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FRANKENBERG. Raphael Metz aus Frankenau und Elias Bamberger aus Frankenberg, die einen Gewalttäter nach einer Attacke in Frankenberg überwältigen und dafür bereits die Kasseler Polizeimedaille erhielten, sind für den XY-Preis im ZDF nominiert. In der bekannten Fahndungssendung ist an diesem Mittwoch der Beitrag über die heimischen Helden zu sehen.

Die jungen Männer hatten im Spätsommer vergangenen Jahres einen Angreifer zu Boden gebracht, der an einer Ampel in Frankenberg auf ein älteres Ehepaar in einem Cabrio einschlug. Für ihr mutiges Handeln erhielten die beiden jungen Männer im Januar die Kasseler Polizeimedaille aus den Händen von Polizeipräsident Konrad Stelzenbach (wir berichteten). Die Auszeichnung wurde zum inzwischen 18. Mal gemeinsam vom Polizeipräsdium und dem Verein "Bürger und Polizei" vergeben. Nun wurden die beiden Freunde aus Frankenau und Frankenberg für den bundeseiten XY-Preis nominiert. Der Filmbeitrag dazu wurde bereits Mitte Mai im Raum München gedreht und wird in der Sendung "Aktenzeichen xy... ungelöst" an diesem Mittwoch, 9. August, ab 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Präsident: Nominierung ist verdiente Anerkennung
"Die Nominierung zum diesjährigen XY-Preis ist eine weitere Anerkennung für das lobenswerte und überaus vorbildliche Verhalten der beiden jungen Männer. Beide haben hingeschaut und geholfen. Ihr umsichtiges und couragiertes Einschreiten bei einer solchen Straftat verdient großen Respekt und war vorbildlich", sagt Polizeipräsident Konrad Stelzenbach, seit April 2016 auch Präsident des Vereins "Bürger und Polizei" in Kassel. Für Raphael und Elias war es einfach selbstverständlich zu helfen: "Wir würden jederzeit wieder so handeln", hatten die Freunde bereits bei der Verleihung der Kasseler Polizeimedaille im Januar gesagt.

Seit 16 Jahren würdigt der "XY-Preis" Personen, die sich auf beispielhafte Weise im Kampf gegen Kriminalität für Mitmenschen eingesetzt haben. Die Kasseler Polizeimedaille gibt es bereits seit dem Jahr 2000.

Entscheidung im Herbst
Vermutlich im Oktober entscheidet dann eine elfköpfige Fachjury über die Vergabe der drei diesjährigen XY-Preise, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Die Preisübergabe durch Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière findet in der Regel im November im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin statt. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG/KASSEL. Raphael Metz aus Frankenau und Elias Bamberger aus Frankenberg, die einen Gewalttäter nach einer Attacke in Frankenberg überwältigen und dafür bereits die Kasseler Polizeimedaille erhielten, sind nun für den XY-Preis im ZDF nominiert.

Die jungen Männer hatten im Spätsommer vergangenen Jahres einen Angreifer zu Boden gebracht, der an einer Ampel in Frankenberg auf ein älteres Ehepaar in einem Cabrio einschlug. Für ihr mutiges Handeln erhielten die beiden jungen Männer im Januar die Kasseler Polizeimedaille aus den Händen von Polizeipräsident Konrad Stelzenbach (wir berichteten). Die Auszeichnung wurde zum inzwischen 18. Mal gemeinsam vom Polizeipräsdium und dem Verein "Bürger und Polizei" vergeben. Nun wurden die beiden Freunde aus Frankenau und Frankenberg für den bundeseiten XY-Preis nominiert. Der Filmbeitrag dazu wurde bereits Mitte Mai im Raum München gedreht und soll voraussichtlich in der Sendung "Aktenzeichen xy... ungelöst" am Mittwoch, 9. August, ab 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt werden.

Präsident: Nominierung ist verdiente Anerkennung
"Die Nominierung zum diesjährigen XY-Preis ist eine weitere Anerkennung für das lobenswerte und überaus vorbildliche Verhalten der beiden jungen Männer. Beide haben hingeschaut und geholfen. Ihr umsichtiges und couragiertes Einschreiten bei einer solchen Straftat verdient großen Respekt und war vorbildlich", sagt Polizeipräsident Konrad Stelzenbach, seit April 2016 auch Präsident des Vereins "Bürger und Polizei" in Kassel. Für Raphael und Elias war es einfach selbstverständlich zu helfen: "Wir würden jederzeit wieder so handeln", hatten die Freunde bereits bei der Verleihung der Kasseler Polizeimedaille im Januar gesagt.

Seit 16 Jahren würdigt der "XY-Preis" Personen, die sich auf beispielhafte Weise im Kampf gegen Kriminalität für Mitmenschen eingesetzt haben. Die Kasseler Polizeimedaille gibt es bereits seit dem Jahr 2000.

Entscheidung im Herbst
Vermutlich im Oktober entscheidet dann eine elfköpfige Fachjury über die Vergabe der drei diesjährigen XY-Preise, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Die Preisübergabe durch Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière findet in der Regel im November im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin statt. (ots/pfa)  

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FRANKENBERG/KASSEL. Raphael Metz aus Frankenau und Elias Bamberger aus Frankenberg haben im Spätsommer einen Angreifer zu Boden gebracht, der an einer Ampel auf einen Cabriofahrer eingeschlagen hatte. Für ihr mutiges Handeln erhielten die beiden jungen Männer am Mittwochabend die "Kasseler Polizeimedaille". In der Feierstunde im Polizeipräsidium wurden zwölf weitere Menschen aus der Region geehrt.

Raphael Metz und Elias Bamberger waren am Abend des 10. September nach dem Besuch eines Fußballspiels noch gemeimsam mit dem Auto in Frankenberg unterwegs, als sie an einer roten Ampel vor dem "Frankenberger Tor" Zeugen einer Attacke eines Fußgängers auf einen Cabriofahrer wurden. Die beiden kräftigen jungen Männer zögerten keinen Augenblick, stiegen aus und überwältigten den Angreifer. "Das ist uns eine Medaille wert", sagte Wolfgang Jungnitsch bei der Festveranstaltung vor etwa 180 Gästen. Jungnitsch ist pensionierter Polizeibeamter und Geschäftsführer des Vereins "Bürger und Polizei", der nunmehr zum 18. Mal zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte.

Zu den Gratulanten in Kassel zählten unter anderem die Bürgermeister Rüdiger Heß (Frankenberg) und Björn Brede (Frankenau), der Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Achim Kaiser, sein Stellvertreter und Kripo-Chef Christian Golomb sowie der stellvertretende Leiter der Polizeistation Frankenberg, Ortwin Staude. Sie alle sprachen beiden Geehrten aus dem Frankenberger Land ihren Dank und ihren Respekt aus. Zwölf weitere Frauen und Männer nahmen am Mittwochabend ebenfalls Medaillen und Glückwünsche entgegen. In kurzweiligen Talkrunden ließen Jungnitsch und die Geehrten die verschiedenen Fälle Revue passieren.

Vorbildlich gehandelt
"Sie alle haben in ganz unterschiedlicher Weise vorbildlich gehandelt", sagte Polizeipräsident Konrad Stelzenbach. "Meine Kolleginnen und Kollegen leisten hervorragende Arbeit. Aber es ist auch für mich gut zu wissen, dass es nach wie vor zahlreiche Menschen gibt, die die Polizei in so vorbildlicher Weise unterstützen", hob der nordhessische Polizeichef weiter hervor. Die Medaillenträger waren im vergangenen Jahr bei polizeilichen Einsatzsituationen in ganz unterschiedlicher Form lobenswert aktiv. Sie meldeten Straftaten, griffen beherzt und gleichwohl überlegt ein oder halfen mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen. (pfa)   


112-magazin.de veröffentlichte Mitte September den Fall aus Frankenberg mit Zeugenaufruf:
Frankenberg: Mann mit Hund schlägt auf Cabriofahrer ein (16.09.2016)

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BAD AROLSEN/GEMÜNDEN. Maike Neumeier und Christine Backhauß, Mitarbeiterinnen der Waldecker Bank, haben verhindert, dass ein Rentner eine hohe Summe an Betrüger verliert. Dafür werden die Frauen am Mittwochabend mit der Kasseler Polizeimedaille ausgezeichnet. Nach einem anderen Fall wird auch Michael Hartmann aus Gemünden geehrt.

"Die Nähe zum Kunden ist hier auch ein klarer Vorteil", sagte Maike Neumeier. In der Filiale in Mengeringhausen ist der Kundenkontakt vertraulich, man kennt sich eben. Zur Vorgeschichte: Am Donnerstag, 2. Oktober, wurde ein 84-jähriger Mann aus Bad Arolsen Opfer von dreisten Trickbetrügern. In der Mittagszeit hatte der gutgläubige Rentner an seiner Haustür Besuch von zwei "Scherenschleifern", die ihre Leistungen anboten. Sie berechneten schließlich für das Schleifen von einigen Messern und Scheren die horrende Summe von 2800 Euro. Nachdem der Senior diese Summe von seinem Konto abgehoben und an die Betrüger ausgezahlt hatte, witterten die Täter weitere Geschäfte und baten den Rentner schließlich um einen "Kredit" über 14.000 Euro.

"Da wird man hellhörig"
Sie gingen dabei so geschickt vor, dass der Rentner schließlich bereit war, auch diese Summe von seinem Konto bei der Waldecker Bank abzuheben und an die Täter auszuzahlen. Am Bankschalter traf der Rentner erneut auf die beiden Bankmitarbeiterinnen vom Vortag, Maike Neumeier befragte den Rentner diskret nach dem Grund des Abhebens einer derart hohen Bargeldsumme, weil sie eine Betrugsmasche nach Art des Enkeltricks witterte. "Bei einer so hohen Summe wird man hellhörig", sagte Neumeier. Nachdem sie durch eine gezielte Befragung des Seniors konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat gewonnen hatte, verweigerte sie die Auszahlung und verständigten die Polizeistation in Bad Arolsen.

Im Zuge der polizeilichen Observation wurden am Tag darauf die beiden Betrüger in der Wohnung des Rentners vorläufig festgenommen. Es handelt sich um Mitglieder einer polizeibekannten Familie aus Frankenberg (Eder), deren Mitglieder wegen ähnlicher Fälle bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sind.

Neumeier ist froh, dass alles so ausgegangen ist. Die Polizeimedaille hätte sie dafür nicht erwartet. Auch, wenn sie das in vielen Fällen gut findet, dass Menschen für ihr Verhalten ausgezeichnet werden. Für sie sei das selbstverständlich gewesen.

Festnahme auch nach Tankbetrug und Unfall auf Flucht
Bei der Ehrung am Mittwochabend im Kasseler Polizeipräsidium erhalten noch weitere Personen eine Auszeichnung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer. Ein weiterer Fall "spielte" ebenfalls in Waldeck-Frankenberg: Nach einem Tankbetrug in Gemünden im Dezember 2014 sorgte der 52-jährige Gemündener Michael Hartmann durch sein mutiges und entschlossenes Handeln dafür dass der 23 Jahre alte Tatverdächtige ohne Führerschein nach einem Unfall auf der Flucht festgenommen wurde (112-magazin.de berichtete mit Fotos, zum Artikel hier klicken). Gegen den Täter wird wegen verschiedener Vorwürfe ermittelt, unter anderem wegen Tankbetruges und unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 05 Februar 2014 19:00

Hinsehen und handeln: Vorbilder ausgezeichnet

WALDECK-FRANKENBERG. Der gemeinnützige Verein Bürger und Polizei in Kassel und das Polizeipräsidium Nordhessen haben Menschen ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr die Arbeit der nordhessischen Polizei in bemerkenswerter Weise unterstützt haben. Dafür gab es am Dienstagabend die "Kasseler Polizeimedaille". Drei der Fälle spielten in Waldeck-Frankenberg.

Die Geehrten nahmen die Medaille aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen. Die zum 15. Mal stattfindende Auszeichnung erfolgte im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung 2014 des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel. Rund 180 Vereinsmitglieder und Gäste waren am Dienstagabend der Einladung ins Polizeihauptquartier am Kulturbahnhof gefolgt.

Geehrte Personen sind Vorbilder
"Der Verein Bürger und Polizei in Kassel zeichnet Mitbürgerinnen und Mitbürger mit der Kasseler Polizeimedaille aus, die der Polizei bei ihrer Aufgabenerfüllung in bemerkenswerten Weise geholfen haben", betonte Präsident Sauer. "Diese Menschen haben durch ihr Handeln ein besonderes Zeichen gesetzt für ein vertrauensvolles Miteinander von Bürgern und ihrer Polizei". Die insgesamt 17 neuen Träger der Kasseler Polizeimedaille, darunter fünf Frauen, zehn Männer sowie ein Grundschüler aus Paderborn und ein Jugendlicher aus Kassel, sind in diesem Jahr zwischen 7 und 83 Jahre alt. "Diese Menschen haben hingesehen, wo andere wegschaut haben, sie haben gehandelt, wo andere lieber untätig geblieben sind. Ihr Verhalten war vorbildlich und hat für uns alle ein Zeichen gesetzt", erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer.

Lobenswerte Unterstützung in unterschiedlicher Form
Die Medaillenträger waren im vergangenen Jahr bei polizeilichen Einsatzsituationen in ganz unterschiedlicher Form lobenswert aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht in bemerkenswerter Art mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen.

Hier die diesjährigen Fälle aus Waldeck-Frankenberg:
Es hätte auch ein Sittenstrolch sein können
Christina Wagener aus Bad Arolsen beobachtete in ihrer Heimatstadt, wie ein Autofahrer ein Mädchen am Gehweg in der Straße Am Leitegraben aus dem Auto heraus ansprach. Kurze Zeit später stieg die Kleine in den Wagen, der sofort davon fuhr. Frau W. kam das sehr merkwürdig vor, sie informierte die Polizei. Wie sich später bei der Befragung des ermittelten Fahrers herausstellte, war ihm das Mädchen flüchtig bekannt und er bot dem Kind an, es zur Schule zu fahren, da sie spät dran war. Das bestätigte auch das zehnjährige Mädchen, das noch in der Grundschule angetroffen wurde. Hinweise auf eine Straftat hatten sich nicht ergeben.

Kurgast vereitelt Handtaschenraub
Aufgrund von Hilferufen wurde Peter Montag aus Kella im Kreis Eichsfeld (Thüringen), der in Bad Wildungen zur Kur war, auf einen Handtaschenraub am Kurhaus aufmerksam. Dem Opfer, einer 52-jährigen Frau aus Hamburg, war die Handtasche geraubt worden. Peter Montag nahm die Verfolgung des zu Fuß flüchtenden Räubers auf. Es gelang ihm, den Täter am Kurpavillon einzuholen und nach einem Gerangel die geraubte Handtasche zu ergreifen. Der Räuber flüchtete. Aufgrund der guten Personenbeschreibung und der Ermittlungsarbeit verdichteten sich allerdings die Verdachtsmomente gegen einen 31-jährigen wohnsitzlosen Mann, der bereits polizeibekannt war. Nach Überprüfungen in seinem näheren Umfeld stellte sich der Täter schließlich der Polizei. Er gestand insgesamt fünf Raubstraftaten und ging in Untersuchungshaft.

Ladendiebe verfolgt und Polizei die Festnahme ermöglicht
Sorain Iwaniw aus Münchhausen beobachtete einen Ladendiebstahl im Edeka in Burgwald-Ernsthausen. Er nahm einen der beiden Täter eine Tasche ab und versuchte ihn festzuhalten. Nachdem dieser sich losgerissen hatte, verfolgte Iwaniw ihn und verständigte gleichzeitig telefonisch die Polizei. Als er bemerkte, dass die beiden Ladendiebe in ein Auto stiegen, notierte sich der aufmerksame Zeuge das Kennzeichen und gab es an die Polizeistation in Frankenberg weiter. Er gab die Position ständig an die Beamten durch. So konnten dann in Bottendorf das Fahrzeug gestoppt und letztendlich drei mutmaßliche Ladendiebe festgenommen werden.

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Der gemeinnützige Verein Bürger und Polizei in Kassel und das Polizeipräsidium Nordhessen haben Menschen ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr die Arbeit der nordhessischen Polizei in bemerkenswerter Weise unterstützt haben. Insgesamt siebzehn Personen erhielten die "Kasseler Polizeimedaille".

Die Geehrten nahmen die Medaille aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen. Die zum 15. Mal stattfindende Auszeichnung erfolgte im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung 2014 des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel. Rund 180 Vereinsmitglieder und Gäste waren am Dienstagabend der Einladung ins Polizeihauptquartier am Kulturbahnhof gefolgt.

Geehrte Personen sind Vorbilder
"Der Verein Bürger und Polizei in Kassel zeichnet Mitbürgerinnen und Mitbürger mit der Kasseler Polizeimedaille aus, die der Polizei bei ihrer Aufgabenerfüllung in bemerkenswerten Weise geholfen haben", betonte Präsident Sauer. "Diese Menschen haben durch ihr Handeln ein besonderes Zeichen gesetzt für ein vertrauensvolles Miteinander von Bürgern und ihrer Polizei". Die 17 neuen Träger der Kasseler Polizeimedaille, darunter fünf Frauen, zehn Männer sowie ein Grundschüler aus Paderborn und ein Jugendlicher aus Kassel, sind in diesem Jahr zwischen 7 und 83 Jahre alt. "Diese Menschen haben hingesehen, wo andere wegschaut haben, sie haben gehandelt, wo andere lieber untätig geblieben sind. Ihr Verhalten war vorbildlich und hat für uns alle ein Zeichen gesetzt", erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer.

Lobenswerte Unterstützung in unterschiedlicher Form
Die Medaillenträger waren im vergangenen Jahr bei polizeilichen Einsatzsituationen in ganz unterschiedlicher Form lobenswert aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht in bemerkenswerter Art mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen.

Hier die diesjährigen Fälle:
Fall 1: Täterfestnahmen nach schneller und präziser Meldung an die Polizei
Frau G. und Frau H. aus Baunatal ist es zu verdanken, dass drei Einbrecher auf frischer Tat festgenommen werden konnten. Die Zeuginnen waren kurz vor Mitternacht auf drei Personen aufmerksam geworden, die in der Rembrandtstraße im Stadtteil Altenbauna in einen Kiosk einbrachen. Ohne zu zögern informierten sie über Notruf die Polizei, die kurze Zeit später aufgrund der konkreten Hinweise drei Tatverdächtige festnehmen konnte. Einen Großteil der Beute fanden die Beamten in den Sachen der Tatverdächtigen und bei der späteren Absuche ihres Fluchtweges. Die gestohlenen Gegenstände konnten wieder an den Eigentümer ausgehändigt werden.

Fall 2: Verdächtige Personen gemeldet und Autokennzeichen gemerkt
Herr K. hat mit seiner Aussage maßgeblich dazu beigetragen, dass ein Einbrecher durch die Polizei festgenommen und überführt werden konnte. Der Zeuge hatte den Polizeibeamten nach einem Einbruch in einen Schreibwarenladen mögliche verdächtige Personen beobachtet und vor allem das Kennzeichen eines Autos mitgeteilt, das schließlich auf die Spur des Täters führte. Wie die Polizei am Tatort feststellte, hatte der Einbrecher die Tür des Geschäftes aufgebrochen und Zigaretten und andere Gegenstände im Gesamtwert von über 3000 Euro aus dem Verkaufsraum entwendet. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte die nächtliche Beute und weiteres Diebesgut aus anderen Straftaten gefunden und zugeordnet werden. Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, war der polizeibekannte Mann in der Vergangenheit bereits wegen ähnlicher Delikte straffällig geworden.

Fall 3: "Auto-Kennern" fiel Fahrzeug-Dublette auf
Frau F. und Herr S. trugen mit einem entscheidenden Hinweis zur Klärung von Autodiebstählen und zur Festnahme von einigen Mitgliedern einer Autoschieberbande bei. Ende März war ihnen in Niestetal ein Mercedes Benz E 250 aufgefallen, der ihr persönliches Interesse weckte, weil sie sich für einen solches Auto interessierten. Am nächsten Tag lasen sie im Extra Tip von dem Einbruch in ein Fritzlarer Autohaus und dass dort einige Mercedes-Fahrzeuge gestohlen wurden. Frau F. kombinierte, dass es sich bei dem abgestellten Mercedes um eines der gestohlenen Fahrzeuge handeln könnte von dem bis dahin noch jede Spur fehlte. Nach einer erneuten Besichtigung des abgestellten Mercedes durch Herrn S., der auch das Kennzeichen notierte, waren Frau F. und Herr S. sich absolut sicher und riefen die Polizei an, um ihre Beobachtungen mitzuteilen. Da sich das abgelesene Kennzeichen als Dublette herausstelle, konnten die Beiden die Polizei letztendlich davon überzeugen, dass es sich um einen gestohlenen Mercedes handelt. Durch diese entscheidenden Hinweise kam auch das Fritzlarer Autohaus wieder in den Besitz seines Eigentums.

Fall 4: Graffiti-Schmierer gemeldet und bis zur Festnahme im Auge behalten
Herr R. überraschte am 29. April abends gegen 20 Uhr einen 25-jährigen Mann aus Kassel, der an einem Pfosten am Gebäude des alten Stadtbads Mitte mit einer Art Edding-Stift schwarze Zeichen aufmalte. Als er ihn zur Rede stellte, wurde der 25-Jährige aggressiv. In einem Gerangel wurde der Zeuge leicht verletzt. Der Täter entfernte sich anschließend in Richtung Lutherkirche. Herr R. alarmierte über 110 die Polizei, behielt den Mann im Auge und konnte so schließlich durch seine Standortmeldungen einen Streifenwagen an den Mann in der Werner-Hilpert-Straße heranführen. Der 25-Jährige wurde festgenommen.

Fall 5: Es hätte auch ein Sittenstrolch sein können
Frau W. beobachtete in Bad Arolsen, wie ein Autofahrer ein Mädchen am Gehweg in der Straße Am Leitegraben aus dem Auto heraus ansprach. Kurze Zeit später stieg die Kleine in den Pkw, der sofort davon fuhr. Frau W. kam das sehr merkwürdig vor und sie informierte die Polizei in Bad Arolsen. Wie sich später bei der Befragung des ermittelten Fahrers herausstellte, war ihm das Mädchen flüchtig bekannt und er bot ihr an, sie zur Schule zu fahren, da sie spät dran war. Das bestätigte auch das 10-jährige Mädchen, das noch in der Grundschule angetroffen werden konnte. Hinweise auf eine Straftat hatten sich nicht ergeben.

Fall 6: Fahrraddiebe gefilmt und Diebstahl geklärt
Nach einer Onlineveröffentlichung der HNA, die auf Fahrraddiebstähle hinwies, meldete sich Herr K. telefonisch bei der Polizei in Eschwege. Er teilte mit, dass er Beobachtungen zu den Fahrraddiebstählen in Neu-Eichenberg gemacht habe. Herr K. habe am 17. Mai in Hebenshausen drei ausländische Mitbürger beobachtet, wie diese mit Fahrrädern unterwegs waren. Offensichtlich waren sie ortsfremd, da sie eine Passantin nach dem Weg fragten. Diese Personen waren mit hochwertigen Fahrrädern unterwegs. Besonders auffällig war ein goldfarbenes Mountainbike. Herr K. filmte die Personen und erstellte eine DVD, die er der Polizei zur Verfügung stellte. Aufgrund dieser Aufnahmen konnten die Täter dann von der Polizei ermittelt werden.

Fall 7: Verdacht geschöpft und Kirchendieb überführt
Herr F. war am 23. Mai abends gegen 20 Uhr mit seinem Auto in Kassel unterwegs und sah auf der Hafenbrücke einen Mann, der offenbar einen sehr schweren Gegenstand trug und ihn nach einigen Metern immer wieder absetzte. Das kam ihm komisch vor und machte ihn auch neugierig. Er hielt seinen Wagen hinter der Hafenbrücke an und beobachtete den Mann. Der stellte den schweren Gegenstand ab und ging unter die Brücke, offenbar um sich auszuruhen. Herr F. erkannte nun, das der Gegenstand ein großer, schwerer Kerzenständer war und vermutete, dass der Mann ihn irgendwo gestohlen hatte. Er alarmierte die Polizei und führte die Polizeibeamten über Standortmeldungen an den Verdächtigen heran, der mittlerweile weitergegangen war. Im Bleichenweg wurde er festgenommen. Den Kerzenständer aus Messing hatte der 36-jährige Tatverdächtige in der St. Bonifatius-Kirche in der Ihringshäuser Straße gestohlen.

Fall 8: Junge findet Fahrzeugpapiere
Der Schüler Eren D. entdeckte am 9. Oktober auf dem Nachhauseweg in Paderborn in einem Gully ein Portmonee und berichtete davon seinem Vater. In dem Gully fand Herr D. dann das Portmonee und ein Ausweismäppchen mit einem Fahrzeugschein für einen BMW X5. Herr D. ermittelte über das Internet die Telefonnummer des Halters und rief ihn an. Von ihm erfuhr er dann, dass dieses Fahrzeug in der Nacht zuvor in Schauenburg gestohlen worden war. Herr D. hatte in der Nacht auch ein solches Auto in seiner Anliegerstraße beobachtet. Ganz in der Nähe fand die Polizei dann auch den gestohlenen Wagen, den die Täter dort zunächst abgestellt hatten. Der Abstellort wurde observiert, die Täter kamen aber nicht mehr.

Fall 9: Wachsame Nachbarn
Einem Ehepaar aus der Menzelstraße ist es zu verdanken, dass ein 42-jähriger Mann festgenommen werden konnte, der zuvor in die Wohnung ihrer abwesenden Nachbarin eingebrochen war. Samstagmorgen gegen 1.10 Uhr bemerkte das Ehepaar in dem Mehrfamilienwohnhaus an der Menzelstraße laute Geräusche und Taschenlampenlicht in der benachbarten Erdgeschosswohnung und wurde so auf den Einbrecher aufmerksam. Sie alarmierten die Polizei, die den Täter noch in Tatortnähe festnehmen konnte. Gegen den Einbrecher konnte die Kasseler Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erwirken. Das bei ihm gefundene Diebesgut, Schmuckstücke und ein Handy, wurden den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben.

Fall 10: Kurgast vereitelt Handtaschenraub
Aufgrund von Hilferufen wurde Herr M., Bad Wildunger Kurgast aus dem thüringischen Eichsfeld, auf einen Handtaschenraub am Kurhaus in Bad Wildungen aufmerksam. Dem Opfer, einer 52-jährigen Hamburgerin, war die Handtasche geraubt worden. Herr M. nahm die Verfolgung des zu Fuß flüchtenden Räubers auf. Es gelang ihm, den Täter am Kurpavillon einzuholen und nach einem Gerangel die geraubte Handtasche zu ergreifen. Der Räuber konnte sich losreißen und flüchten. Aufgrund der guten Personenbeschreibung und der Ermittlungsarbeit verdichteten sich allerdings die Verdachtsmomente gegen einen 31-jährigen wohnsitzlosen Mann, der bereits polizeibekannt war. Durch Überprüfungen in seinem näheren Umfeld erlag er einen Tag nach der Tat dem Fahndungsdruck und stellte sich am Sonntag der Polizei. Er gestand insgesamt fünf Raubstraftaten im Bereich der Bad Wildunger Kuranlagen und erhielt einen U-Haftbefehl

Fall 11: Ladendiebe verfolgt und Polizei zur Festnahme herangeführt
Herr I. beobachtete einen Ladendiebstahl im EDEKA in Burgwald-Ernsthausen. Er nahm einen der beiden Täter eine Tasche ab und versuchte ihn festzuhalten. nachdem dieser sich losgerissen hatte, verfolgte er ihn und verständigte gleichzeitig telefonisch die Polizei. Als er bemerkte, dass die beiden Ladendiebe in ein Auto stiegen, notierte sich Herr I. das Kennzeichen und gab es an die Polizeistation in Frankenberg weiter. Er gab die Position ständig an die Beamten durch. So konnten dann in Bottendorf das Fahrzeug gestoppt und letztendlich drei mutmaßliche Ladendiebe festgenommen werden.

Fall 12: Verdächtige Jugendliche gemeldet und Fahrraddiebstahl aufgeklärt
Herr H. erschienen zwei Jugendliche verdächtig, die er in Gertenbach - Ortsteil von Witzenhausen - scheinbar ziellos Fahrräder durch die Gegend schieben und umherlaufen. Da ihm die Jugendlichen absolut unbekannt waren und wegen der Einbrüche in der Vergangenheit, meldete er diesen Sachverhalt der Polizei. Die beiden Jugendlichen wurden von den Beamten angesprochen und wegen den unglaubwürdigen Erklärungen und des Verdachts des Diebstahls von Fahrrädern zur Dienststelle gebracht. Hier räumten die beiden den Diebstahl ein. Die Fahrräder wurden sichergestellt.

Fall 13:
Durch die tatkräftige Unterstützung des Jugendlichen Sevdalin D. aus Kassel konnte am 14. November 2013 ein flüchtiger Ladendieb in Kassel festgenommen werden. Bei einem Ladendiebstahl im Struthbachweg hatte der Täter einen Fernseher entwendet und befand sich auf der Flucht. Der Marktleiter verfolgte den Dieb und konnte ihn an einer Haltestelle der Straßenbahn in einer Personengruppe ausfindig machen. Der Täter ließ den Fernseher dort stehen und trat die Flucht an. Wenige Augenblicke später traf die von den Mitarbeitern des Marktes alarmierte Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Nord an der Haltestelle ein und nahm zusammen mit dem Marktleiter die Verfolgung auf. Als der Marktleiter unmittelbar danach den Dieb entdeckte, verfolgte im weiteren Verlauf ein Polizist den Flüchtenden zu Fuß in Richtung Ahne. Der Beamte konnte dann beobachten, wie der Verdächtige an einer Böschung zur Ahne verschwand. Von einer Radfahrerin, die die Verfolgung beobachtet hatte, borgte sich der Polizeibeamte kurzzeitig ihr Fahrrad aus. Dadurch konnte er sich dem Dieb soweit nähern, dass er mit Rufen zwei Passanten in der Bunsenstraße auffordern konnte, darunter auch der 15-jährige Seydalin D., den flüchtenden Dieb festzuhalten. Die beiden Männer ergriffen sogleich den Mann, brachten ihn zu Boden und hielten ihn bis zum Eintreffen der Beamten fest. Der zweite couragierte Mithelfer ist leider der Polizei namentlich nicht bekannt.

Publiziert in KS Polizei
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KASSEL. Der gemeinnützige Verein Bürger und Polizei in Kassel und das Polizeipräsidium Nordhessen haben in einer öffentlichen Veranstaltung Menschen ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr die Arbeit der nordhessischen Polizei in bemerkenswerter Weise unterstützt haben. Insgesamt zehn Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Kassel und der Region wurden vom Präsidium des Vereins nach Vorschlägen der nordhessischen Polizeidienststellen für die Auszeichnung mit der "Kasseler Polizeimedaille" ausgewählt.

Sie nahmen am Freitagabend die Ehrung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen. Der nordhessische Polizeichef wurde bei der Übergabe der Medaillen von Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und dem Kasseler Bürgermeister Jürgen Kaiser, der auch ein Grußwort für die Stadt und den Landkreis Kassel an die Gäste richtete, unterstützt. Die zum 14. Mal stattfindende Auszeichnung mit der vom Verein Bürger und Polizei im Jahr 2000 gestifteten "Kasseler Polizeimedaille" erfolgte im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung 2013 des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel. Rund 160 Vereinsmitglieder und Gäste waren der Einladung ins Polizeihauptquartier am Kulturbahnhof gefolgt.

Geehrte sind Vorbilder
"Der Verein Bürger und Polizei in Kassel zeichnet Mitbürgerinnen und Mitbürger mit der Kasseler Polizeimedaille aus, die uns bei unserer Aufgabenerfüllung in einer bemerkenswerten Art geholfen haben", betonte Präsident Sauer. "Diese Menschen haben durch ihr Handeln ein besonderes Zeichen gesetzt für ein vertrauensvolles Miteinander von Bürgern und ihrer Polizei". Bei den zehn neuen Trägern der Kasseler Polizeimedaille handelt es sich um zwei Frauen, sechs Männer, eine 15-jährige Schülerin und einen zwölfjährigen Schüler. "Diese Menschen haben hingeschaut, wo andere wegsehen, sie haben gehandelt, wo andere untätig geblieben sind. Ihr Verhalten war vorbildlich und hat für uns alle ein Zeichen gesetzt", erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer. "Dafür möchte der Verein Bürger und Polizei Kassel diese Mitbürger mit der Kasseler Polizeimedaille ehren", so der nordhessische Polizeichef in seiner Ansprache. "Meine Kolleginnen und Kollegen leisten hervorragende Arbeit. Aber es ist auch für mich gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die die Polizei in so vorbildlicher Weise unterstützen, sagte der Polizeichef.

Unterstützung in ganz unterschiedlicher Form
Die Medaillenträger waren im vergangenen Jahr bei polizeilichen Einsatzsituationen in ganz unterschiedlicher Form lobenswert aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht in bemerkenswerter Art mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen.

"Diese Menschen sind für uns Vorbilder. Sie haben durch ihr Handeln in sehr lobenswerter Weise Zivilcourage und Bürgersinn gezeigt", sagte der Polizeipräsident.

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 15 Februar 2013 21:00

"Gehandelt, wo andere wegsehen": Polizeimedaille

KASSEL / HAINA / BAD WILDUNGEN / WILLINGEN. Jessica Faust, Alexander Igonin und Carsten Vinke haben am Freitagabend die "Kasseler Polizeimedaille" erhalten. Nach Straftaten in Waldeck-Frankenberg im vergangenen Jahr hatten die Geehrten sofort richtig reagiert. Sieben weitere Frauen und Männern aus anderen Regionen Nordhessens erhielten die Auszeichnung ebenfalls.

Die Ehrung fand am Freitagabend im Kasseler Polizeipräsidium statt. Polizeipräsident Eckhardt Sauer lobte in seiner Ansprache, dass die Geehrten hingeschaut hätten, wo andere wegsehen. "Sie haben Bürgersinn in positiver Weise bewiesen", lobte der nordhessische Polizeichef vor etwa 150 Gästen. Durch ein beherztes Eingreifen im richtigen Moment hätten die Geehrten nicht nur der Polizei geholfen, sondern vor allem auch den Opfern. Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser bezeichnete die zehn couragierten Mitmenschen als Vorbilder.

Nachfolgend die Fälle aus Waldeck-Frankenberg:
Nach Ausstrahlung einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem aus dem psychiatrischen Krankenhaus Haina entwichenen Straftäter am 16. Mai teilte Jessica Faust am Abend der Frankenberger Polizei über Notruf mit, dass sie soeben beim Spazierengehen von einer Person angesprochen und nach einem Lebensmittelgeschäft gefragt worden war. Auf diesen Mann würde die über die Medien den ganzen Tag über verbreitete Personenbeschreibung exakt zutreffen. Die 32-Jährige wurde gebeten, den Mann vorsichtig im Auge zu behalten, was sie auch tat. Indem sie ständig den Aufenthaltsort des Mannes mitteilte, gelang es der Polizei, den entwichenen Straftäter wenig später festzunehmen. Das Fahndungsfoto der Polizei hatte die sympathische Frau übrigens auf 112-magazin.de gesehen, wie sie am Freitagabend sagte. Angst vor dem entwichenen Straftäter habe sich nicht gehabt.

Der Wildunger Alexander Igonin hatte am 23. August von seiner Wohnung aus einen lauten Schlag vernommen, so, als sei etwas beschädigt worden. Daraufhin lief er vor das Haus und sah, dass bei einem parkenden Auto der rechte Außenspiegel abgetreten oder abgeschlagen worden war. Er bemerkte außerdem einen Mann, der gerade einige Meter entfernt einen weiteren Wagen beschädigte. Als der 54-Jährige auf den Randalierer zuging, um ihn zur Rede zu stellen, flüchtete dieser. Der Anwohner nahm die Verfolgung auf, bis der Täter einige hundert Meter weiter in einer Wohnung verschwand. Daraufhin verständigte der Zeuge die Polizei in Bad Wildungen und gab eine genaue Personenbeschreibung ab, worauf die Beamten den Täter umgehend ermittelten, da er bei der Polizei bereits bekannt war und auch die Beschreibung auf die Person passte.

Schließlich wurde Carsten Vinke aus Bielefeld am Samstag, 15. September 2012, in Willingen an der Talstation des Ettelsbergliftes Zeuge, wie ein 33 Jahre alter Mann von einem anderen mit einem gezielten Faustschlag gegen den Kopf niedergeschlagen wurde und bewusstlos liegen blieb. Der Täter, der von dem Opfer zuvor offenbar verbal provoziert worden war, rannte vom Tatort weg. Als Vinke sicher war, dass sich andere Zeugen um den schwer verletzten Mann kümmerten, verfolgte der 33-Jährige den Täter über nahezu einen Kilometer und informierte dabei über Handy die Polizei. Nachdem der Täter kurz darauf ein Hotel betreten hatte, gelang es dem Bielefelder, den 43 Jahre alten Verdächtigen zusammen mit Mitarbeitern des dortigen Sicherheitsdienstes festzunehmen und der Polizei zu übergeben.

Weitere Informationen über die Ehrung folgen.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 12 Februar 2013 19:02

Zehn Couragierte erhalten Polizeimedaille

KASSEL. Zehn couragierte Menschen erhalten an diesem Freitag im Polizeipräsidium Nordhessen die "Kasseler Polizeimedaille" aus den Händen des Polizeipräsidenten Eckhardt Sauer.

Der Verein Bürger und Polizei in Kassel e.V. und das Polizeipräsidium Nordhessen zeichnen auch dieses Jahr wieder Menschen aus, die in zum Teil sehr unterschiedlicher Weise die Arbeit ihrer Polizei unterstützt haben. Insgesamt zehn Menschen aus Kassel, Eschwege, Bad Wildungen, Haina und Bielefeld werden an diesem Freitag im Polizeipräsidium Nordhessen die Ehrung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen nehmen können. Die zum 14. Mal stattfindende Auszeichnung mit der vom Verein Bürger und Polizei gestifteten "Kasseler Polizeimedaille" findet im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel statt.

Auch bei der aktuellen Ehrung geht es um Mitbürger aus Kassel und der nordhessischen Region, die im vergangenen Jahr mit ihrem Handeln die Polizei in einer bemerkenswerten Art unterstützt haben oder durch ihr Handeln besondere Zeichen des vertrauensvollen Miteinanders von Bürger und Polizei gesetzt haben. "Diese Menschen haben sich vorbildlich verhalten. Sie haben hingeschaut, wo andere wegsahen, sie handelten, wo andere untätig blieben", erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer. "Dafür", so der nordhessische Polizeichef, "möchte der Verein Bürger und Polizei Kassel diese Menschen mit der Kasseler Polizeimedaille öffentlich ehren".

Bei insgesamt acht Ereignissen waren die zur Ehrung eingeladenen Menschen im Jahr 2012 - allein oder mit Partnern - im positiven Sinne aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht aktiv mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen. "Diese Menschen zeigten durch ihr Handeln in ganz bemerkenswerter Weise Zivilcourage und Bürgersinn. Das ist vorbildlich für uns alle", betont Polizeipräsident Sauer.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 12 Februar 2013 17:57

Polizeimedaille: Geehrte aus Haina und Wildungen

KASSEL/BAD WILDUNGEN/HAINA. Zehn couragierte Menschen erhalten an diesem Freitag im Polizeipräsidium Nordhessen die "Kasseler Polizeimedaille" - unter den Geehrten befinden sich auch Mitbürger aus Bad Wildungen und Haina (Kloster).

Der Verein Bürger und Polizei in Kassel e.V. und das Polizeipräsidium Nordhessen zeichnen auch dieses Jahr wieder Menschen aus, die in zum Teil sehr unterschiedlicher Weise die Arbeit ihrer Polizei unterstützt haben. Insgesamt zehn Menschen aus Kassel, Eschwege, Bad Wildungen, Haina und Bielefeld werden an diesem Freitag im Polizeipräsidium Nordhessen die Ehrung aus den Händen von Polizeipräsident Eckhard Sauer, der auch Präsident des Vereins Bürger und Polizei Kassel ist, entgegen nehmen können. Die zum 14. Mal stattfindende Auszeichnung mit der vom Verein Bürger und Polizei gestifteten "Kasseler Polizeimedaille" findet im Rahmen der traditionellen Jahresbegrüßung des Vereins in den Gesellschaftsräumen des Polizeipräsidiums in Kassel statt.

Auch bei der aktuellen Ehrung geht es um Mitbürger aus Kassel und der nordhessischen Region, die im vergangenen Jahr mit ihrem Handeln die Polizei in einer bemerkenswerten Art unterstützt haben oder durch ihr Handeln besondere Zeichen des vertrauensvollen Miteinanders von Bürger und Polizei gesetzt haben. "Diese Menschen haben sich vorbildlich verhalten. Sie haben hingeschaut, wo andere wegsahen, sie handelten, wo andere untätig blieben", erklärt Polizeipräsident Eckhard Sauer. "Dafür", so der nordhessische Polizeichef, "möchte der Verein Bürger und Polizei Kassel diese Menschen mit der Kasseler Polizeimedaille öffentlich ehren".

Bei insgesamt acht Ereignissen waren die zur Ehrung eingeladenen Menschen im Jahr 2012 - allein oder mit Partnern - im positiven Sinne aktiv. Sie halfen zumeist durch schnelle und präzise Mitteilung ihrer Wahrnehmungen von Straftaten oder durch beherztes aber gleichwohl überlegtes Einschreiten bei beobachtetem Unrecht aktiv mit, Straftaten zu verhindern, Täter festzunehmen oder wichtige Ermittlungs- und Aufklärungsschritte der Polizei zu ermöglichen. "Diese Menschen zeigten durch ihr Handeln in ganz bemerkenswerter Weise Zivilcourage und Bürgersinn. Das ist vorbildlich für uns alle", betont Polizeipräsident Sauer.

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