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PADERBORN. Am frühen Mittwochmorgen (1.24 Uhr) wurden mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Dessauer Straße in Paderborn vom einem aktivierten Brandmelder aufgeweckt. Als sie daraufhin Nachschau hielten, stellten sie fest, dass das Treppenhaus voller Rauch war. Polizei und Feuerwehr wurden daraufhin umgehend alarmiert. 

Bei deren Eintreffen hatten sich die Bewohner des Sechs-Parteienhauses teilweise selbst in Sicherheit gebracht und standen auf der Straße, teilweise warteten sie auf den Balkonen auf Hilfe. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war es nicht mehr allen der insgesamt neun dort gemeldeten Bewohnern möglich gewesen, ihre Wohnungen durch das Treppenhaus selbständig zu verlassen. Deshalb wurden die Menschen von der Feuerwehr über die Balkone mittels einer Drehleiter evakuiert und in Sicherheit gebracht. 

Parallel dazu wurde umgehend mit den Löscharbeiten begonnen. Aufgrund der festgestellten Spuren wird nach derzeitigem Ermittlungsstand davon ausgegangen, dass ein bislang unbekannter Täter zunächst versucht hatte, die Tür zu einem Kellerverschlag in Brand zu setzen. Des Weiteren wurde ein im Eingangsbereich abgestellter Kinderwagen offensichtlich vorsätzlich angezündet. Durch diese Brandlegung wurden zwei Bewohner leicht verletzt und mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. 

Am Haus entstand kein eigentlicher Gebäudeschaden, lediglich das Treppenhaus wurde durch Ruß beschädigt. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten die Bewohner wieder ihre Wohnungen betreten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, der Brandort wurde in der Nacht beschlagnahmt. Ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung wurde eingeleitet. 

Die Polizei sucht Zeugen - wer kann Angaben zu dieser Brandstiftung machen? Wer hat in den frühen Mittwochmorgenstunden verdächtige Personen im Bereich der Dessauer Straße oder in der Nähe gesehen? Wer hat Unbekannte in den Kellerräumen - auch der angrenzenden Häuser der Dessauer Straße oder in der näheren Umgebung um den Tatort - angetroffen? Wer kann sonst Angaben zur Sache machen? 

Hinweise nimmt die Paderborner Polizei unter der Telefonnummer 05251/3060 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in PB Feuerwehr

PADERBORN. Am Sonntagnachmittag meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei und teilte mit, dass die Fahrer von vier Fahrzeugen soeben mit quietschenden Reifen in das Parkhaus am Technologiepark gefahren waren, nachdem zuvor ein Mann aus dieser Gruppe die Zufahrtsschranke zum Parkhaus hochgebogen hatte. Die Schranke wurde dabei beschädigt.

Mit einer über weite Entfernung hin deutlich wahrnehmbaren Geräuschkulisse seien die drei BMW und ein VW Golf dann die Parkebenen hinaufgefahren. Das Parkhaus, das neun Parkebenen umfasst, ist öffentlich und kann gegen eine Gebühr von Jedermann benutzbar werden. Die sofort eingesetzten Polizeibeamten hörten, während sie noch die Schranke in Augenschein nahmen, vom Dach des Parkhauses aufheulende Motoren und quietschende Reifen.

Bereits auf dem Weg nach oben stellten die Beamten auf den einzelnen Parkdecks frische Drift- und Abriebspuren fest. Diese Spuren lassen darauf schließen, dass die Autos mit der für die Örtlichkeit höchst möglichen Geschwindigkeit durch das Parkhaus gefahren wurden. Die zu hörenden Driftgeräusche und die quietschenden Reifen machten dabei deutlich, dass die Fahrzeuge im Grenzbereich geführt worden waren. Das bedeutet, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem Verkehrsunfall gekommen wäre, wenn die gefahrene Geschwindigkeit nur minimal höher gewesen wäre: Weder Fahrer noch Fahrzeug können sich ab einem gewissen Zeitpunkt gegen die gültigen Gesetze der Physik stemmen.

Auf der obersten Etage des Parkhauses wurden acht Personen angetroffen. An den Steuern der Fahrzeuge saßen zwei Männer aus Paderborn, 18 und 21 Jahre alt, sowie zwei Frauen im Alter von 19 Jahren aus Salzkotten und München. Darüber hinaus befanden sich als Beifahrer noch vier Männer im Alter von 19, 22, 26 und 49 Jahren in den drei BMW, die augenscheinlich der Tuningszene zuzuordnen waren und dem VW Golf. Auf dem Parkdeck waren zudem Stative einer Kameraausrüstung aufgebaut; offensichtlich hatten die Personen die Fahrmanöver gefilmt. Den angetroffenen vier Fahrern wurde der Tatvorwurf eines illegalen Fahrzeugrennens gemacht.

Das Quartett zeigte sich den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber arrogant und überheblich, die Maßnahmen und das Einschreiten wurden ins Lächerliche gezogen. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde die Beschlagnahme der mitgeführten Videoausrüstung, der Handys als Beweismittel und der genutzten Pkw als Tatmittel angeordnet. Weiterhin wurden die Führerscheine der zwei Frauen und zwei Männer sichergestellt.

Ermittlungsverfahren gegen die vier Tatverdächtigen wegen des Verdachts der Teilnahme an einem illegalen Autorennen und Erschleichens von Leistungen wurden eingeleitet. Gegen einen weiteren Mann, einen 19-jährigen Paderborner, der als Beifahrer mit in einem der Fahrzeuge gesessen hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet, da dieser die Schranke des Parkhauses hochgebogen hatte. (ots/r)

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PADERBORN. Während die Polizei am Mittwoch Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen an etwa 40 Fahrzeugen aufnahm, stellte sich mittags ein 37-jähriger Mann in der Polizeiwache an der Riemekestraße.

Der Paderborner gab an, im Laufe des Morgens zahlreiche Autos mit Bierflaschen beschädigt zu haben. In seiner Vernehmung machte er weitere Angaben zu den Taten - er habe reichlich Bierflaschen mitgenommen und reihenweise Autoscheiben eingeschlagen oder Kratzer auf die Scheiben aufgebracht. Damit habe er erreichen wollen, einem Richter vorgeführt zu werden.

Der 37-Jährige ist der Polizei kein Unbekannter und machte einen verwirrten Eindruck - er wurde ärztlich untersucht und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Etwa 40 Autos sind in dieser Serie beschädigt worden. Die Polizei geht von einem Gesamtschaden in Höhe von 20.000 Euro aus.

In dem Strafverfahren sucht die Polizei weiter nach Zeugen, die den Täter bei Sachbeschädigungen beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 05251/3060 entgegen.

Äußerst eigenartig: Bereits gegen 7 Uhr hatte sich ein Mann gestellt, der am frühen Mittwochmorgen in der Wollmarktstraße die Außenspiegel von mehreren Fahrzeugen abgetreten und einige Müllcontainer beschädigt hatte. Der Sachschaden wird hier auf rund 3000 Euro geschätzt. Der 25-Jährige hatte sich anschließend beim Rettungsdienst gemeldet und nahe der Wache auf die Polizei gewartet. Er gab die Beschädigungen zu. Noch am Vormittag kam der Mann in eine psychiatrische Klinik. (ots/r)

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Donnerstag, 14 Januar 2021 12:10

24-Jähriger bei Autotransport tödlich verunglückt

PADERBORN/SALZKOTTEN. Gegen 14.40 Uhr fuhr ein 48-jähriger Mann am Dienstag mit einem Ford Transit samt Autotransportanhänger, der mit einem BMW X3 beladen war, auf der Kreisstraße von Paderborn-Wewer in Richtung Salzkotten-Oberntudorf. Etwa 200 Meter nach der Einmündung zum Imbsenburgweg geriet das Gespann laut Zeugen ins Schleudern.

Der Transit kam nach links von der Straße ab und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Bei der Kollision riss der Autoanhänger ab. Das transportierte Fahrzeug wurde vom Anhänger geschleudert und blieb an der Böschung liegen. Der 24-jährige Beifahrer erlitt schwerste Verletzungen. Er war im Transit eingeklemmt und konnte von den Rettungskräften nicht mehr lebend aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Ein Notarzt versorgte den schwerstverletzten Fahrer am Unfallort. Mit einem Rettungswagen wurde der Verletzte in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Er schwebt nicht in Lebensgefahr, musste aber in eine Klinik nach Bielefeld verlegt werden. Beide Verunglückten kommen aus Paderborn.

Die Polizei schaltete die Staatsanwaltschaft ein und stellte die beiden total beschädigten Fahrzeuge und den Anhänger für weitere Untersuchungen sicher. Zwischen Wewer und dem Kreisverkehr Weltsöden musste die Kreisstraße 37 bis 17.15 Uhr gesperrt werden. (ots/r)

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Donnerstag, 24 September 2020 17:34

Paderborn: Spritzenanhänger mit Glyphosat umgekippt

PADERBORN. Am späten Mittwochabend ist auf der Wewerschen Straße in Paderborn-Wewer ein mit 3000 Liter Glyphosat befüllter Spritzenanhänger umgekippt.

Ein geringer Teil der Flüssigkeit lief dabei aus. Der 37-jährige Fahrer des Traktors, an dem der Anhänger befestigt war, hatte zuvor versucht von einem Feld auf die Straße aufzufahren. Die Wewersche Straße musste für die Dauer der Unfall- und Bergungsmaßnahmen für rund drei Stunden gesperrt werden.

Der Fahrer des Traktors blieb unverletzt. (ots/r)

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Dienstag, 25 Februar 2020 16:50

Tödlicher Arbeitsunfall auf Paderborner Baustelle

PADERBORN. Bei einem Arbeitsunfall auf einer Hochbaustelle an der Paderborner Riemekestraße hat ein 59-jähriger Bauarbeiter am Dienstagvormittag tödliche Verletzungen erlitten. Drei weitere Arbeiter kamen mit leichteren Verletzungen in Krankenhäuser.

Das Unglück ereignete sich gegen 9.25 Uhr in einem der beiden Treppenhäuser des Erweiterungsbaus der Kreisverwaltung. Die Arbeiter waren mit der Montage vorgefertigter Betontreppen beschäftigt. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte das oberste Treppenelement aus der vierten Etage ab. Ein 57-jähriger Arbeiter, der auf dem Element stand, konnte sich noch an einer Betonkante festhalten und von Kollegen auf die oberste Betondecke gezogen werden.

Sein 59-jähriger Arbeitskollege stürzte mit den Elementen ab. Durch die abstürzende Betontreppe wurden die Treppenelemente der Etagen darunter sowie Teile der Baustützen und -streben bis in das Kellergeschoss mitgerissen. Der Arbeiter wurde eingeklemmt.

Aufgrund akuter Absturzgefahr von Betonteilen sowie Montagestützen und Trägern war es den Rettungskräften nicht möglich, zu dem schwerstverletzten Mann im Treppenhauskeller vordringen. Das THW Paderborn rückte an, um die Einsturzstelle zu sichern, die Arbeiten dauerten mehrere Stunden.

Gegen 14 Uhr konnte der Arbeiter nur noch tot aus den Betontrümmern geborgen werden.

Der 57-jährige Arbeiter zog sich Armverletzungen zu, zwei seiner Kollegen (42 und 51) erlitten einen Schock. Mit Rettungswagen wurden die Verletzten in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei schaltete zu ihren Ermittlungen hinsichtlich der Unglücksursache das Amt für Arbeitsschutz ein. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Auf der Baustelle sind die Arbeiten derzeit eingestellt. (ots/r)

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PADERBORN. Ein unbekannter Täter hat Samstagnacht eine Fensterscheibe der Evangelischen Kirche an der Bielefelder Straße im Paderborner Stadtteil Schloß Neuhaus eingeworfen. Die Paderborner Polizei sucht Zeugen.

Der Täter nutzte gegen 1.05 Uhr eine Gehwegplatte als Wurfgeschoss. Die Räumlichkeiten betrat er allerdings nicht, stattdessen flüchtete er ohne Beute in unbekannte Richtung. Vermutlich hatte ihn ein Streifenwagen gestört, der zu der Zeit zu einem anderen Einsatz in Schloß Neuhaus unterwegs war. Die Polizei bittet Zeugen, sachdienliche Hinweise über die Telefonnummer 05251/3060 zu melden. (ots/r)

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Dienstag, 14 Januar 2020 14:30

Feuer zerstört Firmenhalle: 300.000 Euro Schaden

BAD LIPPSPRINGE. Auf rund 300.000 Euro wird der Sachschaden nach dem nächtlichen Brand einer Firmenhalle im Gewerbegebiet der Raiffeisenstraße geschätzt. In dem von mehreren Firmen als Werkstatt und Lager genutzten Gebäude mit einer Grundfläche von über 2.000 Quadratmetern befindet sich auch eine Wohnung.

In der Nacht zu Dienstag verständigte der Bewohner (63) gegen 0.45 Uhr die Feuerwehr, nachdem er einen Knall gehört hatte und Rauch aus der Halle aufstieg. Der Mann konnte seine Wohnung unbeschadet verlassen. Die Löscharbeiten an der in Stahl- und Blechkonstruktion errichteten Halle dauerten bis in die Morgenstunden.

Das Gebäude wurde größtenteils zerstört. Die Polizei beschlagnahmte die Brandstelle und übernahm die Ermittlungen zur Brandursache - zu den Untersuchungen wird ein Sachverständiger hinzugezogen, die Ermittlungen dauern an. Personen wurden nicht verletzt. (ots/r)

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PADERBORN. Nach einem, bereits längere Zeit zurückliegenden, versuchten Raub auf einen Kiosk an der alten Synagoge in Paderborn hat die Polizei ein Fahndungsfoto veröffentlicht.

Der Tatverdächtige hatte den Kiosk am 22. Mai 2019 mehrfach betreten. Ein erster Raubversuch mittels einer auf einem Zettel niedergeschriebenen Nachricht schlug gegen 21 Uhr fehl, da der 26-jährige Angestellte des Kiosks die Nachricht nicht lesen konnte.

Gegen 21.55 Uhr betrat der Tatverdächtige erneut den Verkaufsraum. Dieses Mal bedrohte er den Kassierer mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Geld. In diesem Moment betrat ein weiterer Mann den Kiosk, was der Angestellte nutzte, um in einen Lagerraum zu flüchten. Der Tatverdächtige steckte daraufhin sein Messer weg und verschwand in unbekannte Richtung aus dem Laden.

Bei ihm soll es sich um einen etwa 18 bis 20 Jahre alten, schlanken und 180 bis 190 Zentimeter großen Mann handeln, der zur Tatzeit eine schwarze Jacke und blaue Jeans trug. Seine Haarfarbe ist schwarz und die Augenfarbe braun.

Die Klinge des Messers soll rund 20 Zentimeter lang gewesen sein, der Griff war schwarz. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Person auf dem Foto geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 05251/3060. (ots/r)

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Donnerstag, 17 Oktober 2019 16:04

Angestellter ohne Führerschein zum Tanken geschickt

PADERBORN. Warum er die Warnblinkanlage seines Radladers auf der Fahrt zur Tankstelle eingeschaltet hatte, wusste der 22-jährige Arbeiter eines Bauunternehmens eigentlich auch nicht, als er am Freitag auf der Neuhäuser Straße von einer Polizeistreife angehalten wurde. Leider trat im Zuge der Kontrolle zu Tage, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Was hätte er denn tun sollen, wenn sein Chef ihm aufgetragen hätte, den Radlader zum Tanken fahren - so lautete seine Entschuldigung. Nun erwartet nicht nur den jungen Mann ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sondern auch seinen Vorgesetzten, weil dieser die Fahrt angeordnet hatte.

Wann man die Warnblinker einschalten darf steht in der Straßenverkehrsordnung: Busfahrer müssen sie an Haltestellen in bestimmten Fällen nutzen. Außer beim Liegenbleiben und beim Abschleppen von Fahrzeugen darf das Warnblinklicht aber nur einschalten, wer andere durch sein Fahrzeug gefährdet sieht oder vor Gefahren warnen will - zum Beispiel bei Stau.

Das zur Tankstelle fahren ohne Führerschein steht aber leider nicht in der Straßenverkehrsordnung, daher müssen die beiden Beteiligten nun mit den Konsequenzen leben. (ots/r)

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