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BAD AROLSEN. Mit schwerem Gerät rückten am Mittwochnachmittag um 16.39 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Arolsen, Neu-Berich und Wetterburg zum Twistevorstau an der Bundesstraße 450 aus. Gemeldet wurde von einer Notrufsäule am Twistesee ein Pkw, der in den See gestürzt sei - ob sich Menschen im Pkw befinden, konnte die Person nicht sagen, daher wurde neben der Feuerwehr und zwei Polizeistreifen auch die DLRG, ein NEF und eine RTW-Besatzung alarmiert.

Wie Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auf Nachfrage mitteilte, konnte durch die Einsatzkräfte der DLRG zunächst Entwarnung geben. Personen oder Tiere befanden nicht im Fahrzeug, sodass sich das Hauptaugenmerk auf die Sicherung des Volkswagens legte. Mit einem Stahlseil wurde das Fahrzeug am weiteren Abrutschen in den See gehindert. Gleichzeitig musste eine Ölsperre aufgebaut werden. Neben dem Boot der DLRG wurde auch ein Boot der Freiwilligen Feuerwehr in den Einsatz mit einbezogen. Auf Anweisung der Polizei konnte das Fahrzeug dann aus dem See gezogen werden. Insgesamt waren 35 Freiwillige der Feuerwehren vor Ort.

Nach ersten Informationen konnte die Halterin (Landkreis Oldenburg) des Volkswagens noch nicht über den Vorfall informiert werden. Zum Zeitpunkt der Bergung stand nicht fest, ob die Halterin überhaupt das Fahrzeug gefahren hat. Viel Glück hatten indes Personen, die sich auf der Liegewiese  befanden - der Pkw war, vermutlich mit nicht angezogener Handbremse und mit nicht eingelegtem Gang vom Parkplatz talabwärts in Richtung See gerollt, hatte eine Poller umgeknickt und war haarscharf an einem Telefonkasten vorbeigeschrammt und anschließend an den Gästen vorbei in den See gerauscht. Verletzt wurde augenscheinlich niemand, hieß es aus Polizeikreisen.

Link: Einsatzstandort Twistesee am 28. Juli 2021.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 13 März 2021 17:53

Segelboot kentert - Feuerwehren im Einsatz

EDERTAL/WALDECK. Ein gekentertes Segelboot und zwei in Not geratene Personen lösten am Samstagnachmittag eine Alarmierung durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg aus.

Um 15.35 Uhr wurden die Feuerwehren Hemfurth-Edersee, Bringhausen sowie die Feuerwehr Waldeck zu einem Wasserrettungseinsatz auf dem Edersee, im Bereich Rehbach-Bringhausen gerufen. Passanten hatten ein umgekipptes - in der Seglersprache gekentertes - Segelboot gesehen und zwei Personen die sich im Wasser befanden. Daraufhin alarmierte die Leitstelle Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeikräfte zur Einsatzstelle.

Die Kameraden aus Hemfurth-Edersee brachten ihr Rettungsboot zu Wasser, ebenso die Kameraden aus Waldeck, die in den Wintermonaten ein Boot der DLRG besetzen. Bei Eintreffen der ersten Kameraden vor Ort, war das Segelboot wieder aufgerichtet worden und auf dem Weg in den sicheren Hafen. Die Segler hatten es in der Zwischenzeit geschafft, sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien und das Boot aufzurichten. "Teils war es so stürmisch und stark böig, sowie regnerisch, das man nur 100 Meter Sicht auf dem Edersee hatte", beschreibt der Edertaler Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam die Situation.

Aus gegebenem Anlass weist Rübsam nochmals auf die Gefahren des derzeit nur 3.5 Grad warmen Edersees hin -  waghalsigen Bootsausflüge können schnell zur Lebensgefahr werden.

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Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE-FLECHTDORF. Eine grausame Entdeckung haben Passanten am heutigen Freitag in einem Ententeich am Herrnberg gemacht. Eine leblose Person trieb mit dem Kopf nach unten in dem Gewässer. Der alarmierte Notarzt konnte trotz reanimierender Maßnahmen das Leben des Seniors nicht mehr retten.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste waren gegen 15.05 Uhr alarmiert worden. Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer und 25 Freiwillige der Wehren aus Adorf und Flechtdorf trafen mit mehreren Einsatzwagen und einem angehängten Rettungsboot an der Einsatzstelle ein. Das Boot kam nicht zum Einsatz, die Feuerwehrmänner konnten den leblosen Mann aber aus dem Teich bergen und dem Notarzt übergeben.

Ob der Senior im angrenzenden Altenheim untergebracht war, stand zum Zeitpunkt der Rettungsmaßnahmen nicht fest. Bürgermeister Volker Becker eilte ebenfalls zum Unglücksort am Herrnberg, um sich zu informieren. Unbestätigten Meldungen zufolge soll der Tote keine Angehörigen mehr haben und wurde betreut. 

Die Kripo Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen um die Todesursache zu klären.  (112-magazin)

Weitere Informationen folgen!

Publiziert in Polizei
Freitag, 22 Juni 2018 13:50

Boot kentert im Edersee - Wehren rücken aus

EDERSEE. Die Ortswehren Bringhausen und Hemfurth sowie der Rettungsdienst wurden am Donnerstag gegen 17 Uhr mit dem Stichwort "HWassY Segelboot umgekippt" alarmiert - Dirk Rübsam und 20 Kameraden eilten zum Bringhäuser Becken. 

Im Bringhäuser Becken war ein Segelboot bei starkem Wind gekentert. Passanten hatten beobachten können, wie der Segler auf der Unterseite des Rumpfes, welcher zum Himmel zeigte immer wieder ins Wasser rutschte. Daraufhin wurde die Leitstelle alarmiert, die die Wehren in Marsch setze. Mit 20 Freiwilligen rückten die Retter zur Einsatzstelle aus, konnten glücklicherweise die Fahrt kurz vor erreichen des Bringhäuser Beckens abbrechen, da sie die Meldung von der Leitstelle erhielten, dass die Person doch noch selbst das Boot aufrichten konnte. "Besser einmal zu viel ausgerückt, als zu wenig - bei Wasserrettungseinsätzen zählt jede Minute", so Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam.

Saisonbeginn für die DLRG Waldeck

Am kommenden Sonntag ist Wachsaisoneröffnung der DLRG in Waldeck, sodass die Station auch in der Woche besetzt ist und der wichtige Schutz durch die DLRG rund um die Uhr sichergestellt werden kann. Die Feuerwehr Edertal hat in Hemfurth für den Grundschutz des Bereiches bis zur Banfe ein Rettungsboot stationiert. Diese Verpflichtung ist auch einer der Gründe, warum die Gemeinde zurzeit ein neues Feuerwehrhaus in Hemfurth an verkehrsgünstigerer Lage baut, um noch schneller an den Einsatzstellen zu sein. (112-magazin)


Erst im April und  Mai dieses Jahres waren die DLRG und die Wehren auf dem Edersee im Einsatz.

Link: Boot und Skipper im Edersee verschwunden - Suche dauert an (01.05.2018)

Link: Surfer aus Edersee gerettet - Wehren, Polizei und Retter im Einsatz (04.04.2018)

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 02 Oktober 2012 18:20

Erneut Motor von Rettungsboot gestohlen

EDERSEE. Erneut ist ein Motor von einem Rettungsboot der DLRG gestohlen worden. Das Boot stand auf einem Anhänger an Land auf dem Grundstück der DLRG in Edertal-Rehbach.

Wie erst Anfang Oktober bekannt wurde, war es zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen dem 20. und 29. September zu dem Diebstahl gekommen. Unbekannte Täter verschafften sich Zutritt zu dem umzäunten Grundstück, schraubten den Motor ab, durchtrennten die Zuleitungen und entwendeten den Motor.

Am 20. September, als die Diebstähle weiterer Motoren am Edersee bei DLRG, Polizei und Naturpark festgestellt wurden, war der Motor bei dem Rettungsboot am Rehbach noch vorhanden. Bei dem Motor handelt es sich laut Wasserschutzpolizei um einen 50 PS starken Yamaha Viertakt-Motor mit der Nummer L409125V.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437.

Publiziert in Polizei
Freitag, 28 Oktober 2011 14:09

Neuer Außenbordmotor für Rettungsboot

HEMFURTH-EDERSEE. Die Feuerwehr Hemfurth-Edersee hat für ihr Rettungsboot einen neuen, 30 PS starken Außenbordmotor erhalten. Der bisherige Motor war mehr als 30 Jahre als und sprang in der Vergangenheit nicht immer auf Anhieb an.

Seit 2003 verfügt die Feuerwehr Hemfurth-Edersee über ein Rettungsboot. Dieses wurde damals gebraucht gekauft. Für die meist zeitkritischen Einsätze auf dem Wasser sei jedoch ein funktionierendes Aggregat wichtig, sagte der Edertaler Bürgermeister Wolfgang Gottschalk bei der Übergabe. Die Gemeinde investierte rund 4000 Euro. Der Bürgermeister stellte fest, dass es um die Gefahrenabwehr am Edersee gut bestellt sei, und wünschte gleichzeitig, dass es doch möglichst keine ernsten Einsätze geben möge.

Wehrführer Dirk Rübsam erwähnte die bereits zahlreichen Einsätze mit dem Boot und unterstrich die Vorteile des neuen Motors. "Er hat genug Leistung, um eine Ölsperre gut ziehen zu können, ist leiser und umweltfreundlicher. Ebenso lässt er sich in eine Flachwasserstellung trimmen, was bei Einsätzen auf der Eder vorteilhaft ist".

Der Edertaler Gemeindebrandinspektor Manfred Hankel erwähnte, dass im Winterhalbjahr das Boot der Wehr eines der wenigen am Edersee ist, was zu Rettungseinsätzen herangezogen werden könne. Das Einatzgebiet des Hemfurther Bootes erstreckt sich auf einen Großteil des Edersees, den Affolderner See, die Hochspeicherbecken auf dem Peterskopf und die Eder. Im Bereich des Edersees arbeitet die Wehr mit den DLRG-Stationen und den Wehren aus Waldeck und Vöhl zusammen.

Unter den 32 Einsatzkräften in Hemfurth-Edersee befinden sich acht ausgebildete Bootsführer. Zur weiteren Ausrüstung gehören zwei Wasserrettungsanzüge, ein Rettungskragen, Gerät zur Sicherung vor Abstürzen in den Steilhängen und vier Rettungsschwimmwesten zum Schutz der Einsatzkräfte. Aus Vereinsmitteln beschaffte die Wehr ein Schlauchboot, welches als Beiboot auf strömenden Gewässern zum Einsatz kommt. Ebenso besorgte sie eine kleine Motorpumpe zur Brandbekämpfung auf dem Wasser oder den Hängen am Edersee.

Publiziert in Feuerwehr

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