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PADERBORN. Wegen Rauchens bei einem Flug aus der Türkei nach Paderborn ist ein 42-Jährigen angezeigt worden.

Am späten Freitagabend (24. Juni 2022) startete der Flug im türkischen Antalya. Um kurz nach 0 Uhr erwischte ein Flugbegleiter einen Passagier beim Rauchen in einem Toilettenraum des Airbus A320. Das Flugpersonal informierte die Polizei. Nach der Landung auf dem Flughafen Paderborn-Lippstadt gegen 1.20 Uhr wurde der Passagier am Flugzeugausgang von den Flugbegleitern an die bereits wartenden Polizisten überstellt.

Die Beamten nahmen den 42-Jährigen aus dem Kreis Lippe mit zur Flughafenwache. Eine Anzeige wurde aufgenommen - der Fluggast gab an, er habe nicht gewusst, dass das Rauchen an Bord verboten sei. Er hat jetzt wegen Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz und das Luftsicherheitsgesetz mit einem Bußgeld zu rechnen, das vom Luftfahrtbundesamt verhängt wird.

Laut Nichtraucherschutzgesetz zählen Luftfahrzeuge, die für die gewerbsmäßige oder entgeltliche Beförderung von Personen oder für gewerbsmäßige Rundflüge eingesetzt werden zu den Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenverkehrs in denen das Rauchen verboten ist. Im Luftsicherheitsgesetz sind dazu weitere Vorschriften in Bezug auf die Sicherheit des internationalen Flugbetriebs aufgeführt. (ots/r)

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Dienstag, 21 Juni 2022 19:53

Yamaha prallt gegen Toyota

PADERBORN. Ein schwerverletzter Motorradfahrer, ein stark beschädigtes Motorrad und zwei demolierte Autos sind die Bilanz eines Abbiegeunfalls auf der Riemekestraße am Montag. 

Ein 41-jähriger Mercedes-EQA-Fahrer fuhr gegen 13 Uhr auf der Riemekestraße stadteinwärts. In Höhe der Klöcknerstraße bog er nach links auf einen Parkplatz ab und missachtete dabei den Vorrang eines entgegenkommenden Motorradfahrers. Der 59-jährige Yamahafahrer versuchte auszuweichen. Er kollidierte mit der linken vorderen Ecke des Mercedes und driftete nach rechts auf den Parkstreifen, wo die 600er Yamaha frontal gegen einen geparkten Toyota RAV4 prallte. Das Motorrad verkeilte sich aufrecht stehend im hinteren Radkasten des SUV. Der Kradfahrer zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro. Die Riemekestraße war für zwei Stunden gesperrt.

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PADERBORN. Am 16. Juni, gegen 11 Uhr, befuhr eine Gruppe von vier Motorradfahrern und Motorradfahrerinnen die Straße Am Kleeberg in Richtung Etteln. Kurz vor der Einmündung Kahlenbuschweg beabsichtigte die Gruppe eine landwirtschaftliche Zugmaschine mit einem großen Anbaumähwerk zu überholen.

Der 25-jährige Fahrzeugführer dieser Zugmaschine beabsichtigte zu diesem Zeitpunkt nach links in den Kahlenbuschweg abzubiegen. Der erste Motorradfahrer konnte noch seinen Überholvorgang durchführen. Die dahinter fahrende 22-jährige Motorradfahrerin schaffte es nicht mehr und prallte mit ihrem Motorrad gegen die Zugmaschine und das Anbaumähwerk. Durch die schwere Kollision zog sich die Motorradfahrerin so schwere Verletzungen zu, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Kassel geflogen werden musste.

Die Unfallörtlichkeit wurde während der Unfallaufnahme für zwei Stunden gesperrt.

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DELBRÜCK. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnten Einsatzkräfte nach einer Verfolgungsfahrt gegen 2 Uhr zwei Täter stellen, die offensichtlich am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr in Delbrück-Steinhorst zwei Lkw-Tankdeckel aufgebrochen und Kraftstoff gestohlen hatten. 

Am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr meldete der Inhaber eines Landhandels einen verdächtigen weißen Kastenwagen, der soeben vom Gelände seiner Firma zügig in Richtung Kaunitz weggefahren sei. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass an zwei Lkw die Tankdeckel aufgebrochen und offensichtlich Kraftstoff entwendet worden war.

Gegen 2 Uhr wollte eine Polizeistreife in Delbrück-Steinhorst unweit des Tatortes einen entsprechend verdächtigen Kastenwagen kontrollieren. Der Fahrer des Lkw missachtete die Anhaltezeichen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit auf der L 751 in Richtung Delbrück. Nach etwa einem Kilometer verlor der Fahrer des Klein-Lkws auf gerader Strecke die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Anschließend prallte er gegen eine Leitplanke und rutschte in den Straßengraben. 

Hier konnten die Einsatzkräfte den 28 Jahre alten Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin festnehmen. Verletzt wurde niemand. Auf der Ladefläche des Lkw wurden 18 teilweise ausgelaufene Kanister mit Dieselkraftstoff aufgefunden. Am Lkw war ein nicht vergebenes Kennzeichen angebracht. Die Polizei stellte den Wagen sicher und fertigte Strafanzeigen wegen Kraftstoffdiebstahls, wegen verbotenen Einzelrennens, eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und eine weitere Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis an.

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PADERBORN. Die Beschädigungen an Bussen der Pader Sprinter GmbH in Paderborn im April und Mai stehen durch gemeinsame Ermittlungen der Polizei Paderborn, des Staatsschutzes Bielefeld und der Staatsanwaltschaft Paderborn vor der Aufklärung.

Hilfreich war dabei insbesondere eine Videoaufzeichnung des Täters aus einem der Busse, durch die zivile Kriminalbeamte der Kreispolizeibehörde Paderborn den Tatverdächtigen identifizieren konnten.  Bei diesem handelt es sich um einen 54 Jahre alten, in der ehemaligen UdSSR geborenen, deutschen Metallarbeiter aus Paderborn.

Am Donnerstag, 12. Mai 2022, wurde seine Arbeitsstelle und die Wohnung aufgrund einer gerichtlichen Anordnung durchsucht, wobei Gegenstände aufgefunden wurden, die für seine Täterschaft sprechen. In einer anschließenden Vernehmung durch die Kriminalbeamten des Staatsschutzes Bielefeld räumte er zudem ein, die Taten begangen zu haben. Er sei wegen des Krieges in der Ukraine wütend auf die ukrainische Fahne an den Bussen der Pader Sprinter GmbH gewesen. Daher habe er an seiner Arbeitsstelle die Stahlkrampen gefertigt und unter die Reifen der Busse gelegt.

Diese hatte er vorab mit einem weißen Z und V bemalt, ähnlich der Kennzeichnung russischer Militärfahrzeuge in der Ukraine. Da keine Haftgründe vorlagen, wurde Tatverdächtige nach seiner Vernehmung entlassen. Die Taten werden durch die Staatsanwaltschaft Paderborn unter anderem als gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr bewertet. Der Gesetzgeber sieht hierfür gem. §315b StGB für jede Tat eine Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor.

Das war geschehen

Bereits am 16. April 2022, gegen 8.20 Uhr, befuhr ein Linienbus (Linie 1) einer Paderborner Firma, die Bielefelder Straße in Paderborn in Fahrtrichtung Sennelager. An der Bushaltestelle "Waldlust" beabsichtigte der Busfahrer, Fahrgäste einsteigen zu lassen. Beim erneuten Anfahren hörte der Busfahrer ein Geräusch. Eine anschließend durchgeführte Nachschau ergab, dass sich im rechten vorderen Reifen ein metallischer Gegenstand befand. Bei dem Gegenstand handelte es sich um einen selbstgebauten "Krähenfuß." Dieser ist an den Stirnseiten jeweils mit einem "Z" bzw. einem "V" versehen und circa 5 cm breit.

Aufgrund des Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland wurden alle Linienbusse dieser Firma einseitig mit der Nationalflagge der Ukraine beflaggt.  Im Gesamtzusammenhang hat sich der Verdacht ergeben, dass die Tat politisch motiviert und gezielt gegen den mit der ukrainischen Flagge bestückten Bus gerichtet war.

Der Staatsschutz Bielefeld nahm die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr auf. Das Busunternehmen hatte für Hinweise, die zur Identifizierung der oder den Tätern führt, eine Belohnung in Höhe von 2500 Euro ausgelobt.

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Mittwoch, 11 Mai 2022 16:35

Küken gerettet - Ente fliegt hinterher

PADERBORN. Eine Entenmutti mit acht Küken hatte sich am Mittwochvormittag auf der B1 nahe der Anschlussstelle zur A33 Paderborn-Zentrum verirrt. Offenbar wollte die Familie auf die andere Straßenseite, kam aber nicht über die hoch betonierte Fahrbahntrennung in der Straßenmitte. Um 9.55 Uhr meldeten sich mehrere Autofahrer bei der Polizei und auch bei der Feuerwehr. In einer gemeinsamen Aktion sammelten Polizisten und Feuerwehrleute die Küken ein und trugen sie weit in die angrenzende Wiese.

Die Entenmama flog hinterher. So ging dieser tierische Einsatz am Morgen glücklich zu Ende.

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PADERBORN. Auf einem Hofgut am Ringelsbruch haben Diebe im Laufe der Woche etwa 3.000 Liter Heizöl aus Tanks abgepumpt und entwendet. 

Die dreiste Tat fiel am Donnerstagmorgen auf, da die Heizung in den Gebäuden nicht mehr funktionierte. Auf der Suche nach dem Fehler fiel auf, dass die Öltanks leer waren. Unbekannte hatten an der Außenwand des Wirtschaftsgebäudes, in dem die Heizung untergebracht ist, den Einfüllstutzen für die Öltanks aufgebrochen. Das Vorhängeschloss lag geknackt am Tatort. Der oder die Täter müssen das Öl abgepumpt haben.

Zum Abtransport müssen sie ein Tankfahrzeug oder ein Fahrzeug mit mehreren großen Fässern oder anderen Behältern genutzt haben. Die Tatzeit kann zwischen Sonntagmittag und Donnerstagmorgen eingegrenzt werden. Erst im Februar waren die Tanks mit Heizöl betankt worden. 

Sachdienliche Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeug nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen. (ots/r)

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PADERBORN. Ein Verkehrsunfall in der Detmolder Straße in Paderborn hat für den Verursacher strafrechtliche Konsequenzen - die Polizei ermittelt gegen den jungen Fahrer. 

Der 20-Jährige stand mit seinem 5er BMW zunächst auf dem Vorplatz einer Autowerkstatt an der Detmolder Straße. Gegen 21.45 Uhr setze der Fahrer sein Kraftfahrzeug laut Zeugenaussagen in Bewegung - er bog nach links stadteinwärts auf die Detmolder Straße ein und beschleunigte derart stark, dass der Wagen nach links und rechts ausbrach. Dadurch verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Kurz vor der Einmündung in den Lothringer Weg prallte der BMW frontal gegen eine Straßenlaterne und blieb dort mit Totalschaden liegen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 12.000 Euro.

Beide Insassen blieben unverletzt. Die Polizei schaltete noch am Abend die Staatsanwaltschaft ein. Das Auto und der Führerschein des 20-Jährigen wurden wegen des Verdachts eines verbotenen Einzelrennens sichergestellt. Ein Strafverfahren ist eingeleitet. (ots/r)

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PADERBORN. Am Mittwochmorgen hat sich ein unbekannter Autofahrer mit einem beschädigten VW Golf im Wald am Habichtsee festgefahren. Die Polizei ermittelt wegen Fahrerflucht und sucht Zeugen.

Gegen 12.45 Uhr wurde die Polizei von einer Spaziergängerin über einen beschädigten Volkswagen oberhalb des Strandbades am Habichtsee informiert. Als eine Polizeistreife wenig später eintraf, stand der VW Golf verlassen am beschriebenen Platz. Personen waren nicht mehr in der Nähe. Das Auto hatte mehrere Schäden und stand festgefahren auf einem Baumstumpf. Offensichtlich war vergeblich versucht worden, den Wagen freizubekommen. Der Fahrzeugführer muss über den Adlerweg auf den Waldweg gefahren sein und hatte dabei einen Findling gerammt, der als Durchfahrtsperre am Beginn des Fußweges lag.

Durch Passanten erfuhren die Polizisten, dass der Wagen vermutlich schon seit dem frühen Morgen dort stand. Mehrere junge Leute hätten sich bemüht, den Golf wieder fahrtüchtig zu machen. Die Polizei ermittelte an der Halteradresse und bestellte einen Abschleppwagen, um den Pkw sicherzustellen.

Um zu klären, wer den VW Golf gefahren hat, sucht die Polizei Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen. (ots/r)

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Montag, 07 Februar 2022 15:56

Tatort nach mutmaßlichem Kabeldiebstahl gesucht

PADERBORN. Am frühen Samstagmorgen hat die Polizei einen mutmaßlichen Kabeldieb (61) gestoppt, der in seinem Kleintransporter mengenweise Kabel transportierte. Jetzt ermittelt die Kripo und sucht den Besitzer der Kabel sowie den Tatort.

Gegen 4.40 Uhr fiel einer Streife ein Mercedes Vito auf der Borchener Straße stadteinwärts auf. Am Westerntor stoppten die Polizisten den Transporter. Am Steuer saß ein 61-jähriger Mann, der keinen Führerschein hatte. Auf der Ladefläche entdeckten die Beamten eine größere Menge neuwertiger Kabel, deren Herkunft unbekannt ist. Der 61-Jährige war bereits mehrfach wegen Diebstählen aus Rohbauten aufgefallen. Das Auto und die Kabel stellte die Polizei sicher.

Der Besitzer oder Zeugen, die Angaben zu dem möglichen Tatort machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05251/3060 bei der Polizei zu melden.

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