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KASSEL. Am Montagvormittag wurde eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal gegen 10.15 Uhr auf der A 44 in Richtung Kassel auf einen Sattelzug aufmerksam, bei dem die seitliche Plane des Anhängers sichtlich nach außen gewölbt war. Die Beamten zogen den Lkw daraufhin am Parkplatz Bärenberg aus dem Verkehr und führten eine Verkehrskontrolle durch.

Dabei stellte sich heraus, dass der kroatische Sattelzug 20 sogenannte Big Bags geladen hatte, die jedoch mangelhaft gesichert waren und so nicht hätten transportiert werden dürfen. Der Lkw war den Frachtpapieren zufolge aus Österreich gekommen und auf dem Weg in den Wartburgkreis in Thüringen. Die Big Bags waren offensichtlich falsch verladen und zudem nicht mit den Euro-Paletten darunter verbunden worden. Außerdem waren sie während der Fahrt bereits stark verrutscht und drückten gegen die seitliche Plane.

Nach Einschätzung der Beamten hätten plötzliche Fahrmanöver dazu führen können, dass die Plane aufplatzt, was anschließend wiederum zu schweren Unfällen hätte führen können. Dem 19 Jahre alten Fahrer wurde an Ort und Stelle die Weiterfahrt untersagt. Die insgesamt etwa 25 Tonnen schwere Ladung musste bei einer Kasseler Firma teilweise umgeladen, sowie die auf dem Anhänger verbleibenden Big Bags nachgesichert werden. 

Gegen den kroatischen Fahrzeughalter leiteten die Autobahnpolizisten ein Bußgeldverfahren ein. Aufgrund der schweren Verstöße und der langen Fahrstrecke wurde ein Einziehungsbetrag von über 3200 Euro festgesetzt. Vor der Weiterfahrt musste durch die Firma eine entsprechende Sicherheitsleistung in dieser Höhe erbracht werden. Die weiteren Ermittlungen sind nun an die Zentrale Bußgeldstelle des Regierungspräsidiums Kassel abgegeben worden. (ots/r)

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Donnerstag, 25 März 2021 07:22

Sattelzugfahrer 24 Stunden am Stück unterwegs

KASSEL. Beamte des Polizeireviers Ost führten am Mittwoch (17. März) vergangener Woche und am Montag (22. März) auf der Bundesstraße 7 bei Kaufungen Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durch. Insgesamt 22 Lkw überprüften die Polizisten an den beiden Tagen und stellten mehrere Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten fest.

Drei Lkw-Fahrer erwartet ein Bußgeld von jeweils 60 Euro und ein Punkt in Flensburg, da sie die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert hatten. Sie durften ihre Fahrt erst fortsetzen, nachdem sie ihre Ladung vor Ort nachgesichert hatten. Die Kontrolle am vergangenen Mittwoch hatten die Beamten des Reviers Ost in der Zeit zwischen 10 Uhr und 13 Uhr durchgeführt. Von den sieben überprüften Sattelzügen stellten sie bei einem Fahrer aus Rumänien erheblich Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest. Wie die Beamten bei der Kontrolle herausfanden, hatte er ohne Ruhezeit 24 Stunden am Stück am Steuer seines Lkw gesessen. Darüber hinaus stellten sie fest, dass er die erforderlichen Wochenruhestunden deutlich unterschritten hatte. Ihn erwartet nun wegen der Verstöße ein Gesamtbußgeld von 1.200 Euro. 

An gleicher Stelle hielten die fachkundigen Polizisten am Montag, in der Zeit zwischen 9.30 und 16:00 Uhr 15 Sattelzüge an. Ein polnischer Fahrer hatte die vorgegebene Ruhezeit von 9 Stunden nicht eingehalten, indem er sich bereits nach 6 Stunden wieder ans Steuer seines Sattelzugs gesetzt hatte. Er muss mit einem Bußgeld von 240 Euro rechnen. Ein weiterer kontrollierter Fahrer aus Serbien hatte mehrfach die Lenkzeiten überschritten und sich zudem nicht an die Ruhezeiten gehalten. An einem Tag war er bereits nach 5 Stunden, an einem anderen nach 6 Stunden Ruhezeit weitergefahren. Wegen der Verstöße erwartet ihn ein Gesamtbußgeld von 1.410 Euro.

Trauriger Spitzenreiter bei den Kontrollen auf der B 7 war ein Sattelzugfahrer aus Polen, der über 20 Stunden ohne Unterbrechung unterwegs war. Darüber hinaus unterschritt er die vorgeschriebenen Ruhezeiten, weshalb er nun mit einem Gesamtbußgeld von 1.530 Euro rechnen muss. (ots/r)

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KASSEL. Die gefährliche Fahrt eines in Polen zugelassenen Sattelzugs auf der Autobahn 7 im Bereich Lohfelden beendete am Dienstagmorgen eine Streife der Baunataler Polizeiautobahnstation.

Wie die Polizisten bei der Kontrolle feststellten, war die Lenkung der Zugmaschine beschädigt und die Achsaufhängung des Aufliegers an mehreren Stellen gebrochen und gerissen. Auch die Ladung des Sattelzugs, etwa 20 Tonnen Schnittholz, war nur unzureichend gesichert. Gegen den 24-jährigen Fahrer aus Polen leiteten die Polizisten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Der Polizei war der auf der A 7 in Richtung Kassel in Schlangenlinien fahrende Sattelzug gegen 10 Uhr von einem Lkw-Fahrer gemeldet worden. Nachdem die Streife der Polizeiautobahnstation zu dem auffällig fahrenden Gespann aufschließen konnte, hielten sie den Sattelzug am Rasthof Kassel Ost an. Bei der Kontrolle offenbarte sich den fachkundigen Beamten schließlich der Grund für die Fahrweise: Neben der beschädigten Lenkung war die Stirnwand des Sattelaufliegers eingerissen und verrostet. Die Bremsen funktionierten nur teilweise, wodurch das Gespann im Steigungsbereich der Autobahn nur noch 40 km/h erreichte.

Wegen der technischen Mängel, die am selben Tag durch einen Gutachter bestätigt wurden, untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt. Erst wenn ein Nachweis über die Reparaturen erbracht und die Ladung entsprechend gesichert wird, darf der Sattelzug wieder in Betrieb genommen werden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

LÖHLBACH/DAINRODE. Dienstagabend alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Feuerwehren Löhlbach, Haina, Dodenhausen, Frankenau und Bad Wildungen gegen 18.21 Uhr unter dem Alarmkürzel "FLKW/ZUG, brennt LKW" zu einem Parkplatz auf der B253 zwischen Löhlbach und Frankenau. Ebenfalls alarmiert wurde ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg.

Vermutlich sorgte eine blockierte Bremsanlage dafür, dass der Reifen eines Lkw-Anhängers auf der rechten Seite in Brand geriet. Durch das Platzen des Reifens wurde der Fahrer (39) des Gespanns einer polnischen Speditionsfirma auf den Brand aufmerksam, steuerte den Lkw auf einen Parkplatz und startete einen Löschversuch mittels Pulverlöscher. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Feuer bereits unter Kontrolle. Unter der Einsatzleitung von Wehrführer Sven Hergl ging ein Trupp unter Atemschutz zur weiteren Brandbekämpfung mit einem C-Hohlstrahlrohr und einer Wärmebildkamera vor; ein weiterer Trupp stellte sich als Sicherheitstrupp bereit, während die Einsatzstelle ausgeleuchtet wurde. Glücklicherweise konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden, sodass sich der entstandene Sachschaden mit 1000 Euro in Grenzen hält.

Auch die Ladung des Lkws, es handelt sich um Stahlteile, stellten keine weiteren Gefahren dar. Für eine bessere Kühlwirkung wurde dem Löschwasser ein Netzmittel beigemischt. Mit der vom Angriffstrupp mitgeführten Wärmebildkamera wurde der Auflieger ständig kontrolliert und so lange gekühlt, bis eine erneute Brandentwicklung ausgeschlossen werden konnte. Die Ursache ist definitiv auf einen technischen Defekt zurückzuführen, bestätigte die Polizei auf Nachfrage. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand; auch Verkehrsbehinderungen traten keine auf. Einsatzende für die rund 40 Einsatzkräfte war gegen 20 Uhr.

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Dienstag, 02 März 2021 09:15

A7: Trucker stirbt bei Auffahrunfall

KASSEL. Auf der A 7 ereignete sich am heutigen Dienstagmorgen zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und dem Dreieck Kassel-Süd gegen 6.15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen der an der Unfallstelle eingesetzten Streifen der Polizeiautobahnstation Baunatal war es dort infolge stockenden Verkehrs zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen gekommen.  Ein mit Schottersteinen beladener Sattelzug ist auf einen am Stauende haltenden Sattelzug aufgefahren. Der Fahrer des auffahrenden Sattelzugs erlitt hierbei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Seine Identität ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Für die weiteren Ermittlungen und Rekonstruktion des Unfallhergangs wird ein Gutachter hinzugezogen.

Feuerwehr im Einsatz

Auch die Feuerwehr Kassel wurde alarmiert. Bei dem Unfall wurde das Fahrerhaus des auffahrenden LKW so weit deformiert, dass der Fahrer schwer eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr setzte technisches Gerät ein, um den Fahrer aus der Kabine zu befreien. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der Patient an der Einsatzstelle. 26 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes waren über 90 Minuten im Einsatz.

Aktuell ist die A 7 in Richtung Süden voll gesperrt. Eine Dauer der Sperrung kann derzeit nicht abgesehen werden.  (ots/r)

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Donnerstag, 07 Mai 2020 08:52

Zweiradfahrer als Zeuge gesucht - Bitte melden

VOLKMARSEN/BREUNA. Mit einem Presseaufruf, bezugnehmend auf einen Verkehrsunfall am 24. April  um 18.45 Uhr, auf der L 3080 möchte die Bad Arolser Polizei einen Vorgang abschließen - dazu wird ein Zweiradfahrer als Zeuge gesucht.

Der Geschädigte (52 Jahre aus Kassel) befuhr zum Unfallzeitpunkt mit seinem Pkw die Landesstraße von Volkmarsen in Richtung Breuna, als ihm in Höhe der Einfahrt zur Kugelsburg ein Sattelzug entgegenkam, der einen Zweiradfahrer überholte. Dadurch musste der Geschädigte bis zum Stillstand abbremsen und auf den Seitenstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Die Fahrerin (56) des Sattelzuges konnte inzwischen ermittelt werden. Der vom Sattelzug überholte Zweiradfahrer wird hingegen als Zeuge des Vorfalles gesucht und gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 zu melden. (112-magazin)

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FRANKENBERG/BATTENFELD. Ein 43-Jähriger verunfallte am Montagvormittag bei Battenfeld mit seinem Lkw. 

Der Mann befuhr gegen 8 Uhr die Bundesstraße 253 von Frankenberg in Richtung Battenfeld. Aus bislang ungeklärter Ursache übersah er dann den Kreisverkehr und fuhr trotz Notbremsung auf diesen auf.

Von allein ließ sich der mit Getränken beladene Lkw nicht aus der misslichen Lage befreien, daher wurde ein Kasseler Bergungsunternehmen angefordert um das Fahrzeug zu bergen. Gegen 11 Uhr waren die Maßnahmen abgeschlossen.

Der 43-Jährige verletzte sich bei dem Unfall nicht, allerdings entstand am Kreisverkehr und am Fahrzeug ein Sachschaden von insgesamt etwa 18.000 Euro.

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PADERBORN. Die Kreispolizeibehörde Paderborn sucht nach Zeugen eines Verkehrsunfalls mit anschließender Flucht, der sich bereits am Freitag auf der Bundesstraße 1 zwischen Paderborn und Bad Lippspringe ereignet hat.

Der 64-jährige Fahrer eines Sattelzugs war gegen 5.20 Uhr in Fahrtrichtung Bad Lippspringe unterwegs. Rund 400 Meter hinter der Abfahrt Marienloh befuhr er den linken der an dieser Stelle zweispurigen Richtungsfahrstreifen. Laut Aussage des Lkw-Fahrers kam ihm dort ein Auto entgegen, das trotz einspuriger Fahrbahn in Richtung Paderborn gerade dabei war, einen weiteren Lkw zu überholen.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, zog der Fahrer des Sattelzugs nach rechts. Dabei stieß er mit dem Audi eines 39-Jährigen zusammen, der von Marienloh aus kommend auf die B1 aufgefahren war. Der Audi wurde durch die Kollision gegen die Leitplanke gedrückt und kam dort zum Stehen.

Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei sucht Zeugen, die über die Telefonnummer 05251/3060 weitere sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zum Fahrzeug, das in Fahrtrichtung Paderborn unterwegs war, geben können. (ots/)

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KORBACH. Am Mittwochnachmittag versuchten zwei unbekannte Täter einen Sattelauflieger von dem Gelände einer Spedition in der Raiffeisenstraße in Korbach zu entwenden.

Ein Mitarbeiter der Firma beobachtete, wie am Mittwoch gegen 16 Uhr zwei ihm unbekannte Personen einen auf dem Gelände abgestellten Sattelauflieger entwenden wollten. Offensichtlich bemerkten die Täter dass sie beobachtet wurden und ließen deswegen von ihrem Vorhaben ab, sie mussten also ohne Beute flüchten.

Bei der Tatortaufnahme durch Beamte der Polizeistation Korbach konnte festgestellt werden, dass die Täter bereits einen Unterlegkeil unter den Rädern des Aufliegers hervorgezogen hatten. Bei dem von den Tätern genutzten Fahrzeug handelt es sich um eine weiße Sattelzugmaschine der Marke DAF mit der blauer Aufschrift. An dem Fahrzeug befanden sich gelbe Kennzeichen mit schwarzer Schrift. Darüber hinaus konnte der Zeuge von den beiden männlichen Tätern folgende Personenbeschreibung abgeben: Schlank, dunkle Haare, etwa 170 bis 175 groß, osteuropäisches Erscheinungsbild.

Wer kann Angaben zu der beschriebenen Sattelzugmaschine oder den unbekannten Tätern machen? Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer  05631/9710 entgegen. (ots/r)

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CÖLBE. Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag auf der Landesstraße 3089 kurz hinter Cölbe. Der Fahrer eines Sattelzuges erlitt dabei glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

Wie die Polizei in Marburg mitteilt, befuhr ein 61-Jähriger aus dem Neckar-Odenwald-Kreis gegen 14.40 Uhr auf der Kasseler Straße in Cölbe in Richtung Wehrda. Kurz hinter dem Ortsausgang geriet der Brummi-Fahrer eigenen Angaben zufolge mit einem Reifen gegen einen Bordstein. Der 61-Jährige verlor die Kontrolle über seinen 40-Tonner, er kam nach links von der Straße ab, durchbrach ein Brückengeländer und stürzte mehrere Meter in die Tiefe.

Letztendlich landete der Sattelzug teilweise in der Lahn, ohne sich zuvor zu überschlagen. Ein Notarzt untersuchte den Mann vor Ort. Er erlitt nach derzeitigen Erkenntnissen nur leichte Verletzungen. Vorsorglich wurde er zur weiteren Untersuchung in die Uni-Klinik Marburg gebracht. Alkohol spielte bei dem Unfall keine Rolle. Zur Schadenshöhe kann momentan noch keine Aussage getroffen werden. Die Straße zwischen Cölbe und Wehrda ist derzeit voll gesperrt. Nach dem Unfall traten aus dem Sattelzug erhebliche Mengen Dieselkraftstoff aus. Die Feuerwehr richtete eine Ölsperre auf der Lahn ein, anstehende  Bergungsarbeiten dürften noch mehrere Stunden andauern. 

Unfallzeugen melden sich bitte bei der Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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