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BAD AROLSEN/TWISTESEE. Mit einem silbergrauen Opel Astra war am Samstag gegen 13 Uhr ein 20-jähriger Mann aus Bad Arolsen auf der Kreisstraße 7 unterwegs - am Ortsausgang von Wetterburg erblickte eine Streifenwagenbesatzung den entgegenkommenden Fahrzeugführer, wendete und setzte zur Verfolgung an. 

Dieses Manöver hatte der 20-Jährige im Rückspiegel ebenso beobachtet und suchte sein Heil in der Flucht. Er bog unerkannt in den Ferienpark am Twistesee ein und stellte dort sein Fahrzeug ab. Bei der anschließenden Fahndung im Nahbereich konnte der Opel im Wendehammer der Freizeitanlage  festgestellt werden. Aus sicherer Entfernung beobachtete die Streifenwagenbesatzung das Objekt und forderte eine Zivilstreife an - diese befuhr die Einfahrt zum Ferienpark just in dem Moment, als der Gesuchte wieder auf die K7 auffahren wollte. Dieses Vorhaben scheiterte an dem eingetroffenen Streifenwagen, der die Zufahrt blockierte. Ohne Widerstand ließ sich der Bad Arolser festnehmen.

Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass der Mann ohne gültige Fahrerlaubnis ein Fahrzeug geführt hat. Darüber hinaus lag gegen den 20-Jährigen ein Haftfbefehl vor. Nach der Festnahme wurde der junge Mann auf die Polizeidienststelle gebracht und eine Anzeige gefertigt. Im Nachgang konnte der Arolser wieder entlassen werden, auch deshalb, weil er eine Sicherheitsleistung bezahlte, somit konnte der Haftbefehl aufgehoben werden. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 22 März 2017 20:36

Waren im Wert von 1700 Euro geklaut: Festnahmen

LAHNTAL. Nach kurzer Observation hat die Kripo Marburg einen blauen Mazda mit französischen Kennzeichen gestoppt und die drei in Rumänien geborenen Insassen festgenommen. Die beiden 50 und 56 Jahre alten Männer und die 49-jährige Frau stehen unter dringendem Verdacht, bei Ladendiebstählen Waren im Wert von mindestens 1700 Euro erbeutet zu haben.

Das Trio soll gemeinschaftlich in mindestens zwei Geschäften in Goßfelden und Sterzhausen zugegriffen haben. Die Kripo stellte in dem Auto Lebensmittel, Tabakwaren und Drogerieartikel in nicht haushaltsüblichen Mengen sicher. Der Wert der Waren betrug mindestens 1700 Euro. Während ein Mann wegen eines bestehenden Haftbefehls des Amtsgerichts Wiesbaden wegen gleichgelagerter Delikte sofort in Haft ging, lagen gegen die beiden anderen keine ausreichenden Haftgründe vor, so dass die Polizei sie nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen wieder entließ. Beide müssen sich aber demnächst vor Gericht wegen der Taten verantworten.

Derzeit befasst sich die Kripo Marburg mit der Zuordnung der sichergestellten Waren. Bislang ließen sich nur ein kleiner Teil davon den beiden Geschäften in Sterzhausen und Goßfelden zuordnen. Bislang nicht bekannt ist, aus welchem Geschäft oder welchen Geschäften der Thunfischsalat, die auffälligen Turnschuhe, die unterschiedlichen Champagnerflaschen oder auch ein Akkuschrauber der Marke Bosch stammen.

Daher fragt die Kripo nun:

  • Woher stammt die Ware?
  • Wo wurde der blaue Mazda mit dem französischen Kennzeichen noch gesehen?

Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Marburg, Telefon 06421/406-0. (ots/pfa)  


Aktuell fahndet die Polizei im Hochsauerlandkreis nach einem Diebespärchen:
Teure Jacken geklaut: Ladendiebin mit Botox-Lippe gesucht (22.03.2017)

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Publiziert in MR Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. Drei Männer sowie eine Frau stehen unter dem dringenden Verdacht, mindestens 18 hochwertige Edelstahltanks im Wert von bis zu 360.000 Euro gestohlen und verkauft zu haben. Die Männer gaben die vorgeworfenen Taten zu, die Frau schwieg. Alle befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß, da keine ausreichenden Haftgründe vorlagen.

Die Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen kamen ins Rollen, weil eine auf den Handel mit gebrauchten Edelstahltanks spezialisierte Firma erkannte, woher die Ware ursprünglich stammt. Die Firma, der das Diebesgut angeboten worden war, erstattete Strafanzeige am Donnerstag, 30. Juli. Die Kripo nahm daraufhin umfangreiche Ermittlungen auf und führte auch Observationen durch.

Die Ermittlungen fanden ihren Höhepunkt in einer Fahrzeugkontrolle an diesem Montagmorgen gegen 6.30 Uhr: Die Ermittler stoppten ein Auto mit Anhänger, auf dem sechs der gestohlenen Edelstahltanks transportiert wurden. Die vier Tatverdächtigen wurden festgenommen. Es handelt sich um drei Männer um Alter von 41, 43 und 45 Jahren sowie eine 39 Jahre alte Frau.

Die sechs Edelstahlstapeltanks auf dem Anhänger stellte die Polizei sicher, ebenso zwölf weitere bei der mit den Tanks handelnden Firma. Nach den Ermittlungen arbeiteten die Tatverdächtigen zusammen und stahlen die Tanks seit Mai dieses Jahres. Weil die Eigentümer der Spezialtanks mit einer großen Zahl von Behältnissen hantierten und die Täter jeweils nur einzelne Exemplare entwendeten, fiel das Fehlen zunächst nicht auf.

Die vier Tatverdächtigen müssen sich demnächst vor Gericht für die Diebstähle verantworten. Polizeisprecher Martin Ahlich machte am Donnerstag keine Angaben darüber, woher die Beschuldigten stammen.

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Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 23 Oktober 2012 17:13

Mit geklautem Bike auf Diebestour: Mann in Haft

LICHTENFELS/KORBACH. Gut zwei Wochen nach der Festnahme eines mutmaßlichen Seriendiebs hat die Kripo am Dienstag Details zu dem Fall bekannt gegeben. Dem verhafteten 30-Jährigen werden 30 Einbrüche und Diebstähle in fast allen Lichtenfelser Stadtteilen und zahlreiche weitere Fälle im angrenzenden Hochsauerlandkreis zur Last gelegt.

"Unser Täter suchte Geld", sagte am Dienstag Erste Kriminalhauptkommissarin Susanne Gumpricht zum Motiv des aus Lichtenfels stammenden und zuletzt wohnsitzlosen Mannes. Dennoch ließ der am 10. Oktober in einem Lichtenfelser Stadtteil von der Kripo Festgenommene seit Sommer so ziemlich alles mitgehen, was ihm in die Finger kam: Handys, Navigationsgeräte, Speicherkarten, ein Nachtsichtgerät, Digitalkameras, Jacken, ein Rucksack, Feuerzeuge, Taschenlampen, Fahrradtrinkflaschen oder auch Lebensmittel, vor allem aber Bargeld und EC-Karten. "Die Menschen in Lichtenfels waren sehr aufgeregt", sagte die Ermittlerin weiter.

Nachdem ab Sommer die ersten Taten im nördlichen Lichtenfels bei der zuständigen Polizeistation in Korbach und die Verbrechen aus den südlichen Stadtteilen bei der Polizei in Frankenberg angezeigt worden waren, hätten die Ermittlungsgruppen beider Stationen rasch eine Serie erkannt und auch das für Drogen und Mehrfachintensivtäter zuständige Dezernat K 30 der Kripo hinzugezogen. "Es war nicht auszuschließen, dass es sich bei den Taten um Beschaffungskriminalität handelt", erklärte die Leiterin des K 30 weiter. Dass der 30-Jährige aber die Taten vor allem beging, um sein nacktes Überleben zu sichern, stellte sich erst später heraus. "Es handelte sich tatsächlich um Armutskriminalität", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König. Verwunderlich dabei war, dass der Serientäter einen Großteil seiner Beute gar nicht "versilberte", sondern in seiner Unterkunft in einem Lichtenfelser Stadtteil "bunkerte". Ein Bekannter des 30-Jährigen hatte dem Wohnsitzlosen Unterschlupf gewährt. Der ehemalige Schulfreund wusste nach Kripoangaben nichts von den kriminellen Aktivitäten. "Er war sehr überrascht von der Festnahme", sagte Gumpricht.

Überrascht von der Festnahme
Überrascht von der Festnahme war aber auch der Verhaftete selbst. Nachdem die Kripo zahlreiche Hinweise, unter anderem auf einen Radfahrer, erhalten und intensive Ermittlungen geführt hatte, erfolgte am 10. Oktober nachmittags der Zugriff - in der Nacht zuvor war in eine Gartenhütte in Münden eingebrochen worden. Die Beute, ein Flachbildfernseher und ein Receiver, fanden die Ermittler im Zimmer des Festgenommenen. Er räumte den nächtlichen Einbruch und mehrere weitere Taten ein. Der Mann gab bei seiner polizeilichen Vernehmung an, dass mehrere von ihm durchsuchte Autos überhaupt nicht verschlossen gewesen wären. Dieser Umstand und auch die Tatsache, dass in einigen Autos die spätere Beute von außen sichtbar lag, veranlasste Polizeisprecher König am Dienstag zu einem Appell: "Man sollte Dieben keine Gelegenheit bieten". Waren die vom Täter ausgeguckten Fahrzeuge verschlossen, so schlug er Scheiben ein oder öffnete die Knöpfchen mit einer selbst gebauten Schlinge. Der Täter verfügte zudem über zahlreiche andere Werkzeuge. Seine Tatorte, unter anderem das Rathaus in Goddelsheim, kundschaftete der Seriendieb tagsüber mit einem (geklauten) Fahrrad aus. In der Nacht kehrte er ebenfalls mit dem Mountainbike zurück, um zuzuschlagen und die Beute im Schutze der Dunkelheit abzutransportieren. Der Stehl- und Sachschaden beläuft sich allein in Lichtenfels auf rund 10.000 Euro.

"Serie wäre immer weiter gegangen"
Wären nicht so viele Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen und hätte die Polizei nicht so intensiv ermittelt, "so wäre die Serie immer weiter gegangen", zeigte sich die Leiterin des K 30 überzeugt. An den Ermittlungen waren auch die Operative Einheit (OPE) der Korbacher Kripo sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Kassel für verdeckte Ermittlungen und Observationen beteiligt. Während für die hiesigen Ermittler die 30 Taten in Lichtenfels geklärt sind, geht die Arbeit der Kripo auf der anderen Seite des hessisch-westfälischen Landesgrenze weiter: Im Hochsauerlandkreis nämlich sind derzeit noch zahlreiche Eigentumsdelikte ungeklärt, von denen viele jedoch dem 30-Jährigen zugeschrieben werden - vor allem in Medebach, Hallenberg und Winterberg. Die Polizei hofft nun, dass sich Geschädigte melden und ihr Eigentum wiedererkennen. Viele der Asservate liegen bei der Kripo in Korbach und müssen noch den verschiedenen Tatorten zugeordnet werden. "Der mutmaßliche Täter weiß in vielen Fällen nicht mehr, wo er etwas gestohlen hat", erklärte Gumpricht.

In Nordrhein-Westfalen war übrigens mit Haftbefehl nach dem Wohnsitzosen gefahndet worden. Seit seiner Festnahme sitzt er in Untersuchungshaft. Vermutlich befassen sich zwei Gerichte mit der nun geklärten Serie von Diebstahlsdelikten - eines in Hessen und eines in NRW. Dem Mann droht eine Haftstrafe.

Publiziert in Polizei

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