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AFFOLDERN/MEHLEN. Schwerste Verletzungen erlitt am Montagmorgen (4. Juli 2022) ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3383 zwischen Affoldern und Mehlen.

Ein 57-Jähriger aus Bad Wildungen wollte um 9.25 Uhr auf der Strecke mit seiner Maschine der Marke Yamaha ein Traktorgespann überholen - hierbei übersah der Mann allerdings den Fahrtrichtungsanzeiger des vorausfahrenden Fendt. Während des Überholvorgangs bog der Traktor nach links ab.

Mit voller Wucht stieß der 57-Jährige in die Frontpartie des Traktors. Der Motorradfahrer überschlug sich mehrfach und landete mit schwersten Verletzungen im Straßengraben. Die sofort alarmierten Rettungskräfte informierten den Rettungshubschrauber Christoph 7. Dieser brachte den Verletzten nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Klinikum nach Kassel. Lebensgefahr besteht nach ersten Informationen nicht.

Der Traktorfahrer aus dem Edertal wurde nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 4500 Euro.

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HERINGHAUSEN. Ein Verkehrsunfall sorgte am Samstagnachmittag (2. Juni 2022) für einen Einsatz am Diemelsee. Eine Person wurde schwer verletzt, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Um 16.19 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Einsatzkräfte der Feuerwehr Heringhausen in den Sonnenweg. Dort hatte ein 74-Jähriger beim Rückwärtsfahren eine Frau überrollt. Die Seniorin war nach ersten Informationen beim Einweisen des Mercedes in der steilen Einfahrt gestürzt. Diesen Sturz bemerkte der 74-Jährige nicht. Er setzte mit seinem Fahrzeug weiter zurück und überrollte die Frau. Hierbei wurde diese schwer verletzt.

16 Einsatzkräfte waren unter der Leitung der beiden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle zur Einsatzstelle geeilt. Die Kameradinnen und Kameraden gaben dem Piloten des Rettungshubschraubers Christoph 25 den ausgemachten Landeplatz über Funk durch und wiesen den Siegener Hubschrauber bei seiner Ankunft am Diemelsee ein.

Währenddessen kümmerten sich der alarmierte Notarzt und die Rettungswagenbesatzung der Adorfer Johanniter um die schwerverletzte Patientin. Nach der Erstversorgung am Unfallort wurde die Verletzte mit dem Rettungswagen zum Landeplatz und anschließend in den RTH verbracht. 

Neben der Feuerwehr und den Rettungskräften waren auch zwei Streifen der Polizeistation Bad Arolsen vor Ort.

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ODERSHAUSEN/REINHARDSHAUSEN. Zu einem tödlichen Alleinunfall wurden Feuerwehr, Polizei und Retter am frühen Samstagmorgen (2. Juli 2022) alarmiert.

Gegen 3.20 Uhr meldete ein Zeuge, dass sich auf der Kreisstraße 40 ein schwerer Unfall ereignet hatte. Ein 20-Jähriger aus der Gemeinde Vöhl war zu dieser Uhrzeit mit seinem BMW von Odershausen in Richtung Reinhardshausen unterwegs gewesen. Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach links von der Fahrbahn ab. Der BMW stürzte eine Böschung hinunter, prallte gegen zwei Bäume und ging in Flammen auf.

Nur wenige Momente später alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Feuerwehren Oderhausen und Bad Wildungen. Während das Fahrzeug von einem Atemschutztrupp abgelöscht wurde, konnte die Person befreit und über eine Schleifkorbtrage gerettet werden. Anschließend übergaben die Kräfte den Verletzten an den Rettungsdienst. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde außerdem der Rettungshubschrauber Christoph Gießen alarmiert. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte verstarb der 20-Jährige noch am Unfallort. 

Insgesamt war die Feuerwehr mit 36 Einsatzkräften und 7 Einsatzfahrzeugen unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul im Einsatz. Vor Ort war auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Gegen 5.30 Uhr war der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden beendet.

Ein Gutachter wurde bestellt, um den genauen Unfallhergang zu klären. Die Kreisstraße 40 war bis in den Samstagvormittag hinein für den Verkehr gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen auf etwa 5000 Euro.

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Freitag, 24 Juni 2022 17:43

Feuer auf Campingplatz am Diemelsee

DIEMELSEE. 112 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und der Hubschrauberstaffel aus Kassel waren am 24. Juni auf dem Campingplatz "Seebrücke" im Einsatz, um Menschenleben zu retten, Feuer zu löschen, ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnwagen zu verhindern und eine schwerverletzte Person nach Bochum in eine Spezialklinik für Brandopfer zu fliegen.

Die Polizei

war nach der gemeldeten Großlage mit vier Streifenwagen und einem Zivilfahrzeug aus Bad Arolsen und Korbach angerückt, um den Bereich an der Seebrücke, der zwischen den Ortsteilen Heringhausen und Stormbruch liegt, für den Verkehr zu sperren. Dies war insofern nötig, um ankommenden Rettungs- und nachrückenden Feuerwehrfahrzeugen die Anfahrt störungsfrei zu ermöglichen. Wie sich später herausstellen sollte, hatte ein 32-Jähriger aus Schauenburg (Kreis Kassel) gegen 17 Uhr mit einer handelsüblichen Gasflasche hantiert. Im Laufe dieser Tätigkeit kam es dann innerhalb des Wohnwagens zu einer Explosion, bei der sich der 32-Jährige schwere Verbrennungen zuzog. Innerhalb von Sekunden stand der Wohnwagen in Vollbrand. Weitere sechs Wohnwagen, teilweise mit Vorzelten, standen innerhalb weniger Minuten in Vollbrand. Auf 150.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

Die Feuerwehren

aus Adorf, Heringhausen, Giebringhausen und Ottlar rückten mit mehreren Tanklöschfahrzeugen an. Die beiden Diemelseer Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle erkannten die Gefahr eines Großfeuers und ließen umgehend mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten. Erste Löschangriffe brachten dann den gewünschten Erfolg, ein Übergreifen auf weitere Wohnwagen konnte verhindert werden. Um diese Ziele zu erreichen, musste ein Zaun geöffnet werden, um an die Brandherde zu gelangen. Die Wasserversorgung über Hydranten reichte nicht aus, daher ließ der GBI die Tanklöschfahrzeuge mit Wasser aus dem Diemelsee füllen. Während der Löscharbeiten wurden Passanten aus dem Gefahrenbereich geholt, weil die Gefahr weiterer explodierender Gasflaschen ein erhebliches Risiko darstellte. Unter Einsatz ihres Lebens wichen die Feuerwehrleute keinen Schritt zurück und kämpften weiter gegen das Feuer an. Unterstützung rollte in Form von drei Tanklöschfahrzeugen aus Willingen an. Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl ließ sich in die Lage vor Ort einweisen und setzte Trupps mit Löschschaum ein, um die Brandherde schnell herunterzukühlen. Der Einsatz der Willinger Kräfte war nach zwei Stunden beendet. Im Nachgang lösten die Feuerwehren Schweinsbühl und Deisfeld Teile der erschöpften Einsatzkräfte ab. Die Gemeinschaftsfeuerwehr Rhenegge-Sudeck blieb als Reserve in ihrem Stützpunkt.

Die Retter

bestehend aus Transportern der Johanniter Unfallhilfe, dem Deutschen Roten Kreuz, Notärzten aus dem Hochsauerlandkreis und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg waren nur Minuten nach der Alarmierung vor Ort, übernahmen den Patienten und führten die Erstversorgung durch. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied der leitende Notarzt den Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel anzufordern. Dieser landete im Nahbereich des Diemelsees und flog den 32-Jährigen in eine Spezialklinik nach Bochum.

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WILLINGEN/BRILON. Zwei Rettungshubschrauber, Polizeistreifen aus Brilon und Korbach, der OLRD des Landkreises Waldeck-Frankenberg und die Freiwillige Feuerwehr aus Willingen rückten gegen 17.10 Uhr am Montagnachmittag zu einem Einsatz aus, bei dem jede Minute zählte, um Leben zu retten.

Nach ersten Erkenntnissen sind an der Nahtstelle zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen zwei Personenkraftwagen miteinander kollidiert. Anhand der Unfallspuren war ein mit drei Personen besetzter Citroën (HSK) auf der Bundesstraße 251 von Willingen in Fahrtrichtung Brilon unterwegs gewesen. Aus entgegengesetzter Richtung kam dem Trio ein ebenfalls im Hochsauerlandkreis zugelassener Citroën entgegen, der von einem 52-jährigen Mann aus Brilon gesteuert wurde. Etwa 200 Meter vor der Landesgrenze zu Hessen kollidierten die beiden Pkw, wobei der in Richtung Willingen fahrende Citroën C4 auf der Straße zum Stehen kam. Der mit drei Personen besetzte blaue Citroën schleuderte in den Straßengraben und blieb dort stehen. 

Nach der Alarmierung rückte die Freiwillige Feuerwehr mit etlichen Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus. Einsatzleiter Jürgen Querl  koppelte mit dem leitenden Notarzt, ließ den Rüstsatz auspacken, sodass eine Frau (42), ein Kind (5) und eine männliche Person (42) aus dem Auto befreit werden konnten. Der Fahrer des schwarzen Picasso konnte sich selbst befreien, musste aber mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden. 

Noch während die Rettungsmaßnahmen liefen, forderte der leitende Notarzt die beiden Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen und Christoph 7 aus Kassel an. Die Einweisung durch die Feuerwehr verlief problemlos, beide Hubschrauber landeten auf der Bundesstraße 251. Der Junge und seine Mutter wurden mit Helikoptern ins Klinikum Kassel geflogen. Die männliche Person kam mit einem RTW in eine Klinik. Drei der vier beteiligten Personen gelten als schwerverletzt.

Gegen 19 Uhr konnte die Freiwillige Feuerwehr Willingen in den Standort einrücken. Dafür rückte die Mordkommission aus Dortmund an. Nach Angaben der Polizei musste die Bundesstraße 251 bis 5 Uhr am Dienstagmorgen gesperrt bleiben.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 (7. März 2022)

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TWISTETAL. Aus ungeklärter Ursache hat am Montagnachmittag die Fahrerin eines Skoda Yeti ein entgegenkommendes Fahrzeug gerammt - rund 30 Feuerwehrleute aus Berndorf, zwei RTW, zwei Streifenwagenbesatzungen, der Rettungshubschrauber Christoph 7 und ein Notarzt waren im Einsatz auf der Bundesstraße 252, um Leben zu retten.

Laut Polizeiangaben befuhr eine Frau (71) aus Korbach gegen 15.50 Uhr die Bundesstraße 252, von Twiste in Richtung Berndorf. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Frau mit ihrem Skoda auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Fiat Dukato. Der Fahrer des in Polen zugelassenen Fiat wollte noch nach rechts ausweichen, dieses Manöver scheiterte aber an einem Brückengeländer, sodass es zum Frontalzusammenstoß kam. 

Beide Fahrzuge wurden dabei so stakt beschädigt, dass sie nach der Unfallaufnahme durch die Polizei abgeschleppt werden mussten. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf 27.000 Euro. Während eine Person mit schweren Verletzungen im Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Klinik geflogen werden musste, kam die zweite Person mit einem RTW und leichten Verletzungen ins nächste Krankenhaus.

Glück im Unglück hatten die Unfallbeteiligten, weil schnelle Hilfe nahte. Nur Sekunden nach dem Unfall kamen zwei Angehörige der örtlichen Feuerwehr an die Einsatzstelle, retteten die beiden Verletzten, setzten den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab und bereiteten den Anfahrtsweg der Rettungs- und Einsatzkräfte vor. Einsatzleiter Rouven Emde ließ in Absprache mit der Polizei die Bundesstraße 252 bis zum Mühlhäuser Hammer sperren und setzte sogleich die Umleitung über die Kreisstraße 79 fest. Weiterhin mussten der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe abgebunden und aufgenommen werden - nicht zuletzt deshalb, weil die "Bicke" direkt unter der Brücke hindurchfließt und die Gefahr einer Umweltverschmutzung bestand. Die Strecke war mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt, teilte die Polizei mit.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 252 (28. Februar 2022)

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TWISTE/ELLERINGHAUSEN. Zwei Schwerverletzte und etwa 23.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagnachmittag auf der Landesstraße 3118 ereignet hat.

Gegen 13.45 Uhr befuhr eine 24-Jährige mit ihrem Mercedes-Benz A 160 die Landesstraße von Twiste in Richtung Elleringhausen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Frau mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem schwarzen Ford Kuga, dessen Fahrerin (50) aus Korbach nur Sekunden zuvor von der Kreisstraße aus Braunsen auf die Landesstraße in Fahrtrichtung Twiste aufgefahren war. 

Bei dem Zusammenstoß der Fahrzeuge wurden beide Frauen schwer verletzt. Die 24-Jährige aus einem Waldecker Ortsteil wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Für die 50-Jährige wurde ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung alarmiert - dieser landete im abgesperrten Kreuzungsbereich. Ein Mitarbeiter von Hessen Mobil streute indes ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Den Sachschaden am Mercedes schätzen die Beamten der Korbacher Polizei auf etwa 3.000 Euro, der Schaden am Ford wird mit etwa 20.000 Euro beziffert.

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VOLKMARSEN. Zu einem schweren Motorradunfall auf der Landesstraße 3080 wurden Polizei und Rettungskräfte am Sonntagnachmittag alarmiert - ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Ein 33-Jähriger aus Warburg befuhr gegen 15.10 Uhr mit seinem Motorrad der Marke Suzuki die Strecke von Volkmarsen in Richtung Wetterburg. Am Ortsausgang von Volkmarsen beschleunigte der Fahrer seine Maschine derart stark, dass er vor dem Kreisverkehr am Industriezentrum trotz Bremsbemühungen nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte und geradeaus fuhr - das Motorrad verlor die Bodenhaftung, flog fast 30 Meter über den Kreisverkehr und die angrenzende Fahrbahn hinweg und schlug anschließend in der Leitplanke ein.

Der 33-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls von seiner Maschine in die angrenzende Böschung geschleudert. Die Suzuki schleuderte etwa 20 Meter weiter auf die Wiese neben der Landesstraße.

Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Warburger, der bei dem Unfall schwerste Verletzungen erlitten hatte, in ein Klinikum nach Kassel gebracht. Lebensgefahr besteht glücklicherweise aber nicht.

Das völlig zertrümmerte Motorrad musste geborgen und abtransportiert werden. Insgesamt schätzen die Beamten der Bad Arolser Polizei den entstandenen Gesamtsachschaden auf etwa 10.000 Euro. Über die Dauer des Einsatzes koordinierte die Polizei den Verkehr im Bereich des Kreisverkehrs.

Link: Unfallstandort Kreisverkehr am Logistikzentrum bei Volkmarsen, Landesstraße 3080 (18. Juli 2021)

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Dienstag, 06 Juli 2021 19:27

Tödlicher Verkehrsunfall bei Wetterburg

BAD AROLSEN. Keine Chance hatte am Dienstagabend der Fahrer eines Motorrads - zwischen der Meerbrücke und dem Abzweig nach Külte kollidierte der Biker mit einem Mitsubishi.

Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, werden Zeugenaussagen und der Abschlussbericht des von der Staatsanwaltschaft bestellten Gutachters ergeben. Fest steht, dass ein 21-Jähriger aus Twistetal mit seiner Kawasaki die Burgstraße (Landesstraße 3080) von Wetterburg in Richtung Volkmarsen befuhr. Zeitgleich steuerte ein 62-Jähriger aus Landau seinen grauen Mitsubishi vom Parkplatz des Twistesees in Richtung  Külte. Er wollte die Landesstraße 3080 überqueren - ob er dabei das Stoppschild beachtet hat, ist bislang unklar.

Im Kreuzungsbereich kollidierten die beiden Fahrzeuge. Die Kawasaki des 21-Jährigen prallte mittig in den Mitsubishi, sodass der Pkw um 180 Grad gedreht wurde und rückwärts auf einer Verkehrsinsel zum Stehen kam. Das Zweirad blieb nach der abrupten Kollision auf der Straße liegen. Verkehrsteilnehmer stoppten ihre Fahrzeuge, sicherten die Unfallstelle ab und leisteten Erste Hilfe. Polizeikräfte rückten mit mehreren Streifenwagen an. Zwei Notärzte und zwei Rettungswagenbesatzungen waren nur wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort. Angefordert wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph 7, der wenige Meter neben der Unfallstelle seine Triebwerke abstellte. 

Schnell war dem Polizeiführer vor Ort klar, dass weitere Unterstützung vonseiten der Feuerwehr benötigt wurde. Nicht nur um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen, sondern die Unfallstelle nach Absprache mit der Polizei weiträumig abzusperren und den Verkehr umzuleiten. Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und weitere 23 Einsatzkräfte der Feuerwehren unterstützen anschließend die Retter - Dank und Anerkennung sprach Meyer den Ersthelfern zu, diese hätten sich hervorragend verhalten und eine guten Job gemacht, so der Einsatzleiter. 

Mit einem RTW wurde der 62-Jährige ins Krankenhaus gebracht - über das Verletzungsmuster liegen noch keine Angaben vor. Für den Motorradfahrer kam indes jede Hilfe zu spät. Der junge Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Neben dem Gutachter war auch ein Seelsorger vor Ort. Unverrichteter Dinge musste der Rettungshubschrauber wieder in Richtung Kassel abheben. Die Straße war mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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HUNDSDORF. Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden Polizei und Rettungskräfte am Sonntagnachmittag (13. Juni) nach Hundsdorf alarmiert - ein Fahrradfahrer wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber nach Kassel transportiert werden.

Gegen 17.10 Uhr befuhr eine 70-Jährige aus Kirchhain (Landkreis Marburg-Biedenkopf) mit ihrem Hyundai aus Richtung Bad Wildungen kommend die Löhlbacher Straße (Bundesstraße 253). In der Ortslage Hundsdorf wollte die Frau nach nach links auf die Armsfelder Straße abbiegen - dabei übersah die Fahrerin einen vorfahrtberechtigten 49-Jährigen, der mit seinem Mountainbike die Löhlbacher Straße in entgegengesetzte Richtung befuhr. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer.

Wegen der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert, dieser brachte den Bad Wildunger nach der Erstversorgung vor Ort in eine Kasseler Klinik.

Den Sachschaden am Hyundai schätzen die Beamten der Bad Wildunger Polizei auf etwa 5000 Euro.

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