Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Polizeistation Korbach

DIEMELSEE-ADORF. Für einen jungen Mann aus Vöhl endete kurz vor Mitternacht die Fahrt mit seinem Volkswagen in der Ortslage von Adorf - unter Alkoholeinwirkung stehend, übersah der Polofahrer eine Verkehrsinsel.

Ein völlig zerstörter Polo, auslaufende Betriebsstoffe und eine Fahrerflucht riefen am späten Donnerstagabend zwei Streifenwagen, die Feuerwehr Adorf und einen Korbacher Abschleppdienst auf den Plan. Vorausgegangen war die Alkoholfahrt eines 21-jährigen Vöhlers, der von Flechtdorf kommend mit seinem blauen Polo die Landesstraße 3076 in Richtung Adorf befuhr.

In Höhe des Bauhofes der Gemeinde Diemelsee übersah der 21-Jährige eine Verkehrsinsel, überfuhr diese, dreht sich mit seinem Pkw um die eigene Achse und blieb nach etwa 60 Metern stehen. Versuche, das Auto wieder zu starten scheiterten an zwei geplatzten Reifen und dem Motorschaden, sodass Fahrer und  Beifahrer ihr Heil in der Flucht suchten.

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer hatte die Situation beobachten können, verständigte die Polizei und beschrieb den Sachverhalt. Mit zwei Einsatzwagen rückten umgehend die Bediensteten der Polizeistation Korbach an - während die Leitstelle um 0.03 Uhr, die Freiwillige Feuerwehr alarmierte um auslaufendes Motoröl zu binden. Mit 17 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen trafen die Kameraden am Unfallort in der Flechtdorfer Straße ein, sperrten die Unfallstelle ab und regelten den Verkehr. Um ein Entzünden im Motorraum zu verhindern, klemmten die Brandschützer die Batterie ab. Mit Ölbindemittel wurde die Ölspur abgestreut und Trümmerteile von der Fahrbahn beseitigt. Einsatzleiter war Torsten Behle.

Während der Beifahrer nach kurzer Zeit in der  Nähe des Nettomarktes aufgefunden wurde, hatte sich der alkoholisierte Fahrer etwas weiter entfernt. Dieser kehrte nach etwa 40 Minuten zum Unfallort zurück, wo ihn die Polizeistreife in Empfang nahm. Nach Aufnahme der Daten musste der Polofahrer die Beamten in das Korbacher Krankenhaus begleiten - es folgte eine Blutentnahme. Den Führerschein konnten die Beamten dem Fahrer nicht abnehmen, weil er keinen mehr besaß.

Auf rund 4000 Euro bezifferte am Freitagmorgen die Polizei den Gesamtschaden an dem Polo und der beschädigten Verkehrsinsel. Das Fahrzeug wurde von der Firma Heidel abgeschleppt. Verletzt wurde bei dem Crash niemand.  (112-magazin)

Publiziert in Polizei
Samstag, 17 Februar 2018 17:41

Unfallflucht: Weißer Lkw mit Tankaufbau gesucht

HÖRINGHAUSEN/NIEDER-WAROLDERN. Erneut hat es eine Unfallflucht im Landkreis Waldeck-Frankenberg gegeben. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zugetragen hatte sich die Unfallflucht am 15. Februar auf der Landesstraße 3118 zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern in einer Linkskurve. Nach Angaben der 58-jährigen Geschädigten befuhr sie die Landesstraße mit ihrem schwarzen Renault, als ihr am Donnerstag um 13.15 Uhr, ein weißer Lkw mit Tankaufbau entgegenkam.

Dabei kollidierten die beiden Fahrzeuge auf der schmalen Straße seitlich - während die Höringhäuserin ihren Clio anhielt, setzte der Lkw seine Fahrt fort. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, wenden sich bitte an die Polizeistation Korbach. Zu erreichen sind die Beamten unter der Telefonnummer 05631/971-0. (112-magazin)

Anzeige:



Publiziert in Polizei

WALDECK-NETZE. Eine etwas kuriose Unfallflucht meldet die Polizeistation Korbach - gegen 12.15 Uhr ist ein bislang unbekannter Autofahrer über die Verkehrsinsel in Netze gefahren und hat dort ein Verkehrszeichen geplättet sowie die Umrandung beschädigt. 

Anwohner in der Edertalstraße hörten am Freitag um 12.15 Uhr einen lauten Knall in Höhe der Blitzersäule im Waldecker Ortsteil Netze. Dort war der Fahrer des Pkw aus Fahrtrichtung Sachsenhausen kommend, wahrscheinlich wegen überhöhter Geschwindigkeit, in den Fokus der Kamera geraten und geblitzt worden. Die anschließende Vollbremsung führte dann dazu, dass der Pkw ins Schleudern geriet, über die Verkehrsinsel rutschte und diese beschädigte. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, setzte der Fahrer seinen Weg fort.

Die angeforderte Polizeistreife nahm den Unfall auf und sicherte die Spuren. Noch wichtiger als die Spurenlage wird die Auswertung der Fotos aus der Blitzersäule sein, die den Verkehrsrowdy überführen könnten.

Die Polizei fordert den Unfallfahrer deshalb auf, sich unverzüglich bei der Polizei in Korbach zu melden. Die Beamten sind unter der Telefonnummer 05631/971-0 zu erreichen. Auch weitere Zeugenaussagen von Anwohnern oder Verkehrsteilnehmern nimmt die Polizeistation entgegen.

Link: Unfallstandort Edertalstraße 40

Anzeige:


Publiziert in Polizei

KORBACH. Die Amtsleitung der Polizeistation Korbach ist derzeit gestört. In dringenden Fällen erreichen Bürger die Polizei aber auf jeden Fall über die Notrufnummer 110.

Die Störung der Telefonanlage betrifft die Rufnummer 05631/971-0 mit nahezu allen Durchwahlen. Wer ein Verbrechen oder einen Verkehrsunfall melden will, wählt den Notruf 110.

Was die Störung der Anlage in der Korbacher Polizeistation verursacht hat, war zunächst nicht bekannt. Ein Techniker versucht derzeit, die volle Erreichbarkeit über die Amtsleitung wieder herzustellen.

Anzeige:


Publiziert in Polizei
Mittwoch, 13 September 2017 19:10

Augen auf: Kastenwagen samt Kennzeichen gestohlen

KORBACH. Einen dreisten Diebstahl meldet die Polizeistation Korbach: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde ein gewerblich genutzter weißer Kastenwagen vom Firmengelände in der Straße "Am Mühlengraben" entwendet. Dem Fahrzeugnutzer aus Korbach war der Diebstahl am Mittwochmorgen gegen 7.40 Uhr aufgefallen, nachdem er den Ford Transit mit dem amtlichen Kennzeichen KB-D 236 am Vorabend gegen 16.45 Uhr auf dem Firmengelände verschlossen abgestellt hatte.

Zeugen, die im angegebenen Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Straße "Am Mühlengraben" gemacht oder einen weißen Kastenwagen mit dem genannten Kennzeichen gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 zu melden.

Anzeige:


Publiziert in Polizei

KORBACH. Nach einer Störung der Amtsleitung ist die Korbacher Polizei seit dem Abend wieder über die regulären Telefonnummern zu erreichen. Zeitweise waren die Ordnungshüter lediglich über Notruf telefonisch erreichbar.

Zunächst am Wochenende und dann erneut am Mittwoch gab es Probleme mit der Telefonleitung, über die das Gebäude an der Pommernstraße mit der Außenwelt verbunden ist - keinerlei Anrufe erreichten die Ordnungshüter über die mit der Ziffernkombination 971 beginnenden Nummern, und auch keine Anrufe von der Dienststelle aus nach außen waren möglich.

Die Störung der Amtsleitung der Korbacher Polizei ist seit 18.30 Uhr wieder behoben. Die Korbacher Polizei ist wieder unter der bekannten Telefonnummer 05631/971-0 sowie über die bekannten Nebenstellen zu erreichen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Dienstag, 16 Februar 2016 06:46

Unfall auf B 251 - Strecke zwei Stunden gesperrt

FREIENHAGEN/IPPINGHAUSEN. Aufgrund unangepasster Geschwindigkeit kam es gestern gegen 18.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Freienhagen und Ippinghausen. Eine 18-jährige Golffahrerin aus einem Waldecker Ortsteil befuhr gestern die B 251 von Ippinghausen kommend Richtung Freienhagen, als sie die Kontrolle über ihren Pkw verlor und auf einem abschüssigen Streckenabschnitt, auf schneeglatter Fahrbahn, in einen entgegenkommenden Sprinter krachte.

Die Unfallverursacherin wurde bei dem Crash verletzt und nach der Erstversorgung von einer RTW-Besatzung in das Krankenhaus Korbach gebracht. Der Schaden an dem Golf II wird auf 2000 Euro geschätzt.

Der Sprinterfahrer, der aus Richtung Freienhagen kam, konnte dem Golf nicht mehr ausweichen, so dass sein Fahrzeug nach der Karambolage fahruntüchtig auf der Straße zum Stehen kam. Sowohl die rumänischen Insassen, die sich im Sprinter befanden, als auch der Fahrer des Sprinters selbst blieben dabei unverletzt. An dem Sprinter entstand nach Angaben der Polizei ein Schaden von 7500 Euro.

Ein Lkw-Fahrer, der etwa 15 Minuten nach dem Unfall aus Richtung Kassel auf die Unfallstelle zufuhr, wurde von den Unfallbeteiligten auf die extreme Glätte hingewiesen und gebeten, stehen zu bleiben. Der Lkw-Fahrer habe dann aber doch die Unfallstelle passieren wollen, sei auf glattem Untergrund nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht. Für das herbeigerufene Bergungsunternehmen Heidel gab es viel zu tun. Zum einen musste der Lkw aus dem Graben gezogen werden, gleichzeitig der Sprinter und der Golf geborgen und abtransportiert werden. Sachschaden an dem Lkw entstand keiner.

Die Strecke wurde für zwei Stunden von der Polizei voll gesperrt.

Anzeige:

 

 

 

 

 

Publiziert in Polizei
Montag, 25 Januar 2016 18:47

Erfolgsmeldung der Polizei - Gute Arbeit

GOLDHAUSEN. Trotz Gegenverkehrs hatte am 5. Januar ein bislang unbekannter Autofahrer einen Tanklastzug überholt. Beim Einscheren streifte der Verursacher den Lastwagen, hinterließ dabei einen Schaden von mindestens 500 Euro und flüchtete. Die Korbacher Polizei suchte über die Medien nach einem vermutlich an der hinteren rechten Seite beschädigten blauen Auto, es könnte sich laut Polizei um einen Ford Kuga handeln. Zum Kennzeichen lagen der Polizei bis vor wenigen Tagen keine Angaben vor, daher baten die Ermittler mögliche Zeugen, sich auf der Wache in Korbach zu melden.

Den Angaben zufolge befuhr ein 53 Jahre alter Mann aus Frankenberg mit einem Tanklastzug eines Korbacher Mineralölunternehmens am Dienstagnachmittag die Kreisstraße 56, und zwar von der Landesstraße 3083 (Lengefeld-Eppe) kommend in Richtung Goldhausen. Den bergauf fahrenden Lastwagen überholte dann um 14.45 Uhr der unbekannte Unfallverursacher - obwohl sich aus Richtung Goldhausen ein Auto näherte.

Die entgegenkommende Fahrerin erkannte die Situation, bremste ab und wich nach rechts zum Fahrbahnrand hin aus. Der unbekannte Fahrer, der den Lkw überholte, touchierte beim Wiedereinscheren nach rechts die linke Front des Lastwagens. Trotz des Unfalls setzte der blaue Wagen seine Fahrt in Richtung Goldhausen fort - dem Lkw-Fahrer zufolge mit unvermindertem Tempo. 

Weil Fahrzeugteile des flüchtigen Verursachers an der Unfallstelle gefunden wurden, war die Polizei zuversichtlich, den Kreis der in Frage kommenden Fahrzeuge weiter einschränken zu können. Die Beamten sollten recht behalten: Die Polizei suchte seitdem über die Medien nach Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet hatten. An der Unfallstelle wurden abgerissene Kunststoffteile vom Pkw aufgefunden. Diese konnten einem Pkw Ford Kuga aus dem Baujahr 2008/2012 zugeordnet werden. Daraufhin wurde eine Recherche über das Kraftfahrbundesamt in Flensburg veranlasst. Demnach sind insgesamt 10 Fahrzeuge diesen Typs mit Korbacher Kennzeichen zugelassen.

Nach der Presseveröffentlichung meldete sich die Zeugin, die im Gegenverkehr ihren Pkw bis zum Stillstand abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Diese konnte mit der Nennung eines Teilkennzeichens den entscheidenden Hinweis geben. Die Beamten suchten somit gezielt einen der zehn recherchierten Fahrzeughalter auf. Bei entsprechender Spurenlage konnte dem Fahrzeughalter trotz anfänglichem Leugnen die Verkehrsunfallflucht nachgewiesen werden.

Link: Tanklastzug bei Gegenverkehr überholt: Unfall, Flucht (6.01.2016)

Anzeige:

 

 

Publiziert in Polizei

WILLINGEN. Mehr als 16.000 begeisterte Skisprungfans besuchten am gestrigen Samstag das FIS Weltcupskispringen an der Mühlenkopfschanze in Willingen. Aus polizeilicher Sicht verlief der Einsatz völlig reibungslos. Im Festzelt mussten lediglich drei Platzverweise ausgesprochen werden. Zwei alkoholisierte Zuschauer mussten die Skisprung-Arena verlassen. Das modifizierte Einsatz- und Verkehrskonzept bewährte sich auch am Samstag, obwohl einige Wiesenparkplätze aufgrund der Witterung nicht befahren werden konnten.

Die Polizei zählte etwa 1600 Pkw, 34 Busse und 100 Wohnmobile. Mehr als 2000 Skisprungfans nutzten das Angebot der Kurhessenbahn und fuhren bequem bis zum Stryk-Bahnhof. Auch die Rettungskräfte verlebten einen ruhigen Einsatztag. DRK und Bergwacht berichten von nur wenigen, ambulanten Einsätzen. Ein Patient musste mit einem Herzinfarkt in das Korbacher Krankenhaus gebracht werden.

Außerhalb des Skisprung-Events hatte die Polizei aber alle Hände voll zu tun. Eine Gruppe Hooligans und Ultras aus Bielefeld und Hannover waren zum Feiern nach Willingen gereist. Nachdem die 45 zumeist jungen Männer reichlich Alkohol konsumiert hatten, kam es in den frühen Abendstunden an der Talstation der Bergbahn zu einer Schlägerei, an der etwa 50 Personen beteiligt waren. Mehrere Kontrahenten wurden dabei verletzt. Mit starken Polizeikräften konnten die Personalien der Beteiligten festgestellt werden. Insgesamt sieben Hooligans wurden vorläufig festgenommen.

Anzeige:

Publiziert in Polizei
Dienstag, 12 November 2013 15:54

Nach fünf Minuten ersten "Kunden" in der Zelle

KORBACH. Bilderbuchstart für die neue Polizeistation in der Pommernstraße: Nur fünf Minuten nach Aufnahme des Dienstbetriebs hatten die Beamten den ersten festgenommenen "Kunden" in der Arrestzelle im Keller sitzen. Stationsleiter Uwe Kümmel und seine 50 Kollegen sind aber auch aus vielen anderen Gründen sehr glücklich mit dem neuen Domizil der Ordnungshüter.

55 Jahre nach dem Bezug des ehemaligen Landratssitzes in der Hagenstraße ist die Polizeistation nun erneut in ein ehemals vom Landrat genutztes Gebäude gezogen - in die ehemalige Kreisverwaltung in der Pommernstraße. Dort waren 1983 bereits die Kollegen der Kriminalpolizei eingezogen, 20 Jahre später folgte 2003 die Polizeidirektion, und auch der Verkehrsdienst ist in der Pommernstraße ansässig. Nun, weitere zehn Jahre später, hat die Station mit ihrem Umzug in das Gebäude die Zusammenlegung der Polizei in Korbach erfolgreich beendet.

Altes Gebäude schön, aber nicht mehr zeitgemäß
Dienststellenleiter Uwe Kümmel kann das wehmütige Gefühl vieler Korbacher verstehen, für die die Arbeit der Polizei mit dem bisherigen Dienstsitz in der Hagenstraße eng verbunden ist. "Optisch ist das Gebäude in der Hagenstraße natürlich sehr schön, doch für die Arbeit der Polizei im Jahre 2013 nicht mehr zeitgemäß", sagte Kümmel am Dienstag in den neuen Räumen. Die Station in der Pommernstraße bietet mit etwa 600 Quadratmetern Gesamtfläche weit mehr Platz als bisher. Sämtliche Diensträume des Schichtdienstes, der Ermittlungsgruppe und der Stationsleitung sind im Erdgeschoss angesiedelt, im Keller gibt es Umkleiden, Duschen, die Asservatenkammer, einen Fitnessraum für alle Polizeiangehörigen im ganzen Kreis, Technikräume und vier Arrestzellen. Eine davon war nach einer Festnahme am Montag gleich belegt, doch ein Gläschen Sekt zur Begrüßung hat der Verhaftete nicht bekommen.

Offiziell hat der Dienstbetrieb in der Pommernstraße am Montagmittag mit Beginn der Spätschicht begonnen. Dienstgruppenleiter Ralf Wiegand war der erste Beamte, der von der neuen Wache aus die Einsätze seiner Kollegen koordinierte. "Die Wache ist ein wahres Schmuckstück", sagte Stationsleiter Kümmel, der froh ist über viele positive Merkmale: Überwachungsmonitore, die klare Bilder in bestechender Schärfe liefern, die übersichtliche Anordnung der Kommunikationstechnik oder ein Steharbeitsplatz für rückenschonende Tätigkeit am Computer.

Größeres räumliches Angebot
Die neue Wache bietet zudem Räume, die es bisher bei der Korbacher Polizeistation nicht gab, zum Beispiel der sogenannte Präsenzraum: Bei Jugendschutzkontrollen aufgegriffene Teenager, die von ihren Eltern auf der Wache abgeholt werden sollen, können in diesem verschließbaren Zimmer vorübergehend untergebracht werden. Auch Blutentnahmen beispielsweise nach Verkehrsdelikten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss können laut Kümmel dort von einem Arzt durchgeführt werden.

Vernehmungszimmer mit Videotechnik, Sozialräume, eine Küche oder ein großer Besprechungsraum runden das räumliche Angebot in der neuen Dienststelle ab. "Hätten wir neu gebaut, hätten wir diese Räume so nicht bekommen", ist der Stationsleiter überzeugt. Froh sind Kümmel und seine kollegen unter anderem auch darüber, dass für die Beamten und Angestellten in unmittelbarer Nähe zum Gebäude ein mit Schranke gesicherter Parkplatz für die Privatfahrzeuge zur Verfügung steht. "Das gibt es so gewiss nicht überall", weiß es der Leiter zu schätzen. Im Innenhof des ehemaligen Landratsamtes sind Carports entstanden für die Streifen- und Zivilwagen, die durch mehrere Türen aus dem Gebäudekomplex schnell zu erreichen sind. Aus dem Innenhof heraus sind die Gewahrsamszellen über einen direkten Zugang erreichbar. Die Zellen selbst sind moderner als bisher und mit neuer Technik ausgestattet - unter anderem steht den Beamten ein Gerät zur Verfügung, mit dem sich heruntergeschluckte Drogenpäckchen aus den Ausscheidungen der Verdächtigen wie die Spreu vom Weizen trennen lassen.

Baukosten von 2,6 Millionen Euro
Die Baukosten der neuen Station liegen bei rund 2,6 Millionen Euro. Dabei schlugen vor allem die Vorgaben des Landeskriminalamtes in puncto Sicherheitstechnik und der Denkmalpflege mit großen Summen zu Buche - Teile des Gebäudes sind denkmalgeschützt und mussten erhalten werden. Alte Aluminiumtüren finden sich daher in dem Polizeihaus neben modernen Sicherheitstüren. Einige Fußböden, das Haupttreppenhaus oder auch ein Wandrelief im Eingang galt es ebenso zu erhalten. Kümmel lobte am Dienstag die hervorragende Zusammenarbeit von Polizei, Architekt, hessischem Boden- und Immobilienmanagement sowie Verwaltungsaußenstellenleiter Norbert Schultz. Auch die Stadt Korbach habe ihren Beitrag geleistet: Damit Streifenwagen den Vorplatz am Haupteingang besser erreichen können, sind die Bordsteine abgesenkt worden. "Nur eine Woche nach unserem Anruf bei der Stadt hat eine Baufirma die Arbeiten ausgeführt", sagte Kümmel am Dienstag, "so schnell habe ich noch keine Behörde arbeiten sehen".

Die Polizei in Korbach erhofft sich von der nun vollzogenen Zusammenlegung aller Organisationseinheiten eine Verbesserung der dienstlichen Abläufe, was sich auch für den Bürger positiv auswirkt. Alle Dienstleistungen der Korbacher Polizei seien nun in einem einzigen Gebäude zu bekommen. Die für den Dienstbetrieb nötigen Wege zwischen Schutz- und Kriminalpolizei, Direktion und Verkehrsdienst sind künftig kürzer. Und nicht zuletzt hat die neue Nähe der insgesamt 110 Beamten, Angestellten, und Praktikanten einen weiteren positiven Aspekt, wie Polizeisprecher Volker König sagt: "Ist man wie bisher in unterschiedlichen Gebäuden untergebracht, redet man übereinander, jetzt reden wir miteinander".

Die Polizeistation ist telefonisch wie bisher unter der Nummer 05631/971-0 zu erreichen, im Notfall gilt der einheitliche Notruf 110. Ein Tag der offenen Tür ist ebenso wie die offizielle Einweihung im kommenden Jahr geplant.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Seite 3 von 4

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige