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Freitag, 08 Mai 2015 14:21

Brand: Rauchmelder verhindert Schlimmeres

SCHWEINSBERG. Ein Brandmelder hat verhindert, dass am Donnerstagabend gegen 18.50 Uhr in einem Wohnhaus in Schweinsberg ein größerer Brand ausbrechen konnte. Nachdem Speiseöl, das nach der Zubereitung von Pommes Frites auf einem eingeschalteten Herd vergessen wurde, in Brand geraten war, löste der Rauchwarnmelder aus und machte viel Krach.

Zwar schlugen die Löschversuche der Bewohner fehl, durch den Brandmelder wurden aber auch die übrigen Hausbewohner alarmiert - die riefen die Feuerwehr. Dadurch forderte der Brand letztlich keine Verletzten. In der Küche im ersten Obergeschoss des Wohn- und Geschäftshauses am Marktplatz in Schweinsberg entstand nach ersten Schätzungen der Polizei jedoch ein Schaden von 15.000 Euro. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

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Publiziert in MR Polizei

GEMÜNDEN. Bei einem Brand am Dienstagabend in einem älteren Einfamilienhaus in der Bahnhofstraße in Gemünden ist die Hausbewohnerin mit dem Schrecken davongekommen. Die 91 Jahre alte Mieterin konnte das Wohnhaus mit Hilfe einer Nachbarin unversehrt verlassen. Die Seniorin, die schon seit Jahren alleine in dem Haus lebt, wurde von Einsatzkräften des Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes anschließend medizinisch betreut. Nach dem Feuer ist das Wohnhaus allerdings unbewohnbar - der Qualm und der dicke Rauch zogen eine schwarze Spur durch alle Räumlichkeiten.

Für die Seniorin wurde mit Hilfe der Stadt Gemünden und des Roten Kreuzes schnell und unbürokratisch eine neue Bleibe gefunden: Sie wurde kurzfristig im DRK-Seniorenheim in Gemünden untergebracht. Ein DRK-Rettungswagen brachte die 91-Jährige nach einer medizinischen Versorgung in ihre neue Unterkunft. Eine Rauchgasvergiftung wurde bei der Frau nicht festgestellt.

Der Sachschaden an dem Wohnhaus liegt offensichtlich bei mehreren zehntausend Euro. Eine genaue Schadenshöhe konnte von Polizei und Feuerwehr allerdings noch nicht genannt werden. Dafür aber die Brandursache: Gemündens Stadtbrandinspektor André Boucsein und auch die Beamten der Polizeistation Frankenberg gehen von einem technischen Defekt in der Küche aus. Dort war das Feuer auch ausgebrochen. Ein angestellter Ofen oder eine eingeschaltete Herdplatte wurden nicht festgestellt.  

Die Leitstelle war um 17.51 Uhr alarmiert worden. Weil ein Küchenbrand mit Personen im Gebäude gemeldet wurde, rückten die Feuerwehren aus Gemünden, Grüsen und Sehlen mit rund 30 Einsatzkräften an. Neben der Polizei waren auch das Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst vor Ort. Als die Feuerwehren an der Brandstelle eintrafen, befand sich die Seniorin bereits in Sicherheit - allerdings befand sich noch eine Katze im Haus. Deshalb drangen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor: Ein Trupp löschte das Feuer, der andere Trupp rettete die Katze. Auch das Portemonnaie und persönliche Papiere der Seniorin wurden geborgen.

Durch das Feuer waren auch mehrere Scheiben des Wohnhauses gesplittert: "Wären die Fenster früher geplatzt, wäre der Brand schlimmer ausgegangen", sagte ein Feuerwehrmann an der Einsatzstelle. Durch den Einsatz eines Überdruckbelüfters machten die Feuerwehrleute das Haus am Abend noch rauchfrei. Zudem wurde das Gebäude auf Glutnester untersucht.

Am Einsatzort waren auch Gemündens Bürgermeister Frank Gleim als Mitglied der Gemündener Einsatzabteilung und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Harald Stehl als Pressesprecher.  Wie an der Brandstelle festgestellt wurde, waren in dem Wohnhaus keine Rauchwarnmelder installiert: "Laut hessischer Bauordnung ist jeder Eigentümer seit Anfang dieses Jahres verpflichtet, Rauchwarnmelder zu installieren", sagte Stehl in diesem Zusammenhang. Er geht davon aus, dass rund 40 Prozent der Haus- und Wohnungseigentümer dieser Verpflichtung bisher noch nicht nachgekommen sind. "Durch diese Unterlassung können die Eigentümer privatrechtlich in Regress genommen werden", machte Stehl deutlich.

Unmittelbar zum nächsten Einsatz
Von der Brandstelle in der Bahnhofstraße rückten die Feuerwehrleute nicht wieder zum Stützpunkt ein, sondern eilten unmittelbar zum nächsten Einsatz: Bei einer großen Firma in Gemünden hatte die Automatische Brandmeldeanlage angeschlagen. Vor Ort stellten die Freiwilligen aber glücklicherweise fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelt.

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Publiziert in Retter

RIMBECK. Ein installierter Rauchmelder hat am Sonntagmorgen im Warburger Stadtteil Rimbeck womöglich einer Familie das Leben gerettet. Eltern und Kinder konnten sich rechtzeitig vor giftigem Brandrauch in Sicherheit bringen.

Ein Bewohner eines Hauses in der Straße Zum weißen Holz hatte gegen 6 Uhr den Kaminofen entfacht. Anschließend ging er wieder ins Schlafzimmer und legte sich ins Bett. Gegen 6.30 Uhr schrillten die Rauchmelder des Einfamilienhauses: Der Mann weckte seine Frau und die beiden Kinder, dann verließ die Familie umgehend das Wohnhaus.

Die verständigte Feuerwehr löschte den Brand schnell. "Offenbar hatten fliegende Funken das vor dem Kamin gelagerte Holz entzündet", sagte am Montag ein Polizeisprecher. Menschen wurden nicht verletzt, ein nennenswerter Gebäudeschaden entstand auch nicht.

Die Feuerwehr belüftete das verrauchte Gebäude mit einem Hochdrucklüfter. Den Angaben zufolge waren insgesamt 50 Feuerwehrleute aus Bonenburg, Ossendorf, Rimbeck, Scherfede und Warburg ausgerückt. Nach dem Löschen kontrollierte die Feuerwehr das Gebäude mit der Wärmebildkamera und mit einem Gasmessgerät. Die Freiwilligen unterstützten den hinzu gerufenen Schornsteinfeger außerdem bei Reinigen des Kamins. Der Rettungsdienst war vorsorglich ebenfalls vor Ort.


Link:
Feuerwehr Warburg

Publiziert in HX Feuerwehr
Montag, 18 Februar 2013 18:46

Rauchmelder: Übergangsfrist läuft 2014 ab

HESSEN. Am 10. Juni 2005 wurde im Hessischen Landtag die Rauchmelderpflicht in Hessen beschlossen. In Wohnungen müssen Eigentümer oder Mieter in Schlafräumen und Kinderzimmern sowie Fluren mindestens einen Rauchmelder installiert haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, das Brandgeruch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten.

Bei Neubauten nimmt der Schornsteinfeger bei der Sichtung der Feuerstätten die ordnungsgemäße Anbringung und Funktion der Rauchmelder ab. Das gilt auch bei der Kontrolle von Bestandsbauten.

Die meisten Eigentümer wissen anscheinend nicht, dass bei fehlenden oder nicht funktionierenden Rauchmeldern die Brandversicherung nur teilweise oder gar nicht einspringt, da die Versicherungen bei fehlenden Rauchmeldern von Vorsatz ausgeht.

Solange der Vermieter nicht schriftlich bestätigt, dass er die Wartung der Rauchmelder übernimmt, ist der Mieter in der Pflicht, diese Wartung selbstständig durchzuführen oder durch ein Unternehmen durchführen zu lassen.

Über 95 Prozent der Brandopfer sterben übrigens nicht durch Hitze und Flammen, sondern infolge des giftigen Brandrauches. Meist in der Nacht, wenn alles schläft, sucht sich der Brand seine Opfer. Optische Warnmelder wecken die Bewohner so rechtzeitig, dass sie zumindest ihr Leben retten können.

Um den Mindestschutz in privaten Haushalten zu erfüllen, ist es ratsam, je einen Rauchwarnmelder im Kinderzimmer, Schlafzimmer, im Büro und im Flur zu installieren. 

Beim Kauf der Rauchmelder sollte man sich durch ein Fachunternehmen beraten lassen.

Publiziert in Rund ums Haus
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