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EDERTAL/HEMFURTH. Wilderer haben am Wochenende drei Rehe im Edertal erschossen. Während eins der drei Rehe waidmännisch aufgebrochen und mitgenommen wurde, ließen die Täter zwei weitere Tiere am Tatort zurück. Warum ist derzeit allerdings noch unklar, eventuell wurden die Wilderer bei ihrer blutigen Tat gestört.

Nach Angaben des Revierpächters muss sich der Vorfall am vergangenen Wochenende im Bereich Wäschebach oder Peterskopfweg ereignet haben, wahrscheinlich in der Nacht von Sonntag auf Montag, da die Innereien noch sehr frisch waren, als der Jagdaufseher die beiden Rehe am Montag gefunden hatte.

Wie der 42-jährige Revierpächter gegenüber 112 Magazin mitteilte, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach in dem Revier geschossen. Da sich aber niemand von den Jagdausübungsberechtigten im Revier aufgehalten hatte, konnten die Schüsse nicht zugeordnet werden. Infolge der Tatsache, dass in dem 275 Hektar großen Revier mehrmals Aufbruch von gewilderten Tieren gefunden wurde, hatte der Jagdpächter Wildkameras aufhängen lassen.

Im Dezember des letzten Jahres wurden von solch einer Wildkamera zwei Männer fotografiert, die ein totes Wildschwein hinter sich hergezogen hatten - beide trugen Gewehre auf dem Rücken und waren mit Tarnkleidung der ehemaligen NVA betucht. Die Täter konnten damals nicht identifiziert werden, weil die Gesichter nicht zu erkennen waren.

Der Revierpächter bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftaten und fragt: Wer hat in der Vergangenheit rund um Hemfurth, am Peterskopf, oder an der Kreisstraße 35 verdächtige Personen oder Autos gesehen?  

Hinweise auf die Täter nimmt die Polizei Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 entgegen. (112-magazin.de)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 30 August 2015 17:58

Berghütte auf dem Peterskopf niedergebrannt

HEMFURTH-EDERSEE. Das Holzhaus, das früher als Berghütte und Café am Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerk WaldecK I auf dem Peterskopf betrieben wurde, ist am frühen Sonntagmorgen nahezu vollständig abgebrannt.

Die Feuerwehr aus Hemfurth-Edersee wurde gegen 5.45 Uhr alarmiert und rückte wenig später auf den Peterskopf aus. Mit einer Tauchpumpe förderten die Einsatzkräfte unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam Wasser aus dem Oberbecken zur Brandstelle, da der Wasservorrat aus dem Tanklöschfahrzeug nicht ausreichte. Die Nachlöscharbeiten dauerten laut Rübsam etwa zwei Stunden.

Zum Glück seien die umliegenden Bäume und Büsche nicht in Brand geraten, dies sei vermutlich dem Regen der letzten Tage zu verdanken, sagte der Gemeindebrandinspektor. Angaben über Schadenshöhe und Brandursache machte die Feuerwehr nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und schließt Brandstiftung nicht aus.

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Publiziert in Feuerwehr

HEMFURTH-EDERSEE. Von einem wirtschaftlichen Totalschaden gehen Betreiber sowie Polizei im Falle des komplett verwüsteten Ausflugslokals am Speicherbecken auf dem Peterskopf aus. In der Nacht zu Montag haben vermutlich mehrere bisher nicht bekannte Täter die "Berghütte" mit Äxten, Hämmern oder anderen Werkzeugen verwüstet.

Alle Scheiben sowie die Außenbeleuchtung wurden zertrümmert. In dem Lokal wurden die Theke und auch die angrenzenden Wirtschaftsräume zerschlagen. Sämtliches Mobiliar sowie der gesamte Bestand an Porzellan und Gläsern fielen den Vandalen zum Opfer. Selbst vor der Kühlanlage machten die Unbekannten nicht halt, auch die Kühlung wurde demoliert. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar.

Der Gesamtschaden wird auf bis zu 20.000 Euro geschätzt. Hinweise erbittet die Polizeistation Bad Wildungen, die unter der Telefonnummer 05621/7090-0 zu erreichen ist.

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Wer sich auf dem Peterskopf umgucken will, hat hier die Gelegenheit dazu:

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Quelle: Karsten Bechstedt - Karstens B.lickpunkte

Publiziert in Polizei

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