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Samstag, 20 Juli 2013 06:37

Bäcker retten Rentner aus brennendem Haus

MADFELD. Ein laut Polizei erheblicher Schaden an einem Wohn- und Geschäftshaus ist am frühen Samstagmorgen bei einem Brand im Briloner Stadtteil Madfeld entstanden. Eine 71-Jährige wurde durch Rauchgase verletzt.

Das Feuer brach gegen 2.30 Uhr aus bislang unbekannter Ursache im ersten Stock des an der Schützenstraße gelegenen Gebäudes aus. Mitarbeiter in einer Bäckerei wurden durch den Alarm eines Rauchmelders auf das Feuer aufmerksam. Sie weckten zwei im Gebäude schlafende Bewohner, die auf diese Weise das Haus noch rechtzeitig verlassen konnten.

Eine 71-jährige Bewohnerin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasinhalation ins Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten auch bei Anbruch des Tages noch an, etwa 80 Brandschützer waren daran beteiligt. Zeitweise waren zwei Drehleitern im Einsatz - neben der aus Brilon auch die der Marsberger Kameraden. Die SEG Brilon wurde alarmiert, um unter anderem die Verpflegung für die Einsatzkräfte sicherzustellen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 16 Juli 2013 12:45

Drei Verletzte bei Brand in Fachwerkhaus

SPANGENBERG. Drei Familienmitglieder sind am Dienstag beim Brand ihres Wohnhauses verletzt worden. Neben Rettungskräften und einem Rettungshubschrauber, der Feuerwehr und der Polizei rückte auch das THW zur Brandstelle aus.

Der Brand in dem Fachwerkhaus in der Langen Gasse in Spangenberg brach am Dienstag kurz nach 9 Uhr aus. Zwei Verletzte, eine 46-jährige Frau und ein 16-jähriger Junge, wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert, da sie Rauchgase eingeatmet hatten. Ein 31-jähriger Mann wurde vor Ort ambulant behandelt.

In dem betroffenen Haus wohnt eine zwölfköpfige Familie. Durch das Feuer wurde auch ein nebenstehendes Fachwerkgebäude beschädigt. Zurzeit kann das Gebäude nicht betreten werden, da für die Geschossdecken Einsturzgefahr besteht - laut Polizei durch Löschwasser bedingt. Helfer des THW sind alarmiert, um die Decken abzustützen.

Neben mehreren Rettungswagen war vorsorglich auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Erste Erkenntnisse der Polizei deuten darauf hin, dass das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Es liegen keine Hinweise auf eine Brandstiftung vor.

Die Ermittlungen werden fortgesetzt, wenn das Gebäude gesichert und begehbar ist. Die Höhe des entstandenen Schadens wird nach einer ersten Einschätzung auf rund 100.000 Euro geschätzt.

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Publiziert in HR Retter

KORBACH. Eine Frau ist bei einem Brand in der Korbacher Altstadt verletzt worden und musste von der Feuerwehr vom Balkon ihrer Wohnung gerettet werden. Sie erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus war vermutlich durch ein zündelndes Kind entstanden, wie die Mutter des kleinen Jungen noch während des Einsatzes der Feuerwehr sagte.

Die Feuerwehr wurde am Donnerstag um 13.33 Uhr alarmiert. Als die Feuerwehr wenig später mit insgesamt acht Fahrzeugen und 34 Kameraden in der Straße Im Sack ankam, hatte das Feuer bereits auf das Treppenhaus übergegriffen und der Rauch sich in den oberen zwei Etagen ausgebreitet. "Wir mussten schnell handeln, weil im ersten Stock ein Mann am Fenster stand und im zweiten Stock eine Frau auf ihrem Balkon", erklärte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt.

Da die Drehleiter noch nicht in der engen Straße angekommen war, mussten beide Bewohner über Steckleitern gerettet werden – im Fall der Frau über ein Garagendach. "Die junge Frau hat eine Rauchvergiftung erlitten, weil der Balkon direkt über dem Fenster im Erdgeschoss liegt, in dem es gebrannt hat", erklärte Schmidt. Nach seiner Einschätzung kam die Rettung für die Frau im letzten Moment. "Die Frau stand direkt im Rauch. Lange hätte sie das wohl nicht mehr überlebt." Die Besatzung eines Rettungswagens lieferte die Bewohnerin mit einer Rauchgasvergiftung ins Korbacher Krankenhaus ein.

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Da sich das Feuer bereits bis ins Treppenhaus ausgebreitet hatte, mussten die Feuerwehrleute zunächst über den ersten Stock in das Haus vorrücken. "Erst danach haben wir den Brand von drei Seiten bekämpft", erklärt der Stadtbrandinspektor. Die drei Trupps unter Atemschutz seien durch die Rückseite, die Haustür und über das erste Stockwerk vorgestoßen. Anschließend wurden sämtliche Wohnungen nach den weiteren Bewohnern durchsucht.

"Die Zusammenarbeit mit der Polizei verlief optimal", lobte Friedhelm Schmidt. Ganz schnell sei klar gewesen, wer in dem Haus wohnt und wer überhaupt zuhause war. Neben der vierköpfigen Familie und den zwei geretteten Personen befanden sich keine weiteren Anwohner in dem Mehrfamilienhaus. Schnell verliefen auch die Löscharbeiten: Nach knapp 30 Minuten war der Brand gelöscht. Eine Gefahr für die umliegenden Gebäude bestand laut Einsatzleiter Schmidt nicht.

Die Korbacher Kripo nahm noch während der Löscharbeiten die Untersuchungen an der Brandstelle auf. Die Polizei wollte zunächst nicht bestätigen, dass ein Kind den Brand verursacht hatte. Der Schaden geht in die Zehntausende.


Link:
Feuerwehr Korbach

Publiziert in Feuerwehr

PADERBORN. Bei einem Kellerbrand in Paderborn sind am frühen Morgen vier Hausbewohner verletzt worden. Sie hatten zuviel Rauch eingeatmet.

Die meisten Hausbewohner waren noch im Schlaf, als das Feuer ausbrach. Einer der Bewohner bemerkte gegen 4.20 Uhr das Feuer in einem Flur der Souterrain-Wohnungen. Als die Polizei eintraf, schlugen den Beamten die Flammen aus dem Eingang entgegen. Mit einem Handfeuerlöscher versuchten die Beamten, das Feuer einzudämmen, um die Bewohner aus dem Haus retten zu können.

Die wenig später eintreffende Feuerwehr evakuierte die Bewohner aus den oberen Stockwerken. Für sie wurde ein Feuerwehrbus zur Notunterkunft umfunktioniert. Der Rettungsdienst versorgte die vier Verletzten. Zwei Männer, 40 und 58 Jahre alt, wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Das Feuer war schnell gelöscht. Der Sachschaden ist gering. Gegen 5.30 Uhr konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Experten der Polizei untersuchen jetzt die Brandursache.

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Publiziert in PB Retter
Donnerstag, 03 Januar 2013 20:11

Sechs Verletzte bei Brand in Marsberg

MARSBERG. Sechs Menschen, darunter eine Mutter mit ihrem zwei Monate alten Baby, haben bei einem Wohnungsbrand in der Marsberger Innenstadt Verletzungen erlitten. Feuerwehrleute unter Atemschutz retteten die 34-Jährige und ihre kleine Tochter aus einem rauchfreien Raum in einer ansonsten völlig verqualmten Wohnung.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wurden am Donnerstag gegen 8 Uhr zu dem Wohnungsbrand in der Klosterstraße alarmiert. Da unklar war wie viele Personen sich zu dem Zeitpunkt in dem Haus befanden, wurde nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte Großalarm für den Rettungsdienst ausgelöst. Polizisten, die zuerst an der Einsatzstelle eintrafen, begannen erfolgreich mit einem Feuerlöscher, den Brand in der Dachgeschosswohnung zu bekämpfen. Die 34-jährige Marsbergerin und ihre zwei Monate alten Tochter befanden sich noch in der Wohnung, konnten aber durch die Polizei nicht sofort gerettet werden, da die Rauchentwicklung zu stark war. Das teilten Polizeisprecher Ludger Rath und Feuerwehrsprecher Frank Steker mit.

Die kurze Zeit später eingetroffene Feuerwehr rettete die Frau und ihre Tochter unter schwerem Atemschutz kurz nach Eintreffen aus der Wohnung. Die Frau befand sich mit dem Baby in einem Raum, der noch rauchfrei geblieben war. Nachdem alle Personen in Sicherheit waren, begannen der Löschzug Marsberg und die Löschgruppe Obermarsberg mit den Nachlöscharbeiten. Zeitgleich wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter von den Rauchgasen befreit. Die in Stellung gebrachte Drehleiter der Feuerwehr kam nicht zum Einsatz.

Durch den Rettungsdienst und das DRK wurden unter der Leitung des Leitenden Notarztes des Hochsauerlandkreises die betroffenen Personen an einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle versorgt. Nach dem Feuer wurden die Mutter mit ihrem Baby, drei weitere Bewohner des Hauses und ein Polizeibeamter mit Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. "Es bestand aber für keine der betroffenen Personen Lebensgefahr", sagte Steker.

Die 44 Einsatzkräfte der Feuerwehr beendeten nach etwa zweieinhalb Stunden den Einsatz. Bis auf die betroffene Dachgeschosswohnung waren die anderen Wohnungen kurze Zeit später wieder bewohnbar. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei bislang noch keine Aussagen machen. Ein Brandermittler der Kriminalpolizei des Hochsauerlandkreises hat die Ermittlungen aufgenommen.


Link:
Feuerwehr Marsberg

Publiziert in HSK Retter

SIEGEN. Am Dienstagabend kam es gegen 19.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Marienborner Straße zu einem Brand einer Matratze.
Im Zimmer einer 75-jährigen Dame war eine eingeschaltete Heizlampe umgefallen und hatte mit dem heißen Glaskolben die Bettmatratze entzündet.

Durch die starke Rauchentwicklung verletzten sich die 75-Jährige und deren 15-jährige Enkelin. Die Feuerwehr konnte den Brand sehr schnell löschen, so dass lediglich die Matratze beschädigt wurde.

Publiziert in SI Feuerwehr
Sonntag, 27 Mai 2012 16:44

Schuppenbrand an Wohnhaus: Sechs verletzte

NIEDERSETZEN. Beim Brand eines Schuppens an einem Wohnhaus wurden am Sonntagnachmittag sechs Personen verletzt.

Um 16.44 Uhr wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Löschzüge Setzen und Geisweid zu einer unklaren Rauchentwicklung in den „Lambertweg“ im Siegener Stadtteil Niedersetzen gerufen.  Schon auf der Anfahrt wies die starke Rauchentwicklung den Einsatzkräften den Weg zum Brandort.

Vor Ort stand dann der Schuppen, der direkt an ein Wohnhaus angrenzte lichterloh in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr gelang es den Wehrleuten, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Der Brandrauch zog in das angrenzende Wohnhaus und sorgte dafür, dass eine Wohnung in der ersten Etage, durch den Rauch so in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass sie wohl zunächst Unbewohnbar bleibt.

Durch die starke Rauchentwicklung wurden insgesamt sechs Personen zum Teil schwer verletzt. Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in verschiedene Siegener Krankenhäuser gebracht.

Wodurch der Brand entstand ist bislang völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist durch den Brand ein erheblicher Gebäudeschaden entstanden.

Publiziert in SI Feuerwehr
Samstag, 19 Mai 2012 23:36

74-Jähriger bei Schwelbrand getötet

BETTENHAUSEN. Ein tragisches Ende hat ein Schwelbrand für einen 74-jährigen in Kassel-Bettenhausen genommen. Der Rentner starb bei dem Feuer am Samstagabend.

Polizei und Feuerwehr wurden gegen 19.15 Uhr alarmiert, weil aus der Wohnung des 74-Jährigen Rauch drang. Die Feuerwehr musste mit schwerem Atemschutz in die Wohnung des Reiheneckhauses eindringen, um den Brand zu bekämpfen. Der 74-Jährige, der dort allein wohnte, wurde tot aufgefunden.

Nach ersten Ermittlungen kommt möglicherweise eine Rauchgasintoxikation als Todesursache in Frage. "Abschließend kann dies erst nach einer Obduktion geklärt werden", sagte Polizeisprecher Franz Skubski am Abend. Die Brandursache ist nach seinen Angaben ebenfalls noch ungeklärt. Auch hierzu dauern die Ermittlungen noch an. Der Sachschaden liegt bei etwa 10.000 Euro.

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 15 Mai 2012 11:55

Feuer unterm Dach: Feuerwehr rettet Bewohner

MARSBERG. Feuerwehrleute unter Atemschutz haben einen 34-Jährigen aus seiner brennenden Wohnung gerettet. Bei dem Brand am Dienstagmorgen erlitt der Bewohner vermutlich eine Rauchgasvergiftung und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Wohnungsbrand brach am Dienstag gegen 7.30 Uhr in einem Wohnhaus an der Klosterstraße aus. Das Feuer entstand laut Polizei im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses. Ein Bewohner der Wohnung befand sich in den Räumen und brachte sich sofort in einem anderen Zimmer in Sicherheit. Wenig später retteten ihn Feuerwehrleute, die unter Atemschutz in die Wohnung vorgedrungen waren, mit einer Fluchthaube ins Freie. Der 34-Jährige wurde mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Seine Frau und das Kind des Ehepaares befanden sich zu dem Zeitpunkt nicht in der Wohnung.

Den insgesamt 32 Feuerwehrleuten aus Marsberg und Obermarsberg gelang es nach Auskunft ihres Sprechers Frank Steker rasch, das Feuer zu löschen. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile verhinderten die Einsatzkräfte dadurch. Nach Polizeiangaben war es zu dem Feuer vermutlich durch einen Kurzschluss an einem Elektrogerät gekommen. Der Schaden liegt etwa bei 10.000 Euro.


Weniger glimpflich war in der vergangenen Woche ein Brand in einem Wohnhaus in Brilon ausgegangen:
Feuer in Komplex mit Moschee: Ein Toter, fünf Verletzte (09.05.2012, mit Fotos)

Publiziert in KS Feuerwehr

BRILON. Bei einem Brand in einem Gebäudekomplex mit einer Moschee ist in der Nacht zu Mittwoch ein Mann ums Leben gekommen. Fünf Menschen erlitten bei dem Feuer zudem Verletzungen. Laut Polizeisprecher Stefan Trelle spielt ein fremdenfeindlicher Hintergrund als Brandursache keine Rolle.

Ein Anwohner der Nikolaistraße in Brilon bemerkte gegen 0.15 Uhr das Feuer und verständigte Feuerwehr und Polizei. In dem Gebäudekomplex befinden sich mehrere Wohnungen, im Haupthaus eine deutsch-türkische Begegnungsstätte und im Erdgeschoss des Flachdachanbaus Gebetsräume einer Moschee. In dem Haus wohnen sowohl Deutsche als auch Ausländer verschiedener Nationalitäten.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei räumten die beiden Gebäudeteile. Bei den Löscharbeiten fand die Feuerwehr in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des Anbaus einen verkohlten Leichnam. Die Identität des Toten ist noch nicht zweifelsfrei geklärt, vermutlich handelt es sich aber um den Wohnungsinhaber, der bereits während der Löscharbeiten gesucht worden war.

Bei dem Brand wurden weitere fünf Personen durch Rauchgase verletzt und kamen ins Krankenhaus. Es handelt sich um drei Anwohner und zwei Ersthelfer. Insgesamt mussten 17 Personen vom Rettungsdienst in der nahen Heinrich-Lübke-Schule betreut werden.

110 Einsatzkräfte vor Ort
Die Brandbekämpfung nahmen die Wehren aus Brilon und Olsberg mit ihren Drehleitern und unter schwerem Atemschutz vor. Nachdem der eigentliche Brandherd nicht mehr glimmte, mussten die Feuerwehrleute den gesamten Dachstuhl nachlöschen. Insgesamt waren rund 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Deutschem Rotem Kreuz, Malteser Hilfsdienst und der Polizei bis gegen 5 Uhr im Einsatz. Neben dem Löschzug Brilon, den Löschgruppen Altenbüren, Scharfenberg und Alme waren der Rettungsdienst aus Brilon, Olsberg, Marsberg und Meschede, das DRK Brilon und Olsberg sowie der Malteser Hilfsdienst Olsberg vor Ort.

In der ersten Phase der Löscharbeiten mussten Feuerwehrmänner einen verletzten Ersthelfer aus dem Haus retten. Die Bewohner des Gebäudekomplexes, die nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, kamen bei Verwandten unter. Ein Mann wurde in einer städtischen Unterkunft untergebracht.

Brand in Wohnung des Getöteten ausgebrochen
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist der Brandentstehungsort eindeutig in der Wohnung im zweiten Obergeschoss zu sehen, dort, wo der Tote gefunden wurde. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Polizei hat keinerlei Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei 100.000 Euro.

Publiziert in KS Feuerwehr
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