Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Personenzug

Dienstag, 17 April 2012 14:45

Zeugen nach tödlichem Unfall gesucht

MARSBERG. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall vom vergangenen Samstag sucht die Polizei weitere Zeugen. Ein 17-jähriger Kleinkraftradfahrer hatte den halbseitig beschrankten Bahnübergang im Bereich "Lange Ricke" überquert und war von einem Zug erfasst worden. Die Ursache für den tödlichen Zusammenstoß ist bislang unklar.

Das Verkehrskommissariat Brilon bittet daher weitere Zeugen, insbesondere die Insassen eines schwarzen Kleinwagens, der als erstes Fahrzeug in Fahrtrichtung Obermarsberg vor der Schranke wartete, sich unter Telefonnummer 02961/90200 zu melden.

Nach dem Unglück war unter anderem die Marsberger Feuerwehr im Einsatz, um den Fahrgästen aus dem Zug zu helfen. Der Personenzug war einige hundert Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Von dort führte lediglich die steile Böschung des Bahndamms zur nächsten Straße. Feuerwehrleute ermöglichten einen sicheren Abstieg über Steckleiterteilte. Zwei Rollstuhlfahrer, die im Zug gesessen hatten, wurden mit der Drehleiter der Feuerwehr zur Straße befördert.


112-magazin.de berichtete ausführlich über den Einsatz:
17-Jähriger von Zug erfasst und getötet (14.04.2012, mit Fotos)

Publiziert in KS Polizei
Samstag, 14 April 2012 22:45

17-Jähriger von Zug erfasst und getötet

MARSBERG. Ein 17-jähriger Mopedfahrer ist beim Überqueren eines Bahnübergangs von einem Personenzug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Feuerwehr musste die Fahrgäste über Leitern aus dem Zug befreien.

Der 17-jährige Marsberger überquerte am Samstag gegen 15 Uhr einen beschrankten Bahnübergang im Bereich "Lange Ricke" mit seinem Kleinkraftrad. Auf dem Bahnübergang kam es zur Kollision zwischen dem Kradfahrer und einem aus Marsberg in Richtung Hagen fahrenden Personenzug. Der Marsberger Rettungsdienst forderte einen Rettungshubschrauber an, als dieser eintraf, war der junge Mann bereits an seinen schweren Verletzungen verstorben. Der Personenzug war nach der Kollison etwa 600 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Da die Fahrgäste den Zug nicht selber verlassen konnten, wurde die Marsberger Feuerwehr alarmiert.

Die 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr bauten mithilfe einer Steckleiter und mehreren Sicherungsleinen einen sicheren Weg von dem etwa sechs Meter hohen Bahndamm auf eine angrenzende Straße. Über einer Rettungsplattform verließen die 40 Fahrgäste zunächst den Zug und stiegen auf den Bahndamm und von dort aus gesichert zur Straße hinunter. Zwei Rollstuhlfahrer aus dem Zug wurden über die Drehleiter vom Bahndamm auf die Straße befördert. Dort stand wenig später ein Bus als Schienenersatzverkehr in Richtung Hagen bereit. Weder die Fahrgäste noch der Zugführer wurden bei dem Unglück verletzt. Nach etwa zwei Stunden rückte die Feuerwehr wieder ab.

Warum es an dem beschrankten Bahnübergang zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Polizei und Bundespolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Die für Gleisanlagen zuständige Bundespolizei machte unter anderem Luftaufnahmen aus einem Helikopter, um einen genaueren Überblick der Unfallstelle zu bekommen.


Link:
Feuerwehr Marsberg

Publiziert in KS Retter

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige