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FRANKENBERG. In der modernsten Magnesiumgießerei Deutschlands kam es am Donnerstagabend zu einem Feueralarm der Kategorie F3 - heute konnte Hettich Geschäftsführer Michael Schran einige Fragen zum Brand in der Produktionshalle an der Siegener Straße beantworten.

Eines vorweg: Es wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden an der Maschine beträgt etwa 6000 Euro. Um 21.46 Uhr wurde von der Leitstelle die Alarmierung an die Frankenberger Wehr mit dem Alarmkürzel "F3" herausgegeben. Diese Stufe steht für Großbrände in Industrieanlagen, sodass Stadtbrandinspektor Martin Trost mit 60 Feuerwehrleuten aus Frankenberg, Rodenbach, Röddenau und Schreufa zur Einsatzstelle ausrückte - im Schlepptau die Drehleiter.

Dort angekommen, fanden die Brandschützer eine völlig verrauchte Halle vor. Unter Atemschutz drang ein Trupp in die Halle vor und erkundete die Lage. Schnell war klar, dass es sich nicht um einen Aluminiumbrand handelt, sondern um eine Überspritzung an einer Maschine  - dadurch wurde ein Kabelstrang an der Decke entzündet, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die erst im Jahr 2015 eingeweihte Produktionshalle (Castwerk) verfügt über exzellente Brandschutzmaßnahmen, daher wird bei Auslösen eines Alarms automatisch die komplette Produktion heruntergefahren. 

Wie Michael Schran mitteilte, konnte die Firma auch von den eigenen Mitarbeitern profitieren: "Einige sind ebenfalls bei der Feuerwehr und unterstützten die Einsatzkräfte tatkräftig. Unter anderem wurde ein Staplerfahrer mit Atemschutz ausgerüstet, der die Kameraden mit der Teleskopgabel zur Decke beförderte, damit genügend Löschpulver zum Brandherd gelangen konnte", so der Geschäftsführer.  

Nachdem der Brand gelöscht war, wurde mit der Drehleiter das Dach kontrolliert, weitere Glutnester oder Hitzeentwicklungen konnten nicht lokalisiert werden. Eingesetzte Hochdrucklüfter sorgten für frische Luft und gute Sicht. Gegen 23.45 Uhr konnte die Einsatzstelle an den Fertigungsleiter übergeben werden. Nach Angaben von Michael Schran wird die Produktion heute (1. März 2019) um 14 Uhr wieder hochgefahren. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

SOMPLAR. Ein Arbeitsunfall ereignete sich am Montagmorgen gegen 10.30 Uhr im Holzwerk Ante, im Bromskirchner Ortsteil Somplar - mit einem Rettungshubschrauber wurde ein schwerverletzter Mitarbeiter in eine Gießener Klinik geflogen.

Wie es zu dem Arbeitsunfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Fest steht, dass der 50-Jährige in der Produktionshalle an einer Wand stand, als die Palette auf ihn zusteuerte. Normalerweise halten Sensoren den Schlitten an, wenn sich Personen im Durchgangsbereich aufhalten. Dies ist scheinbar nicht geschehen, sodass der Hallenberger eingequetscht wurde.

Der Verletzte konnte sich zwar aus eigener Kraft befreien und die Halle verlassen, auf dem Hof war der 50-Jährige aber zusammengebrochen. Der hinzugerufene Notarzt stellte bei dem Arbeiter schwere Verletzungen fest und forderte den Rettungshubschrauber an. Im Eiltempo wurde der Mitarbeiter in die Uniklinik nach Gießen geflogen. Am Nachmittag erreichte die Redaktion die Nachricht, dass der Hallenberger außer Lebensgefahr ist.

Das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. Vermutlich war technisches Versagen für den Unfall verantwortlich. (112-magazin)

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Publiziert in Retter

KASSEL. Der Großbrand einer 6000 Quadratmeter großen Produktionshalle für elektronische Geräte hat für einen Schaden von mehreren Millionen Euro gesorgt. Die Brandursache ist noch unklar, die Mitarbeiter blieben unverletzt.

Das Feuer in der etwa 100 mal 60 Meter großen Produktionshalle mit Hochregallager, in der hauptsächlich hochwertige elektronische Geräte produziert wurden, brach am Freitagabend gegen 18.20 Uhr aus. Das Feuer breitete sich laut Polizei zügig im gesamten Gebäude aus. Die Halle brannte vollständig aus, das Dach stürzte ein. Es entwickelte sich eine dichte, weithin sichtbare, Rauchsäule. Die Bevölkerung wurde vorsorglich über Rundfunk aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Feuerwehrmann leicht verletzt
Allen Beschäftigten gelang es, das Gebäude rechtzeitig unverletzt zu verlassen. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Bürotrakt. Bei den Löscharbeiten, die bis in die frühen Morgenstunden andauerten, erlitt ein Feuerwehrmann leichte Brandverletzungen.

Es ist nach ersten Schätzungen von einem Sachschaden von mehreren Millionen Euro auszugehen. Die Kriminalpolizei in Kassel hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Publiziert in KS Feuerwehr

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