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BAD WILDUNGEN. Mit einem Tempo von 130 km/h ist ein Autofahrer bei Bad Wildungen in einer 70er-Zone erwischt worden. Der Waldecker muss nun einen Monat zu Fuß gehen. Während der Kontrolle stellte der Verkehrsdienst 19 weitere, zumeist moderate Verstöße fest.

Die Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg führten ihre Geschwindigkeitskontrolle am Mittwoch bei Bad Wildungen auf der B 485 an der Einmündung zur Giflitzer Straße in Altwildungen durch. Da diese Stelle ein Unfallschwerpunkt ist, gilt dort seit einiger Zeit eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h.

Insgesamt 140 Fahrzeuge passierten in der Zeit von 11.15 Uhr bis 14 Uhr die Kontrollstelle. Die Beamten registrierten in diesem Zeitraum 20 Geschwindigkeitsverstöße. Die meisten Verstöße (18) waren geringfügig und wurden mit einem Verwarnungsgeld geahndet. Auf einen Autofahrer kommt eine Bußgeldanzeige zu.

60 km/h zu schnell: Punkte, Bußgeld, Fahrverbot
Besonders eilig hatte es aber ein Mann aus Waldeck, der mit 130 km/h in die Kontrollstelle rauschte. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkte im Flensburger Fahreignungsregister und ein Monat Fahrverbot zu.

Ralf Werner, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes: "Jedes siebte Fahrzeug war bei der Messung zu schnell unterwegs. Die Beanstandungsquote liegt also bei rund 14 Prozent". Überhöhte Geschwindigkeit sei auf Bundes- und Landesstraßen die Unfallursache Nummer eins. Eine Überschreitung von 60 km/h sei "definitiv nicht tolerierbar".

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Publiziert in Polizei

EDERSEE. Mit einem sogenannten Schallpegelmessgerät hat die Polizei auf der Ederseerandstraße die Auspuffanlagen von Motorrädern überprüft. Vorausgegangen waren wiederholte Beschwerden von Anwohnern über den von einigen motorisierten Zweirädern ausgehenden Lärm.

Der Regionale Verkehrsdienst (RVD) der Polizei führte die Kontrolle am Dienstagnachmittag durch. "Immer wieder beschweren sich Anwohner über zu laute Auspuffanlagen", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Daher hätten die Beamten unter anderem auch ein spezielles Messgerät eingesetzt, das den Dezibelwert misst und anzeigt.

Bei der Kontrolle ging den Ordnungshütern ein Motorradfahrer aus dem Raum Eschwege ins Netz. An seiner Maschine war ein zu lauter, nicht zugelassener Auspuff montiert. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Der Biker musste für den Abtransport seiner Maschine einen Anhänger organisieren. Auf ihn kommen nun eine Bußgeldanzeige - 90 Euro und ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister - und die Kosten für die Wiedererteilung der Betriebserlaubnis zu.

Fahrerin ohne Führerschein erwischt
Bei der Kontrollaktion ahndeten die Polizisten weitere geringfügige Ordnungswidrigkeiten. Schließlich erwischten sie noch eine Frau aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, die mit einem Motorroller unterwegs war, für den sie keine Fahrerlaubnis hatte. Auf sie durfte nicht mehr weiterfahren. Die Frau erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Arnfried Schlömer vom Verkehrsdienst: "Die Anwohner beschweren sich zu Recht über rücksichtslose Motorradfahrer. Deshalb kontrollieren wir auch vermehrt in der Sommerzeit, auch an den Wochenenden, um die Lärmbelästigung zu minimieren".


Erst Ende Juli gab es Kontrollen am See - mit Folgen:
Rasante Flucht vor Polizeikontrolle in den Nationalpark (03.08.2015)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. In einem technisch desolaten Zustand war ein Kleintransporter, den die Polizei in der Kreisstadt aus dem Verkehr gezogen hat. Unter anderem waren bei dem Lieferwagen der Marke Iveco die Bremsen nicht mehr funktionsfähig.

Die Beamten des regionalen Verkehrsdienstes der Polizei kontrollierten den Iveco Daily am Mittwochmorgen in der Frankenberger Landstraße, weil das im Landkreis Siegen-Wittgenstein zugelassene offensichtlich in einem desolaten Zustand war. Dass die Beamten mit ihrem Gespür richtig lagen, zeigte sich dann kurze Zeit später bei einem Sachverständigen. Das Gutachten weist 20 erhebliche Mängel auf.

So waren laut Polizeisprecher Volker König zum Beispiel die Bremsscheiben und Beläge auf einer Achse verschlissen, die Fuß- und Handbremse nicht mehr funktionsfähig, Traggelenke und Stabilisatoren ausgeschlagen, eine Blattfeder gebrochen und das Gewebe an einem Reifen gebrochen. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher und untersagten die Weiterfahrt.

"Bis dass der TÜV uns scheidet"
Sandra Theis vom Regionalen Verkehrsdienst: "Mit solch einem desolaten Fahrzeug am Straßenverkehr teilzunehmen, ist unverantwortlich". Für das 400.000 Kilometer gelaufene Fahrzeug gilt nun der alte Spruch: "Bis dass der TÜV uns scheidet". Auf den Fahrer kommen aber darüber hinaus ein Bußgeld von 180 Euro und ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister zu. Aber auch der Halter kommt nicht ungeschoren davon. Ihn erwarten 270 Euro Bußgeld und ebenfalls ein Punkt, weil er zugelassen beziehungsweise angeordnet hat, dass sein Mitarbeiter mit diesem verkehrsunsicheren Fahrzeug fährt.

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KORBACH. Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Urkundenfälschung - so lauten die Vorwürfe gegen einen jungen Autofahrer aus Korbach. Der 19-Jährige hatte die Zulassungs- und TÜV-Plaketten an seinem VW Golf gefälscht.

Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizei bemerkten am Montag auf einem Parkplatz im Eidinghäuser Weg einen blauen Golf, an dem die Plaketten für Hauptuntersuchung (TÜV) und Zulassung nicht vorschriftsmäßig waren. Schnell stellten die Ordnungshüter fest, dass das Fahrzeug schon seit zwei Jahren für den öffentlichen Straßenverkehr nicht mehr zugelassen war.

"Der 19-jährige Halter aus Korbach hatte die Plaketten gefälscht", sagte am Mittwoch Polizeisprecherin Michaela Urban. Ihre Kollegen vom Verkehrsdienst schraubten die Kennzeichen des Wagens ab und stellten sie sicher. "Nun muss sich der Fahrzeughalter für sein Verhalten vor Gericht verantworten", erklärte die Sprecherin zu den Folgen.


Vor zwei Jahren versetzte ein notorischer TÜV-Muffel die Polizei in Staunen:
TÜV seit fast sieben Jahren abgelaufen (04.04.2013)
TÜV-Muffel weiterhin ohne neue Plakette (22.04.2013)

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FRANKENBERG. Hab mein Wagen voll geladen…: An dieses Volkslied mussten Polizisten bei einer Verkehrskontrolle auf der B 252 gleich zweimal denken: Die Beamten stoppten ein mit Paletten überladenes Gespann mit mangelhafter und einen mit Autobatterien beladenen Kleintransporter ohne jegliche Sicherung.

Selbst bei erfahrenen Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes löste der Anblick dieser Fahrzeuge einzig ein Kopfschütteln aus. Wie ihr Sprecher Volker König am Donnerstag berichtete, waren die Kollegen zunächst auf ein Gespann mit hoch geladenen Paletten aufmerksam. Die Paletten waren unzureichend gesichert, die Gurte wiesen keinerlei Vorspannkraft auf. Der Fahrzeugführer wusste wohl, dass die Paletten rutschen und wackeln, war aber der Meinung, "dass man da nichts machen kann". Um seine Einsicht zu stärken, dass der Anhänger zum Transport solch großer Mengen Paletten ungeeignet ist, gab es von den Polizisten neben deutlichen Worten auch eine Bußgeldanzeige.

Kurze Zeit später kontrollierten die Beamten einen weißen Opel Combo und staunten nicht schlecht, als sie die Hecktüren öffneten. Im Laderaum des Kleintransporters lagen ohne jegliche Sicherung 80 alte Autobatterien. Der Fahrer aus Worms war als selbständiger Schrottsammler im Landkreis unterwegs. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann gegen eine Vielzahl von Vorschriften verstoßen hatte, die ihm nun eine Strafanzeige wegen unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen einbringt.

Damit aber nicht genug: Es fehlten die Ladungssicherung, ein Feuerlöscher, die persönliche Schutzausrüstung, schriftliche Weisungen, Fahrzeugkennzeichnungen und mehrere Papiere und Bescheinigungen. Außerdem war der Opel um mehr als ein Drittel überladen. Wegen dieser Verstöße gegen Gefahrgut- und abfallrechtliche Bestimmungen erwarten ihn Bußgelder in vierstelliger Höhe. Aber auch die Personen, bei denen der Mann die Batterien abgeholt hatte, müssen mit saftigen Bußgeldern rechnen. Arnfried Schlömer vom Regionalen Verkehrsdienst: "Solch einen gedankenlosen Umgang mit Gefahrgutstoffen erleben wir auch nicht alle Tage".

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DIEMELSTADT. Bei einer Schwerlastkontrolle der Polizei in Diemelstadt haben die Beamten einigen Lkw-Fahrern die Weiterfahrt verboten. In den meisten Fällen stellten die Ordnungshüter allerdings nur geringfügige Verstöße fest.

Der Regionale Verkehrsdienst Waldeck-Frankenberg unter Leitung von Polizeihauptkommissar Ralf Werner führte die Kontrolle am Dienstag mit Unterstützung von Kollegen der umliegenden Polizeistationen an der Anschlussstelle der A 44 zur Bundesstraße 252 durch. Unterstützt wurden sie dabei von einem Mitarbeiter des Amtes für Arbeitsschutz vom Regierungspräsidium Kassel, der für die Ahndung von Verstößen gegen die Sozialvorschriften zuständig ist.

Nach Angaben von Polizeioberkommissar Arnfried Schlömer wurden bei der Kontrolle zumeist geringfügige Verstöße, zum Beispiel gegen die Sozialvorschriften, festgestellt. In einigen Fällen waren die Tatbestände aber schwerwiegende: So waren zwei tschechische Lkw waren mit 4,05 Metern und 4,10 Metern Gesamthöhe zu hoch, da Zugfahrzeug und Auflieger jeweils nicht zusammen passten. Die Fahrer mussten ihre Fahrt an der Kontrollstelle beenden, bis die Speditionen geeignete Zugfahrzeuge zur Verfügung stellten. Auf die Fahrer und Halter kommt eine Bußgeldanzeige zu.

Ebenso wurde bei einem mit Bauholz beladenen Lkw die Weiterfahrt zunächst untersagt, da die zulässige Achslast der Antriebsachse um mehr als zehn Prozent überschritten war. Nach Umschichten der Ladung erlaubten die Polizisten dann aber die Weiterfahrt. Den Fahrer erwartet trotzdem ein Bußgeldverfahren von 110 Euro. Außerdem gibt es einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.

Die Kontrollkräfte stellten auch Geschwindigkeitsverstöße der Lkw-Fahrer fest - das war durch das Auslesen der digitalen Kontrollgeräte möglich und wurde vor Ort geahndet.

Polizeihauptkommissar Ralf Werner, seit Dezember 2014 neuer Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes, erklärte, dass Kontrollen dieser Art immer wieder eklatante Verstöße ans Licht bringen. Daher würden derartige Kontrolle auch künftig durchgeführt.

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KORBACH. Obwohl ein Lkw nur Leergut geladen hatte, war das Gespann vier Tonnen zu schwer: Der Verkehrsdienst der Polizei hat den überladenen Lastwagen aus dem Verkehr gezogen. Dies hatte auch noch einen weiteren Grund…

Die Beamten überprüften während einer Kontrollaktion einen Lkw mit Anhänger, der von Nienburg in Richtung Neustadt unterwegs war. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die aus leeren Flaschen bestehende Ladung nicht gesichert ist. "Bei der näheren Überprüfung stellten sie weiter fest, dass der Lkw mit 44 Tonnen um zehn Prozent überladen war", sagte Polizeisprecher Volker König.

Die Konsequenz: Der LKw-Fahrer musste bei einer Korbacher Spedition einen Teil seiner Ladung abladen und den Rest ordnungsgemäß gegen Verrutschen sichern. Gegen die verantwortliche Firma leiteten die Beamten ein sogenanntes Gewinnabschöpfungsverfahren ein. Der Unternehmer muss nun mit einer Strafe von etwa 1850 Euro rechnen.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 05 Dezember 2014 14:34

Ralf Werner ist die neue "Kontroll-Instanz"

WALDECK-FRANKENBERG. Ralf Werner ist die neue "Kontroll-Instanz" bei der heimischen Polizei: Der 52-Jährige leitet ab sofort den Regionalen Verkehrsdienst, dessen zehn Beamte sich unter anderem um Tempo-, Motorrad- und Lkw-Kontrollen kümmern. Der Wahl-Waldecker tritt die Nachfolge von Ottmar Müller an, der in den Ruhestand wechselte.

Der aus Wolfhagen stammende und in einem Waldecker Stadtteil wohnende Polizeihauptkommissar hat sich schon früh in seiner inzwischen 36-jährigen Dienstzeit auf das Fachgebiet Verkehr spezialisiert, gehört aktuell dem sogenannten Kontrolltrupp Nordhessen an und ist einer von nur zwei Gefahrgutkoordinatoren im gesamten nordhessischen Flächenpräsidium - bei allen Fragen rund um das Thema Gefahrgut steht Ralf Werner seinen Kollegen der verschiedenen Direktionen als versierter Ansprechpartner zur Verfügung.

Nach fast 20-jähriger Dienstzeit an der Polizeistation Wolfhagen wechselte der Vater von zwei inzwischen erwachsenen Söhnen zur Autobahnpolizei nach Baunatal, wo Werner als Dienstgruppen- und Abschnittsleiter tätig war - auch oder gerade hier war sein Fachwissen immer wieder gefragt. Am 1. Dezember nun trat der Hauptkommissar seinen Dienst in leitender Funktion an neuer Wirkungsstätte in Korbach an.

"Ich konnte es nicht besser treffen", sagte der neuer RVD-Leiter am Freitag bei seiner offiziellen Vorstellung vor der heimischen Presse. Er sei nicht nur offen und warmherzig empfangen worden, er sei auch fachlich in bester Gesellschaft: Seine neun Kolleginnen und Kollegen des Verkehrsdienstes bezeichnete Werner als ausgesprochen firm in diesem Metier, außerdem seien die Beamten hochmotiviert. Mit seinem Team wolle er nun daran arbeiten, die Verkehrsmoral auf den heimischen Straßen zu erhöhen. Der Zuständigkeitsbezirk des Verkehrsdienstes umfasst ein Netz von jeweils 500 Kilometern Landes- und Kreisstraße sowie weitere 250 Kilometer Bundesstraßen im gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Ralf Werner, der in seiner Freizeit gern Motorrad fährt, glaubt nicht, dass ihm nach seiner Tätigkeit bei der Autobahnpolizei hier im Landkreis langweilig wird. So zähle es zu den Aufgaben des Verkehrsdienstes, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer an Kindergärten und Schulen im Auge zu werfen, den Schwerlastverkehr zu überwachen, die Motorradfahrer und ihre Maschinen im Blick zu behalten und vieles mehr. "Es gibt viel zu tun", sagte Ralf Werner.


In seiner ersten Woche als Chef beim RVD gab es gleich zwei außergewöhnliche Einsätze:
Sattelzug kommt von Umgehung ab und kippt um (01.12.2014, mit Video u. Fotos)
Zwei Holz-Lkw um insgesamt 21 Tonnen überladen (05.12.2014)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 05 Dezember 2014 14:04

Zwei Holz-Lkw um insgesamt 21 Tonnen überladen

FRANKENBERG. Zwei Langholz-Lkw, die um insgesamt 21 Tonnen überladen waren, hat der Verkehrsdienst der Polizei in Frankenberg aus dem Verkehr gezogen. Vor der Weiterfahrt mussten die Trucker einige Stämme abladen.

Die Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizei Waldeck-Frankenberg waren am Mittwoch im Raum Frankenberg unterwegs. In der Siegener Straße stoppten sie zwei Langholz-Lkw, die augenscheinlich überladen waren. Dass die Beamten mit ihrer Vermutung richtig lagen, zeigte die anschließende Wiegung auf einer geeichten Waage.

Einer der 40-Tonner war um zwölf, der andere neun Tonnen überladen. In beiden Fällen durften die Fahrer ihre Fahrt erst fortsetzen, nachdem sie eine entsprechende Menge an Holz abgeladen hatten.

Auf die Fahrzeughalter kommen nun sogenannte Gewinnabschöpfungsverfahren zu. Dabei wird der erwartete Gewinn für diese Fahrt abgeschöpft. Das bedeutet, dass der eine Fahrzeughalter mit einer Strafe von fast 1000 Euro rechnen muss. Der andere Spediteur muss laut Polizeisprecher Volker König etwa 300 Euro berappen.

Karsten Grebe vom Regionalen Verkehrsdienst: "Solche Überladungen stellen wir immer wieder fest. Das ist kein Kavaliersdelikt. Wir werden das in der nächsten Zeit vermehrt im Auge haben".

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KORBACH. Als abenteuerlich bezeichnet die Polizei den Zustand eines Sattelaufliegers, der den Beamten bei einer Kontrolle auf der Umgehungsstraße auffiel. Wegen zahlreicher technischer Mängel wurde der rollende Schrotthaufen aus dem Verkehr gezogen.

Die Beamten vom Regionalen Verkehrsdienst der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg bewiesen am Montagvormittag ein besonderes Näschen. Sie kontrollierten auf der Korbacher Umgehungsstraße einen portugiesischen Sattelzug. Während die Renault-Zugmaschine keine Mängel aufwies, war der Auflieger in einem abenteuerlichen Zustand. Deshalb wurde er auch einem Gutachter vorgeführt.

Der Sachverständige stellte fest, dass die Druckluftbehälter der Bremsanlage defekt sind, die Feststellbremse nicht richtig funktioniert, die Bremssättel zu viel Spiel haben, alle Bremsscheiben Risse aufweisen, der Rahmen des Aufliegers Risse hat und tragende Teile stark angerostet sind. So stellte dann auch Oberkommissar Antonio Diaz-Eierding abschließend fest: "Solch einen Schrottauflieger sieht man selten. In diesem Zustand muss die Weiterfahrt untersagt werden". Der portugiesische Halter müsse sich um die aufwendige Reparatur hier in Korbach kümmern. Erst dann dürfe der Auflieger wieder in Betrieb genommen werden.

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