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MARBURG. Nach einem Familiendrama mit zwei Toten im Südviertel hat die Polizei einen 22 Jahre alten Mann festgenommen. Er soll den Täter, der seine Tochter erschoss, seine Frau lebensgefährlich verletzte und sich schließlich selbst das Leben nah, zum Tatort begleitet haben. Auch die Waffe für die Bluttat soll der Festgenommene dem 52-jährigen Familienvater überlassen haben.

Der 52-Jährige war am 1. Juli nach Marburg gekommen und in einer Wohnung im Südviertel mit seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau (52) in einen heftigen Streit geraten. Als die 27-jährige Tochter den Streit bereits beim Betreten des Hauses hörte, alarmierte sie die Polizei und ging dann zur Wohnungstür. Der Vater öffnete die Tür und erschoss sofort seine Tochter. Im Anschluss schoss er in der Wohnung auf seine Frau, verletzte sie lebensgefährlich und tötete sich anschließend selbst.

Spuren und Zeugenaussagen führten zum Verdächtigen
Nach intensiven Ermittlungen nahm die Kriminalpolizei Marburg am Mittwoch einen 22-jährigen Mann fest und vollstreckte damit den von der Staatsanwaltschaft beantragten und vom Amtsgericht Marburg erlassenen Haftbefehl. Der Festgenommene steht unter dem dringenden Verdacht, den beschuldigten 52-jährigen Familienvater zum Tatort begleitet und ihm den Revolver überlassen zu haben. Auf seine Spur kamen die Ermittler durch die Auswertung von Spuren am Tatort und an der Tatwaffe sowie durch Zeugenaussagen. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

In welchem Verhältnis der 22-Jährige zu dem toten Täter gestanden hatte, teilte die Polizei am Donnerstag nicht mit. Unklar blieb auch, in welchem gesundheitlichen Zustand sich das 52-jährige Opfer befindet, dass die Schüsse überlebt hatte. (ots/pfa)

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Im Zusammenhang mit den andauernden Ermittlungen nach einem Familiendrama im Südviertel suchen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei nunmehr nach zwei Passanten und einem bis dato unbekannten Mann. Ob und in welchem Umfang diese Person relevante Angaben machen kann, ist momentan noch völlig unklar.

Der mit einer hellen Hose und dunklen Jacke bekleidete Mann rannte kurz nach der Tat am Samstag, 1. Juli, um 14.22 Uhr von einem geteerten Verbindungsweg, der an dem Tatort vorbeiführt, auf die Friedrichstraße und von dort aus weiter in Richtung Wilhelmstraße. Direkt am Ende des Weges, Einmündung zur Friedrichstraße, traf er auf zwei Passanten. Diese Fußgänger bogen auf den Verbindungsweg in grobe Richtung Stresemannstraße/Altersheim ab. Derzeit ist nicht bekannt, ob es sich bei den beiden Zeugen um Frauen oder Männer oder ein Pärchen handelt.

Einer der beiden Passanten war mit einer weißen Jacke oder einem weißen Mantel bekleidet. In der rechten Hand trug er zudem eine weiße Tragetasche. Beide Zeugen hatten Zeugenangaben zufolge einen blauen Regenschirm dabei.

Die Ermittlungsbehörden bitten um Mithilfe: Wem ist ein Mann, eventuell laufend oder schnellen Schrittes unterwegs, rund um die Stresemannstraße/Friedrichstraße/Wilhelmstraße aufgefallen? Wer kann Angaben zu den beiden Passanten machen?

Weiterhin ist es für die Ermittler wichtig zu wissen, wer sich etwa zwischen 14 und 14.30 Uhr zu Fuß oder mit dem Auto in Tatortnähe aufgehalten und verdächtige Beobachtungen gemacht hat. Die Passanten sowie weitere Zeugen werden dringend gebeten, Kontakt mit dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Marburg, Telefon 06421/4060, aufzunehmen. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Nach der Bluttat in Marburg mit zwei Toten haben Staatsanwaltschaft und Polizei die Tat rekonstruiert: Demnach tötete ein 52-Jähriger seine Tochter, verletzte seine von ihm getrennt lebende Ehefrau lebensgefährlich und brachte sich dann um.

"Aufgrund der Tatortarbeit am Wochenende gehen die Ermittlungsbehörden momentan von einem Tötungsdelikt im familiären Umfeld aus. Diesbezüglich laufen aber noch weitere Untersuchungen", hieß es am Montag in einer gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft zu der Bluttat von Samstag. Alle Beteiligten stammen demnach ursprünglich aus dem Kosovo. Für den mutmaßlichen Täter bestand den Angaben zufolge bezüglich seiner Familie ein gerichtlich verfügtes Annäherungsverbot.

Der getrennt lebende 52-jährige Ehemann, der zuletzt in Nordrhein-Westfalen wohnhaft war, betrat am Samstagnachmittag das Mehrfamilienhaus im Südviertel. Dort kam es in der Wohnung mit der ehemaligen Frau, ebenfalls 52 Jahre alt, zu einem heftigen Streitgespräch. Als die 27-jährige Tochter den Streit bereits beim Betreten des Gebäudes hörte, alarmierte sie die Polizei und ging dann zur Wohnungstür. Der Vater öffnete und erschoss sofort seine Tochter. Im Anschluss schoss er in der Wohnung auf seine Frau, verletzte sie lebensgefährlich und tötete sich anschließend selbst.

Bei der Tatwaffe handelt es sich um einen Revolver. Auch zu dessen Herkunft laufen momentan intensive Ermittlungen. Die Polizei stellte in Tatortnähe den von dem mutmaßlichen Täter benutzten Mietwagen sicher. Bei der 52-jährigen Frau besteht nach wie vor Lebensgefahr. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Zwei Leichen sind am Samstagnachmittag in einem Mehrfamilienhaus in Marburg gefunden worden. Eine Frau erlitt zudem schwerste Verletzungen. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit von einer "Straftat im familiären Umfeld" aus, wie aus einer gemeinsamen Erklärung hervorgeht.

Nach ersten Angaben war es in einem Mehrfamilienhaus im Südviertel zu dem Gewaltverbrechen gekommen. Zu Tode kamen eine junge Frau und ein Mannes mittleren Alters, deren Leichen am Nachmittag aufgefunden wurden. Eine Frau, ebenfalls im mittleren Alter, wurde mit schwersten Verletzungen in die Marburger Uniklinik eingeliefert. Die abschließende Identifizierung aller beteiligten Personen steht noch aus. So wurde zunächst auch nicht bekannt, in welchem Verhältnis die Personen zueinander standen.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. "Derzeit können noch keine gesicherten Erkenntnisse zum Geschehensablauf gemacht werden", hieß es in der Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungsbehörden gehen aufgrund der vorgefundenen Spurenlage von einer Straftat im familiären Umfeld aus. Die mutmaßliche Tatwaffe ist sichergestellt. Der Bereich um das Wohnhaus wurde für die Spurensicherung weiträumig abgesperrt. Eine Gefahr für Außenstehende habe nicht bestanden, hieß es. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Der Mann, der Anfang Oktober einen brutalen Raubüberfall auf eine schwangere Frau beging, soll wenig später mit einem Stein auf zwei Frauen eingeschlagen und sie schwer verletzt haben. Das ergab die Auswertung am Tatort gesicherter Spuren. Der 33-Jährige sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Der bereits bestehende Haftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen 33-Jährigen wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg um den Vorwurf des versuchten Totschlages erweitert. Der Beschuldigte soll in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober in der Wilhelmstraße ohne ersichtlichen Grund mit einem Stein auf zwei junge Frauen eingeschlagen und sie dabei schwer verletzt haben.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen der am Tatort sichergestellten Spuren durch das hessische Landeskriminalamt (LKA) erbrachten nun einen Hinweis auf den Beschuldigten. Der 33-Jährige war wegen einer weiteren Tat bereits am 11. Oktober auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Marburg dem Haftrichter des Amtsgerichts Marburg vorgeführt worden. Er ist ebenfalls dringend tatverdächtig, am 8. Oktober am Rande des Wochenmarktes im Marburger Südviertel unter massiver Gewalteinwirkung einer schwangeren Frau die Geldbörse geraubt zu haben. Bereits wegen dieses Vorwurfes hatte das Amtsgericht Marburg die Untersuchungshaft angeordnet.

"Der Beschuldigte schweigt nach wie vor zu beiden Tatvorwürfen", hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg. Die Ermittlungen dauern an. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG. Bei der Überprüfung eines Verdächtigen hat die Polizei eine Tasche mit gebrauchten Schuhen sichergestellt. Nun suchen die Ermittler die Eigentümer der vermutlich geklauten "Treter".

Die Polizei möchte auf diesem Wege herausfinden, ob die Schuhe tatsächlich gestohlen wurden. Ob die rechtmäßigen Eigentümer zu einer Anprobe, wie im Märchen Aschenputtel, zur Polizei kommen müssen, war am Mittwoch zunächst nicht bekannt. Wer jedenfalls seine Schuhe auf dem Foto wiedererkennt, der soll sich zunächst mal telefonisch bei der Marburger Kripo melden. Die Rufnummer lautet 06421/406-0. 

Es handelt sich um ein Paar Stiefel der Marke Dr. Martens, je ein Paar Sportschuhe von adidas und Venice sowie vier Paar Converse-Schuhe. Diese Schuhe hatte ein Mann bei sich, der einem Zeugen am Montag überaus verdächtig vorkam: Der Zeuge beobachtete nämlich, wie der Mann in mehreren Hauseingängen in der Liebigstraße verschwand. Er alarmierte vorsorglich die Polizei.

Die Beamten kontrollierten den Mann und stellten sie Tasche mit den gebrauchten Schuhen sicher - die Polizei geht davon aus, dass die Schuhe allesamt aus dem Südviertel in Marburg, rund um die Frankfurter Straße/Liebigstraße stammen dürften. Angaben zu dem überprüften Mann machte Polizeisprecherin Claudia Knappl am Mittwoch nicht.

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Publiziert in MR Polizei
Samstag, 28 Januar 2012 14:57

Feuer im Südviertel: Ein Schwerverletzter

MARBURG. Am Samstagmorgen brach in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Am Grün“ aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Eine Person wurde schwer verletzt, die Feuerwehr Marburg kämpfte seit 10.30 Uhr mit mehr als 40 Kräften gegen den Brand an.

Das Feuer wurde von einem Bewohner gemeldet, der Rauch im Dachstuhl festgestellt hatte. „Als wir ankamen, stand das Dachgeschoss komplett in Flammen, es kam zu einer extrem hohen Rauchentwicklung“, sagt Andreas Brauer, Einsatzleiter und stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Marburg-Mitte. „Wir haben so genannte Riegelstellungen aufgebaut und das Areal in vier Abschnitte aufgeteilt, um den Brand auf das Gebäude zu beschränken“, erläutert Brauer.

Das Problem: Die Straße „Am Grün“ ist extrem eng bebaut, die Fachwerkhäuser sind zum großen Teil miteinander verbunden, daher bestand die Gefahr, dass der Brand auf andere Häuser übersprang. „Das konnten wir aber verhindern“, so Brauer.

Zunächst sei der Brand mit zwei Drehleitern von der Vorder- und Rückseite des Gebäudes bekämpft worden. Dann rückten mehrere Atemschutztrupps in das Gebäude vor und retteten einen Bewohner schwer verletzt aus dem Haus. „Zunächst hieß es, dass noch vier weitere Personen im Haus seien, das hat sich aber dann nicht bestätigt“, erläutert Brauer.

Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden fünf Rettungswagen und zwei Notarzt-Einsatzfahrzeuge alarmiert, wie Dr. Clemens Kill, Leitender Notarzt, erklärt. „Der gerettete Hausbewohner wurde mit schweren Verbrennungen ins Klinikum gebracht, er schwebt aber offensichtlich nicht in Lebensgefahr“, sagt Kill.

Zur Brandursache und der Höhe des Schadens konnten zunächst keine Aussagen getroffen werden, die Brandursachenermittler werden ihre Arbeit aufnehmen.

Schockiert war Eva Hesse-Wagner, der das Haus gemeinsam mit ihrer Schwester gehört. „Ich habe einen riesigen Schreck bekommen, als ich informiert wurde“, sagt sie. Tausend Gedanken seien ihr gleichzeitig durch den Kopf geschossen – vor allem aber die Frage, wie es ihren Mietern gehe. Daher sei sie sofort aufgebrochen, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Laut der Besitzerin seien vier Parteien in dem Haus gemeldet, wobei es sich bei den Bewohnern der Dachgeschoss-Wohnung um eine Wohngemeinschaft handele. „Die meisten versuchen wohl, bei Freunden unterzukommen, ich werde jetzt erst einmal versuchen, alle zu kontaktieren“, so Hesse-Wagner.

Sie sei froh, dass das Feuer nicht auf andere Häuser übergegriffen habe. „Hier hängt ja ein Haus am dem anderen“, sagt sie. Das alte Lehmhaus habe früher ihren Großeltern gehört, sie habe es gemeinsam mit ihrer Schwester geerbt. „Nun ist es wohl ein Totalschaden“, sagt sie.

Denn nicht nur das Feuer hat zum Schaden beigetragen: Lehmwände und Decken haben sich durch den Löscheinsatz mit Wasser vollgesogen, die Stabilität des Hauses ist gefährdet. Daher rückte später auch das technische Hilfswerk an, um das Gebäude abzustützen.

Oberbürgermeister Egon Vaupel zeigte sich betroffen von dem Brand: Er bot den Bewohnern die Hilfe der Stadt an, sollten sie keine vorübergehende Bleibe finden. „Auch bei dem Brand in der Mauerstraße vor einigen Jahren haben wir den Studierenden eine Unterkunft besorgt“, so Vaupel. Sollten die Bewohner nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen, werde die Stadt helfen.

Durch die Lösch- und Rettungsarbeiten wurden einige Straßen im Südviertel gesperrt, was zu einem Verkehrschaos führte. Gegen Mittag hatte sich die Verkehrslage jedoch weitestgehend beruhigt. (as)

Publiziert in MR Feuerwehr
Montag, 21 November 2011 19:56

Unfallflucht im Südviertel

MARBURG. In der Friedrichstraße kam es zwischen Donnerstag und Sonntag zu einer Unfallflucht. Betroffen war ein vor dem Haus Nr. 18 parkender silberner Golf. Der Verursacher hatte die Stoßstange hinten rechts beschädigt und war davongefahren, ohne eine Nachricht zu hinterlassen oder die Polizei zu benachrichtigen. 

Hinweise bitte an die Polizei Marburg unter Telefon 06421/406-0 (ma)

Publiziert in MR Polizei

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