Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Radlader

LICHTENFELS. Gleich viermal musste die Feuerwehr am Dienstag und Mittwoch nach Münden ausrücken. Dreimal brannten Strohballen, einmal ein Radlader, so Polizeisprecher Dirk Richter.

Der erste Brand wurde am Dienstag gegen 10 Uhr gemeldet. Die Feuerwehr löschte einen Strohballen auf den Orkewiesen in der Nähe des Sportplatzes in Lichtenfels-Münden ab. Gegen 16.45 ging die zweite Brandmeldung ein, diesmal brannten zwei Strohballen an der gleichen Örtlichkeit.

Gegen 22.30 Uhr kam es zu einem Brand eines Radladers bei einem Außengehöft zwischen den Lichtenfelser Stadtteilen Münden und Neukirchen. Die Feuerwehr konnte den brennenden Radlader ablöschen, Gebäude wurden nicht beschädigt, auch Personen kamen nicht zu Schaden. Den Sachschaden schätzten die aufnehmenden Polizisten auf etwa 20.000 Euro.

Schließlich ging am Mittwoch gegen 01.15 Uhr die nächste Brandmeldung ein. Es brannten diesmal etwa 15 Strohballen, wieder auf den Orkewiesen beim Mündener Sportplatz. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizeistation Frankenberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Da die Polizei Brandstiftungen nicht ausschließen kann, bittet sie unter der Telefonnummer 06451/72030 um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 08 August 2021 18:21

Lithium-Ionen-Batterie gerät in Brand

KORBACH. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde gegen 3.43 Uhr der Löschzug der Kernstadtwehr alarmiert. Gemeldet war ein Brand auf einem Firmengelände im Industriegebiet, direkt am Elfringhäuser Weg.

Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Holger Figge konnte festgestellt werden, dass ein im Außenbereich gelagerter Batterieblock, auf einer Europalette in Brand geraten war. Vermutlich durch einen technischen Defekt heizte sich die  Batterieblock derart auf, dass sich die Palette und Teile des Gehäuses entzündet haben.

Durch einen schnellen Löschangriff wurden die Flammen eingedämmt und ein Ausbreiten auf weitere Lagerbestände verhindert. Der Batterieblock selbst wurde in Zusammenarbeit mit hinzugezogenen Firmenverantwortlichen in einem Metallbehälter umgelagert und mit Wasser geflutet. Nach knapp zwei Stunden war der nächtliche Einsatz für die ehrenamtlichen Kräfte beendet und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wurde wieder hergestellt.

Link: Freiwillige Feuerwehr Korbach.

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN/WETTERBURG. Mit einem Radlader hat am frühen Samstagmorgen eine unbekannte Person ein Taxi aufgespießt -  vom Täter fehlt derzeit jede Spur, die Kollegen der Polizeiwache Bad Arolsen ermitteln.

Der kuriose Vorfall ereignete sich am 30. Mai in einem Stichweg, unweit des Twistesees. Um 1.44 Uhr ging bei der Polizeidienststelle Bad Arolsen ein Notruf ein - der 49 Jahre alter Taxifahrer gab an, dass sein VW-Bus von einem Stapler gerammt und aufgespießt worden sei. Eine auf Streifenfahrt befindliche Besatzung der Arolser Polizei, kam zu diesem Zeitpunkt aus Richtung Külte und war bereits zwei Minuten nach Eingang des Notrufs am Ort des Geschehens.

Was war geschehen?

Nach Angaben des Taxifahrers, befuhr er die Landesstraße 3080 von Volkmarsen in Richtung Wetterburg, da ihm schlecht geworden sei, war er an der Einfahrt zum Wohnmobilhafen links abgefahren und in einem Stichweg aus seinem Taxi gestiegen, um Luft zu holen. Unvermittelt sei der Radlader aufgetaucht, nur wenige Zentimeter an ihm vorbeigefahren und habe dann mit der Teleskopgabel seinen VW-Bus aufgespießt. Sekunden später sei die Person vom Radlader gesprungen und abgehauen.

Das sagt die Polizei:

Nach Eingang des Notrufs waren die Beamten schnell vor Ort und sicherten Spuren. Eine zweite Funkstreife wurde angefordert und der Bereich nach dem Geflüchteten abgesucht. Da kein Schlüssel im Zündschloss des Radladers steckte, musste die Firma Schüppler aus Volkmarsen angefordert werden, um den 5,2 Tonnen schweren Radlader vom Taxi zu trennen. Anschließend konnten die Fahrzeuge abtransportiert werden. Wie der Geflüchtete an das Baustellenfahrzeug einer Firma aus Rhoden gelangte, ist unklar. Fest steht, so ein Beamter vor Ort, dass der Fahrer großes Glück gehabt hat, wäre der Twistetaler nicht vorher aus seinem Taxi ausgestiegen, hätten die Zinken des Radladers den Mann wahrscheinlich schwer verletzt. 

Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen auf Hochtouren.

Link: Unfallstandort im Stichweg an der Landesstraße 3080

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 12 März 2019 17:47

Touran von Radlader in Lkw geschoben

VOLKMARSEN. Drei verletzte Personen, ein völlig zerstörter Touran, zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei, sowie ein Notarzt und drei RTWs sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagvormittag um 10.50 Uhr in Volkmarsen ereignet hat. 

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 80-jähriger Mann aus Espenau (Landkreis Kassel) mit seinem silbergrauen Touran die Gerichtsstraße, um vom abknickenden Verlauf in den Wiedelohweg einzubiegen. Dabei wurde der Pkw des Espenauers von einem, auf der Warburger Straße entgegenkommenden, vorfahrtsberechtigten gelben Radlader mit Frontschaufel und Anhänger erfasst und gegen einen an der Einmündung des Wiedelohwegs wartenden Laster gedrückt.

Während der 80-jährige Fahrer des Tourans von einer eintreffenden RTW-Besatzung aus dem Fahrzeug geholt werden konnte, musste die eintreffende Feuerwehr auf Anraten des Notarztes die Beifahrertür mit hydraulischem Schneidwerkzeug abtrennen und mittels Spineboard die 77-jährige Ehefrau aus dem Wagen retten. Der Fahrer (38) des gelben Radladers trug leichte Verletzungen davon. Das Ehepaar wurde nach der ärztlichen Erstversorgung mit RTWs in das Arolser Krankenhaus gebracht.

Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Volkmarser Kernstadtwehr und sechs Kameraden aus Külte am Einsatz beteiligt. Die Leitung hatte Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch übernommen. Nachdem das Abschleppunternehmen Schüppler den verunfallten Touran abgeschleppt hatte, konnte die Straße um 12.20 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Der 57-jährige Fahrer des Lkw wurde nicht verletzt. Auf 10.000 Euro schätzen die Beamten den Gesamtsachschaden.  (112-magazin)

Publiziert in Retter

MANDERN. Starke Regenfälle haben am Freitagmorgen für Einsatztätigkeiten von Feuerwehr, Polizei und Mitarbeitern des Bauhofs gesorgt.

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurde die Freiwillige Feuerwehr Mandern um 7.05 Uhr alarmiert, weil die Fritzlarer Straße am Ortseingang von Mandern nicht mehr befahrbar war. Unter der Leitung des 2. stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Reinhard rückte die Wehr mit zwei Einsatzfahrzeugen und neun Freiwilligen in die Fritzlarer Straße aus.

Bei Eintreffen der Kräfte hatten sich bereits große Mengen an Wasser, Geröll und Schlamm vom Stechersberg auf die Fahrbahn der Bundesstraße 253 geschoben, sodass die Polizei die Straße in beiden Richtungen sperren musste. Unterstützung erhielten die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen aber nicht nur von der Feuerwehr. Auch der städtische Bauhof rückte mit schwerem Gerät an. Unter Einsatz eines Radladers und einem Kanalspülwagen wurde die Straße geräumt und gesäubert, sodass die Polizei nach Absprache mit den Einsatzkräften die Bundesstraße 253 um 8.24 Uhr für den Verkehr wieder freigeben konnte.  (112-magazin)

Link: Einsatztätigkeiten am 1. Juni in der Fritzlarer Straße

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Publiziert in Polizei
Montag, 14 Mai 2018 23:35

Radlader von Baustelle entwendet

KORBACH. In der Zeit von Mittwochnachmittag bis Freitagmittag ist von einer frei zugänglichen Baustelle in der Straße "An der Kuhbach" in der Nähe eines Fast Food Restaurants ein oranger Radlader der Marke Atlas-Weyhausen, Typ AR 65 Super (ohne Kennzeichen) von der Baustelle verschwunden.

Unbekannte Diebe müssen ihn gestohlen haben. Vermutlich haben die Diebe den Radlader am Tatort oder in Tatortnähe auf einen Transportfahrzeug verladen und abtransportiert. Der Schaden liegt im 5-stelligen Bereich. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. (Quelle: ots/r)

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Publiziert in Polizei
Schlagwörter

HAINA. Nach ersten Erkenntnissen sind bei dem Brand in der Holz-Energie-Anlage bei Haina 2500 Kubikmeter Hackschnitzel in Rauch und Flammen aufgegangen sowie etliche Holzständer der Halle beschädigt worden. Wie bereits in der Erstmeldung erwähnt, war am 18. August gegen 22 Uhr ein Feuer in dem Betrieb am Forsthaus von einem Passanten gemeldet worden. Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte daraufhin die Wehren mit dem Kürzel "Haina Kloster F3". Auch Forstamtsleiter Manfred Albus war vor Ort, um sich ein Bild über die Maßnahmen zur Brandbekämpfung zu machen.

Feuerwehren im Einsatz

Mit 20 Einsatzfahrzeugen und 113 Aktiven waren die Feuerwehren aus Haina, Gemünden, Halgehausen, Frankenberg und Löhlbach zur Einsatzstelle ausgerückt. Auch die Korbacher Wehr unterstützte die Brandbekämpfung mit einem ELW II und Atemschutzgeräteträgern. Mit zwei Radladern wurden die Hackschnitzel auseinandergezogen und mit Wasser abgelöscht. Dabei kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz, um Glutnester zu lokalisieren. Unter Atemschutz gingen die ersten Trupps zum Löschangriff gegen die brennenden Hackschnitzel vor. Nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke lag das besondere Augenmerk auf den Holzstempeln, die als tragende Elemente das Dach stützen und bereits Feuer gefangen hatten. Brenzlig wurde die Situation, als die ersten Wehrführer dem Gemeindebrandinspektor gegen 23.45 Uhr melden mussten, dass der Betriebsstoff für die Tragkraftspritzen auszugehen drohte. Hier konnte das THW aus Frankenberg schnell aushelfen, so dass die Wasserzufuhr zur Brandbekämpfung nicht unterbrochen wurde. Laufend ließ sich Joachim Gatzke Informationen geben, nahm Trupps die besonderen physischen Belastungen ausgesetzt waren aus der Brandbekämpfung heraus, setzte neue Trupps ein und koordinierte die Arbeiten zwischen THW sowie Einsatzkräften der Brandbekämpfer und der Polizei. Auch ein offenes Ohr für die Pressevertreter vor Ort hatte die Einsatzleitung: Am Einsatzführungsfahrzeug  wurde gegen 23.30 Uhr eine kleine Presseerklärung durch Joachim Gatzke abgegeben. Als herausragende Leistung konnte die Wasserversorgung bezeichnet werden: Von einem Löschteich bei den Vitos-Kliniken, bis zum 400 Meter entfernten Brandherd, wurden drei B-Leitungen gelegt. Bei dem Einsatz wurden keine Feuerwehrleute verletzt - um drei Uhr kehrten die Brandschützer in die Standorte zurück, nachdem der Brandherd mit Löschschaum abgedeckt worden war.

Polizei und Rettungskräfte

Auch die Beamten der Polizeiwache Frankenberg erhielten die Informationen zum Brand über Funk, waren aber mit einem Wildunfall beschäftigt, der erst abgehandelt werden musste. Unverzüglich eilte die Streife zum Brandort, sperrte die Straße in beide Richtungen und wies Feuerwehrfahrzeugen den Weg zum Einsatzort. Vorsorglich wurde eine RTW-Besatzung der Johanniter Unfallhilfe zur Holz-Ernergie-Anlage angefordert. Wie der Brand entstanden ist, darüber konnten die Beamten der Polizeiwache Frankenberg noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen am frühen Samstagmorgen aufgenommen. Ersten Schätzungen zu Folge soll sich der Schaden zwischen 50.000 und 100.000 Euro belaufen

Technisches Hilfswerk

Mit 13 Kameraden rückte das Technische Hilfswerk aus Frankenberg zum Einsatzort aus. Mit einem Kipper, einem Bergungsräumgerät, einem Gerätekraftwagen und einem Zugtruppfahrzeug sowie einem Sprinter konnte das THW tatkräftige Unterstützung anbieten. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr, wurde ein mitgeführter Lichtmastanhänger zur weiteren Ausleuchtung der Brandstelle in Position gebracht, während der Radlader in die Brandbekämpfung integriert wurde. Um 2 Uhr waren die 13 Kameraden wieder in Standort in Frankenberg vereint - und zwar unversehrt.

Publiziert in THW
Freitag, 18 August 2017 11:42

Pkw und Radlader kollidieren - Hubschrauber

LEIMSTRUTH. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind gestern am späten Nachmittag ein Kleinwagen und ein Radlader kollidiert. Dabei wurden die beiden Frauen aus dem Pkw schwer verletzt, eine von ihnen wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Der Unfall

Der Unfall ereignete sich auf der Leimstruth, und zwar genau auf der Höhe zwischen Erndtebrück und Bad Laasphe, im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 62 und 480. Zur Unfallzeit, gegen 16.15 Uhr, war ein 17-jähriger Mann aus Bad Laasphe mit einem Radlader von Erndtebrück kommend unterwegs und wollte im Kreuzungsbereich nach links auf die B 480 in Richtung Weidenhausen abbiegen. Dabei übersah er wegen einer beschlagenen Seitenscheibe den entgegenkommenden Citroen, der von einer 46-jährigen Frau aus Biedenkopf gesteuert wurde. Sie war mit ihrer 78-jährigen Begleiterin aus Erndtebrück in Richtung Schameder unterwegs. Da der Radlader in die Kreuzung einfuhr, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei war der Aufprall so heftig, dass der Radlader noch ein ganzes Stück in die Kreuzung geschoben wurde. Im Einmündungsbereich kamen beide Fahrzeuge schwer beschädigt zum Stehen.

Der Rettungsdienst

Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Einsatz waren die DRK Rettungswagen aus Bad Laasphe, Erndtebrück und Kreuztal, der DRK Notarzt aus Bad Laasphe, sowie der Siegener ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 25“. Außerdem war ein KTW der DRK Rettungswache Erndtebrück zufällig in der Nähe und die Besatzung unterstützte die Kollegen vor Ort. Außerdem war ein Mitarbeiter der Siegener Kreisleitstelle, und engagiertes Mitglied der Bad Laaspher Feuerwehr, gerade auf dem Rückweg von einem Lehrgang in Münster und konnte an der Einsatzstelle dann ebenso unterstützend tätig werden.

Der ADAC Hubschrauber landete nicht auf der gesperrten Bundesstraße, sondern einige Meter weiter in einem Wirtschaftsweg. Dazu hatte der erfahrene Pilot Jan Weber auch einen Grund: Da durch den Aufprall Trümmerteile weit in die Fahrbahn geschleudert wurden und eine Telefonleitung direkt neben der Fahrbahn her führte, wäre eine Landung in diesem Areal zu riskant gewesen. Zum Einen hätten die weit verteilten Trümmerteile und das bereits ausgestreute Ölbindemittel umherwirbeln können, zum Anderen war es wegen der Leitung ziemlich eng, um auf der Fahrbahn zu landen.

Christian Wagner, Mitarbeiter der Erndtebrücker DRK Rettungswache, hatte in der ersten Lage als ersteintreffender Rettungsassistent die medizinische Einsatzleitung übernommen. Er war im ersten Moment dafür zuständig, sich einen genauen Überblick über die Anzahl der betroffenen Personen, die Art der Verletzungen und weitere Gefahren zu verschaffen. Dies ist wichtig, um der Leitstelle eine entsprechende Rückmeldung zu geben, und den effektiven Einsatz weiterer Rettungsmittel koordinieren zu können.

Die Rettungsteams kümmerten sich um die beiden Frauen aus dem Pkw, die beide schwer verletzt worden waren. Eine von ihnen musste nach der Befreiung durch die Feuerwehr und die Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die andere Frau wurde mit einem Notarztwagen ebenfalls in ein Siegener Krankenhaus gefahren. Der junge Fahrer des Radladers blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Feuerwehr

Da zunächst davon ausgegangen werden musste, dass bei dem Unfall Menschen eingeklemmt waren, wurden die Feuerwehren aus Bad Laasphe, Feudingen und Rüppershausen mit dem Einsatzstichwort „TH2“ alarmiert. TH2 bedeutet im Kreis Siegen-Wittgenstein, dass Menschen nach einem Unfall eingeklemmt sind und mit schwerem Gerät befreit werden müssen. Dies muss nicht immer nach einem Verkehrsunfall sein, es kann auch zum Beispiel bei einem Baustellenunfall eintreten, wenn zum Beispiel ein Arbeiter verschüttet wurde, oder wenn ein Mensch unter einer einstürzenden Wand, etc. begraben wurde. Auch wenn Fabrikarbeiter in einer Maschine eingeklemmt werden, wird mit dem Stichwort „TH2“ alarmiert.

Unter der Einsatzleitung von Rainer Müller, Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Bad Laasphe, waren rund 20 Feuerwehrleute im Einsatz. In enger Abstimmung mit den Rettungskräften und Notärzten befreiten sie die beiden Frauen aus dem Auto, obwohl diese nicht eingeklemmt waren: Hierbei ging es um eine patientenorientierte Rettung. Das heisst, es wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Patienten möglichst schonend befreit werden. Dabei steht die Schnelligkeit nicht im Vordergrund. So kann man nur vorgehen, wenn die Patienten sich kreislaufstabil präsentieren, also nicht in akuter Lebensgefahr schweben. Im Gegensatz dazu gibt es die so genannte Crash Rettung, bei der die Menschen möglichst schnell befreit werden müssen, weil sie in Lebensgefahr schweben und man ihnen in ihrer eingeklemmten Lage nicht helfen kann. Dann reicht die Zeit nicht aus, auf eine Wirbelsäulenimmobilisation zu achten, weil die Patienten den Unfall dann nicht mehr überleben würden.

Bei dem Unfall gestern wurden zur Rettung beider Frauen so genannte Spineboards eingesetzt. Das sind „Rettungsbretter“, die nach amerikanischem Vorbild eingesetzt werden. Sowohl die Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes, als auch manche Feuerwehrfahrzeuge haben diese Bretter an Bord. Mit einem speziellen Gurtsystem werden Patienten darauf fest verschnürt und können dann nahezu bewegungsfrei aus ihrer Lage gerettet werden.

Neben der Befreiung der verletzten Frauen waren die Feuerwehren gestern aber auch zuständig, die Gesamteinsatzleitung zu übernehmen, auslaufende Kraftstoffe abzustreuen, die Polizei bei der Beweissicherung zu unterstützten, den Brandschutz sicherzustellen und beim Transport zum Rettungshubschrauber behilflich zu sein.

Die Polizei

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen aus Bad Laasphe und Bad Berleburg vor Ort. Als erstes sperrten sie mit ihren Wagen die Fahrbahn ab, um den Rettungskräften ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen und um zu verhindern, dass Autos versuchen, die Unfallstelle zu durchfahren. Trotz arbeitender Einsatzkräfte kommt dies immer wieder vor. Gestern zeigten sich die Autofahrer und Lkw-Fahrer die lange im Stau standen aber sehr verständnisvoll und leisteten den Anweisungen der Polizei Folge. Besonders hart traf es einen Lkw-Fahrer aus dem Kreis Soest, der bis 18.00 Uhr Material abladen musste: Hätte er das noch geschafft, hätte er gestern noch nach Hause fahren können. Durch den Unfall konnte er nicht mehr pünktlich abladen und musste so über Nacht auf dem Firmengelände bleiben, um heute Morgen abladen zu können. Aber die Rettungsarbeiten an der Einsatzstelle haben natürlich Priorität.

Die Polizeibeamten halfen außerdem bei der Versorgung der schwer verletzten Frauen mit.

Auch nachdem die Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, musste der Kreuzungsbereich noch gesperrt bleiben. Zum einen mussten die Polizeibeamten vor Ort Spuren sichern und Beweisfotos nach dem so genannten Monobildverfahren anfertigen. Dieses Verfahren ermöglicht es, hinterher computergestützt die Einsatzstelle in Quadrate aufzuteilen und so die Spurenlage exakt zu ermitteln. Dies ist wichtig, um die genaue Schuldfrage eindeutig zu klären und es wird später helfen, dass die Geschädigten ihre Ansprüche vor Gericht geltend machen können.

Weiterer Grund für die anhaltende Sperrung war das ausgelaufene Öl. Zwar darf die Feuerwehr es abstreuen, solche großen Mengen aber rechtlich gesehen nicht mehr entsorgen. Dazu musste eine Spezialfirma anrücken, die einen langen Anfahrtsweg hatte. Um das Öl nicht weiter zu verteilen und so eine Umweltgefahr und eine erhöhte Unfallgefahr zu provozieren, durfte auch nach Abschluss der Unfallaufnahme die Kreuzung nicht durchfahren werden. Lediglich eine einspurige Verkehrsführung über die B 62 war möglich. Bei Einsatz der Entsorgungsfirma musste die Unfallstelle nochmals komplett gesperrt werden.

Die Unfallfahrzeuge

Sowohl der Radlader, als auch der Citroen der beiden Frauen wurden schwer beschädigt. Am Radlader kam es zum Anbruch des rechten Vorderrades, das nur noch eierte. Es war lediglich möglich, den Radlader vorsichtig in eine Haltebucht zu bringen, damit die Kreuzung frei wurde. Bei einer Weiterfahrt hätte das Rad jeder Zeit abbrechen können. Der Citroen der beiden Frauen wurde total zerstört und musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 20.000 Euro an.

Publiziert in SI Retter

KORBACH/NORDENBECK. Unverletzt hat sich am Freitagmittag der Fahrer eines Radladers aus der Baumaschine retten können, nachdem der Motor während der Fahrt in Brand geraten war. Ursache für das Feuer ist offenbar ein technischer Defekt.

Mit dem Radlader eines einheimischen Bauunternehmens war der Fahrer gegen 13.45 Uhr von Nordenbeck kommend in Richtung Kreisstadt unterwegs, als sich unweit des Abzweigs nach Lengefeld plötzlich Flammen im Motorraum bildeten. Der Mann am Steuer lenkte die Baumaschine in einen Feldweg neben der Straße, stieg aus und wählte den Notruf. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Nordenbeck, Goldhausen und Korbach alarmiert, außerdem eilte vorsorglich die Besatzung eines Rettungswagens zur Einsatzstelle.

Nach Auskunft von Carsten Vahland, stellvertretender Korbacher Stadtbrandinspektor und am Mittag Einsatzleiter, löschten die Kameraden aus Goldhausen mit dem Löschwasser aus dem bordeigenen Tank des TSF-W die Flammen im Motorraum ab. Trotz des schnellen Einsatzes entstand an dem Radlader der Marke Komatsu ein wirtschaftlicher Totalschaden. Den Zeitwert der Maschine gab das betroffene Bauunternehmen mit 15.000 Euro an. (pfa)  


Die Feuerwehr der Kernstadt war bereits am Morgen im Einsatz:
Kleidung unter Treppe in Flammen: Gebäudebrand verhindert (07.04.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

EHRINGEN. Ein 25.000 Euro teurer Radlader ist an der Kreisstraße 11 bei Ehringen gestohlen worden. Die Baumaschine einer Zierenberger Firma stand auf einer Baustelle am Bahnübergang in Richtung Niederelsungen.

Der gelbe Radlader wurde in der Zeit von Mittwochnachmittag, 16 Uhr, bis Donnerstagnachmittag, 14 Uhr, entwendet, wie dem Polizeibericht von Freitag zu entnehmen ist. Die selbstfahrende Arbeitsmaschine hat kein eigenes amtliches Kennzeichen. An dem Radlader war eine Palettengabel angebaut, auch eine Ladeschaufel fehlt. Der Radlader stand in der genannten Zeit in der Gemarkung Ehringen an der Kreisstraße 11, wo das betroffene Bauunternehmen derzeit in Höhe des Bahnübergangs mit Arbeitenbeschäftigt ist.

Die zuständige Polizei in Bad Arolsen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, denen eventuell der Abtransport des Radladers aufgefallen ist. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 05691/9799-0 entgegen. (ots/pfa)


Ganz in der Nähe passierte im März 2013 ein schwerer Unfall:
Heizölfahrer und Umwelt mit viel Glück, Tank-Lkw Schrott (12.03.2013, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei
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