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SCHEID. Am 6. Juni ereignete sich gegen 14.45 Uhr auf der Kreisstraße 22 ein Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr - zwei Wohnmobile kollidierten miteinander.

Ein 57-Jähriger aus Frankenberg verließ zur angegebenen Uhrzeit die Halbinsel Scheid in Richtung Nieder-Werbe. Kurz hinter dem Campingplatz Bettenhausen überholte er zwei Radfahrer - eine rot gekleidete Frau und einen dahinter fahrenden grün gekleideten Mann.

Unmittelbar nach dem Überholvorgang kam ihm ein Wohnmobil im angrenzenden Kurvenbereich entgegen, gelenkt von einem 21-Jährigen aus Frankfurt an der Oder. Die Wohnmobile stießen mit den linken Außenspiegeln zusammen, der entstandene Sachschaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt.

Da für die Schuldfrage entscheidend ist, wo genau der Frankenberger die Radfahrer überholt hat, werden die beiden Zeugen, die unmittelbar nach dem Unfall vorbeigeradelt sind, dringend gesucht. Sie sollen sich bitte bei der Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 melden.

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SCHEID. Drei Sachbeschädigungen auf der Halbinsel Scheid beschäftigen derzeit die Beamten der Polizeistation in Korbach.

In der Zeit zwischen dem 3. Juni (17 Uhr) und dem 5. Juni (13.30 Uhr) hatte ein 61-Jähriger einen Pkw-Anhänger und einen Traktor im Marineweg auf Scheid (Höhe Hausnummer 3) abgestellt. In diesem Zeitraum schnitten Unbekannte die rechte Seite der Plane des Anhängers auf - anschließend wurde der rechte Hinterreifen eines Traktors zerstochen, der nur wenige Meter vom Anhänger entfernt stand. Eine weitere Sachbeschädigung ereignete sich in der Straße "Westufer" - hier wurde ein Reifen an einem blauen Mercedes zerstochen.

Den entstandenen Sachschaden schätzen die Korbacher Beamten auf etwa 600 Euro. Die Polizei geht von einem Tatzusammenhang aus und ist auf der suche nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Samstag, 13 Februar 2021 17:57

Tierrettung am Edersee - Wehren rücken aus

WALDECK/EDERSEE. Am Samstag um 9.55 Uhr vibrierten die Tetra-Pager der Freiwilligen Feuerwehren aus Sachsenhausen und Nieder-Werbe. Grund für die Alarmierung waren fünf "eingefrorene" Schwäne, die auf dem Eis des Edersees bei Scheid lagen. 

Nach Angaben des Einsatzleiters Bernd Schäfer hatte ein Anwohner fünf Schwäne auf dem zugefrorenen Edersee in Höhe der Loreley Klippe bemerkt und war der Auffassung, dass diese im Eis eingeschlossen waren und sich nicht selbstständig befreien konnten. Daraufhin wurde der Notruf 112 verständigt und somit die Feuerwehr alarmiert. Vom Yachthafen aus wurde die Lage mittels Fernglas vom Einsatzleiter und den Fahrzeugführern erkundet. Es befanden sich tatsächlich Schwäne ca. 100 Meter vom Ufer entfernt auf dem Edersee.

In unmittelbarer Umgebung der Schwäne befand sich ein Wasserloch, wo der See nicht zugefroren ist. Die Schwäne saßen um dieses Wasserloch herum auf dem zugefrorenen See. In einer Notlage befanden sie sich allerdings nicht. Nachdem die Feuerwehrleute mit Rufen und Klatschen auf sich aufmerksam gemacht hatten, bewegten sich alle fünf Schwäne vom Wasserloch weg und setzten ihren Weg auf dem zugefrorenen Edersee fort. Die 13 Einsatzkräfte konnten zurück in die Standorte verlegen.

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WALDECK/SCHEID. Für einen Wohnmobilbesitzer aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis gab es um Mitternacht ein böses Erwachen - ein Kabelbrand hatte die Batterien in Mitleidenschaft gezogen und ein Relais am Kühlschrank verschmort.

Nach Angaben der Polizei war der Wohnmobilbesitzer am Samstagnachmittag auf dem Campingplatz Bettenhagen bei Scheid eingetroffen und hatte seinen Bus an eine 230 Volt Anlage angeschlossen. Um 23 Uhr wurden Passanten auf die starke Rauchentwicklung im Wohnmobil aufmerksam und riefen über die Notrufnummer die Feuerwehr und die Polizei zur Hilfe. Gemeinsam mit weiteren Passanten konnte der Ennepetaler unter Zuhilfenahme zweier Feuerlöscher den Brand eindämmen. 

Die Wehren aus Nieder-Werbe und Sachsenhausen waren nach der Alarmierung mit fünf Einsatzfahrzeugen und 28 Kräften zügig vor Ort, um mit einem schnellen Angriff die restliche Flamen abzulöschen. Im Nachgang klemmten die Freiwilligen drei Batterien ab und bauten sie aus. Danach übergab Einsatzleiter Bernd Schäfer die Einsatzstelle den Polizeibeamten aus Korbach. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Wehr rückt erneut aus

Wenige Stunden nach dem Einsatz bei Scheid wurden die Wehren erneut alarmiert. Diesmal mussten die Ehrenamtlichen zu einem Notfall nach Höringhausen ausrücken. Ein älterer Herr, der über ein Hausnotrufsystem verfügt, hatte gesundheitliche Probleme bekommen und betätigte die Notruftaste. Da zunächst niemand bei Eintreffen des Rettungsdienstes die Haustür öffnen konnte, wurde die Feuerwehr um 2.50 Uhr über die Leitstelle angefordert.

Durch den Wintergarten gelangten die Spezialisten in das Innere des Hauses und öffneten den Rettungskräften die Tür. An dem Einsatz waren vier Fahrzeuge und 22 Einsatzkräfte aus Sachsenhausen und Höringhausen beteiligt. (112-magazin)


In der letzten Woche hatten die Waldecker Wehren weitere, brisante Einsätze zu meistern:

Link: Bergrettung am Edersee - Großvater, Enkelkinder und Hund in Not (3. August 2018)

Link: 207 Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrand bei Marienhagen (1. August 2018)

Link: Stoppelfeldbrand zwischen Ober-Waroldern und Höringhausen (26. Juli 2018)

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NIEDER-WERBE/SCHEID. Am Sonntag, den 6. Mai ereignete sich gegen 12.30 Uhr, auf der Kreisstraße 22 zwischen Nieder-Werbe und Scheid ein Verkehrsunfall. Hierbei wurde ein Radfahrer von einem schwarzen Audi A3 überholt, die beide in Richtung Nieder-Werbe fuhren.

Der Audi A3 fuhr beim Überholvorgang zu weit über die Mittellinie, sodass der Fahrer eines entgegenkommenden Opel Insignia nach rechts ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Hierbei wurde der Opel beschädigt. Der Fahrer des Audi A3 entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Ob er den Unfall überhaupt bemerkt hat, steht noch nicht fest.

Zeugen des Unfalls werden gebeten sich mit der Polizeistation Korbach unter der Amtsleitung 05631/9710 in Verbindung zu setzen. (112-magazin)

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EDERSEE. Nach einem medizinischen Notfall, den sie auf dem Radweg zwischen Bringhausen und Asel-Süd erlitt, ist eine 61 Jahre alte Frau am Montagnachmittag gestorben. Alle Versuche, die Fahrradfahrerin zu reanimieren, waren erfolglos.

Die Besucherin aus Taunusstein befuhr am Montagnachmittag den Radweg auf der südlichen Seeseite und war nach Angaben von Polizeisprecher Volker König im Abschnitt zwischen der Banfe und Asel-Süd unterwegs, als es gegen 15.15 Uhr zu dem Notfall kam. Notarzt- und Rettungswagen eilten zum Edersee, außerdem machte sich umgehend die Besatzung eines Rettungsbootes der DLRG-Station Fürstental auf den Weg zum gegenüberliegenden Ufer.

Die Frau sei kollabiert und musste reanimiert werden, sagte König. Um die 61-Jährige, die vermutlich einen Herzinfarkt erlitten hatte, in eine Klinik zu fliegen, forderten die Einsatzkräfte über die Leitstelle einen Rettungshubschrauber an. Die Göttinger Maschine Christoph 44 war zu dieser Zeit frei und flog zum Edersee. Weil auf der bewaldeten Südseite keine Möglichkeit zur Landung des Helikopters bestand, landete die Maschine am Westufer auf der Halbinsel Scheid. Dorthin brachten die Helfer der DLRG die Frau. Alle Bemühungen um das Leben der Taunussteinerin waren aber vergeblich, die Dame sei noch am Boden gestorben. (pfa)

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SCHEID/REHBACH. Die auf der Halbinsel Scheid verschwundene Segeljolle mit dem Namen Julia ist wieder aufgetaucht: Nach der Veröffentlichung einer Polizeimeldung teilten mehrere Passanten der Wasserschutzpolizei mit, dass das kleine Boot bei Rehbach im Wasser treibt.

Der Eigentümer hatte die Jolle am Sonntag, 20. September, an einer Steganlage am Ostufer der Halbinsel Scheid aus dem Wasser nehmen und winterfest machen wollen. Das Boot war schifffahrtsüblich in einer Box der Steganlage festgemacht, jedoch nicht gesondert gegen Diebstahl gesichert. Der Bootseigner informierte die Wasserschutzpolizei.

Nachdem die Beamten das orange-weiße und 2,10 Meter lange Boot nicht gefunden hatten, veröffentlichten die Ermittler vom Edersee am vergangenen Mittwoch eine entsprechende Meldung. Daraufhin hätten sich mehrere Anrufer bei der Polizei gemeldet und die Stelle genannt, an der sie die Jolle entdeckt hatten, wie Gerd Paulus vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck am Montag auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte.

Laut Paulus ist das Boot unbeschädigt. Die Beamten gehen nicht davon aus, dass es sich aus der Box am Steg löste und im See bis Rehbach trieb. Vielmehr glaubt Paulus, dass "jemand das Boot nahm, um auf die andere Seeseite zu gelangen". Wer für das unbefugte Benutzen, bei dem die Jolle durchaus hätte beschädigt werden können, verantwortlich ist, war am Montag noch nicht bekannt. Der Bootsbesitzer wurde informiert und gebeten, "Julia" abzuholen.

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SCHEID. Eine kleine Segeljolle, die den Namen Julia trägt, ist von einer Steganlage an der Ostseite der Halbinsel Scheid verschwunden. Der Eigentümer vermutet einen Diebstahl und schaltete die Wasserschutzpolizei ein.

Wie Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei am Mittwochmorgen berichtete, hatte der Eigentümer das Boot am Sonntag aus dem Wasser nehmen wollen und dabei den Verlust festgestellt. Das Boot war schifffahrtsüblich in einer Box der Steganlage festgemacht, jedoch nicht gesondert gegen Diebstahl gesichert.

Das Boot ist orange-weiß, etwa 2,10 Meter lang und hat die Aufschrift "Julia". Mast und Segel befanden sich den Angaben zufolge nicht an dem Boot. Sachdienliche Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei unter der Telefonnummer 05623/5437.

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EDERSEE. Mindestens zwei Bootsmotoren und eine umfangreiche Angelausrüstung sind an zwei benachbarten Steganlagen am Edersee gestohlen worden. Der bisher bekannte Schaden summiert sich auf fast 4000 Euro.

In der Zeit von Sonntagabend bis Dienstagmorgen wurden aus einem Angelboot am Edersee der Elektromotor und die Angelausrüstung gestohlen. Das Boot lag an seinem Liegeplatz an der verschlossenen Steganlage im Bereich Bettenhagen. Die Täter näherten sich vermutlich von der Wasserseite, öffneten die Abdeckplane des Bootes und entwendeten aus dem Inneren den ungesicherten Elektromotor vom Typ Torqeedo 1003 ohne Akku. Weiterhin öffneten sie ein ungesichertes Behältnis und entnahmen eine Angelausrüstung. Diese besteht laut Wasserschutzpolizei aus acht Angelruten mit Rollen, zwei Keschern, einem Echolot "Eagle Seafinder" und einer umfangreichen Kunstködersammlung. Der Gesamtschaden beläuft sich allein hier auf rund 3500 Euro.

An der Nachbarsteganlage wurde in den vergangenen Tagen vom Heck eines Segelbootes ein dort angeschraubter, aber nicht besonders gesicherter Elektromotor des Typs MinnKota entwendet. Dieser Motor hat einen Wert von etwa 300 Euro. Außerdem versuchten die Täter, einen weiteren Motor an einer Segelyacht zu entwenden, scheiterten jedoch an der Sicherung des Motors.

Möglicherweise sind an dieser Steganlage noch weitere Boote betroffen, die Wasserschutzpolizei erreichte aber noch nicht alle Bootseigner. Auch diese Steganlage wurde vermutlich von der Wasserseite aus betreten, da die Steg-Gittertür stets verschlossen ist.

Die Wasserschutzpolizei weist noch einmal darauf hin, "dass es wichtig ist, Bootsmotoren entsprechend zu sichern und die Motornummer zu notieren", wie am Mittwoch Gerd Paulus vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck erklärte.

Die Beamten bitten um Hinweise zu den Tätern oder einem von ihnen genutzten Boot unter der Rufnummer 05623/5437. Dort sollten sich auch Personen melden, denen die genannten Motoren oder Angelutensilien zum Kauf angeboten wurden oder werden.

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SCHEID. Eine umfangreiche Angelausrüstung im Wert von 2500 Euro haben unbekannte Täter von einem Boot gestohlen, das an einer Steganlage am Ostufer der Halbinsel Scheid lag.

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei wurde der Diebstahl irgendwann in der Zeit zwischen Dienstag, 30. Juni, und Montag, 6. Juli, verübt. Die Täter näherten sich dem Liegeplatz des Angelkajütbootes an einer Steganlage auf Scheid vermutlich von der Wasserseite, da die Steganlage mit einer verschlossenen Gittertür gesichert ist. Zunächst wurde die Bootspersenning geöffnet und anschließend gewaltsam die Holztür der Kajüte aufgebrochen.

Aus dem Innenraum wurde eine umfangreiche Angelausrüstung im Gesamtwert von rund 2500 Euro entwendet. Es handelt sich um mehrere Angelruten und sonstiges Zubehör, zum Teil in Angelkoffern. Eine genaue Aufstellung und Beschreibung der entwendeten Gegenstände liegt noch nicht vor.

Die Wasserschutzpolizei in Waldeck bittet um Hinweise unter der Rufnummer 05623/5437.


Kürzlich schlugen Diebe auch in Asel Süd zu:
Edersee: Schwarzer Elektromotor von Angelboot gestohlen (06.07.2015)

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