Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Ruhestörung

ALLENDORF. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es nach einem Hinweis auf Ruhestörungen zu Beleidigungen und Bedrohungen durch einen 18-Jährigen. Der alkoholisierte Tatverdächtige wurde zur Feststellung seiner Identität zur Polizeistation Frankenberg gebracht.

Gegen 2.20 Uhr traf eine Streife der Frankenberger Polizei im Bereich des Mehrgenerationenparks in Allendorf Eder ein, nachdem es zuvor Hinweise auf Ruhestörungen gegeben hatte. Am Einsatzort trafen die Polizisten zunächst auf einige junge Personen, die in einem Auto saßen und laut Musik hörten. Sie wurden aufgefordert, die Musik leiser zu stellen und den neben dem Auto liegenden Müll zu entfernen.

Bei einer Nachschau stellten die Polizisten weitere Jugendliche im Bereich des Rondells und des Kunstrasen-Kleinfeldes fest - auch diese wurden aufgefordert den hinterlassenen Müll zu beseitigen. Die angesprochenen Personen kamen den Aufforderungen überwiegend nach.

Ein 18-Jähriger wurde ebenfalls angesprochen, versuchte aber, sich von der Örtlichkeit zu entfernen. Nachdem die Polizisten ihn einholen konnte, wurde auch er aufgefordert, seinen Müll aufzusammeln. Der 18-Jährige wollte dies offensichtlich nicht - stattdessen beleidigte und bedrohte er die Polizisten. Da er auch seine Personalien nicht nennen wollte, folgte die Mitnahme zur Polizeistation Frankenberg, wo die Personalien schließlich festgestellt werden konnten.

Der unter Alkoholeinfluss stehende Tatverdächtige setzte seine Beleidigungen und Bedrohungen auch auf der Fahrt nach Frankenberg und in der Polizeistation fort. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut seiner Mutter entlassen. Auf ihn wartet ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN/MEDEBACH. Für Aufmerksamkeit sorgte am Sonntag ein 36-jähriger Geschäftsmann in Medebach - der Willinger hatte die Musik weit aufgedreht und die Nachbarschaft um den Schlaf gebracht. Nach Auskunft eines Zeugen wurde die Polizei um Mitternacht zu einer Ruhestörung an der Oesterstraße gerufen. Gegenüber den Polizeibeamten reagierte der 36-jährige "Phonetiker" uneinsichtig und aggressiv. Die Beamten ermahnten den Mann die Musik leiser zu stellen und verließen das Gebäude.

Um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen, setzte der Mann den Beamten nach und beschimpfte die Streifenwagenbesatzung lautstark im Außenbereich. Einen nun ausgesprochenen Platzverweis kam der alkoholisierte Willinger nicht nach. Er attackierte die Beamten weiter und verletzte durch einen Schlag eine Polizistin.

Nach diesem tätlichen Angriff war die Geduld der Streifenwagenbesatzung zu Ende. Der Mann wurde auf den Boden gebracht, gefesselt und anschließend ins Gewahrsam transportiert. Während der Fahrt wurden die Streifenwagenbesatzung permanent von dem Geschäftsmann beleidigt. Auch spuckte der Gewalttäter einen Polizisten an, sodass der Willinger seinen Rausch in der Ausnüchterungszelle der Polizeidienststelle Brilon ausschlafen musste.

Außer eingeleiteten Strafverfahren wegen Beleidigung, Ruhestörung und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte muss der Willinger für die Übernachtung auf der Steinpritsche und die Reinigung des Streifenwagens tief in die Tasche greifen. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

ALTENBEKEN. Zahlreiche wütende Jugendliche haben mehrere Polizisten attackiert, als die Beamten eine nicht genehmigte und ohne Sicherheitsvorkehrungen durchgeführte Party beenden wollten. Die Ordnungshüter setzten Pfefferspray ein und bekamen die völlig eskalierte Situation erst in den Griff, als Verstärkung von anderen Dienststellen eintraf.

Nach dem jetzigen Erkenntnisstand waren in der Nacht zu Sonntag massive Beschwerden über Ruhestörungen dem Einsatz der Polizei vorausgegangen. Dabei war der Lärm vor allem von jungen Leuten ausgegangen, die sich im Umfeld der Eggelandgalle zu so genannten Kofferaumpartys an ihren Autos versammelt hatten. Als die ersten Beamten kurz nach Mitternacht am Gardeweg eintrafen, stellten sie fest, dass sich in und vor der Halle insgesamt etwa 200 zumeist minderjährige Personen aufhielten.

Da keine Genehmigung für die offensichtlich kommerziell organisierte Party vorlag und diverse Sicherheitsmaßnahmen zur Durchführung der Feier unterblieben waren, wurden die Veranstalter aufgefordert, die Party zu beenden. Wenig später kam es gegen 1.30 Uhr zu wechselseitigen Körperverletzungen zwischen drei alkoholisierten Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahre vor der Halle. Als zwei der Beteiligten von den Beamten daraufhin getrennt, zu Boden gebracht und gefesselt wurden, eskalierte die Situation.

Zahlreiche Partygäste rotteten sich zusammen, um verbal und körperlich gegen die Polizisten vorzugehen. Trotz zahlreicher Platzverweise versuchte einzelne Jugendliche aus der Menge heraus, die Beamten anzugreifen. Mehrere Jugendliche traten gegen die Streifenwagen. Hierauf wurde von den Polizisten Pfefferspray eingesetzt, worauf ein 18-jähriger Angreifer zu Boden fiel. Als eine Polizeibeamtin dem Beschuldigten deshalb Erste Hilfe leisten wollte, wurde sie von zahlreichen anderen Jugendlichen daran gehindert, zu dem am Boden liegenden jungen Mann vorzudringen.

Bei einem weiteren tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten konnte dieser den Schlag mit dem Arm abwenden und in der Folge weitere Attacken durch den Einsatz von Pfefferspray verhindern. Es gelang bislang aber nicht, den Angreifer zu identifizieren, da der Beamte, dessen Hemd bei dem Angriff beschädigt wurde, sofort von mehreren Dutzend anderer Partygäste bedroht wurde. Erst mit dem Eintreffen der Streifenwagen aus Bielefeld, Höxter und Lippe bekam die Polizei die Lage in den Griff und löste die Veranstaltung gegen 3.30 Uhr endgültig auf. (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Eine private Feier in einem Mehrfamilienhaus in Rothenditmold ist beim Eintreffen der von Nachbarn hinzu gerufenen Polizei völlig aus dem Ruder gelaufen. Zwei Beamte und zwei Gäste wurden verletzt, vier Männer festgenommen.

Die Party sorgte in der Nacht von Freitag auf Samstag bei Nachbarn für eine schlaflose Nacht, wie die Polizei am Montag berichtete. Die lärmgeplagten Anwohner informierten die Leitstelle der Kasseler Polizei. Beim Eintreffen der Beamten eskalierte die Feier. Drogen und Alkohol enthemmten offenbar die hochaggressiven Gäste, die auf die Beamten mit Stühlen und Geschirr warfen und auf sie einschlugen. Mehrere Funkstreifen waren eingesetzt.

Ein Polizist dienstunfähig
Vier 16 bis 24 Jahre alte Männer wurden festgenommen, Drogen wurden sichergestellt. Zwei Beamte wurden bei dem Einsatz verletzt, wobei ein Polizist derzeit dienstunfähig ist. Die Verletzungen bei zwei Angreifern werden eher als leicht eingestuft.

Anwohner des Mehrfamilienhauses an der Mittelfeldstraße gaben an, dass bereits seit einigen Tagen Lärm aus der betroffenen Wohnung gedrungen war. Bei dem Anruf am Freitagabend um kurz vor Mitternacht soll es ganz besonders laut gewesen sein. Die am Einsatzort eingesetzten Polizisten bestätigten die Eindrücke der Nachbarn und versuchten Kontakt zu den Feiernden aufzunehmen. Aus der Wohnung schrien die Gäste Beleidigungen gegenüber den Beamten, öffneten aber zunächst nicht die Tür.

Als dann doch geöffnet wurde, sahen sich die Beamten etwa einem Duzend aggressiver junger Männer entgegen. Diese wollten weder die Musik leiser stellen noch ihre Personalien nennen. Nachdem zur Unterstützung eine zweite Streife an der Wohnung erschien, griffen die Gäste die Beamten unvermittelt an. Sie warfen mit Stühlen und Flaschen auf die Beamten und schlugen auf sie ein.

Nur mit Pfeffersprayeinsatz und Unterstützung weiterer Beamten gelang es die Feiernden zu bändigen und festzunehmen. Die Polizisten brachten vier 16, 17, 23 und 24 Jahre alte Gäste zur Dienststellen, die übrigen Gäste wurden des Hauses verwiesen. Bei dem Einsatz verletzten sich zwei Polizisten bei den Widerstandshandlungen. Blieb es bei einem Kollegen bei einer Handverletzung, erlitt der andere Kollege eine so gravierende Verletzung am Arm, dass der Beamte derzeit dienstunfähig ist. Von den Festgenommenen erlitten zwei leichte Verletzungen. Einer klagte über Schmerzen am Kopf, ein weiterer über brennende Augen, vermutlich in Folge des Pfeffersprayeinsatzes.

Alle vier Festgenommenen, die bei der Polizei bereits wegen Drogen- und Gewaltdelikten in Erscheinung getreten sind, müssen sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Gegen einen Mann aus der Gruppe wird zudem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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Publiziert in KS Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Weit mehr Einsätze als vor einem Jahr hat die Polizei im Hochsauerlandkreis zum Jahreswechsel 2014/2015 bewältigt. Mehrere Führerscheine wurden eingezogen, es kam zu Bränden, und nicht zuletzt mussten die Beamten tätig werden, weil orientierungslose Betrunkene den Heimweg nicht mehr fanden.

Die Polizei im HSK hatte sich nach Angaben eines Sprechers auf eine unruhige Nacht zum Jahreswechsel eingestellt. "Mit nahezu 100 Einsätzen lag die Einsatzbelastung mit etwa 100 Prozent über dem sonstigen Mittel einer Nachtschicht im Hochsauerlandkreis am Wochenende und übertraf auch die Einsatzzahl aus dem Vorjahr noch deutlich", sagte der Sprecher.

Betrunkene Autofahrer
Wesentliche Einsatzereignisse seien hier kurz dargestellt: Bei zwei Fahrzeugüberprüfungen stellten die Beamten fest, dass die Fahrer durch den Genuss von Alkohol nicht mehr fahrtüchtig waren. In einem weiteren Fall führte der Alkoholkonsum zu einem Unfall. Allen drei Fahrzeugführern wurde eine Blutprobe entnommen und die Fahrerlaubnis vorübergehend entzogen. In sieben weiteren Fällen führte der Alkoholkonsum bei den Betroffenen dazu, dass sie durch die Polizei in ärztliche Obhut übergeben werden mussten beziehungsweise ihren Heimweg nicht selbstständig antreten konnten und polizeilicher Hilfe bedurften.

Körperverletzungen, Ruhestörungen, Schüsse mit Gaswaffen
Trotz sicher zahlreicher gut gemeinter Wünsche für ein ruhiges und gesundes neues Jahr verzeichnete die Leitstelle der Polizei noch in der Silvesternacht sieben Körperverletzungen, dreizehn Ruhestörungen und sechs Sachbeschädigungen. In acht Fällen wurde die Polizei um sonstige Hilfeleistung ersucht. Das Schießen mit Gaswaffen führte in den zwei gemeldeten Fällen auch zur Sicherstellung der ohne den erforderlichen Waffenschein geführten Waffen.

Brände durch Böller
Durch Silvesterknaller und -raketen ausgelöst wurden in der Nacht zwei Brände. Dabei kam es in Sundern zum Brand einer Gebäudefassade und in Meschede-Calle zum Brand eines Containers. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Der Sachschaden blieb auch dank des schnellen Einschreitens der Feuerwehr geringfügig.

Haustiere verschwunden
Auch an den Haustieren ging die Silvesternacht nicht spurlos vorbei. So meldeten drei Tierhalter der Polizei den Verlust ihrer Hunde. Diese hatten sich scheinbar durch Flucht der Geräuschkulisse der zahlreichen Böller und Raketen zu entziehen versucht. Dass sie in ihrer panischen Angst tatsächlich einen ruhigeren Ort gefunden haben, ist kaum zu erwarten. Am Morgen tauchte zumindest ein Hund wieder bei seinem Herrchen auf.

Acht Glätteunfälle: Niemand verletzt
Auch das Wetter in der Silvesternacht forderte seinen Tribut. Starke Nebelbildung im gesamten Kreisgebiet und die vorhandene Straßennässe führten bei den angekündigten Temperaturen unter 0 Grad zu eisglatten Fahrbahnen. Einige Fahrzeugführer hatten sich darauf zu spät eingestellt. So wurde die Polizei zu insgesamt acht Unfällen gerufen, bei denen glücklicherweise jedoch keine Personen verletzt wurden.

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Publiziert in HSK Polizei

MARBURG. Während eines Polizeieinsatzes haben unbekannte Diebe ein Nummernschild des eingesetzten Streifenwagens gestohlen. Dieselben Täter könnten auch ein iPad und ein Mobiltelefon gestohlen haben.

Die Ruhestörung wegen einer Party in einem Haus im Barfüßertor war Anlass für einen Polizeieinsatz bereits am frühen Samstagmorgen, 31. Mai, um etwa 2.45 Uhr, wie die Marburger Polizei in dieser Woche berichtete. Mindestens 50 bis 60 Menschen hielten sich bei Eintreffen und Abfahrt in und vor dem Haus auf. Letztlich stellte die Polizei die Ruhe wieder her, "bezahlte" den Einsatz aber mit dem Verlust des hinteren Kennzeichens des Streifenwagens.

In den zurückliegenden anderthalb Wochen ergaben sich keine Hinweise auf den Täter, und das Kennzeichen tauchte nach Auskunft von Polizeisprecher Martin Ahlich auch noch nicht wieder auf.

Noch während der Party ereigneten sich im gleichen Haus in einer höher gelegenen Wohnung mehrere Diebstähle. Die Täter stahlen unter anderem ein iPad und ein Handy. Ein Besucher hatte verdächtige Personen bemerkt, war ihnen nachgeeilt und konnte so zumindest das iPad zurückbekommen.

Von diesen trotz augenscheinlich ausländischer Herkunft akzentfrei Deutsch sprechenden Männern, gegen welche die Polizei wegen des Diebstahls ermittelt, liegen folgende Beschreibungen vor:

Einer ist Ende 20, Anfang 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, schlank, hat schwarze, kurze, leicht gekräuselte Haare und leichte Augenringe, er trug ein T-Shirt ohne Aufdruck, eine dunkle Jacke und dunkle Stoffhose. Der zweite Mann ist etwa gleich alt, circa 1,65 bis 1,70 Meter groß und von kräftiger, leicht untersetzte Statur, er hat eine Glatze und einen leichten Drei-Tage-Bart, trug einen blauen Kapuzenpulli und blaue Jeans. Von dem dritten Mann ist lediglich bekannt, dass er eine Baseballkappe trug.

Ob die beschriebenen Personen für den Diebstahl des Kennzeichens des Polizeiautos verantwortlich sind, steht nicht fest. Hinweise sowohl zu den beschriebenen Männern als auch zu dem Kennzeichendiebstahl erbittet die Polizei in Marburg, Telefon 06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei

BRILON. Anhaltende Ruhestörung hat die Briloner Polizei dazu veranlasst, zwei alkoholisierte Personen in Gewahrsam zu nehmen.

Laut Polizeibericht von Montag musste die Polizei am Sonntagmorgen gleich mehrmals zu einem Haus an der Hoppecker Straße ausrücken. Die Nachbarschaft hatte sich über zwei lautstark feiernde Personen beschwert.

Bei dem ersten Einsatz wurden die 24 und 29 Jahre alten Männer eindringlich darauf hingewiesen, leiser zu feiern. Bei ihrem zweiten "Besuch" kündigten die Beamten Folgemaßnahmen an, falls die Männer die Ruhestörung fortsetzen sollten.

Gegen 8.30 Uhr wurden die Polizisten zum dritten Mal zu der Wohnung gerufen. Vor Ort sprachen die Polizisten gegen den 29-Jährigen einen Platzverweis aus. Da er diesem nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Auch der 24-Jährige wurde vorsorglich mit zur Dienststelle genommen, nachdem er in der Wohnung randalierte und die Nachbarn beschimpfte.

Die beiden betrunkenen Männer konnten in einer Zelle der Polizeiwache Brilon ihren Alkoholpegel abbauen und sich langsam aber sicher beruhigen.

Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Während es für Rettungskräfte und Feuerwehren die wohl ruhigste Silvesternacht seit Jahren war, hatten die Polizeibeamten im Kreis alle Hände voll zu tun: Haufenweise Beschwerden über Ruhestörungen, Schlägereien, Randale oder ein Unfall unter Alkoholeinfluss haben die Ordnungshüter auf Trab gehalten.

Bereits am Abend gingen Beschwerden bei der Polizei ein über frühzeitig explodierende Silvesterkracher. Aber auch gegen Mitternacht, als die Menschen im Landkreis das Jahr 2013 begrüßten, rappelten die Telefone bei den Polizeistationen: "Vielen war das Feuerwerk zu laut, zu lang und hat gestunken", sagte eine Beamtin in Bad Arolsen am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Ihre Korbacher Kollegen verzeichnete neben vielen Beschwerden über Lärm auch zahlreiche Anrufer, in deren Umfeld angeblich illegales und gefährliches Feuerwerk abgebrannt wurde.

Während die Beamten in Frankenberg in Sachen Ruhestörungen nur einen Anruf erhielten, mussten die Polizisten im südlichen Kreisteil zu mehreren Schlägereien ausrücken. Unter anderem in Allendorf und Röddenau gab es handfeste Auseinandersetzungen bei privaten Feiern, in einem Fall endete dies mit einer gebrochenen Nase. Auch in Bad Wildungen flogen die Fäuste in der Silvesternacht mehrfach, nähere Angaben dazu machte die Polizei am Morgen allerdings nicht.

Betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut und abgehauen
Alkohol am Steuer spielte in der ersten Nacht des neuen Jahres kaum eine Rolle. Der einzige Fall, der sich am frühen Morgen in Röddenau ereignete, hatte es dagegen in sich: Ein 18 Jahre alter Fahranfänger ohne Führerschein krachte mit dem VW Polo seiner Schwester in Röddenau gegen eine Laterne. Nach dem Unfall in der Straße Am Niederfeld machte sich der junge Mann trotz eines Totalschadens am Auto mit dem Polo aus dem Staub. Ein Zeuge beobachtete, dass der Unfallfahrer nach Frankenberg zu einer Tankstelle und anschließend zurück nach Röddenau fuhr. Die verständigten Ordnungshüter trafen den polizeibekannten Mann bei Verwandten an, er stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Der 18-Jährige ohne Führerschein sei nun schon zum dritten Mal beim Fahren erwischt worden, hieß es am Morgen, nun kämen die Alkoholfahrt und die Unfallflucht hinzu. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme im Krankenhaus an und leitete ein Strafverfahren ein. Der Schaden am Auto beträgt 3000 Euro, der an der Straßenlaterne 1000 Euro.

Rausgeflogen: Schuh und Schlüssel noch bei Party
Ebenfalls reichlich Alkohol im Spiel war bei einem eher kuriosen Fall in Mengeringhausen, der den Polizeibeamten nach arbeitsreicher Nacht ein Schmunzeln entlockte: Ein 44 Jahre alter Mann mit nur einem Schuh erschien am frühen Morgen auf der Wache und bat die Beamten um Hilfe. Der zweite Schuh befand sich, ebenso wie die Wohnungsschlüssel des alkoholisierten Arolsers, noch bei der Party, bei der man den Gast rausgeschmissen hatte. "Weil er ein böses Wort gesagt hatte", meinte die Polizeibeamtin gegenüber 112-magazin.de, "was ich hier nicht wiederholen möchte". Die Freunde und Helfer statteten der Feier einen kurzen Besuch ab, holten Schuh und Schlüssel und schickten den 44-Jährigen anschließend nach Hause. Zu Fuß, versteht sich, denn das Schuhwerk war nun wieder komplett und "frische Luft tut gut", sagte die Beamtin mit einem Augenzwinkern.

Rettungsdienst und Feuerwehren hatten glücklicherweise wenige zu tun in der Silvesternacht. Die letzten Einsätze des alten Jahres verzeichneten die Feuerwehren in Bad Wildungen, Rodenbach und Korbach: In der Badestadt hatte die Brandmeldeanlage der Fürstengalerie ausgelöst, nachdem Jugendliche in einem Treppenhaus einen Böller gezündet hatten. Laut Onlineportal badestadt.de löste der aufsteigende Rauch die auomatische Brandmeldeanlage aus, 33 Feuerwehrleute waren gegen 19 Uhr im Einsatz. Sie brauchten lediglich einen Elektrolüfter einzusetzen. In Rodenbach war es etwa zur selben Zeit zu einem Kaminbrand gekommen, und in Korbach war die Wehr nach einem Verkehrsunfall auf der Umgehung im Einsatz (wir berichteten, hier klicken).

Neues Jahr beschert Edertaler und Korbacher Wehren drei Einsätze
Die ersten und bislang einzigen Feuerwehreinsätze des neuen Jahres verzeichneten die Kameraden in Edertal und Korbach: Gegen Mitternacht brannten eine Hecke in der Bachstraße in Edertal-Wellen sowie in der Stechbahn in der Korbacher Altstadt vor einem Geschäft Teile der Dekoration, die ein Anwohner bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte bereits selbst gelöscht hatte. Etwa eine Stunde später ging der nächste Alarm bei der Korbacher Wehr ein: Im Jakobspfad brannten Reste von Feuerwerk, Verpackung und Teile einer Böschung. Die Feuerwehr löschte die Flammen mit dem Schnellangriff.

112-magazin.de wünscht allen Lesern ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

Publiziert in Polizei
Dienstag, 25 Dezember 2012 06:12

Randale bei der Ex - Sie ruft Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Heilige Nacht war für die Einsatzkräfte im Landkreis vor allem eines: Eine ruhige Nacht. Neben weinigen Notarzteinsätzen nach medizinischen Notfällen war die Polizei in Frankenberg und Wildungen gefragt, unter anderem weil ein Ex-Freund bei der Liebsten Randale machte.

Wie ein Beamter der Frankenberger Polizeistation am Morgen gegenüber 112-magazin.de berichtete, hatte sich gegen 1.50 Uhr ein Anwohner der Bremer Straße über Lärm aus dem benachbarten Parkhaus beklagt. Dort würden junge Leute Bier trinken und Krach machen. Als die entsandte Streife wenige Augenblicke später im Parkhaus eintraf, waren die nächtlichen Krachschläger verschwunden. Sogar die Bierflaschen hatte die Gruppe wieder mitgenommen - und nicht, wie in vielen Fällen dieser Art üblich, kaputtgeschlagen.

Weihnachten, das Fest der Liebe, wollte ein junger Mann dann am frühen Morgen in Bad Wildungen dazu nutzen, seine Ex-Freundin zu besuchen. Diese nahm den Mann jedoch nicht in den Arm, sondern den Telefonhörer zur Hand - um die Polizei zu rufen. Der Ex hatte nämlich randaliert, was seine Ehemalige verständlicherweise auf die Palme brachte. Als die Polizeistreife an der genannten Adresse eintraf, war der Mann verschwunden - vielleicht noch nicht aus dem Leben der Frau, zumindest aber für den Augenblick von der Bildfläche.

Publiziert in Polizei

FREUDENBERG. Im Laufe einer privaten Party kam es am frühen Sonntagmorgen zu mehreren Ruhestörungen.

Beim ersten Polizeieinsatz wurden die Gäste zur Ruhe ermahnt. Aufgrund der Intensität der Störungen wurde im Rahmen des Einsatzes angekündigt, dass im Falle weiterer Ruhestörungen die Feier aufgelöst wird.

Gegen 03.00 Uhr gingen weitere Beschwerden ein, die zu einem weiteren Polizeieinsatz vor Ort führten. Der Aufforderung, die Feier zu beenden und die Örtlichkeit zu verlassen, wurde nicht nachgekommen. Statt dessen kam es zu Beleidigungen der eingesetzten Polizeibeamten. Im Rahmen der Auflösung kam es durch drei der Gäste zu Widerstandshandlungen gegen die Polizisten, die glücklicher Weise zu keinen Verletzungen führten.

Eine Person musste in Gewahrsam genommen werden, um weitere Straftaten zu verhindern. Gegen insgesamt vier Personen wird nun wegen Beleidigung und Widerstand ermittelt.

Publiziert in SI Polizei
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