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Donnerstag, 03 Juni 2021 18:44

Hoher Sachschaden bei Unfall in Stormbruch

STORMBRUCH. Zu einem Verkehrsunfall mit etwa 30.000 Euro Sachschaden wurden die Beamten der Korbacher Polizei am Donnerstag alarmiert. Verletzt wurde niemand.

Um 12.38 fuhr eine 41-Jährige aus dem Kreis Borken mit ihrem Ford Puma auf der Sauerlandstraße in Richtung Ortsausgang - an der dortigen Kreuzung wollte die Frau von der abknickenden Vorfahrtsstraße geradeaus in Richtung Giebringhausen abbiegen. 

Bei diesem Fahrmanöver übersah die Fahrerin ein auf der Vorfahrtsstraße fahrendes Fahrzeug, das die Sauerlandstraße in Richtung Ortsmitte befuhr - die 31-Jährige aus dem Raum Winterberg konnte nicht mehr ausweichen und die Fahrzeuge kollidierten frontal miteinander.

Die Unfallverursacherin rutschte im Anschluss an den Unfall über einen angrenzenden Gehweg und prallte gegenüber des Sportplatzes in ein Geländer. Glücklicherweise blieben beide Fahrerinnen unverletzt. Mitarbeiter der Gemeinde Diemelsee sperrten das stark beschädigte Geländer ab.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro, sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden an Gehweg und Geländer beziffern die Beamten der Polizeistation Korbach mit etwa 10.000 Euro.

Link: Unfallstandort Sauerlandstraße in Stormbruch (3. Juli) 

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Publiziert in Polizei
Samstag, 13 Juni 2020 10:37

Fahrfehler: Mit Polo in Fiat gekracht

DIEMELSEE. Vermutlich zu schnell in eine Kurve gefahren ist am Freitag gegen 15 Uhr eine 51-jährige Frau aus Willingen mit ihrem Polo in der Ortsdurchfahrt Stormbruch - sie und ihr Beifahrer (19) kamen mit einem RTW ins Briloner Krankenhaus.

Nach Zeugenaussagen befuhr die 51-Jährige die Ortslage von Stormbruch (K63) aus Richtung Diemelsee in Fahrtrichtung Ottlar. In einer 90 Grad-Kurve geriet die Rumänin infolge überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und versuchte den VW nach rechts zu ziehen, dabei übersteuert sie den Pkw, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in einen auf dem Grundstück an der Sauerländerstraße abgestellten Fiat - gestoppt wurde der Polo aber erst durch eine Tanne.

Nach dem Aussteigen aus dem Unfallfahrzeug verlor die Fahrerin das Bewusstsein, sie stürzte auf den Boden. Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der RTW-Besatzung um die 51-Jährige. Im Nachgang brachte der Rettungswagen die beiden Fahrzeuginsassen ins Briloner Krankenhaus. Der im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassene grüne Polo hatte aufgrund des Front- und Seitenschadens nur noch Schrottwert (500 Euro), das Fahrzeug wurde abgeschleppt.

Ebenfalls Schrottwert hat der graue, im Hochsauerlandkreis zugelassene Fiat-Punto. Der Polo traf den Punto an der hinteren rechten Achse so unglücklich, dass Achsaufhängung und Rahmen sich verzogen hatten. Zu einem späteren Zeitpunkt alarmierte die Rettungsleitstelle die Freiwillige Feuerwehr Stormbruch, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen. Gefertigt wurde das Unfallprotokoll von Beamten der Polizeidienststelle Korbach.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort K63 am 12. Juni 2020 in der Sauerlandstraße


Publiziert in Polizei

MARSBERG/BREDELAR. Polizeikräfte mussten am Donnerstagabend einen Mann festnehmen. Dieser hatte andere Personen und sich selbst mit einer Waffe bedroht.

Der 93-jähriger Mann löste am Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz auf der Sauerlandstraße in Bredelar aus. Innerhalb seiner Familie war gegen 19.45 Uhr ein Streit ausgebrochen. Der 93-jährige Mann drohte hierbei sich und andere umzubringen, wenn er und seine 83-jährige Frau in ein Seniorenheim gebracht würden.

Nachdem die Verwandten das Haus verlassen konnten, informierten sie die Polizei. Da der Senior legal mehrere Schusswaffen besaß, wurde eine Spezialeinheit hinzugezogen. Diese konnte den Mann unverletzt festnehmen. Die Polizei stellte die Waffen des Mannes sicher. Der 93-Jährige wurde an das Ordnungsamt übergeben. Um seine ebenfalls unverletzte Ehefrau kümmerte sich die Familie. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

DIEMELSEE-STORMBRUCH. In der Nacht zu Dienstag waren Randalierer auf dem Gelände des Sportplatzes in der Sauerlandstraße unterwegs. Sie zerstörten am Vereinsheim zwei Scheiben, dabei verletzte sich einer der Rowdys offensichtlich so stark, dass Blutspuren zu sehen waren.

In der Damentoilette warf der Randalierer einen Stein durch das Fenster und zerstörten dabei auch noch ein Waschbecken. Der Schaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise zum Täter nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.  (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN/USSELN. Dreister Benzindiebstahl in Usseln - die Polizei bittet um Mithilfe.

Erneut haben bislang unbekannte Täter in der Usselner Hochsauerlandstraße getankt ohne zu bezahlen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag um 7.54 Uhr, an der Tankstelle Sauerland Tank.

Wie der Besitzer des Unternehmens gegenüber 112 magazin.de mitteilte, war am frühen Sonntagmorgen ein silberfarbener Mercedes C-Klasse an die Zapfsäule gefahren. Während der Beifahrer ausgestiegen war um zu Tanken, blieb der Fahrer im Benz sitzen. Nach Füllen des Tanks brauste das Duo mit geöffnetem Tankdeckel davon und hinterließ eine offene Tankrechnung über 62,99 Euro. Die Angestellte, die den Vorgang beobachtet hatte, benachrichtigte unverzüglich die Polizei.

Bemerkenswert dabei: Die Kennzeichen (FKB) wurden erst kürzlich gestohlen, eines davon befand sich zur Tatzeit auf dem Armaturenbrett hinter der Windschutzscheibe der C-Klasse. Zeugen berichten, das der silberfarbene Mercedes mit geringer Geschwindigkeit am Sonntag durch Willingen gefahren sei, später dann am Stryck-Parkplatz gehalten habe.

Bei den Tätern soll es sich um zwei Männer mit südländischem Erscheinungsbild handeln.

Wer Hinweise zu den Tätern oder dem Fahrzeug geben kann, der wird gebeten, sich mit der Polizei Korbach in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer lautet 05631/971-0.

Link: Verbrecher klaut von Polizei sichergestelltes Auto: U-Haft (6. Dezember 2014)

Link: Verfolgungsjagd durch Waldeck: Diemelseer flüchtig (9. Dezember 2015)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 12 September 2017 14:37

Fußgänger von Milchlaster erfasst: Schwer verletzt

BREDELAR. Ein Fußgänger ist auf der Sauerlandstraße von einem Milchtransporter erfasst und schwer verletzt worden. Der 37-jährige Mann war in der Ortsdurchfahrt auf die Fahrbahn gelaufen - offenbar ohne auf den Lastwagen zu achten.

Der Milchtransporter befuhr nach Polizeiangaben von Dienstag am Montagmorgen die Bundesstraße 7 in Richtung Marsberg. "In Höhe eines Parkplatzes rannte der 37-jährige Mann aus Olsberg auf die Straße", sagte ein Polizeisprecher, ohne näher auf die Umstände einzugehen. Auf der Fahrbahn kam es zum Zusammenstoß mit dem Lkw.

Der schwer verletzte Fußgänger wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. (ots/pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei
Sonntag, 19 März 2017 19:24

Schwerer Unfall in Raumland

RAUMLAND. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Morgen auf der B 480 in Raumland. Dabei mussten zwei Frauen aus ihrem Auto befreit werden. Glücklicherweise wurden beide nur leicht verletzt.

Der Unfall

Gegen 07.00 Uhr am Morgen war ein VW Golf von Bad Berleburg kommend in Richtung Raumland unterwegs. Im Bereich einer starken Rechtskurve verlor die junge Fahrerin am Steuer des Wagens die Kontrolle über ihren Golf. Sie kam nach links von der Fahrbahn ab, streifte eine Leitplanke und überfuhr eine Mauer, bevor sie dann auf ein Grundstück stürzte. Der Wagen mit den beiden Frauen an Bord blieb dort auf den Rädern stehen. Beim Aufprall wurde der Wagen derart verformt, dass die Türen sich nicht mehr öffnen ließen.

Die Ersthelfer

Ein junger Mann, der als Anwohner den Unfall beobachtet hatte, alarmierte Rettungsdienst und Polizei. Außerdem unterstützte er die eingesetzten Kräfte vor Ort weiter der Versorgung und Betreuung der beiden verletzten Pkw-Insassen.

Der Rettungsdienst

Durch die Leitstelle des Kreises Siegen Wittgenstein wurden die DRK Rettungswagen aus Bad Berleburg und Erndtebrück alarmiert. Ebenso wurde die Notärztin aus Bad Berleburg zum Einsatzort entsandt. Die Rettungsassistenten und die Notärztin kümmerten sich vor Ort um die beiden verletzten Frauen. Sie stiegen ins Auto hinzu, überwachten die Patientinnen medizinisch und betreuten sie, bis die Feuerwehr sie aus ihrem Auto befreit hatte. Auch danach wichen die DRK Mitarbeiter und die Notärztin nicht von ihrer Seite und brachten sie schließlich ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr

Unter der Gesamteinsatzleitung von Stadtbrandinspektor Matthias Limper war der Löschzug 1 der Feuerwehr Bad Berleburg mit Löschgruppenfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug und Einsatzleitwagen und die Löschgruppe Raumland mit Tanklöschfahrzeug und Tragkraftspritzenfahrzeug zur Einsatzstelle ausgerückt. In enger Absprache mit dem Rettungsdienst wurde die Rettung aus dem Unfallfahrzeug vorbereitet. Dabei entschied man sich für eine Patientenorientierte Rettung. Das heisst, es wird besonderer Wert auf eine Immobilisation der Wirbelsäule gelegt. Deshalb setzten die Rettungskräfte neben einem so genannten Stifneck, mit dem man den Kopf stabilisieren und die Halswirbelsäule schützen kann, auch ein KED-System, vergleichbar mit einem Rettungskorsett, ein. Damit können die Patienten komplett immobilisiert werden. Außerdem wurden ein Spineboard (Rettungsbrett zur achsengerechten Rettung) und eine Vakuummatratze eingesetzt, in der man Patienten im Prinzip „völlig steif“ lagern kann, ohne die Wirbelsäule weiter zu beeinträchtigen.

Diese zeitaufwendigere Version einer Rettung kann man nur dann wählen, wenn die Patienten nicht in akuter Lebensgefahr schweben und nicht zeitkritisch versorgt werden müssen.

Der Gegensatz zur Patientenorientierten Rettung wäre die so genannte „Crash-Rettung“, bei der die Patienten so schnell wie möglich aus dem Auto befreit werden müssen, um eine akute Lebensgefahr abzuwenden. Bei solchen zeitkritischen Rettungen, bei denen es nur noch ums Überleben geht, kann die aufwendige Immobilisation dann vernachlässigt werden, um die nötige Zeit einhalten zu können.

Neben der technischen Rettung in enger Absprache mit dem Rettungsdienst stellten die Kameraden aber auch den Brandschutz sicher, schauten nach auslaufenden Kraftstoffen und stellten Flutlichtstrahler zur Verfügung, damit die Frauen gewärmt werden konnten und ein Auskühlen verhindert werden konnte. Dies ist insbesondere bei Traumapatienten von enormer Bedeutung, da die Blutgerinnung bei Absinken der Körperkerntemperatur nachlässt.

Die Polizei

Der Streifenwagen traf gemeinsam mit dem ersten Rettungswagen an der Einsatzstelle ein. Die Polizeibeamten teilten sich auf: Während der eine sofort den Rettungsdienst unterstützte und zur Betreuung der Patientinnen mit ins Unfallauto stieg, wurden parallel dazu die Straße abgesperrt und Zeugen befragt. Außerdem wurde der Unfallhergang ermittelt und andere Ursachen, wie zum Beispiel Alkohol, ausgeschlossen.

Publiziert in SI Retter

STORMBRUCH. Ein technischer Defekt an einer Heizdecke ist laut Kripo der Grund für den folgenschweren Wohnausbrand mit zwei Todesopfern im Diemelseer Ortsteil Stormbruch. Das Feuer war am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen und hatte innerhalb kurzer Zeit das gesamte Dachgeschoss erfasst. Für den 55 Jahre alten Hausbesitzer und seine 81-jährige Mutter kam jede Hilfe zu spät.

Die beiden Bewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten nur noch tot im ersten Stock des Hauses gefunden werden. Bei der von der Staatsanwaltschaft in Kassel angeordneten Obduktion wurden die Vermutungen der Beamten bestätigt: Mutter und Sohn waren an den Folgen einer Rauchgasintoxikation gestorben.

Zwischenzeitlich haben Gutachter des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) und Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei die Brandstelle eingehend untersucht. Sie stellten dabei keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung oder ein fahrlässiges Handeln fest, so dass diese beiden Möglichkeiten als Brandursache ausscheiden. Das Feuer brach laut Polizeisprecher Volker König im Schlafzimmer der Seniorin aus. "Als Brandursache kommt ein technischer Defekt an einer Heizdecke in Betracht", sagte der Sprecher am Freitag. (ots/pfa) 


Auch ein Brand mit zwei Toten in Hörle Anfang Dezember war von einer Heizdecke ausgelöst worden:
Volkmarsen: Zwei Tote bei Brand in Hörle (05.12.2016, mit Video/Fotos)
Brand mit zwei Toten von defekter Heizdecke ausgelöst (19.12.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

STORMBRUCH. Auch zwei Tage nach dem Großbrand in der Ortsmitte von Stormbruch mit zwei Todesopfern ist die Ursache noch unklar, wie die Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte. Bei dem Feuer in der Sauerlandstraße waren am frühen Sonntagmorgen der 55 Jahre alte Hausbesitzer und seine 81-jährige Mutter ums Leben gekommen.

Ein Anwohner hatte den Brand bemerkt und um 4.47 Uhr über Notruf die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte und der Polizei stand das in massiver Bauweise errichtete Zweifamilienhaus auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Vollbrand (wir berichteten). 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Großgemeinde Diemelsee, aus Willingen und aus Korbach löschten den Brand und verhinderten ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude. Für die beiden Bewohner kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Noch während der Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Dies gestaltete sich schwierig, weil Teile des ausgebrannten Hauses einsturzgefährdet sind. Die Ermittlungen dauerten an, erklärte am Dienstag ein Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Die hiesige Kripo habe das hessische Landeskriminalamt (LKA) in die Untersuchungen einbezogen. Brandsachverständige des LKA würden die Brandstelle ebenfalls noch untersuchen, hieß es. Wann dies erfolgt, stand am Dienstag noch nicht fest.

Brand in Hörle forderte ebenfalls zwei Tote
Der tragische Brand in Stormbruch ruft Erinnerungen an das Feuer im Volkmarser Ortsteil Hörle Anfang Dezember wach: Damals waren bei einem nächtlichen Wohnhausbrand ebenfalls zwei Menschen ums Leben gekommen. Seinerzeit fand die Kripo heraus, dass eine defekte Heizdecke das folgenschwere Feuer ausgelöst hatte. (pfa) 


Über den Brand in Hörle berichtete 112-magazin.de damals ausführlich:
Volkmarsen: Zwei Tote bei Brand in Hörle (05.12.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei

STORMBRUCH. Zwei Menschen sind bei einem Großbrand in Stormbruch am frühen Sonntagmorgen ums Leben gekommen, es handelt sich offenbar um eine 81 Jahre alte Frau und ihren 55-jährigen Sohn. Feuerwehrleute und Kriminalpolizisten entdeckten die beiden Opfer bei der Absuche des Gebäudes am Morgen.

Ein Anwohner hatte den Brand bemerkt und um 4.47 Uhr über Notruf die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte und der Polizei stand das in massiver Bauweise errichtete Zweifamilienhaus auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Vollbrand. Das Anwesen befindet sich in der Ortsmitte von Stormbruch und liegt an der Sauerlandstraße.

Innenangriff aus Sicherheitsgründen abgebrochen
Etwa 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Großgemeinde Diemelsee, aus Willingen und aus Korbach rückten aus. Ein Innenangriff musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden, wie Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer gegenüber 112-magazin.de erklärte. Die Treppe in die oberen Geschosse habe bereits in Flammen gestanden, außerdem hätten herabstürzende Teile die Einsatzkräfte in Gefahr gebracht. Den Bewohnern habe man nicht mehr zu Hilfe kommen können. Die Brandschützer verhinderten aber ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude und brachten den Wohnhausbrand relativ schnell unter Kontrolle.

Galten die ältere Dame und ihr Sohn zunächst als vermisst, so bestätigten sich am Morgen alle Befürchtungen: Feuerwehr und Polizei entdeckten gegen 8.40 Uhr zunächst einen, gegen 9.30 Uhr den zweiten Leichnam. Die Polizei bestätigte inzwischen, dass die Identität der beiden Leichen steht fest. Es handelt sich demnach um den 55-jährigen Hausbewohner und um seine 81-jährige Mutter. Durch die Staatsanwaltschaft Kassel wurde eine Obduktion der beiden Leichen angeordnet, um die genaue Todesursache festzustellen.

Keine Hinweise auf eine Straftat
Die Polizei gab die geschätzte Schadenshöhe am Morgen mit 250.000 Euro an. Das gesamte Zweifamilienhaus sei unbewohnbar und könne aufgrund der Einsturzgefahr in Teilbereichen derzeit nicht betreten werden, erklärte Polizeisprecher Manfred Bergener. Somit stehe auch die Brandursache noch nicht fest, hieß es. "Hinweise auf eine Straftat gibt es aber nicht", erklärte Bergener. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei Korbach geführt.

Der Brand forderte nicht nur ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten. Zwei Rettungswagen und der Korbacher Notarzt waren an der Einsatzstelle, ebenso Bürgermeister Volker Becker und Pfarrer Jörg Schultze als Notfallseelsorger. Große Teile der Dorfbevölkerung von Stormbruch kamen am Morgen in die Sauerlandstraße, die während der Löscharbeiten komplett gesperrt war. Mit bangen Blicken verfolgten sie die Lösch- und Nachlöscharbeiten sowie die ersten Ermittlungen der Polizei. Nachbar Karl-Heinz Jakob sagte, es sei "unbeschreiblich, was hier abgegangen ist. Das kann man mit Worten nicht beschreiben." Noch am Tag zuvor habe er mit seinen Nachbarn gesprochen.

Geruch wie verbranntes Gummi
Andere Stormbrucher berichten, sie hätten am frühen Morgen auf dem Heimweg von der Versammlung des Schützenvereins einen seltsamen Geruch im Ort wahrgenommen, dessen Ursprung sie aber nicht hatten zuordnen oder lokalisieren können. "Das hat gerochen, wie wenn man einen Gummistiefel verbrennt", sagte ein junger Mann. Der 55-Jährige sei selbst noch am Abend bei der Versammlung gewesen, hieß es.

Um die Einsatzkräfte zu versorgen, kochten Anwohner Kaffee und schmierten Brötchen. Ein Tisch in der Ortsmitte des idyllischen Ortes, auf dem zur Zierde alte Milchkannen stehen, wurde kurzerhand zur Verpflegungsstation für die Einsatzkräfte umfunktioniert. Vor allem den Atemschutzgeräteträgern, die von mehreren Seiten und auch aus dem Korb der Willinger Drehleiter aus gegen die Flammen vorgegangen sind, war eine Stärkung willkommen. Die Rettungskräfte an der Einsatzstelle brauchten nicht tätig zu werden, keiner der eingesetzten Feuerwehrleute zog sich eine Verletzung zu.

Brand in Hörle forderte ebenfalls zwei Tote
Der tragische Brand in Stormbruch ruft Erinnerungen an das Feuer im Volkmarser Ortsteil Hörle Anfang Dezember wach: Damals waren bei einem nächtlichen Wohnhausbrand ebenfalls zwei Menschen ums Leben gekommen. Damals hatte die Kripo herausgefunden, dass eine defekte Heizdecke der Grund für den Brand war. Wann mit einem Ermittlungsergebnis im aktuellen Fall zu rechnen ist, war am Sonntag zunächst nicht abzusehen. (pfa) 


Über den Brand in Hörle berichtete 112-magazin.de damals ausführlich:
Volkmarsen: Zwei Tote bei Brand in Hörle (05.12.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
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