verstopft. Die Folge: Das Wasser stand auf den Straßen - in der Ottlarer Ortsmitte beispielsweise rund 30 Zentimeter hoch. Erst nachdem die Gullyeinläufe wieder frei waren, lief das Wasser ab. Zurück blieben eine matschige Schicht, Geröll.

Neben den Feuerwehren aus mehreren Diemelseer Ortsteilen unter der Leitung der stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer waren auch die Kameraden aus Bad Arolsen mit im Einsatz: Sie wurden mit ihrem neuen Gerätewagen Hochwasserschutz angefordert. Die Arolser Einsatzkräfte pumpten unter anderem einen vollgelaufenen Heizungskeller aus.

Gegen 22 Uhr, gut zwei Stunden nach der Alarmierung, rückten die Wehren wieder zu den Gerätehäusern ab. Erst am Vorabend hatten starke Regenfälle für mehrere Feuerwehreinsätze vor allem am Edersee gesorgt. Hier waren in erster Linie die Straßen von Herzhausen nach Vöhl und von Herzhausen nach Harbshausen betroffen: Mehrere Bäume waren auf die Fahrbahnen gekippt und mussten beseitigt werden. So wie am Donnerstag betraf der Starkregen auch am Freitag nur ein relativ kleines Gebiet: Die Niederschläge trafen vor allem Stormbruch, Ottlar und Heringhausen. Die übrigen Diemelseer Ortsteilen waren so gut wie überhaupt nicht betroffen. Die Ausläufer sorgten allerdings im benachbarten Upland ebenfalls für Feuerwehreinsätze: In Usseln fand sich Geröll auf der Hochsauerlandstraße in Höhe einer Tankstelle, in der Straße Auf dem Roth war ein Baum umgekippt.

Video folgt!

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Donnerstag, 24 Mai 2012 12:20

Schlammlawine fließt durch Wohnhäuser

MENGERINGHAUSEN. Zwei Wohnhäuser in der Straße Am Weinberg sind durch eine Schlammlawine beschädigt worden. Vorausgegangen war ein kräftiger Gewitterschauer mit starkem Regen und Hegel.

Die Leitstelle alarmierte gegen 17.30 Uhr am späten Mittwochnachmittag die Feuerwehr Mengeringhausen. Nach starken Hagel- und Regenfällen war eine Feld oberhalb des Weinberges überspült worden, Schlamm ergoss sich in die darunterliegende Gärten und Wohnhäuser. Besonders schwer hatte es nach Angaben der Feuerwehr zwei Wohnhäuser am Ende der Sackgasse getroffen.

Schlamm des Feldes überspülte die Gärten komplett und lief in die Kellerschächte der Häuser und dann quer durch die gesamten Gebäude. Die mit rund 25 Mann und vier Fahrzeugen ausgerückte Feuerwehr Mengeringhausen sicherte unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Sven Eichweber und des Wehrführers Jörg Jakobschak die Kellerschächte und reinigten grob die Wohnetagen der Häuser. Dabei setzten sie zwei Wassersauger und diverse C- und D-Strahlrohre zur Reinigung ein.

Nach umfangreichen Reinigungsarbeiten an den betroffenen Wohnhäusern, sowie den eingesetzten Gerätschaften rückten die Einsatzkräfte nach rund dreieinhalb gegen 21 Uhr ab. Weitere Straßen im Wohngebiet Feldflosse waren ebenfalls von diesem Regen- und Hagelschauer betroffen, allerdings nicht in dem Ausmaß wie Am Weinberg.


Link:
Feuerwehr Mengeringhausen

Erst Anfang Mai war ein Unwetter über die Region hinweggezogen:
Gewitter mit Starkregen und Hagel: Wehren im Dauereinsatz (02.05.2012, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 22 Mai 2012 00:15

Sturzbäche aus Schlamm nach Gewitter

VÖHL/BASDORF. Nach einem kurzen, aber sehr heftigen Gewitterschauer sind Vöhler Feuerwehrleute ausgerückt, um die Hinterlassenschaften des Unwetters zu beseitigen. Ein Gemisch aus Schlamm und Wasser war am Montagabend durch mehrere Vöhler Straßen geflossen, auch das Maislabyrinth bei Basdorf war betroffen.

Nach dem Gewitterschauer mit Regenmengen von bis zu 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Minuten in den Gemarkungen Vöhl und Basdorf wälzte sich gegen 19 Uhr ein Mix aus Schlamm und Wasser aus den höher Gebieten - aus den Feldfluren von Marienhagen - durch mehrere Vöhler Straßen und hinterließ zahlreiche verstopfte Regenabflüsse sowie eine Schlammschicht auf den Straßen Zum Köppel, Gartenstraße, Arolser Straße und Am Brunkel. Die Feuerwehr Vöhl reinigte die Straßen mit Wasser und Besen.

Nachdem die Straßen von Vöhl wieder sauber waren, ging der Reinigungsdienst beim Maislabyrinth in Basdorf weiter. Auch dort hatte der Gewitterschauer seine Spuren hinterlassen. Das Wasser-Schlamm-Gemisch war in den Gastraum und die Toilettenanlage geflossen, dies reinigten die Betreibern aber selbst. Die Aufgabe der Feuerwehr bestand nach Angaben des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk darin, den vor dem Gastraum befindlichen öffentlichen Parkplatz vom Dreck zu befreien.

Auf dem Parkplatz stand eine Schlammschicht von zehn bis 15 Zentimeter Höhe auf einer Fläche von 80 Quadratmetern. Mit einem Radlader beseitigte man den größten Anteil des Schlamms, den Rest beseitigten die Brandschützer mit der Schnellangriffseinrichtung ihres Fahrzeugs.

Die letzten der acht Einsatzkräfte der Feuerwehr Vöhl kehrten gegen 22 Uhr zum Gerätehaus nach Vöhl zurück. "Danach begann aber noch der Reinigungsdienst von Fahrzeug und Material", verdeutlichte Schenk am späten Abend im Gespräch mit 112-magazin.de. Mindestens eine halbe Stunde war nach dem gut dreistündigen Einsatz dafür notwenig.

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Freitag, 19 August 2011 10:42

Unwetter: Blitzeinschläge lassen Sirenen heulen

WALDECK-FRANKENBERG. Starkregen und Gewitter sind in der Nacht über den Kreis gezogen - mit vergleichsweise harmlosen Folgen.

Von Westen her zog das heftige Gewitter am späten Abend auch über Waldeck-Frankenberg hinweg. Obwohl dabei über Stunden Starkregen und teilweise auch Hagel niedergingen, liefen im gesamten Landkreis keine Keller voll - zumindest gingen bei den Polizeidienststellen und der Rettungsleitstelle keinerlei derartige Meldungen ein. In Viermünden in der Hauptstraße spülte der Regen einen Kanaldeckel hoch, wie der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation am Morgen berichtete. Gegen 5 Uhr meldeten sich gleich zwei Autofahrer auf der Wache - sie gaben an, mit einem Rad durch den offenen Schacht gefahren zu sein und sich dabei je eine Felge beschädigt zu haben.

Sirenen heulen in Wetterburg und Harbshausen
Blitzeinschläge sorgten gegen 23.15 Uhr in Wetterburg und Harbshausen dafür, dass die Sirenen ausgelöst wurden - und über mehrere Minuten im Dauerton heulten. Feuerwehrleute eilten zu den Gerätehäusern, um zu einem vermeintlichen Einsatz auszurücken - die Leitstelle gab jedoch Entwarnung. Um in den Orten wieder für Ruhe zu sorgen, schalteten die Brandschützer die Sirenen komplett aus. Techniker sollten heute Morgen die durch Blitzschlag beschädigten Sirenen reparieren, hieß es.

Ein Stromausfall sorgte laut Polizei in Mengeringhausen dafür, dass im Bioenergiepark auf dem Hagen die Anlage komplett runterfuhr. Beim Wiederanfahren stieg eine größere Menge Wasserdampf auf - laut Polizei üblich in solchen Fällen. Für einen Autofahrer jedoch Anlass genug, um 1.17 Uhr am frühen Freitagmorgen den Ordnungshütern einen vermeintlichen Brand zu melden - Entwarnung jedoch auch in diesem Fall, die Feuerwehr brauchte nicht auszurücken.

Schlamm auf der Straße
Starker Regen spülte am Ortsrand von Waldeck Schlamm auf die Sachsenhäuser Straße. Gegen 23 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die Einsatzkräfte reinigten den Angaben zufolge die Fahrbahn. Unfälle waren durch die Schlammschicht nicht passiert.

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Montag, 26 Mai 2008 15:17

Schlammlawine ergießt sich in Dorf

HEMFURTH. Starker Gewitterregen hat am Donnerstagnachmittag auf einem Maisfeld eine Schlammlawine ausgelöst. Die Lawine aus Schlamm und Geröll wälzte sich nach Angaben von Wehrführer Dirk Rübsam über die Straße Zur Sperrmauer bergab in die Ortsmitte hinein und über die Bringhäuser Straßen bis zur Ederbrücke.

Die Feuerwehr aus Hemfurth-Edersee war mit etwa 25 Kräften rund vier Stunden lang im Einsatz, um die Straße vom Schlamm zu befreien. Aus dem Dorf packten außerdem mehr als 50 freiwillige Helfer an, unter anderem benutzten sie Schüppen, Schneeschieber und Traktoren.

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Starkregen hat am Freitagabend viele Keller voll Wasser laufen lassen und mehrere Straßen überflutet. Bei der Rettungsleitstelle im Korbacher Kreishaus gingen ab etwa 21 Uhr zahlreiche Anrufe ein, woraufhin fast im Minutentakt viele Feuerwehren in Korbach, Waldeck, Edertal, Vöhl, Diemelstadt, Diemelsee, Volkmarsen, Bad Wildungen, Haina, Frankenau, Frankenberg, Burgwald und Rosenthal alarmiert wurden. Vor allem mussten die Einsatzkräfte - in Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach war auch das THW ausgerückt - Keller auspumpen.

Umgestürzte Bäume blockierten unter anderem die Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Meineringhausen, die Kreisstraße 126 zwischen Wangershausen und Rengershausen sowie die Landesstraße 3084 zwischen Alraft und Vöhl. In Gellershausen riss das Wasser große Steine mit sich, die auf der Frebershäuser Straße liegen blieben. In Kleinern wurde die Wesetalstraße überflutet, hier hatte das Wasser auch die Kanaldeckel hochgedrückt. Allein der Korbacher Feuerwehr lagen gegen 22 Uhr rund 30 Hilfeersuchen vor. Die Kameraden mussten aber auch sich selbst helfen, nachdem eine Flut- und Schlammwelle von einem Maisfeld aus vor und auch in das Gerätehaus von Rhena geschwappt war. Dies sei der für Korbach gravierendste Einsatz gewesen, sagte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt in der Nacht. In Rhena kamen - wie andernorts im Kreis auch - ein Radlader und ein Schlepper mit Frontlader zum Einsatz, um der Schlammmengen Herr zu werden.

Die Bundesstraße 253 in der Ortslage von Dainrode wurde überflutet, ebenso machte Regen die Alte Geismarer Straße zwischen Frankenberg und dem Stadtteil Geismar unpassierbar. Auf die Kreisstraße 67 zwischen Benkhausen und Schweinsbühl ging eine Schlammlawine von einem Maisfeld oberhalb der Fahrbahn nieder. Auch die Bundesstraße 252 bei Schmittlotheim war durch eine Schlamm- und Gerölllawine blockiert, hier schaffte ein Landwirt mit einem Frontlader Abhilfe. Vor allem Straßen in Waldgebieten waren nach dem Unwetter überzogen mit einer Mischung aus Blättern, Ästen, Steinen und Schlamm. In Bad Wildungen liefen eine Wohnung und ein Hotel voll Wasser, der Regen lief auch in die Tiefgarage des Maritim Hotels, wie Stadtbrandinspektor Udo Paul gegenüber 112-magazin.de berichtete. Autos wurden aber nicht in Mitleidenschaft gezogen, weil das Wasser nur etwa zehn Zentimeter hoch in der Tiefgarage stand. In Waldeck rückte die Feuerwehr zu einem Bordell aus, weil dort Wasser eingedrungen war.

Besonders betroffen war erneut der 800-Einwohner-Ort Willersdorf, wo es bereits in der Nacht zu Donnerstag schwere Überschwemmungen gegeben hatte. "Da ist praktisch der ganze Ort abgesoffen", sagte der Frankenberger Wehrführer Stefan Stroß. Allein in Willersdorf seien etwa 60 bis 70 von insgesamt 140 Einsatzkräften gebunden gewesen. Eine mit Holzpfählen abgestützte Scheune direkt am Buchbach sei vom Einsturz bedroht gewesen. Das Technische Hilfswerk habe mit Sandsäcken ein weiteres Haus gesichert. Die Frankenberger Feuerwehr besetzte die alte Leitstelle im Katastrophenschutzzentrum, um von dort auf einem eigens geschalteten Funkkanal die zahlreichen Einsätze im Bereich Frankenberg selbst zu koordinieren.

Durch Hemfurth-Edersee wälzte sich die dritte Schlammlawine innerhalb von nur zwei Wochen. Die aktuelle sei schlimmer noch gewesen als die am 15. Mai gewesen, erklärte Wehrführer Dirk Rübsam. Der Schlamm sei erneut von dem Maisfeld oberhalb des Ortes in die Straßen geflossen. Betroffen waren diesmal laut Rübsam auch sieben Keller von Wohnhäusern, die mit Schlamm und Wasser vollgelaufen waren. Darüber hinaus hatte die Wehr aus Hemfurth-Edersee noch die Kameraden aus Affoldern zur Unterstützung angefordert, da das Informationszentrum von E.ON Wasserkraft ebenfalls von Schlamm verwüstet zu werden drohte. Die Einsatzkräfte leiteten die Flut durch behelfsmäßige Dämme um. Außerdem wurde mit Hilfe eines Radladers der Gemeindeverwaltung eine verstopfte Regenrinne oberhalb am Berg gereinigt.

Allein am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag bewältigten feuerwehren und THW rund 130 Einsätze. In vielen Fällen halfen Anwohner, Landwirte mit Schleppern und Mitarbeiter von kommunalen Bauhöfen. Schon am Samstagmorgen rückten in mehreren Städten und Großgemeinden erneut die Feuerwehren aus, um bei Aufräumarbeiten weitere Unwetterschäden zu beseitigen.

Publiziert in Retter
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