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Dienstag, 19 Januar 2016 14:51

Kleines Guckloch - Großer Schaden

DIEMELSEE. Derzeit ist es in Waldeck-Frankenberg sehr kalt. Die Scheiben der Autos, die nicht in geschützten Garagen oder Carports untergebracht sind, müssen bei eisigen Temperaturen mühsam freigekratzt werden um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Da dies nicht immer befolgt wird, kommt es in unregelmäßigen Abständen zu Unfällen. So auch am heutigen Dienstagmorgen, als eine 20-jährige Opelfahrerin ihren geparkten Wagen aufschloss um ihren Weg zur Arbeit in Brilon anzutreten.

Die junge Frau hatte ihren Pkw am Montagabend auf dem Parkplatz eines Campingplatzes direkt am Diemelsee abgestellt. Als sie am nächsten Morgen ihr Auto bestieg, kratzte die 20-Jährige ein kleines Guckloch an der Winschutzscheibe frei und fuhr in Richtung der Diemelbrücke. Ein nicht beachteter Grenzstein beendete die Fahrt des Opel-Adam abrubt. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von mindestens 5000 Euro. Ob die junge Dame von ihrer Versicherung in Regress genommen wird, steht zurzeit nicht fest. 

Info:

"Gucklöcher" bei vereisten Scheiben nicht ausreichend
Bei diesen Temperaturen kann es nicht nur zu Bodenfrost und damit stellenweise auch zu Glätte auf Straßen und Wegen kommen. Auch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass "Laternenparker" vor dem Weg zur Arbeit erst einmal die Scheiben ihres Fahrzeugs freikratzen müssen. Die Polizei weist darauf hin, dass "Gucklöcher" für eine sichere Fahrt definitiv nicht ausreichen. Bei der Frontscheibe muss den Angaben zufolge mindestens der Scheibenwischerbereich eis- und beschlagfrei sein.

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Publiziert in Polizei

REINHARDSHAUSEN. Irrfahrt einer Rentnerin: Eine 87-Jährige hat mehrere Schilder und ein Auto gerammt, ist geflüchtet und völlig orientierungslos erst auf einer Wiese zum Stehen gekommen. Die Scheiben ihres Autos waren bei einem Unwetter beschlagen. Die Golffahrerin blieb bei dem Vorfall unverletzt.

Die 87-jährige Wildungerin war am Sonntagnachmittag mit ihrem VW Golf in Reinhardshausen unterwegs, als sie gegen 15.30 Uhr an der Ecke Hauptstraße / Ziergartenstraße nach links von der Fahrbahn abkam, über den Gehweg fuhr und an einer Pizzeria deren Werbeschild und ein Verkehrsschild rammte. Obwohl sie durch beschlagene Scheiben nach dem Unwetter überhaupt nichts mehr sehen konnte, setzte sie nach dem ersten Unfall zurück und fuhr in der ursprünglichen Fahrtrichtung weiter.

Wenig später rammte sie an einer anderen Pizzeria ein geparktes Auto - und fuhr abermals davon. Ein Zeuge notierte sich das Kennzeichen und informierte die Polizei. Bis zum Eintreffen der Streife war die 87-Jährige bis in die Mühlenstraße weitergefahren, wo die Irrfahrt glücklicherweise ohne weiteren Schaden endete: Auf einer Wiese kam der Golf etwa 20 Meter von der Straße entfernt zum Stehen. Wie hoch der Gesamtschaden ist, stand zunächst nicht fest.

Der vorsorglich alarmierte Wildunger Notarzt untersuchte die Frau an Ort und Stelle, sie war aber unverletzt und brauchte nicht in eine Klinik eingeliefert zu werden. Ob die 87-Jährige künftig noch Auto fahren darf, müsse die zuständige Behörde entscheiden, hieß es von der Wildunger Polizei.

Publiziert in Polizei

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