Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Reanimation

DIEMELSEE-FLECHTDORF. Eine grausame Entdeckung haben Passanten am heutigen Freitag in einem Ententeich am Herrnberg gemacht. Eine leblose Person trieb mit dem Kopf nach unten in dem Gewässer. Der alarmierte Notarzt konnte trotz reanimierender Maßnahmen das Leben des Seniors nicht mehr retten.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste waren gegen 15.05 Uhr alarmiert worden. Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer und 25 Freiwillige der Wehren aus Adorf und Flechtdorf trafen mit mehreren Einsatzwagen und einem angehängten Rettungsboot an der Einsatzstelle ein. Das Boot kam nicht zum Einsatz, die Feuerwehrmänner konnten den leblosen Mann aber aus dem Teich bergen und dem Notarzt übergeben.

Ob der Senior im angrenzenden Altenheim untergebracht war, stand zum Zeitpunkt der Rettungsmaßnahmen nicht fest. Bürgermeister Volker Becker eilte ebenfalls zum Unglücksort am Herrnberg, um sich zu informieren. Unbestätigten Meldungen zufolge soll der Tote keine Angehörigen mehr haben und wurde betreut. 

Die Kripo Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen um die Todesursache zu klären.  (112-magazin)

Weitere Informationen folgen!

Publiziert in Polizei

WILNSDORF. Ein 63-jähriger Mann aus dem Kreis Altenkirchen verlor am Samstagnachmittag in Wilnsdorf gegen 15 Uhr auf seiner Fahrt auf der Bundesstraße 54 urplötzlich das Bewusstsein am Steuer seines Pkw und geriet dann mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr.

Der auf dem Beifahrersitz befindliche 17-jährige Nachbarsjunge dachte zunächst an einen üblen Scherz, erkannte dann aber blitzartig die Ernsthaftigkeit der Situation, griff ins Lenkrad und lenkte den Opel so zurück auf die richtige Fahrspur und brachte ihn dort schließlich durch Ziehen der Handbremse zum Stillstand. Alsdann rannte der 17-Jährige die Straße hinauf, um Hilfe zu holen. Ein Pärchen aus Haiger bemerkte den um Hilfe rufenden Jugendlichen, griff ebenfalls tatkräftig ein und zog den Ohnmächtigen zunächst einmal aus seinem Fahrzeug heraus.

Daraufhin kamen noch zwei Motorradfahrer aus dem Raum Essen hinzu, die sofort Wiederbelebungsmaßnahmen einleiteten und diese bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungswagen bzw. Notarztes weiter durchführten. Die vor Ort eingesetzten Polizeieinsatzkräfte zeigten sich sichtlich beeindruckt von dem ausgezeichneten Zusammenwirken aller an der Rettungsaktion beteiligten Personen und lobten ausdrücklich deren tatkräftiges, vorbildliches Verhalten.

Der 63-Jährige wurde schließlich nach erfolgreicher Reanimation mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

LIESCHENSRUH. Zu einem Tag der offenen Tür lädt das DRK an diesem Samstag in die Rettungswache nach Mehlen ein. "Schauen Sie hinter die Kulissen von Technik, Ehrenamt und unbegrenzter Hilfsbereitschaft", lautet der Appell an alle interessierten Besucher.

Die DRK-Rettungswache Mehlen - gelegen im Böhner Weg 2 in Lieschensruh - ist rund um die Uhr besetzt. Von dort starten die Rettungsassistenten und -sanitäter mit ihrem RTW Tag und Nacht zu Einsätzen in der Umgebung. Zum Einsatzgebiet zählt das Edertal, Teile des Edersees, auch eilen die Einsatzkräfte zu Not- und Verkehrsunfällen in Richtung Fritzlar, nach Bad Wildungen oder in Richtung Waldeck.

Die Chance, sich den Rettungswagen einmal genauer und auch von innen anzusehen, die Wache mit all ihren Räumen zu besichtigen oder einfach mal mit den Rettern ins Gespräch zu kommen und ihre tagtägliche Arbeit zu würdigen, besteht an diesem Samstag von 10 bis 18 Uhr. Besucher können sich beim Tag der offenen Tür auch hautnah einen Eindruck davon verschaffen, wie anstrengend eine Herz-Lungen-Wiederbelebung sein kann: An speziellen Puppen dürfen die Gäste sich in der Herzdruckmassage üben - und dabei trotz aller Mühen erkennen, dass man auch als Laie ein Leben retten kann.

Die Mitglieder der ehrenamtlichen DRK-Bereitschaft informieren am Samstag über ihr freiwilliges Wirken - die Helfer kommen zum Beispiel bei größeren Verkehrsunfällen oder Bränden zusätzlich zu den hauptamtlichen Rettern zum Einsatz, übernehmen Sanitätsdienste bei größeren Veranstaltungen oder unterstützen Blutspendetermine. 

Die jüngsten Gäste dürfen sich beim Kinderschminken phantasievolle, bunte Motive ins Gesicht zaubern lassen. Für das leibliche Wohl der Besucher hat das haupt- und ehrenamtliche DRK-Team etwas vorbereitet: So gibt es heiße und kalte Getränke, Spezialitäten vom Grill und leckeren Kuchen. (pfa) 

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Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Nach einem medizinischen Notfall ist am Montag der 50 Jahre alte Fahrer eines Lieferwagens gestorben. Das Fahrzeug war in der Korbacher Straße rückwärts über einen Mauervorsprung gerollt, Passanten hatten den Mann befreit und den Notruf gewählt. Jegliche Hilfe kam jedoch zu spät.

Der Lieferwagen des 50-Jährigen stand am Morgen gegen 8.15 Uhr nach Zeugenangaben zunächst in der Korbacher Straße entgegen der Fahrtrichtung auf dem Gehweg unweit der Aral-Tankstelle. Die Passanten beobachteten, wie der Transporter ein Stück rückwärts rollte und dann mit dem Heck schräg vom Bürgersteig abkam, über eine kleine Mauer rollte und zum Stillstand kam.

Die Passanten eilten dem Mann zu Hilfe und setzten den Notruf ab. Der Lieferwagen war zwar verschlossen, durch die leicht geöffnete Seitenscheibe gelang es aber, die Tür zu öffnen. Noch vor Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte, des Notarztes und der Feuerwehr hatten die Passanten den Fahrer aus dem Transporter befreit. Der 50-Jährige aus Bad Arolsen hatte offensichtlich einen medizinischen Notfall erlitten, dem er trotz 45-minütiger Reanimationsversuche erlag. (pfa)


Einen ähnlichen Fall gab es Ende Februar in Bad Arolsen - mit erfolgreicher Reanimation:
Medizinischer Notfall: Während der Fahrt zusammengesackt (28.02.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

GUXHAGEN. Während der Fahrt mit seinem Geländewagen hat ein 54 Jahre alter Autofahrer am Sonntag in Guxhagen einen medizinischen Notfall erlitten. Der Wagen fuhr eine Böschung hinunter, für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

Eine Familie aus einem Ortsteil von Guxhagen war am frühen Nachmittag mit ihrem Geländewagen auf der Dörnhagener Straße unterwegs. Dabei verlor der 54-jährige Fahrer gegen 14.10 Uhr in einer scharfen Linkskurve die Kontrolle über den Geländewagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr eine etwa fünf Meter tiefe Böschung hinunter. "Nach ersten Erkenntnissen ist als Unfallursache von einem gesundheitlichen Notfall des 54-jährigen Fahrers auszugehen", sagte ein Polizeisprecher.

Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde der Mann zwar noch reanimiert, starb jedoch kurze Zeit später an der Unfallstelle. Die 54-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz und die 17-jährige Tochter auf der Rückbank blieben bei dem Unfall unverletzt. Beide wurden vor Ort von einem Notfallseelsorger betreut.

An der Unfallstelle waren ein Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens, die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 7 aus Kassel, die Polizei aus Melsungen und Einsatzkräfte der Feuerwehr Guxhagen eingesetzt.

Während der Bergung des Geländewagens und der Unfallaufnahme war die Dörnhagener Straße für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf geschätzte 25.000 Euro. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei

BAD AROLSEN. Nach einem medizinischen Notfall während der Fahrt und einem dadurch ausgelösten Unfall haben Rettungskräfte einen 65-Jährigen vor dem Bad Arolser Residenzschloss erfolgreich reanimiert. Der Mann wurde in eine Klinik nach Kassel verlegt.

Wie der Dienstgruppenleiter der Bad Arolser Polizeistation am Dienstag berichtete, war es am Montagabend gegen 18.30 Uhr zu dem Vorfall gekommen. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie ein 7er BMW von der Landauer Straße kommend auf das Residenzschloss zufuhr und in der 90-Grad-Kurve der Schlossstraße ohne zunächst erkannbaren Grund einfach geradeaus und gegen einen Poller fuhr.

Die Ursache war dann schnell bekannt: Der 65 Jahre alte Fahrer aus Bad Arolsen hatte während der Fahrt offenbar einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Notarzt und Rettungskräfte, die nach dem Notruf zum Schloss geeilt waren, führten eine erfolgreiche Wiederbelebung des Patienten durch. Der BMW-Fahrer wurde dann ins Arolser Krankenhaus eingeliefert und später von dort in eine Klinik nach Kassel verlegt.

Ähnlicher Fall zwei Wochen zuvor
Erst Ende Februar hatte es einen ähnlichen Fall in der Residenzstadt gegeben: Eine 76-Jährige kam mit ihrem Wagen von der Rathausstraße ab und erst in einem Beet und auf dem Gehweg zum Stillstand. Feuerwehr und Rettungskräfte rückten aus - auch damals war es gelungen, die Frau zu reanimieren. (pfa)  


Über den Rettungseinsatz berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Medizinischer Notfall: Während der Fahrt zusammengesackt (28.02.2017, mit Fotos) 

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Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Während der Fahrt hat eine 76 Jahre alte Frau einen medizinischen Notfall erlitten, ist am Steuer zusammengesackt und von der Fahrbahn abgekommen. Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten aus, um der Seniorin zu Hilfe zu eilen.

Die ältere Dame war am Dienstagmorgen gegen 9.45 Uhr mit ihrem Mercedes Kombi vom Birkenweg kommend in Fahrtrichtung Rathaus unterwegs und wollte laut Polizei dann nach links in Richtung Krankenhaus in die Große Allee einbiegen. Dabei verlor die 76-Jährige die Kontrolle über ihr Auto - offenbar hatte sie während der Fahrt am Steuer einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Der Kombi kam von der Fahrbahn ab, streifte an einer Zufahrt zur Seniorenresidenz eine Hecke, überfuhr einige Steine und blieb mit der Front in einem Beet stehen.

Die herbei geeilten Einsatzkräfte befreiten die Frau aus dem Auto und reanimierten sie im Rettungswagen - glücklicherweise mit Erfolg. Anschließend brachten Rettungsdienst und Notarzt die 76-Jährige in ein Krankenhaus.

Während des Rettungseinsatzes blieb die Rathausstraße in diesem Abschnitt teilweise gesperrt. Aus Richtung Birkenweg kommend lief der Verkehr in Richtung Innenstadt und in Richtung Landauer Straße. Von dort kommend mussten die Verkehrsteilnehmer am Rathaus rechts in Richtung Bahnhof- beziehungsweise Rauchstraße ausweichen. Wer von dort kommend Richtung Birkenweg fahren wollte, musste an der Stadtverwaltung links abbiegen und einen Umweg über Jahn- und Lindenstraße fahren.

Bevor die Polizei den Verkehr gegen 10.30 Uhr wieder freigab, wurde der Mercedes aus dem Beet gefahren. Das Auto war zwar beschädigt, aber noch fahrbereit. Betriebsstoffe wie Motoröl waren nicht ausgetreten. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Retter
Montag, 20 Februar 2017 13:00

Mit Defi und Know-how Lebensretter werden

KORBACH. Um das Leben seiner Mitarbeiter im Notfall zu retten, hat Christoph Schrey gerne über 1000 Euro für einen Defibrillator ausgegeben. Die Mitarbeiter des PC Computer-Studios Schrey haben sich unter sachkundiger Anleitung nun mit ihrem neuen "Defi" vertraut gemacht.

Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, das durch gezielte Stromstöße Herzrythmusstörungen beenden kann. Mit einem solchen Lebensretter hat Familie Schrey bereits Erfahrung: Seniorchef Georg Schrey erlitt nach einer Operation noch im Krankenhaus auf dem Gang einen Herzkreislaufstillstand. Weil auf der Station ein Defi hing und das Personal ihn einzusetzen wusste, rettete man das Leben des 66-Jährigen.

Danach stand fest, dass die Firma auch einen Defibrillator braucht - außer Mitarbeitern gehen in dem Betrieb Im Alten Felde auch Kunden, Vertreter und andere Geschäftspartner ein und aus. Damit alle Kollegen im Notfall zum Retter werden können, schaffte Christoph Schrey für über 1000 Euro einen Schockgeber an. "Das ist die sinnvollste Investition, die wir seit langer Zeit getätigt haben", sagt Christoph Schrey. Sein Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb der Computerkassen Gastware und Resware für Gastronomie und Hotellerie spezialisiert.

Im Umgang mit dem Gerät schulten Medizinprodukteberater Matheus Gorka und Fachkrankenpfleger Michael Götte die Mitarbeiter. Während Gorka die technischen Aspekte erläuterte, ging Götte auf die Reanimation mit einem Defibrillator aus medizinischer Sicht ein. Das gesamte Team hofft, dass man den Schockgeber nie brauchen wird. "Dass wir das Gerät haben und damit umzugehen wissen, beruhigt doch ungemein", verdeutlichte der Juniorchef. Auch wenn ein Schockgeber keine Pflicht sei, könne er die Anschaffung nur jedem empfehlen. "Das müsste jedem Arbeitgeber eine Herzensangelegenheit sein."

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Publiziert in Retter

SACHSENHAUSEN/BAD AROLSEN. Bei einem Erste-Hilfe-Kurs in Sachsenhausen haben die Teilnehmer auch im übertragenen Sinne Hilfe geleistet: Sämtliche Kursgebühren der von Erwin Richhardt geleiteten Schulung fließen nämlich auf das Spendenkonto für die Angehörigen der Todesopfer des schweren Unfalls von Bad Arolsen. 600 Euro kamen auf diese Weise zusammen.

Erwin Richhardt, der seit mehr als 25 Jahren hauptamtlich im Rettungsdienst tätig ist, bietet nebenberuflich mit seiner Firma "Erste Hilfe Hessen" Kurse für Ersthelfer an. In der Vergangenheit gab es bereits Kurse in Zusammenarbeit mit 112-magazin.de, bei denen die Plätze unter den Lesern verlost wurden. Kurz nachdem die Stadt Bad Arolsen ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen der Unfallopfer von Mengeringhausen eingerichtet hatte, riefen "Erste Hilfe Hessen" und 112-magazin.de erneut zu einem Kurs für Leser auf - diesmal sollten die Teilnehmer den regulären Kursbeitrag zahlen unter der Prämisse, dass das Geld gespendet wird. Sämtliche Kursplätze waren innerhalb weniger Tage vergeben.

Nichts tun ist das einzige, was man falsch machen kann
In einem Schulungsraum der promedica-Rettungswache in Sachsenhausen führte Erwin Richhardt die Teilnehmer des ganztägigen Kurses zunächst in die Theorie der Ersten Hilfe ein: Wie erkennt man einen Notfall? Was kann und muss man tun? Welche Angaben muss man beim Notruf machen? Aber der Kursleiter machte rasch auch deutlich, dass man eigentlich nichts falsch machen kann bei der Ersten Hilfe - außer nichts zu tun: "Wenn ein Bewusstloser auf dem Rücken liegt, verschließt die Zunge die Atemweg", erklärte Richhardt, "und das ist das Todesurteil für diesen Menschen." Den Patienten in die stabile Seitenlage zu bringen und den Kopf zu überstrecken, das könne doch eigentlich jeder. "Und schon habt Ihr ein Menschenleben gerettet."

Im Praxisteil ging es dann darum zu erkennen, was genau einem Patienten fehlt, und welche lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie anzuwenden sind, um effektiv zu sein. An speziellen Puppen übten die Teilnehmer nicht nur den Einsatz eines Defibrillators, sondern auch die Herzdruckmassage - dabei bekamen sie zu spüren, wie anstrengend eine Reanimation sein kann. Vor Herausforderungen stellte die Teilnehmer auch, einem verunfallten Motorradfahrer den Sturzhelm abzunehmen. Aber es ging auch um weit weniger spektakuläre Dinge wie das Anlegen eines Druckverbandes oder eines Pflasters nach einer Fingerkuppenverletzung.

Sich selbst nicht in Gefahr bringen
Erwin "Önne" Richhardt appellierte an alle Teilnehmer, vor allem nach Verkehrsunfällen, aber zum Beispiel auch bei Bränden mit Verletzten, stets an die eigene Sicherheit zu denken und Risiken für sich selbst zu vermeiden. In ein brennendes Haus zu laufen oder sich auf eine brüchige Eisfläche zu begeben, um jemanden zu retten, stelle eine erhebliche Gefahr für einen Ersthelfer dar. In einigen Fällen bleibe einem nichts anderes übrig als den Notruf abzusetzen und das Eintreffen professioneller und mit entsprechendem Equipment ausgestattetet Kräfte abzuwarten. 

promedica-Rettungswache besichtigt
Nach Ende des Ersthelferkurses nutzten die Teilnehmer noch die Gelegenheit, einen Blick in die promedica-Rettungswache zu werfen: Rund um die Uhr sind dort mehrere Rettungsassistenten einsatzbereit, um zu Notfällen auszurücken. Die Aufenthalts- und Ruheräume der Mitarbeiter, die Hygieneschleuse oder das Material- und Bekleidungslager der im Jahr 2014 eingeweihten Rettungswache standen zur Besichtigung offen. Die beiden dort stationierten Rettungswagen waren allerdings nicht zu sehen - sie waren zu Einsätzen ausgerückt.

Um den Teilnehmern den Kurs im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen, gab es kostenlos Essen und Getränke. Brötchen und Kuchen hatte die Bäckerei Plücker gespendet, Wurst und Käse stellte kostenlos der Sachsenhäuser Edeka-Markt Schmidt bereit. Die Mitarbeiter von promedica und der Wehrführer von Nieder-Werbe, Klaus Sohl, übernahmen die Bewirtung. Den Schulungsraum stellte promedica ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung. Nicht zuletzt stellte die Waldecker Bank den symbolischen Spendenscheck bereit. (pfa) 


Links:
Erste Hilfe Hessen
promedica-Rettungsdienst
Bäckerei Plücker
Edeka-Markt Schmidt
Waldecker Bank

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Publiziert in Retter

KORBACH/HAMBURG. Der neunjährige Lebensretter Markus Rud aus Korbach und Leitstellenmitarbeiter Michael Seebold haben am Donnerstagabend im Rahmen einer feierlichen Gala bei der Beiersdorf AG in Hamburg vor 400 Gästen gemeinsam den "NIVEA-Preis für Lebensretter 2016" erhalten. Für ihr außergewöhnliches Teamwork, mit dem sie Anfang September Markus' kleinem Bruder das Leben retteten, teilen sie sich die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung.

"Kleiner Held vollbringt große Tat" - so lautete eine von vielen Schlagzeilen über Markus Rud aus Korbach. Mit seiner schnellen Reaktion und mutigem Handeln rettete er seinem zweijährigen Bruder Rudolf das Leben (112-magazin.de berichtete, hier klicken). Die beiden Jungen waren am 3. September allein mit ihrer Großmutter zu Hause. Kurz nachdem Rudolf in einem unbeobachteten Moment in den 1,50 Meter tiefen Swimmingpool im Garten gefallen war, sah die 65-Jährige ihren jüngeren Enkel regungslos im Wasser treiben. Sofort zog sie gemeinsam mit Markus das Kleinkind aus dem Pool.

Da die Oma nur schlecht Deutsch spricht, wählte der Neunjährige den Notruf und meldete weinend den Notfall. Sein Glück: Michael Seebold (41) von der Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg arbeitet seit 20 Jahren im Rettungsdienst und hat Erfahrung damit, eine Reanimation telefonisch zu begleiten. Er beruhigte Markus und gab ihm dann exakte Erste-Hilfe-Anweisungen: stabile Seitenlage, Nase zuhalten, in den Mund pusten. Kurz darauf hörte er Rudolf husten und atmen. Der vier Minuten später eintreffende Notarzt stabilisierte den Zweijährigen weiter und begleitete ihn per Rettungshubschrauber in die Klinik. Seebold - selbst Vater von zwei Kindern - besuchte Markus noch am selben Abend und lobte ihn für sein kluges Verhalten.

"Besonderer Rettungsfall verdient besondere Auszeichnung"
Der neunjährige Markus Rud ist nach Auskunft von DLRG und Beiersdorf der jüngste Preisträger in der Geschichte dieser Auszeichnung. "Die Jury war sich sehr, sehr einig. Dieser besondere Rettungsfall verdient eine besondere Auszeichnung", hieß es am Donnerstagabend in der Laudatio in Hamburg. Markus Rud und Michael Seebold erhielten die Auszeichnung in der Kategorie "Soforthilfe" bei nicht-DLRG-Mitgliedern. NIVEA ehrte zusammen mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in der Gala drei weitere Preisträger. Die mit insgesamt 7000 Euro dotierte Auszeichnung ist bundesweit die einzige, die Lebensrettungen aus Wassergefahren sowie ehrenamtliches Engagement im Wasserrettungsdienst würdigt. (Quelle: Beiersdorf AG/Inken Hollmann-Peters)

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