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Mittwoch, 28 April 2021 07:59

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251

WILLINGEN. Dem umsichtigen Verhalten dreier Verkehrsteilnehmer ist es zu verdanken, dass ein Verkehrsunfall am Dienstag auf der Bundesstraße 251 relativ glimpflich verlief.

Auf Nachfrage bei der Polizeibehörde im Landkreis Waldeck-Frankenberg wurde bei dem Unfall eine Person leicht verletzt, ein Sattelzug und zwei Pkws kamen mit Blechschäden davon.

Gegen 12 Uhr befuhr ein Lkw-Fahrer (50) aus Mettmann mit seinem Scania die Bundesstraße 251 aus Richtung Neerdar kommend in Fahrtrichtung Usseln. Auf der langen Geraden, dem Teilstück vor der Bahnunterführung, setzte ein 73-Jähriger aus der Gemeinde Willingen mit seinem schwarzen Toyota zum Überholen des Sattelzugs an. Dabei übersah der Senior einen entgegenkommenden Mercedes Citan, der von einem Mann (21) aus Korbach gesteuert wurde. 

Trotz Vollbremsung aller Unfallbeteiligten konnte eine Kollision nicht mehr vermieden werden. Als hätten sich die Fahrer abgesprochen, sog der Fahrer des 40-Tonners seinen Truck nach rechts auf die Bankette, auch der Mercedes wurde nach rechts gelenkt, streifte dabei aber die Leitplanke. Der Toyota Yaris des Unfallverursachers hingegen wurde zwischen Lkw und Benz eingeklemmt und kam mit erheblichen Blessuren und einem geschätzten Sachschaden von 7000 Euro in die Werkstatt.

Am Scania entstand Sachschaden von 1500 Euro, der Citan wird Reparaturkosten von 3000 Euro hervorrufen. Leichtverletzt wurde der 21-jährige Mann aus Korbach. (112-magazin.de)

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Montag, 10 Februar 2020 18:44

Abschleppdienst muss 40-Tonner bergen

BOTTENDORF/ERNSTHAUSEN. Mit schwerem Gerät musste am heutigen Montag eine Zugmaschine samt Auflieger aus einem Flutgraben an der Bundesstraße 252 herausgezogen werden. Die Firma AVAS aus Frankenberg, zwei Streifenwagenbesatzungen und die Straßenmeisterei Burgwald waren seit 13.40 Uhr im Einsatz, um den 40-Tonner aus dem Graben zu ziehen, die Unfallstelle zu sichern und den Verkehr an der Unfallstelle vorbeizuleiten.  

Wie die Polizei am Montagabend auf Nachfrage mitteilt, war der 49-jährige Ukrainer mit seinem in Polen zugelassenen Lkw gegen 13.25 Uhr auf der B 252 von Bottendorf in Richtung Ernsthausen unterwegs. Nach Angaben des Fahrers wurde er durch die tief stehende Sonne geblendet, der Scania mit Auflieger rutschte nach rechts auf die aufgeweichte Bankette und stürzte in den Flutgraben. Dabei wurde nicht nur der Truck und der Auflieger beschädigt, sondern auch Leitpfosten abgerissen. Der Fahrer blieb unverletzt.

Auf insgesamt 6000 Euro wird der Sachschaden geschätzt. Um 16 Uhr, nachdem die Firma AVAS den Truck aus dem Schlamassel gezogen, die Straße gereinigt und die Unfallstelle durch Warnbaken abgesichert hatte,  konnte der Einsatz beendet werden.  (112-magazin)

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BROMSKIRCHEN/ALLENDORF. Nachdem am gestrigen Montag zwei Personen auf der Bundesstraße 236 bei einem Verkehrsunfall verletzt worden waren, ist bei der Bergung und Entladung des verunglückten Lkws am Abend ein Helfer zusammengebrochen - Notarzt und RTW-Besatzung rückten in den Abendstunden an, um dem Arbeiter zu helfen.

Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn wurde die Feuerwehr Allendorf um 17.43 Uhr nachalarmiert, etwa 30 Einsatzkräfte rückten zur Unfallstelle an der B 236 zwischen Osterfeld und Bromskirchen aus. Dort waren gegen 11.30 Uhr zwei Lastkraftwagen (wir berichteten, hier klicken) kollidiert, wobei der gelbe,  mit Holzpellets beladene Iveco in den Graben gerutscht war. Auf rund 80.000 Euro beläuft sich der Sachschaden an den beiden Trucks - die Kosten für die Bergungsaktion kommen hinzu.

Die Aufgabe der Einsatzkräfte bestand in der Ausleuchtung der Unfallstelle und dem Entladen des 40-Tonners, der mit Holzpellets in Plastiksäcken gefüllt, im Graben lag. Bis 20.45 Uhr, waren die Freiwilligen im Einsatz um den Inhalt in mitgeführte Muldenkipper und Container umzuladen. Während der Durchführung der Arbeiten sackte eine Person plötzlich zusammen, sodass ein Notarzt und ein RTW angefordert werden mussten - Lebensgefahr bestand nach Angaben eines Beteiligten aber nicht.

Beamte der Polizeistation Frankenberg waren ständig vor Ort um die Unfallbetreuung durchzuführen und die Straßensperrung zu überwachen. Bis drei Uhr am Dienstagmorgen dauerten die Bergungsarbeiten an. Danach konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 236

Link: Lkw in Graben geschleudert (26.02.2018, mit Fotos)

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Freitag, 19 Januar 2018 07:20

Spektakuläre Lkw-Unfälle in der Region

BREUNA/MARSBERG. Eine besondere Situation stellte sich am Donnerstag auf der Autobahn 44 im Landkreis Kassel dar. Ein Lkw-Anhänger stürzte auf die Fahrbahn als eine Windböe ihn auf der Talbrücke Breuna erfasste. Die Fahrbahn in Richtung Kassel war seit dem Unfall um 13 Uhr bis 15.30 Uhr vollgesperrt. Anschließend konnte ein Fahrstreifen, später die gesamte Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Nahezu zeitgleich mit diesem Unfall ereignete sich auf der Gegenseite in Fahrtrichtung Dortmund ein spektakulärer Vorfall. Eine Windböe hatte einen Lkw-Anhänger erfasst und zur Seite gedrückt. Der Anhänger stand im 45-Grad-Winkel zur Fahrbahn und drohte von der Brücke zu stürzen. Auch diese Fahrbahn war zunächst voll gesperrt. Wie durch ein Wunder erfasste eine weitere Böe den Anhänger und richtete ihn wieder auf. Der Lastzug konnte daraufhin seine Fahrt unbeschädigt fortsetzen.

Fahrerisches Geschick bewies ein Trucker, der seinen blauen 40-Tonner auf der Kreisstraße 65 aus Richtung Heddighausen in Fahrtrichtung Marsberg gesteuert hatte. Auf dem Höhenrücken erfasste eine Windböe den Laster und drückte ihn nach rechts von der Fahrbahn. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer sagten gegenüber 112-magazin.de aus, dass der Fahrer diese Aufgabe meisterhaft gelöst habe. Mehrfach stand der Scania bis zum Stillstand vor dem Kippen. Die Kreisstraße musste für den Verkehr gesperrt werden (112-magazin/ots)

Link: Mann stirbt bei Verkehrsunfall - Ursache noch unklar (18.01.2018, mit Fotostrecke)

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