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FRANKENBERG. Vier Rettungstransportwagen, zwei Streifenwagen der Polizei, zwei Notarztfahrzeuge samt Besatzungen sowie 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Frankenberg und Geismar wurden am Freitagabend, um 21 Uhr in Bewegung gesetzt, um fünf Menschen zu retten, die auf der Bundesstraße 253 mitten im Frankenberger Ortsteil Geismar verunfallt waren. Die gute Nachricht zuerst: Es besteht keine Lebensgefahr für die 27-jährige Unfallverursacherin, zwei Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren (alle aus Frankenberg), sowie zwei Mitfahrer (15 und 18) aus der Gemeinde Frankenau. 

Wie der Unfall entstanden ist, darüber konnte die Polizei auf Nachfrage noch keine Antwort geben - die Ermittlungen dazu dauern an. Fest steht, dass die Fahrerin (27) mit ihrem schwarzen Seat auf der B 253 von Frankenberg in Richtung Dainrode unterwegs war. Auf der Wildunger Straße kam die Frau mit ihren vier Insassen in Höhe der Hausnummer 32 nach rechts von der Fahrbahn ab und war mit dem Pkw gegen eine massive Grundstücksmauer geprallt. In der Alarmmeldung an die Freiwilligen Feuerwehren wurde von einer eingeklemmten Person gesprochen, dies bestätigte sich nicht, daher musste kein hydraulisches Gerät eingesetzt werden. Die Kameraden unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher, leuchteten die Einsatzstelle aus und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab - Darüber hinaus wurden Absperrposten aufgestellt und der später angerückte Bergungsdienst unterstützt.

Nach der Erstversorgung durch Notärzte und Rettungssanitäter wurden die verletzten Personen in Krankenhäuser nach Marburg, Frankenberg und Bad Wildungen transportiert. Etwa 80 Minuten war die Ortsdurchfahrt gesperrt. Nachdem die Firma AVAS den mit 3000 Euro Sachschaden bewerteten Seat abgeschleppt hatte, konnte die Straße wieder freigegeben werden. An der Gartenmauer entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Publiziert in Feuerwehr

WITTGENSTEIN. Als Timo Wolzenburg mich besucht, um für unsere Serie Pate zu stehen, da ist er zunächst verunsichert. Fast sogar enttäuscht. „Was habe ich denn Besonderes?“, fragt er mich zaghaft. „Ich bin Rettungssanitäter und Feuerwehrmann, habe als Fahrer eines Milchwagens gearbeitet. Aber was ist da die Besonderheit?“, ist Timo unsicher.

Wie kommt das, dass jemand den Weg vom Milchwagen in den Rettungswagen findet? Das interessiert mich.

Eigentlich, so erzählt Timo mir, sei er ausgebildeter Tiefbauer. Habe aber dann in einem Kanalreinigungsunternehmen gearbeitet. Drei Jahre lang. „Ich wollte noch einen Nebenverdienst haben und bin dann nebenbei bei einem Fuhrunternehmen tätig gewesen. Dort habe ich vor allem Milch-Lkw gefahren“, erklärt Timo mir. Er hat die Bauernhöfe in der Region angefahren und den vollen Milchzug anschließend so manche Nacht sicher nach Hungen und wieder zurück gebracht. Schließlich sei von seinem damaligen Chef das Angebot gekommen, in Festanstellung im Transportunternehmen zu arbeiten. Timo willigte ein. Der Lkw-Führerschein, den er bei dem Kanalreinigungsunternehmen erworben hatte, kam ihm nun zum ersten Mal zu Gute. Und bei seinem wichtigen Freizeitengagement, der Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Feudingen, dem Nachbarort seines Heimatdorfes Rückershausen, einem Stadtteil von Bad Laasphe. „Die Feuerwehr hat mich übrigens dazu gebracht, dass ich zum Rettungsdienst gegangen bin“, verrät Timo. Ein Einsatz, bei dem er damals zusammen mit dem Notarztwagen alarmiert wurde, um eine Wohnungstür zu öffnen, hatte den Entschluss ausgelöst. „Wir haben bei der Versorgung geholfen und den Patienten, dem es sehr schlecht ging, anschließend aus der Wohnung getragen. Da habe ich gemerkt, wie wichtig diese Tätigkeit ist“, erinnert sich Timo. „Die endgültige Entscheidung kam nachts im Milchwagen“, weiß er noch genau. Er erzählt mir: „Da hast Du Zeit zum Nachdenken, wenn Du alleine auf dem Bock bist. Und da habe ich mich entschieden: Ich mache das jetzt“. Gesagt, getan. Direkt am Morgen nach der Nachtschicht hatte Timo verschiedene Rettungsdienstschulen kontaktiert und in Olpe einen Platz zur Ausbildung erhalten. Timo hatte Erfolg: Er wurde Rettungssanitäter und durch weitere Bemühungen bekam er eine Arbeitsstelle im DRK Rettungsdienst in Siegen-Wittgenstein. Zunächst in der Rettungswache in Bad Berleburg und später dann in Bad Laasphe. „Allzu lange bin ich ja noch gar nicht dabei“, merkt er an. Kein Grund jedoch, dass er sein eigenes Licht unter den Scheffel stellen müsste. Timo geht gerne zur Arbeit, jeden Tag. „Ich habe es überhaupt nicht bereut!“, versichert der junge Mann mir glaubwürdig und aus voller Überzeugung, als ich ihn danach frage. Vielmehr ärgere er sich, dass er diese Lebensentscheidung nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt getroffen habe.

Zwar sei er am Anfang, als er das erste Mal alleine mit einem Kollegen im Rettungswagen eingeteilt war, etwas aufgeregt gewesen, aber das habe sich mittlerweile gut gelegt. „Man ist ja immer im Team da und nie alleine im Einsatz“, freut er sich. Dieses Miteinander vermittele dem Team viel Sicherheit.

Besonders beeindruckt hat ihn in seiner erst kurzen Dienstzeit ein Dienst am Heiligen Abend des letzten Jahres. Sein erster dieser Art: „Es ist ein gutes Gefühl, gerade an solchen Tagen für Menschen in Not da sein zu können“, schwärmt er. An diesem Tag, so berichtet Timo, habe er auch das erste Mal bei einem Notfall mitgeholfen, bei dem Kind medizinische Hilfe benötigte. „Davor hatte ich schon immer ziemlich Angst. Wer versorgt schon gerne Kinder?“, fragt er in den Raum. „Gerade, weil ich selbst eine kleine Nichte habe, hat mir das auch sehr Leid getan“, gesteht Timo mir, dessen Profilfoto bei Facebook übrigens zeigt, wie er überglücklich seine kleine Nichte Elli, die jetzt sechs Jahre alt ist, auf seinen Schultern trägt.

Das Kind am Heiligabend habe den Notfall übrigens gut überstanden. Eine Situation, die Timo an seinem Beruf besonders viel Freude bereitet: „Wenn man jemanden versorgt und den Menschen hinterher noch mal wieder sieht – das ist einfach toll“, berichtet er. So sei es ihm einmal in einer Gaststätte gegangen. Timo lächelt. Das freut ihn. Unverkennbar. Er hat noch einen Wunsch zum Schluss unseres Gespräches: „Dass die Menschen, wenn sie krank sind, früh genug anrufen. Es ist viel besser, einmal zu viel als einmal zu wenig anzurufen. Bei vielen Erkrankungen, zum Beispiel einem Schlaganfall, kann man nur innerhalb eines Zeitfensters richtig effektiv helfen“, warnt der junge Mann.

Als unser Gespräch zu Ende ist, da erkenne ich – auch nach Timos anfänglichen Zweifeln ganz klar Besonderheiten, die das Vorstellen im Rahmen dieser Serie definitiv zum Pflichtprogramm machen: Ein junger Mann, vielleicht zur Schulzeit nicht immer ganz motiviert, macht seinen Hauptschulabschluss und absolviert eine Ausbildung zum Tiefbauer. Später arbeitet er in einem Kanalreinigungsunternehmen und fährt nachts Tausende Liter Milch von den Bauernhöfen in die Molkerei. Er hat einen Lkw-Führerschein erworben, eine Festanstellung und steht mitten im Leben. In seiner Freizeit ist er als Helfer auf einem Bauernhof seines besten Freundes engagiert und investiert seine Zeit in die Dienste der Feuerwehr. Timo steht mitten im Leben. Dann erlebt er einen Einsatz mit der Feuerwehr und der zu versorgende Patient tut ihm sehr Leid.

Seine bis dahin gesicherte Zukunft, sein finanzielles Einkommen, die Festanstellung – all das wirft er zugunsten einer zunächst ungewissen Zukunft über den Haufen. Denn ob er die Ausbildung schaffen und danach eine Anstellung bekommen würde – das stand für Timo keineswegs fest. Und trotzdem: Der junge Mann geht seinen Weg. Wird Rettungssanitäter, arbeitet jeden Tag gerne und hilft in Not geratenen Menschen. Der Hauptschulabschluss, der in vielen Berufen gar als Ausschlusskriterium gilt, hat ihn daran nicht gehindert. Die Energie und Muße zu seinem Weg kam aus tiefster Überzeugung und davon hat er bis heute nichts verloren. Das ist etwas ganz Besonderes! Wir vom 112-Magazin wünschen Timo weiterhin viel Freude in seinem Traumberuf.  

Publiziert in SI Retter

VÖHL/KORBACH. Ein Ostfriese (57) hat am Samstag unfreiwillig in der Kreisstadt Korbach einen Zwischenstopp einlegen müssen, weil er in einer Linkskurve zwischen den Vöhler Ortsteilen Obernburg und Dorfitter mit seiner Kawasaki unter eine Leitplanke gerutscht war - dort hatte sich die Maschine verkeilt. 

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, kam es am 11. Juli zu dem Unfall, als eine Gruppe Motorradfahrer um 14.30 Uhr, von Obernburg in Richtung Dorfitter unterwegs war. Unglücklicherweise geriet der 57-Jährige mit seiner ZX10R auf einen in der Fahrbahn uneben eingelassenen Kanaldeckel, er kam zu fall und war unter die Leitplanke gerutscht. Mit vereinten Kräften zogen die übrigen neun Kradfahrer aus der Gruppe das Motorrad unter der Schutzplanke heraus, sicherten die Unfallstelle ab und riefen über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg an. Da der Man aus Leer (Ostfriesland) über Schmerzen im Rücken klagte, veranlasste der Notarzt den Transport ins Korbacher Krankenhaus. Das Unfallprotokoll  wurde von Beamten der Polizeidienststelle Korbach geführt. Die Sachschadenshöhe beträgt 2000 Euro.  (112-magazin.de)




Publiziert in Retter

BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Mindestens 30.000 Euro Sachschaden an einem Porsche Boxster und eine geplättete Leitplanke sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am heutigen Freitag auf der Bundesstraße 252 ereignet hat.

Über den Notruf 110 wurde die Polizeistation um 17.51 Uhr in Kenntnis gesetzt, dass ein Porsche zwischen der Abfahrt Schmillinghausen und den Helser Tannen bei einem Überholvorgang ins Schleudern gekommen war und etwa 40 Meter Leitplanke beschädigt hatte.

Zeitgleich waren Retter im RTW und eine Polizeistreife aus Bad Arolsen zum Unfallort unterwegs. Bei Eintreffen sperrten die Beamten die Straße für den Verkehr. Rettungssanitäter kümmerten sich um den verletzen 46-jährigen Korbacher und brachten den Patienten in den Schockraum des Warburger Krankenhauses.

Um den Boxster bergen zu können, musste der Verkehr auf der Bundesstraße von den Arolser Beamten geregelt werden. Wechselseitig wurde der Verkehr, der sich auf zwei Kilometer Länge in beiden Richtungen gestaut hatte, durch die Unfallstelle gelotst. Gegen 19.05 Uhr, bei Eintreffen des Abschleppers aus Volkmarsen wurden beide Fahrspuren gesperrt - um 19.25 Uhr konnte der Verkehr wieder rollen. Insgesamt waren zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Wie konnte es zu dem Unfall kommen?

Nach Zeugenaussagen befuhr der Korbacher die B 252 von Diemelstadt in Richtung Bad Arolsen, überholte auf der langgezogenen Geraden, hinter dem alten Forsthaus einen Lkw, scherte mit seinem Porsche wieder rechts ein und kam auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen. Mit dem rechten Kotflügel kollidierte der Fahrer mit der Leitplanke, wobei das rechte Vorderrad abgerissen wurde und unter der Schutzplanke stecken blieb, während der Porsche eine Drehung vollzog und auf der Gegenfarbahn zum Stehen kam. Wie schwer die Verletzungen des 46-Jährigen sind, darüber konnte die Polizei keine Angaben machen. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 252 am 12. Juli 2019


Vor gut einem Jahr kam es auf regennasser Fahrbahn zu einem ähnlichen Unfall auf der B 252. Ein Porsche war in einen Betonlaster gefahren; der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Link: Porsche kracht in Betonmischer - 51.500 Euro Sachschaden (14.04.2018, mit Fotos)

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 17 Januar 2019 14:24

Brennendes Auto macht sich selbstständig

PADERBORN. Beim Brand eines Autos auf einem Parkplatz an der Florianstraße verhinderte ein beherzt eingreifender Zeuge am Dienstag weitere Schäden.

Der 33-jährige Besitzer eines Mini parkte seinen Wagen gegen 8.45 Uhr auf einem Parkplatz an der Florianstraße und entfernte sich. Knapp fünf Minuten später bemerkte ein anderer Autofahrer, dass Flammen aus dem Motorraum des Minis schlugen, woraufhin er sich seinen Autofeuerlöscher schnappte, auf den Wagen zulief und den Feuerlöscher einsetzte. Plötzlich sprang jedoch der Motor des unbesetzten Fahrzeugs an und es setzte sich vorwärts in Bewegung. Dabei hinterließ der nun fahrende Wagen eine Brandspur aus brennenden Plastikteilen.

Mit dem Feuerlöscher blockierte der Zeuge ein Hinterrad, doch der Mini fuhr darüber und auf andere Pkw zu. Der 39-Jährige wiederholte die Prozedur zweimal und brachte das brennende Fahrzeug so schlussendlich zum Stillstand, bevor weitere Autos in Mitleidenschaft gezogen wurden. Währenddessen alarmierten andere Zeugen die Feuerwehr, die das Auto anschließend löschte. Trotz dessen brannten der Motorraum und ein Großteil des Innenraums des Minis völlig aus, es entstand Totalschaden. In den letzten Wochen war das Fahrzeug laut Besitzer mehrfach wegen technischer Probleme in der Werkstatt gewesen.

Bei seinem Eingreifen hatte sich der Zeuge leichte Verletzungen an einer Hand zugezogen, Rettungssanitäter versorgten die Wunden vor Ort. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

FRANKENBERG/GEISMAR. Mit ihrem Smart ist am Sonntagabend eine 26 Jahre alte Frau aus Haina (Kloster) von der Fahrbahn abgekommen - als Unfallursache gab die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn an.

Der Unfall ereignete sich um 20.10 Uhr auf der Bundesstraße 253, nachdem die 26-Jährige von Geismar kommend ausgangs einer Rechtskurve die Kontrolle über ihren Pkw verloren hatte, nach links von der Fahrbahn abgekommen war und anschließend im Straßengraben auf dem Dach zum Liegen kam.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe und verständigten die Leitstelle. Notarzt und Rettungssanitäter waren schnell vor Ort und versorgten die junge Frau, die anschließend mir schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in das Frankenberger Krankenhaus transportiert wurde.

Der völlig demolierte Smart musste abgeschleppt werden. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

LENGEFELD/NORDENBECK. Wahrscheinlich führte am Samstagnachmittag nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn zu einem Alleinunfall auf der Kreisstraße 57 zwischen Nordenbeck und Lengefeld.

Alarmiert wurden Polizei, Feuerwehr, Notarzt und Rettungssanitäter um 15.55 Uhr, weil Verkehrsteilnehmer über die Notrufnummer 112 die Leitstelle informiert hatten. Gemeldet waren eingeklemmte Personen im Fahrzeug nach einem Unfall an der Marbeck.

Dort war der Fahrer (Vöhl) mit zwei weiblichen Insassen aus Lichtenfels und einem Hund auf regennasser Fahrbahn ausgangs einer Rechtskurve mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn gerutscht und war an einem Wasserdurchlass auf der Fahrerseite zum Liegen gekommen. Während eine Person das Fahrzeug allein verlassen konnte, mussten die beiden anderen Insassen aus dem Fahrzeug befreit werden.

Die ursprüngliche Meldung, es seien Personen im Fahrzeug eingeklemmt, bestätigte sich nicht. Unter Anwendung eines Leiterhebels konnte das Fahrzeug durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Korbach und Lengefeld auf die Räder gestellt und die eingeschlossenen Personen dem Notarzt übergeben werden. Die Leitung hatte Carsten Vahland übernommen. 

Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt wurden die verletzten Personen mit RTWs in das Krankenhaus nach Korbach verlegt. Der silbergraue Volkswagen wurde völlig zerstört und musste vom Bergungsunternehmen Heidel abgeschleppt werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Kreisstraße 57 bei Lengefeld am 8.12.2018

Publiziert in Polizei

KORBACH. Ein Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in der Straße Am Tuchrahmen sorgte Donnerstagnachmittag gegen 14.05 Uhr für rege Einsatztätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Korbach. 

Rund 27 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Arno Zenke rückten nach der Alarmierung in den Tuchrahmen aus. Gegenüber der Bushaltestelle "Waldmannsbreite" hatten sich aus bislang ungeklärter Ursache Einrichtungsgegenstände und mototgetriebene Geräte im Keller des Hauses entzündet. Passanten hatten die starke Rauchentwicklung bemerkt und den Hauseigentümer, sowie die Leitstelle alarmiert. 

Während die Brandschützer mit Atemschutzgeräten über den Garten in den Keller vorrückten und mit einem schnellen Löschangriff ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnräume verhindern konnten, wurde der 39-jährige Hauseigentümer vom Rettungsdienst nach der medizinischen Erstversorgung mit Verdacht auf Rauchvergiftung in das Korbacher Krankenhaus transportiert. Zeitgleich hielten die Beamten der Polizei die Zuwegungen frei und sperrten die Straßenkreuzungen in den Bereichen Waldmannsbreite, Blumenstraße und Friedrich-Hufeisen-Straße für den Verkehr.

Im Nachgang wurde mit Hochdrucklüftern das komplette Gebäude entraucht. Um 15.15 Uhr, konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt waren sechs Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz, darunter auch die Drehleiter, die aber nicht zum Einsatz kam.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Link: Einsatzstandort Am Tuchrahmen am 4. Oktober 2018

Publiziert in Feuerwehr

MARSBERG. Am Montagabend gegen 18.30 Uhr kam auf der Mönchstraße in Niedermarsberg ein 21-jähriger Radfahrer zu Fall.

Aus welchem Grund es zu dem Sturz kam ist unklar, der Mann wurde schwer verletzt. Vor Ort waren nach Auskunft der Rettungssanitäter auch Ersthelfer. Die Polizei sucht diese Ersthelfer und weitere Zeugen für den Sturz.

Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/902003711. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

KORBACH. Tumultartige Szenen spielten sich am Donnerstag vor einer Eisdiele in der Fußgängerzone ab - dabei wurde mindestens ein Rettungssanitäter verletzt.

Mehrere Rettungssanitäter und ein Notarzt wurden am Donnerstagabend gegen 20.10 Uhr zu einem Notfall in der Fußgängerzone gerufen, weil ein 29-jähriger Mann aus Korbach nach einem medizinischen Notfall notärztlich behandelt werden musste. 

Obwohl der Rettungswagen ausweislich des Einsatzprotokolls nach 11 Minuten am Einsatzort war, dauerte dies den Angehörigen offenbar zu lange. Verbal und handgreiflich behinderten sie die Rettungskräfte. Einer der Rettungssanitäter wurde am Arm verletzt und meldete sich nach dem Einsatz krank.

Mit drei Streifenwagen rückten Polizeikräfte zur Unterstützung an, damit der Verletzte schlussendlich versorgt werden konnte. Nach Angaben von Polizeisprecher Volker König haben die Angehörigen durch ihre Attacken ein schnelleres Verbringen des Patienten in das Krankenhaus verhindert. Mit Polizeibegleitung wurde der Patient um 20.50 Uhr in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Damit aber noch nicht genug. Um 21.06 Uhr erschienen 20 Mitglieder der Familie am Krankenhaus und verlangten Einlass. Erst nach einer Ansprache durch die Polizei beruhigten sich die Gemüter langsam, sodass letztendlich zwei Angehörige das Krankenhaus betreten durften.

Der Vorfall wird nun ein juristisches Nachspiel haben: Die Polizei hat Strafanzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen sich oder Angriffe auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen nach § 115 StGB erstattet. (ots/r)

Hier gehts zum Folgebericht:

Link: Notfallsanitäter behindert und bedroht - Funkgerät zerstört (18.08.2018)

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Publiziert in Polizei
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