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WINTERBERG. Am Freitag gegen 10 Uhr wurden die Rettungskräfte zu einem Unfall mit einem Schneemobil auf einer Skipiste am Herrloh gerufen. Ein 50-jähriger Angestellter des dortigen Skiclubs befuhr mit einem Mitarbeiter einer Firma, die technische Arbeiten an der Piste durchführte, den Hang in Richtung Talgrund. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Winterberger die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Kassenhäuschen. Der Winterberger verstarb noch an der Unfallstelle, sein 52-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Der Mann aus Lennestadt musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Die Hintergründe des Unfalls sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (ots/r)

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Samstag, 12 Dezember 2020 13:58

Scheune brennt komplett ab

HALLENBERG/LIESEN. Ein Scheunenbrand sorgte am Freitagnachmittag für reges Einsatzaufkommen in Liesen - Nachbarn hatten den Brand bemerkt und umgehend den Notruf abgesetzt. 

Bereits bei der Anfahrt konnte der Brand durch eine schwarze Rauchsäule über Funk bestätigt werden. Ebenfalls alarmiert wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Winterberg und zur Absicherung der Einsatzkräfte ein RTW; im Verlauf der Einsatzarbeiten wurde die Feuerwehr Hesborn nachalarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Scheune bereits in voller Ausdehnung. Dacheindeckung und Photovoltaikanlage waren bereits völlig zerstört.

Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Mario Calles wurde umgehend eine Brandbekämpfung eingeleitet, parallel dazu wurden Riegelstellungen zu den umliegenden Gebäuden errichtet. Das Wohnhaus, so wie die Scheune wurden durch den Energieversorger stromlos geschaltet.  Neben dem Einsatz des Monitors des Tanklöschfahrzeugs und dem Wenderohr der Drehleiter wurden ein C- und drei B-Rohre von mehreren Trupps unter Atemschutz vorgenommen. Somit konnten die umliegenden Gebäude geschützt werden.

Nach ca. 45 Minuten stürzte die Holzkonstruktion des Dachstuhls ein. Erschwert wurden die Einsatzarbeiten durch die enge Bebauung an der Einsatzstelle. Nachdem "Feuer aus" gemeldet werden konnte, wurde mit Nachlöscharbeiten begonnen, welche mittels Wärmebildkamera kontrolliert wurden. Hierzu wurde ein Schaumteppich ausgelegt. Mit Einsetzen der Dunkelheit wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Um Glatteis durch die großen Mengen Löschwasser zu verhindern, wurde der Winterdienst verständigt, um Salz zu streuen.

Um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen, wurden im Nachgang die verbrauchten Atemschutzgeräte wieder aufgefüllt. Gegen 20.30 Uhr rückten die Kräfte ab. Die Feuerwehr Liesen blieb für eine Brandwache weiterhin vor Ort, hier mussten abermals Nachlöscharbeiten bis zum heutigen Samstag um 7 Uhr durchgeführt. Die Brandursachenermittlungen wurden aufgenommen, hierzu wurde die Kriminalpolizei eingeschaltet. Eine Schadenhöhe liegt derzeit nicht vor. Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Besatzung des RTWs betreute lediglich die Besitzerin der Scheune. Dem Eingreifen der ca. 40 Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.

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WINTERGERG. Am Samstagmorgen gegen 0.45 Uhr, warfen vier junge Männer mit Flaschen auf eine siebenköpfige Gruppe aus dem Rheinland. Nach eigenen Angaben gingen die Rheinländer über die Straße "Am Waltenberg" als die vier jungen Männer zwei Frauen aus der Gruppe direkt ansprachen. Die Frauen und Männer wehrten sich gegen die plumpe Anmache, so dass es zu einer verbalen Auseinandersetzung kam. Hierbei warfen die vier unbekannten Männer mit Flaschen auf die siebenköpfige Gruppe.

Ein 25-jähriger Mann aus Troisdorf wurde hierbei leicht verletzt. Die Rheinländer flüchteten in eine Gaststätte und riefen die Polizei. Trotz direkt eingeleiteter Fahndung konnten die Flaschenwerfer entkommen. Bei den Täter handeltes sich um vier Männer im Alter zwischen geschätzten 20 bis 25 Jahren. Sie haben ein südländisches Aussehen und sind bei normaler Statur etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß.

Hinweise nimmt die Polizei in Winterberg unter der Amtsleitung 02981/90 200 entgegen. (ots/r)

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BROMSKIRCHEN/DÜDINGHAUSEN. Glück im Unglück hatte am Sonntag eine junge Frau, die mit ihrem Suzuki aus bislang nicht geklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und um 12.18 Uhr im Graben der Oberschledorner Straße landete.

Die Frau aus Bromskirchen war mit ihrem roten Swift auf der Landesstraße 854 aus Richtung Usseln in Fahrtrichtung Düdinghausen unterwegs, als sie in Höhe eines Aussiedlerhofes ins Schleudern geriet, sich mit ihrem Pkw um die eigene Achse drehte und im Graben gelandet war.

Ein nachfolgendes Ehepaar aus Bochum hielt sofort bei der Verunglückten an. Sie sicherten die Unfallstelle ab und zogen die Frau aus ihrem zerstörten Wagen. Eine RTW-Besatzung aus Usseln, sowie ein Notarzt aus dem Hochsauerlandkreis waren schnell vor Ort und transportierten die Bromskirchenerin nach der Erstversorgung in das Krankenhaus nach Winterberg.

Zeitgleich mit den Rettern waren auch die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Düdinghausen, Oberschledorn und Medebach mit fünf Einsatzwagen vor Ort eingetroffen. Die Freiwilligen sperrten die Straße in beiden Richtungen ab, bis der Rettungswagen die Örtlichkeit verlassen hatte. Einsatzleiter Simon Kaufhold übergab der eintreffenden Polizeistreife aus Winterberg die Unfallstelle, nachdem die Batterie am Unfallfahrzeug abgeklemmt worden war. Im Nachgang wurde ein Abschleppdienst mit der Bergung des Suzuki beauftragt.

Nach Angaben der Ersthelfer wurde die Frau bei dem Unfall nicht schwer verletzt. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Oberschledorner Straße

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