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Donnerstag, 02 Juli 2020 16:23

Polizei legt mit Parkkralle Lkw fest

HOCHSAUERLANDKREIS.  Da der Fahrer eines portugiesischen Lkw eine vierstellige Sicherheitsleistung nicht zahlen konnte, wurde der Sattelauflieger mit einer Parkkralle festgesetzt.

Am Dienstag gegen 15 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Zeuge einen portugiesischen Lkw auf der Hüstener Straße. Auffällige Bremsgeräusche ließen auf einen Defekt der Bremsanlage schließen. Der Mann informierte die Polizei. Auf der Gewerkschaftsstraße konnte der Lkw schließlich von Kräften der Polizeiwache Arnsberg angehalten werden. Zur Kontrolle wurden Kräfte des Verkehrsdienstes hinzugezogen. Schnell konnten die Beamten erhebliche Mängel an der Bremsanlage feststellen.

An der ersten Achse des Aufliegers war die komplette Bremsscheibe durchgebrochen. Hierdurch war die eigentliche Bremsscheibe nicht mehr mit dem Radlager verbunden. Ohne Bremswirkung drehte sie sich um die eigene Achse und verursachte die auffälligen Geräusche. An der zweiten Achse war der Federspeicher für den benötigten Bremsdruck ausgefallen. Abgenutzte und nicht mehr sichere Bremsen stellten die Beamten schließlich an der dritten Achse fest. Der Lkw wurde anschließend zu einem Fahrzeuggutachter begleitet. Dieser bestätigte die festgestellten Mängel, sodass das Fahrzeug stillgelegt werden musste. Weiterhin wurden die Fahrerkarte und der Massenspeicher des Lkw ausgelesen und überprüft. Auch hierbei fanden die Polizeibeamten zahlreiche Verstöße des rumänischen Fahrers und des portugiesischen Halters. Zur Sicherung der Strafverfolgung wurde eine vierstellige Sicherheitsleistung festgesetzt. Diese konnte der 38-jährige Lkw-Fahrer nicht bezahlen. Daraufhin wurde der Sattelschlepper festgesetzt und mit einer Parkkralle gesichert. Erst nach Zahlung der Sicherheitsleistung sowie einer durchgeführten Reparatur darf der Lkw seine Fahrt fortsetzen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

OLSBERG/WILLINGEN. Eine Verfolgungsfahrt von Olsberg über Brilon nach Usseln hielt am Sonntag die Polizei des Hochsauerlandkreises und Beamte der Polizeidienststele Korbach in Atem.

Am Sonntagmorgen gegen 3.10 Uhr fiel den Beamten ein Auto auf, welches auf der Fahrbahn der B 480 am Ausgang des Losenberg-Tunnels stand. Der Fahrer bemerkte den heranfahrenden Streifenwagen, beschleunigte den Pkw und fuhr durch den Losenberg-Tunnel entlang der B 480 in Richtung Autobahnzubringer. Umgehend nahmen die eingesetzten Beamten die Verfolgung auf, der flüchtige Pkw drehte am Kreisverkehr der Autobahnzufahrt und fuhr über die B 480 zurück.

Dort überfuhr der Fahrer eine rote Ampel und setzte mit hoher Geschwindigkeit seine Fahrt in Richtung Winterberg fort. In Assinghausen bog der Pkw auf die K 47 ab und fuhr auf der L 743 weiter in Richtung Brilon-Wald. Hierbei überholte er einen anderen Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit. Der Fahrer setzte seine Fahrt über Willingen nach Usseln fort. Dort verloren die Beamten das Auto aus den Augen.

Im Rahmen der Verfolgungsfahrt befanden sich Streifenbesatzungen der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis und aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg im Einsatz. Auch ein Hubschrauber der Polizeifliegerstaffel NRW wurde zur Fahndung hinzugezogen. Im Rahmen der Fahndung entdeckten die Beamten den abgestellten schwarzen Audi RS6 in der Hochsauerlandstraße in Willingen. Eine Absuche nach dem oder den Fahrzeuginsassen im unmittelbaren Nahbereich verlief negativ.

Das Auto, das im Kreis Unna zugelassen ist, wurde beschlagnahmt. Zeugen, die Angaben zu der Verfolgungsfahrt oder zum Fahrer machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiwache in Brilon unter der Rufnummer 02961/90 200 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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MARSBERG. Der Hochsauerlandkreis muss eine weitere, tödlich verletzte Person verkraften, die am 13. März fußläufig von Marsberg in Richtung Essentho unterwegs war.

Ereigent hatte sich der Unfall am Mittwoch, um 18.56 Uhr, als ein 32-jähriger Mann aus dem Baltikum am rechten Fahrbahnrand die Landesstraße 549 von Marsberg in Richtung Essentho beschritt. Ein in gleicher Richtung fahrender 23-jähriger Pkw-Fahrer aus Marsberg erkannte den dunkel gekleideten Fußgänger auf gerader Strecke nicht, sodass es zur Kollision kam.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimierungsmaßnahmen konnte der Notarzt nur noch den Tod des Fußgängers feststellen, der 32-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Unter Schock standen der 23-jährige Pkw-Fahrer und eine 30-jährige Zeugin eines vorbeifahrenden Pkws. Die Strecke blieb für die Unfallaufnahme bis in die späten Abendstunden gesperrt. (ots/r)

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Publiziert in HSK Retter
Mittwoch, 19 Dezember 2018 12:53

Öffentlichkeitsfahndung: Diebespaar auf Beutezug

WINTERBERG. Nach einem Ladendiebstahl in Winterberg sucht die Polizei mit Bildern nach einem unbekannten Pärchen. Am 23. Oktober zwischen 11.30 und 11.40 Uhr kam es zu einem Diebstahl in einem Bekleidungsgeschäft an der Hauptstraße.

Gemeinsam schaute sich das Paar im Bekleidungsgeschäft um. Die bislang unbekannte Frau entdeckte einen schwarzen Langmantel und verschwand damit in der Umkleidekabine. Dort versteckte sie den Mantel unter ihrem Rock und verließ das Geschäft. Während dieser Aktion lenkte der Mann das Personal ab. Den Wert des Mantels beziffert die Polizei auf 300 Euro.

Mit einer Überwachungskamera wurden Bilder bei der Tatbegehung gemacht. Der Mann war mit einer roten Jacke und einem Hemd bekleidet, er hat dunkle Haare mit dem Ansatz einer Glatze. Das Alter wird wie bei seiner Begleiterin auch auf etwa 60 Jahre geschätzt. Die gesuchte Dame trug bei der Tat dunkle, krause, schulterlange Haare und eine Brille.

Die Bilder sind per Beschluss des Amtsgerichts Arnsberg zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben worden. Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Winterberg, unter der Telefonnummer 02981/90 200.  (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 09 Oktober 2018 17:53

Zoe von Benz erfasst - fünf Wehren im Einsatz

MARSBERG/BREDELAR. Unachtsamkeit führte am Dienstag gegen 15.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Sauerlandstraße in Bredelar. Dort hatte ein Verkehrsteilnehmer aus einem Briloner Ortsteil Besorgungen erledigt und wollte vom rechten Parkstreifen ein Wendemanöver in Fahrtrichtung Beringhausen durchführen. Die volle Wendung schaffte der Renaultfahrer aber nicht mehr - er übersah einen von hinten heranfahrenden, vorfahrtsberechtigten Mercedes Benz, der ebenfalls im Hochsauerlandkreis zugelassen ist. Das Elektroauto wurde erfasst und im Fahrerbereich völlig demoliert.

Passanten riefen über den Notruf die Leitstelle an. Aufgrund der Unfallbeschreibung alarmierte die Leitstelle zwei Streifenwagen, mehrere Rettungswagen und den Notarzt, darunter auch einen RTW der Johanniter Unfallhilfe aus Diemelsee-Adorf. Weil es zunächst hieß, das eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei, wurden die Wehren aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Helminghausen und Marsberg alarmiert. Bei Eintreffen der Wehren unter der Leitung des Beringhäuser Wehrführers Matthias Stremmer war schnell klar, dass die vermeintlich eingeklemmte Person lediglich im Wagen eingeschlossen war. Die beiden verletzen Insassen des Zoe wurden geborgen und dem Notarzt übergeben. Der Renault erlitt wirtschaftlichen Totalschaden und wurde nach Diemelsee-Adorf in eine Fachwerkstatt abgeschleppt.

Ebenfalls leichtverletzt wurde der geschädigte Fahrer des Mercedes Benz. Sein im Hochsauerlandkreis zugelassener Pkw wurde im Frontbereich massiv beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Um die Straße für den Durchgangsverkehr wieder freizubekommen, wurden beide Fahrzeuge auf den rechten Straßenrand geschoben. Im Nachgang reinigten die Einsatzkräfte die Straße und streuten Ölbindemittel auf ausgelaufene Betriebsstoffe. Um 17 Uhr konnte die Polizei die Straße freigeben. Insgesamt waren 40 ehrenamtliche Kräfte der Löschgruppen an dem Einsatz beteiligt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 7 in Bredelar am 9.10.2018

Publiziert in Feuerwehr

WILLINGEN/MEDEBACH. Für Aufmerksamkeit sorgte am Sonntag ein 36-jähriger Geschäftsmann in Medebach - der Willinger hatte die Musik weit aufgedreht und die Nachbarschaft um den Schlaf gebracht. Nach Auskunft eines Zeugen wurde die Polizei um Mitternacht zu einer Ruhestörung an der Oesterstraße gerufen. Gegenüber den Polizeibeamten reagierte der 36-jährige "Phonetiker" uneinsichtig und aggressiv. Die Beamten ermahnten den Mann die Musik leiser zu stellen und verließen das Gebäude.

Um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen, setzte der Mann den Beamten nach und beschimpfte die Streifenwagenbesatzung lautstark im Außenbereich. Einen nun ausgesprochenen Platzverweis kam der alkoholisierte Willinger nicht nach. Er attackierte die Beamten weiter und verletzte durch einen Schlag eine Polizistin.

Nach diesem tätlichen Angriff war die Geduld der Streifenwagenbesatzung zu Ende. Der Mann wurde auf den Boden gebracht, gefesselt und anschließend ins Gewahrsam transportiert. Während der Fahrt wurden die Streifenwagenbesatzung permanent von dem Geschäftsmann beleidigt. Auch spuckte der Gewalttäter einen Polizisten an, sodass der Willinger seinen Rausch in der Ausnüchterungszelle der Polizeidienststelle Brilon ausschlafen musste.

Außer eingeleiteten Strafverfahren wegen Beleidigung, Ruhestörung und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte muss der Willinger für die Übernachtung auf der Steinpritsche und die Reinigung des Streifenwagens tief in die Tasche greifen. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 17 Januar 2018 10:48

Baby im Auto - Unfall, Krankenhaus

OLSBERG.  Ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 15 forderte am Dienstagnachmittag vier Verletzte. Leichtverletzt wurde dabei ein einjähriges Baby aufgrund seiner Sicherung. Ein 32-jähriger Briloner fuhr um 16.40 Uhr mit einer Beifahrerin und dem Kleinkind von Olsberg nach Altenbüren. Auf der winterglatten Fahrbahn geriet das Auto ins Schleudern und krachte gegen das entgegenkommende Auto eines 51-jährigen Briloners.

Der 32-jährige Mann sowie seine 28-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Das auf der Rückbank gesicherte Kind sowie der Fahrer des anderen Autos wurden dabei leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Kreisstraße war während der Unfallaufnahme und anschließenden Räumung bis um 18.20 Uhr gesperrt.


Publiziert in HSK Polizei

MESCHEDE. Nicht nur Schrott steht bei Sammlern von Altmetall ganz oben auf der Liste. Am Samstag gegen 14.31 Uhr, transportierten drei rumänische Schrottsammler im Alter von 25 bis 33 Jahren mit Zustimmung des Berechtigten in der Bundesstraße, Metall vom Hof eines Einfamilienhauses auf ihren Klein-Lkw.

Beim Verladen der Gegenstände entwendeten sie jedoch eine ebenfalls dort abgelegte funktionsfähige Bohrmaschine. Die drei Täter wurden im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen angetroffen und zunächst vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

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Publiziert in HSK Polizei
Montag, 25 September 2017 15:09

Acht Führerscheine im Nachbarkreis kassiert

BRILON. Auch am Wochenende kontrollierte die Polizei den Verkehr auf den Straßen im Hochsauerlandkreis. So wurde am Samstag die Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 7 zwischen Brilon und Rösenbeck kontrolliert. In der Zeit von 10 bis 14.45 Uhr, mussten die Beamten 36 Anzeigen anfertigen.

Acht Fahrer waren so schnell, dass sie zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen müssen. "Tagessieger" war ein 29-jähriger Motorradfahrer aus Lippstadt der mit 126 km/h auf der B 7 unterwegs war. Bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h, war der Mann 56 km/h zu schnell. Ein Sattelzug wurde mit 94 km/h gemessen, obwohl für diesen die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 60 km/h lag. Auch dieser Fahrer wird sich mit einem Fahrverbot beschäftigen müssen.

Die Polizei wird auch weiterhin die Straßen des Sauerlandes kontrollieren und konsequent gegen Raser vorgehen.

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Publiziert in Polizei

BRILON. Über viele Stunden hat sich die Feuerwehr in den vergangenen Tagen ehrenamtlich engagiert, um einen Scheunenbrand in Thülen zu löschen und den Firmenlauf in der Kernstadt abzusichern. Zum "Dank" wurden die Feuerwehrleute an der Brandstelle offenbar bestohlen und bei der Verkehrsabsicherung angepöbelt.

Feuerwehrsprecher Marc Heines bezeichnete die Vorfälle am Wochenende als "sehr unschön" - vor allem vor dem Hintergrund, dass sich sämtliche eingesetzte Brandschützer ehrenamtlich engagierten und allein der Einsatz am Samstag in Thülen etwa zehn Stunden andauerte.

Heines erläuterte auch, warum die Löscharbeiten so langwierig waren: "Brände mit Heu und Stroh dauern immer sehr lange. Das Stroh ist stark zusammengepresst und das Löschwasser kann nicht tief genug eindringen". Mit einem Bagger habe man das Stroh ausgebreitet und abgelöscht. Zwar bestand später keine Gefahr mehr, aber das stark qualmende Stroh musste immer wieder mit Wasser benetzt werden.

Als die Thülener Einsatzkräfte nach zehn Stunden die Einsatzstelle aufräumten, fehlten zwei sogenannte Schlauchtragekörbe - Metallgestänge, in denen mehrere Feuerwehrschläuche verlastet sind. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden diese gestohlen", sagte der Sprecher, dies sei "sehr unschön und wir hoffen, dass die Schlauchtragekörbe doch noch 'plötzlich' wieder auftauchen."

Unschöne Erlebnisse hatten die Feuerwehrleute aus Brilon auch auf dem dortigen Altstadtfest, wo sich die Freiwilligen bereits am Freitagabend zur Vekehrsabsicherung beim Firmenlauf in den Dienst der Ausrichter und Teilnehmer gestellt hatten. "Dort wurden einige Posten wüst beschimpft, angepöbelt und auch unter Druck gesetzt", sagte Heines. Zu dieem Zeitpunkt schon schon klar gewesen, dass die Straßensperrung nach etwa 30 Minuten wieder aufgehoben werden würde. Kurz nach dem Firmenlauf wurde "ein Querulant dann fröhlich auf dem Altstadtfest gesichtet", äußerte der Feuerwehrsprecher seine Verwunderung.

An der generellen Haltung der Brandschützer werden wohl auch diese beiden Vorfälle nichts ändern, was die Feuerwehr mit den Hashtags #wirhelfengerne und #trotzdem signalisierte. Scheinbar weiß der Großteil der Bevölkerung das segensreiche Ehrenamt der Kameraden zu schätzen. (pfa)


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr
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