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Mittwoch, 31 März 2021 12:43

Küchenbrand ruft Wehr auf den Plan

DIEMELSEE. Mit dem Schrecken davongekommen ist am Dienstagvormittag die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Wirmighausen - in der Straße "Am Brink" hatte ein Gegenstand auf dem Herd Feuer gefangen, die Flammen griffen auf die Küchenzeile über.

Wie der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle an der Einsatzstelle mitteilte, wurden die Diemelseer Wehren um 9.50 Uhr über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. In der Meldung wurde mitgeteilt, das Menschenleben in Gefahr seien, daher wurden die Wehren Wirmighausen, Benkhausen, Adorf und Flechtdorf aktiviert. Bei Eintreffen des Diemelseer Gemeindebrandinspektors Karl-Wilhelm Römer konnte aber Entwarnung gegeben werden - Die Bewohnerin hatte das Feuer bereits grob selbst löschen können, ein Nachlöschen war aber erforderlich. Auf der Anfahrt konnten die Wehren aus Flechtdorf und Benkhausen wieder abdrehen.

Mit der Wärmebildkamera ließ Karl-Wilhelm Römer das Haus auf Glutnester überprüfen. Um 10.21 Uhr konnte der Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden. Im Nachgang musste das stark verqualmte Gebäude mit Lüftern rauchfrei geblasen werden. Weil die Bewohnerin beim Ablöschen des Feuers Rauchgase eingeatmet hatte, wurde sie vorsorglich mit dem RTW zur Untersuchung ins Krankenhaus transportiert. Nach Angaben der Polizei ist im Haus kein großer Schaden entstanden. (112-magazin.de)

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KORBACH. Um 12.20 Uhr wurden am Montag die Feuerwehren aus Goldhausen, Eppe sowie der Kernstadt Korbach mit dem Stichwort F2-Wohnungsbrand in den Humpesgarten in Goldhausen alarmiert. Einer Bewohnerin des Hauses kamen beim Öffnen der Hauseingangstür bereits Rauchschwaden entgegen, die Rauchwarnmelder hatten ebenfalls ausgelöst.

Da niemand mehr im Haus war reagierte sie sehr umsichtig, schloss die Tür und setzte den Notruf bei der Leitstelle ab, ohne sich selbst weiter in Gefahr zu begeben. Unter Atemschutz ging der Angriffstrupp mit einem C-Rohr in das Gebäude vor. Als Ursache der Verrauchung wurde eine eingeschaltete Herdplatte in der Küche festgestellt. Das Essen in der Pfanne war nicht mehr zu erkennen. Durch den raschen und umsichtigen Einsatz ist kein nennenswerter Schaden entstanden.

Nach Lüftungsmaßnahmen konnte die Wohnung wieder an die sichtlich erleichterte Eigentümerin übergeben werden. Neben der Feuerwehr war auch ein RTW des DRK zur Absicherung sowie eine Streife der Polizei vor Ort. Die Einsatzleitung hatte der Korbacher Stadtbrandinspektor Carsten Vahland übernommen.

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MARBURG. Das Ziel des bulgarischen Lastwagens war eigentlich Spanien. Bis dahin hätte das vermutlich kurz vor dem Brand stehende Gefährt wohl nicht durchgehalten.

Nach Angaben der Marburger Polizei war am Mittwoch, 10. Juni, gegen 14 Uhr, auf der Bundesstraße 3 kurz vor dem Parkplatz Aquamar vorläufig zu Ende. Der regionale Verkehrsdienst Marburg-Biedenkopf stoppte den Lastwagen wegen der Rauchwolke, die er hinter sich herzog. Tatsächlich qualmte es aus dem Bereich eines der Hinterräder. Schon nach erster Begutachtung war klar: Hier muss der TÜV ran. Da der TÜV nicht weit entfernt war, ging es in langsamer Fahrt und unter Polizeibegleitung auf die Bühne zur Prüfung durch einen Sachverständigen.

Im Endergebnis standen erhebliche Mängel wie eine ungleichmäßig wirkende Feststellbremse, ein gebrochener Federspeicherzylinder und eine blockierte Radbremse. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt bis nach der Behebung der Mängel und sorgte durch entsprechende Sicherstellungen dafür, dass der Fahrer tatsächlich nicht weiterfahren konnte. Die Ankunft in Spanien verzögert sich um letztlich zwei Tage. So lange dauerte die Beseitigung der Fahrzeugmängel, die der TÜV bei neuerlicher Vorführung am 12. Juni bestätigte.

Für das ausstehende Verfahren erhob die Polizei eine Sicherheitsleistung in Höhe von 270 Euro. Zusätzlich entstanden die Kosten für die zweimalige TÜV-Vorführung, die Reparatur sowie Kost und Logis. Ein Bild des noch qualmenden Reifens ist der Pressemeldung beigefügt und steht zur Verfügung. (ots/r)

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VÖHL/BURG HESSENSTEIN. Nur einen Tag, nachdem die Vöhler Ortswehren ein Feuer bei Asel gelöscht hatten, rückten die Brandschützer am Freitag erneut aus - diesmal in Richtung Burg Hessenstein.

Um die Mittagszeit wurden zwei Forstwirte vom Forstamt Vöhl während ihrer Holzeinschlagsarbreiten auf Brandgeruch in der Nachbarabteilung oberhalb der Burg Hessenstein aufmerksam. Bei näherer Nachschau bemerkten die Forstleute, dass sich in einem Fichtenwurf ein Feuer in Ausdehnung befand. Das von Sturmtief Friederike am Boden liegende trockene Stamm- und Unterholz fand schnell Nahrung und drohte auf den Baumbestand überzugreifen. 

Mit 15 Einsatzkräften rückten die Ortswehren Ederbringhausen, Orke und Schmittlotheim aus. Die Einsatzleitung hatte der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk übernommen, er ließ mit zwei D-Strahlrohren die Brandbekämpfung vornehmen und den abgelöschten Bereich (etwa 30 m²) mit der Wärmebildkamera (WBK) überprüfen.

Im Nachgang wurden abseits des eigentlichen Brandortes, weiträumig Messungen mit der WBK durchgeführt und weitere Brandherde in der Humusschicht lokalisiert. Dies führte zu weiteren Brandschutzmaßnahmen im Fichtenhang. Einsatzleiter Bernd Schenk: "Bei Bränden dieser Art sucht sich das Feuer zwischen Nadelstreu und Humusschicht unbemerkt neue Wege und bricht an anderer Stelle erneut aus", so der Gemeindebrandinspektor auf Nachfrage von 112-magazin.de.

Etwa 3.500 Liter Löschwasser wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach 90 Minuten konnte die Brandstelle an den Vöhler Revierleiter von Hessen Forst übergeben werden.

Über die Brandursache liegen noch keine Informationen vor.


Die Vöhler Brandschützer haben in den vergangen Wochen erhebliches geleistet. Hier eine kleine Chronik der letzten Einsätze.

Link: Waldboden brannte zwischen Asel und Basdorf (20.07.2018)

Link: Stoppelfeld brennt bei Ederbringhausen (08.07.2018, mit Fotos)

Link: Feldscheune bei Marienhagen brennt komplett ab (07.07.2018, mit Fotos und Video)

Link: T3 brennt auf B 252 aus, Wehren löschen VW-Bus (06.07.2018)

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HAINA/KORBACH. Gerade noch rechtzeitig wurde gegen 12.30 Uhr ein Feuer in Bockendorf durch Anwohner entdeckt - rund 60 Feuerwehrkräfte waren am Donnerstag an den Löschaktionen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in dem Hainaer Ortsteil beteiligt.

Wie Einsatzleiter Jens Schreiber gegenüber 112-magazin.de berichten konnte, waren die Brandschützer aus Halgehausen, Haina und Gemünden mit dem Einsatzstichwort "F2 - Strohbrand in Weinbergstraße" durch die Leitstelle alarmiert worden. Da in Bockendorf eine kritische Wasserversorgung besteht, wurde mit einer 500 Meter langen B-Leitung die Löschwasserversorgung von der Schweinfe zum Einsatzort aufgebaut und mit zusätzlichen Tanklöschfahrzeugen Wasser im Pendelverkehr zugeführt.

Nachalarmiert wurden die Wehren aus Sehlen, Löhlbach, Römershausen und Oberholzhausen. Mit einem ersten Löschangriff drangen die Einsatzkräfte unter Atemschutz in das qualmende Gebäude vor und kämpften gegen das brennende Heu und Stroh an. Der Landwirt stellte seinen Weidemann Hoftrac zur Verfügung um die brennenden und stark qualmenden Heuballen aus dem Schuppen zu fahren - auch dabei war der Fahrer mit Atemschutz ausgerüstet worden. Ein weiterer Trupp löschte unter Zugabe von F 500 das herausgebrachte Heu auf einer angrenzenden Wiese ab.

Da zwischenzeitlich sechs Trupps unter Atemschutz im Einsatz waren, forderte der Einsatzleiter Unterstützung aus Korbach an. Mit einem Gerätewagen rückten die Brandschützer aus der Kreisstadt an. Die Frankenberger Drehleiter wurde ebenfalls nach Bockendorf beordert, kam aber nicht mehr zum Einsatz.

Mittels Hochdrucklüftern wurde das unbeschädigte Gebäude von Qualm befreit. Zur Absicherung traf eine RTW-Besatzung vom Deutschen Roten Kreuz aus Haina ein, da sich aber niemand bei den Löscharbeiten verletzt hatte, konnten die beiden Retter die Heimfahrt antreten.

Der Einsatz dauerte bis 17.15 Uhr. Gebäudeschäden konnten nicht festgestellt werden. Als Brandursache kommt Selbstentzündung der frisch gelagerten Heuballen in Betracht. (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr

USSELN. Mehr als 40 Einsatzkräfte der Wehren aus Willingen und Usseln wurden Samstagnachmittag alarmiert um ein Feuer in der Sportstraße zu löschen  - Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft in dem Willinger Ortsteil haben versehentlich einen Plastiktopf zum Kochen benutzt.

Wie Einsatzleiter Jürgen Querl gegenüber 112-magazin.de berichten konnte, wurden die Wehren um 15.25 Uhr durch die Leitstelle mit dem Kürzel "F3 Y" alarmiert. Bei Eintreffen der Brandschützer schlug den Kameraden beißender Qualm entgegen. Schnell wurden die im Haus anwesenden Menschen evakuiert und der Brandherd ermittelt. Dieser befand sich im Erdgeschoss in einer Gemeinschaftsküche - dort stand ein brennender Plastiktopf auf der heißen Herdplatte, der zügig entfernt werden konnte. Verschmort wurden bei dem Brand neben dem Plastikkochtopf die Abzugshaube und ein Dunstabzugsrohr.

Im weiteren Verlauf wurde die Unterkunft gelüftet und an die Polizei übergeben, die den Fall protokollierte. Nach etwa 30 Minuten konnten Rettungsdienste und die Feuerwehren mit dem Fuhrpark in ihre Standorte zurückverlegen. Verletzt wurde niemand.  (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 05 Mai 2015 18:03

Essen brennt an - Mädchen bleibt cool

LAISA. Was tun, wenn es plötzlich in der Küche brennt? Wenn alles verraucht ist, man die Hand nicht mehr vor Augen sieht? Was tun, wenn der Rauchmelder piept und noch Leute im Gebäude sind? Welche Angaben sind für die Einsatzkräfte beim Notruf wichtig und wer ist überhaupt unter welcher Notrufnummer anzurufen? Die Fragen, die sich mancher Erwachsener wohl stellen mag, hat Alina Bernhard aus Laisa mit Bravour beantwortet. Das ist wohl der Grund dafür, dass der Ernstfall am Dienstag glimpflich ausging…

"Der Rauchmelder hat gepiept und das hat er schon mal getan, als seine Batterien leer gingen. Aber ich habe dann sofort den Rauch gesehen", berichtet die Elfjährige. Und dann tat das tapfere Mädchen genau das Richtige: "Ich habe meinem Vater Bescheid gesagt, die Oma aus dem Haus geschickt und die Feuerwehr angerufen", erklärt sie. "Mein Vater hatte gesagt, ich solle 110 anrufen, aber ich brauchte ja die Feuerwehr. Deshalb habe ich die 112 angerufen", erzählt die schlaue Schülerin weiter.

Die Leitstelle in Korbach alarmierte nach dem Notruf sofort die Feuerwehren aus Laisa, Battenberg und Berghofen. Außerdem wurden der DRK Rettungswagen aus Laisa und ein Streifenwagen zum Einsatz geschickt. Die insgesamt 24 Feuerwehrleute um Stadtbrandinspektor Michael Wenzel hatten die Ursache für den Rauch schnell gefunden: Auf dem Herd war eine Pfanne mit Essen angebrannt. Diese wurde ins Freie geschafft und das Haus in der Straße Am Letterberg anschließend belüftet.

Die Rettungsassistenten aus Laisa betreuten die 89-jährige Großmutter, die von ihrer Enkelin vor dem Qualm gewarnt worden war. Doch zum Glück hatte auch die rüstige Seniorin den Einsatz mit einem Schrecken überstanden und blieb unverletzt. "So sitze ich wenigstens mal an der frischen Luft", scherzte sie.

Alles in allem entstand kein Sachschaden, Alina bekam zur Belohnung vom Rettungsdienst einen Teddy geschenkt und hatte letztlich selbst für das größte Geschenk dieses Tages gesorgt: Dank ihres umsichtigen Handelns ging der Einsatz glimpflich, ohne Schaden und Verletzte aus.


Link:
Feuerwehr Battenberg

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 01 Januar 2015 12:51

Kaminbrand an Silvester mit hohem Schaden

ZINSE. Ein Kaminbrand mit hohem Sachschaden hielt am Silvesterabend die Erndtebrücker Feuerwehr in Atem. Gegen 18.30 Uhr wurden die Kameraden zu einem zunächst harmlos anmutenden Kaminbrand nach Zinse "Auerhahnbalz" alarmiert.

Als die ersten Kräfte ankamen, so der Leiter der Erndtebrücker Feuerwehr, Karl-Friedrich Müller, war die Rauchentwicklung aus dem Dach des Wohnhauses bereits so stark, dass die Sorge bestand, das Feuer könne durchzünden und den gesamten Dachstuhl in Brand stecken. Deshalb wurde der Alarm auf "Feuer 4" erhöht und somit kamen weitere Kräfte aus Erndtebrück, die Löschgruppe Schameder der DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und der Rettungswagen der Bad Laaspher Malteser hinzu.

Vom Dach aus verschafften sich die Kameraden Zugang zum Kamin. Doch durch die Hitzeentwicklung hatten die Flammen hinter einer Holzvertäfelung, die an den Ofen und den Kamin angrenzte, reichlich Glutnester gebildet. Deshalb öffneten die Kameraden unter schwerem Atemschutz das Dach und ließen Dachpfannen ab. Außerdem mussten sie mit einer Rettungssäge den Dachstuhl rund um den Kamin öffnen und auch im Inneren des Hauses Holzvertäfelungen und Dämmungen entfernen, um alle Glutnester erreichen und schließlich ablöschen zu können.

Beim Löschangriff von außen und beim Fegen des Kamins kam auch der Teleskopmast zum Einsatz, der direkt neben dem Haus in einem abschüssigen Weg in Stellung gegangen war. Von seinem Korb aus wurde das Dach unter anderem mit Strahlern ausgeleuchtet.

Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann, der zu viel Rauchgas einatmete, verletzt und musste vor Ort versorgt werden. Feuerwehrleute bargen schließlich den Kaminofen und Wertsachen, sowie bei den Löscharbeiten entstandene Abfälle aus dem Gebäude. Anschließend wurde das Haus mit einem Hochleistungslüfter von starkem Rauch befreit.

Die Anwohner aus der Nachbarschaft versorgten die Einsatzkräfte unterdessen mit Getränken. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Hinzu kamen noch Rettungsdienst und Polizei. Später war auch ein Dachdecker vor Ort, der Material zum Verschließen des Daches brachte, als die Löscharbeiten zu Ende waren. Nach einigen Stunden konnten die Kameraden die Einsatzstelle verlassen. Die Polizei gibt den entstandenen Sachschaden mit rund 50.000 Euro an.

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Publiziert in SI Feuerwehr

WINTERBERG. In einem Hotel im Winterberger Stadtteil Altenfeld ist es am Montagabend zu einem Brand in der Heizungsanlage gekommen. Die Ehefrau des Hotelbesitzers hatte das Feuer bemerkt.

Die Heizungsanlage ist in einem separaten Gebäude untergebracht, aus dem es gegen 18.45 Uhr zu qualmen begann. Als der Hotelbesitzer zum Gebäude eilte, brannte der Heizungsraum bereits in voller Ausdehnung. Glücklicherweise war das Gebäude nicht mit dem Hotel verbunden.

Feuerwehrmann durch Stromschlag verletzt
Die Feuerwehren aus Winterberg, Siedlinghausen, Altenfeld, Bödefeld, die DL aus Olsberg, der Rettungsdienst, das PSU-Team HSK und die Polizei waren mit rund 70 Kräften im Einsatz. Bei den Löscharbeiten mit schwerem Atemschutz erlitt einer der Feuerwehrleute einen Stromschlag und wurde verletzt. Der Mann musste rettungsdienstlich versorgt werden.

Die Kameraden hatten den stark verqualmten Heizungsraum zunächst mit einem Hochleistungslüfter gelüftet und zum besseren Abzug des Rauches noch eine Wand von außen aufgebrochen. Danach wurde der Brandherd abgelöscht und mit der Wärmebildkamera das Gebäude untersucht.

Zur genauen Höhe des Sachschadens und der Brandursache konnten zunächst noch keine Angaben gemacht werden. Während der Löscharbeiten blieb die Bödefelder Straße im Bereich der Einsatzstelle für den Verkehr voll gesperrt.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 31 Juli 2012 13:37

Hoher Schaden bei Küchenbrand

MECKHAUSEN. Dem umsichtigen Handeln einer Hausbewohnerin und dem schnellen Einsatz der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass bei einem Küchenbrand am frühen Morgen nicht noch mehr Schaden entstanden ist.
Gegen kurz nach sieben Uhr hatte eine 55-jährige Hausbewohnerin in Meckhausen plötzlich Brandrauch in ihrer Wohnung bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt schliefen andere Hausbewohner noch, die dann von der Frau geweckt wurden. Sie war es auch, die den Notruf absetzte.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte, dem DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg, sowie den Kameraden der Löschgruppe Dotzlar, qualmte es bereits stark aus dem Haus. Die ersteintreffenden Rettungsassistenten der Wache Bad Berleburg vergewisserten sich, dass keine Leute mehr im Haus waren und geleiteten die schockierte Hausbewohnerin sogleich in ein sicheres Haus in der Nachbarschaft.
Die Dotzlarer Kameraden bauten unterdessen eine Wasserversorgung auf, während die zwischenzeitlich aus Arfeld eingetroffenen Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz bereits mit dem Löschangriff in der Einliegerwohnung im Erdgeschoss begannen.

In diesem Moment trafen weitere Feuerwehren aus Bad Berleburg, Sassenhausen, Richstein und Schwarzenau, sowie der DRK Ortsverein Bad Berleburg und die Polizei an der Einsatzstelle ein.
Nachdem der Brand in der Küche von außen recht schnell unter Kontrolle war, konnten die Kameraden unter schwerem auch mit dem Innenangriff beginnen. Anschließend wurde das Haus mit Hochleistungslüftern freigeblasen und abschließend mit der Wärmebildkamera untersucht. Gegen 08.45 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Kriminalpolizei hat ermittelt, dass das Feuer im Bereich der Dunstabzughaube in der Küche entstanden ist – wegen eines technischen Defekts an der Dreifachsteckdose. Den entstandenen Schaden bezifferte die Polizei mit rund 100.000 Euro. Der Rauch sei durch das gesamte Haus gezogen, das derzeit nicht mehr betreten werden dürfe, erklärte die Kripo auf Anfrage weiter.

Publiziert in SI Feuerwehr
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