Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Notbremsung

Montag, 13 September 2021 18:46

Spanngurt verfängt sich - Golf stoppt jäh

VOLKMARSEN. Für einen Mann aus dem Kreis Höxter endete die Fahrt in seinem Golf am Montagmorgen gegen 6.50 Uhr auf der Landesstraße 3075 zwischen Welda und Volkmarsen mit sofortiger Wirkung.

Zum angegebenen Zeitpunkt überholte der Pkw einen Lkw in Fahrtrichtung Volkmarsen, als unvermittelt das linke Vorderrad blockierte und der Golf abrupt abgebremst wurde. Bei näherer Betrachtung hatte sich ein Spanngurt, der auf der Fahrbahn lag, um das Rad geschlungen und die "Notbremsung" herbeigeführt. Dabei wurde der Pkw im Frontbereich stark beschädigt - das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Hinweise, wer den Spanngurt verloren hat, nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen. Weiterhin appelliert die Polizei an den Besitzer des Spanngurtes, sein Eigentum in Bad Arolsen auf der Polizeidienststelle abzuholen.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 22 Januar 2021 19:48

Erneut lebensgroße Puppe auf Bahngleis gesetzt

VOLKMARSEN.  Einen Schock erlitt gestern Abend (21. Januar 2021), gegen 21.30 Uhr, ein 44-jähriger Lokführer der Kurhessenbahn. Weil er glaubte, einen Menschen überfahren zu haben, leitete der Bahnmitarbeiter sofort eine Schnellbremsung ein. Nach dem Vorfall musste der 44-Jährige abgelöst werden.

Auch die Reisenden im Zug wurden durch die Bremsung überrascht. Nach ersten Ermittlungen gab es keine Verletzten. Die alarmierte Bundespolizei rückte sofort mit Blaulicht und Martinshorn aus. "Solche Taten, bei denen die Gesundheit anderer Menschen gefährdet werden, sind keine Dummejungenstreiche, sondern gravierende Straftaten", so ein Polizeisprecher. Nach erster Aufregung stellte sich heraus, dass es sich um eine selbst gebaute Puppe handelte. Dies war für den Lokführer vorerst nicht zu erkennen. Bislang Unbekannte hatten die mit echter Kleidung versehene Puppe, im Bereich eines Bahnüberganges an der L 3080 (zwischen Volkmarsen und Külte) mit dem Rücken zur Fahrtrichtung auf den Gleisen deponiert. Wegen des Vorfalls war der Streckenabschnitt für rund eine Stunde gesperrt. Zwei Züge erhielten dadurch erhebliche Verspätungen.

Ein zweiter Fall

Ein vergleichbarer Fall ereignete sich bereits am Abend des 20. Januar, im Bereich Marsberg. Auch hier hatte ein Zug eine Puppe überfahren. Diesen Fall bearbeitet die Bundespolizei in Dortmund. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Hinweis der Bundespolizei

Wenn Züge Schnellbremsungen machen, werden Fahrgäste immer überrascht und können sich durch Stürze oder umherfliegende Gegenstände verletzten. Wer Gleise betritt, um dort beispielsweise Hindernisse zu deponieren, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch Dritte in Gefahr. Zudem ist das Betreten von Bahnanlagen durch Unbefugte verboten. Bei Unfällen können, neben strafrechtlichen Konsequenzen, möglicherweise auch zivilrechtliche Folgen, in Form von Schadensersatzansprüchen, auf die Verursacher zu kommen. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 0561/81616-0 erbeten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

MENGERINGHAUSEN. Für einen 20-jährigen Mann aus Marburg-Biedenkopf endete die Bahnfahrt am Freitag, bevor sie begonnen hatte. Er stoppte einen Zug, der von Korbach in Richtung Bad Arolsen unterwegs war.

Nach ersten Erkenntnissen stand der 20-Jährige vor Einfahrt des Zuges am 9. November in den Mengeringhäuser Bahnhof auf den Gleisen und versperrte dem Zug den Weg. Der 54-jährige Lokführer führte daraufhin eine Gefahrenbremsung durch und brachte den Zug zum Stehen.

Über Funk setzte der Lokführer den Notruf ab, der eine Polizeistreife aus Bad Arolsen auf den Plan rief. Der junge Mann aus Marburg-Biedenkopf, der inzwischen in einen der Waggons eingestiegen war, um mit dem Schienenverkehr nach Kassel zu fahren, konnte von Zeugen identifiziert werden, sodass die Festnahme noch an Ort und Stelle vorgenommen wurde. Nach einer erkennungsdienstlichen Maßnahme wurde der Mann mit Verdacht auf Drogenkonsum einer Blutentnahme im Krankenhaus zugeführt und anschließend entlassen.

Für den jungen Mann wird der "Scherz" extrem teuer werden. Zum einen musste der Zugführer, der einen Schock erlitten hatte, abgelöst werden. Zum anderen wird der Zug einer technischen Überprüfung unterzogen. "Diese Überprüfungen werden Grundsätzlich angeordnet, wenn die Notbremsanlage betätigt wurde", bestätigte ein Bahnmitarbeiter dem 112-magazin auf Nachfrage.  

Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten der Bundespolizei Kassel, die ein Strafverfahren gegen den 20-Jährigen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet haben. (112-magazin)


Publiziert in Polizei

KASSEL. Gegen eine Straßenbahn gelaufen ist am Montagabend ein junger Mann in der Kasseler Nordstadt. Der 21-Jährige erlitt schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen.

Zu dem Verkehrsunfall kam es nach Polizeiangaben gegen 18 Uhr auf der Holländischen Straße. Der Mann lief zwischen Autos, die vor einer roten Ampel warteten, hindurch auf die Straßenbahngleise. Etwa auf halber Strecke zwischen Westring und Mombachstraße wurde er von einer stadtauswärts fahrenden Straßenbahn trotz sofort eingeleiteter Notbremsung erfasst und zu Boden geschleudert.

Bei dem Zusammenstoß erlitt der Mann Kopfverletzungen und eine Beinfraktur. Nach bisherigen Informationen besteht keine Lebensgefahr. Rettungskräfte lieferten den 21-Jährigen nach notärztlicher Erstversorgung in eine Kasseler Klinik ein.

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 30 Januar 2013 16:28

Notbremsung: Fahrrad liegt auf Schienen

BORKEN. Ein auf die Gleise gelegtes Mountainbike hat Dienstagabend den Lokführer eines Güterzuges im Bahnhof Borken zu einer Schnellbremsung gezwungen. Nach rund 400 Metern kam der Zug zum Halten. Unbekannte hatten das Rad auf die Gleise gelegt, um es überfahren zu lassen, schätzt die Polizei. Niemand verletzte sich.

Nach ersten Erkenntnissen kam es zu keinen Beschädigungen am Zug. Nur geringe Verspätungen waren die Folge.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Zeugenhinweise sind unter 0561/81616-0, der kostenfreien Service-Nummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder über Internet www.bundespolizei.de erbeten.

Generell gilt für das Auflegen von Gegenständen: Züge können durch das Überfahren von Hindernissen entgleisen oder es entstehen Schäden, die unter Umständen erst Wochen später zu Unfällen führen können. Solche Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen.

Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadensersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen rechnen.

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Publiziert in HR Polizei
Donnerstag, 17 Mai 2012 21:11

Reifen auf Gleise geworfen - Niemand verletzt

OLSBERG-BIGGE. Das ist kein Dummejungenstreich mehr: Unbekannte haben am späten Mittwochnachmittag mehrere Altreifen auf die Bahngleise an der Straße Am Steinkleff geworfen. Ein Regionalzug der Deutschen Bahn AG musste eine Notbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß mit den Pneus zu verhindern.

Die Altreifen waren offenbar zuvor im nahegelegenen Industriegebiet entwendet worden. Glücklicherweise wurden bei der Notbremsung keine Fahrgäste im Zug verletzt. Der Zug blieb unbeschädigt und konnte, nachdem die Altreifen beseitigt waren, weiterfahren.

Die Briloner Polizei hat Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr erstattet und bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Rufnummer der Polizei lautet 02961/9020-0.

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 03 Mai 2012 16:01

Stein auf Gleisen: Zug muss stoppen

BAD WILDUNGEN/WABERN. Ein auf die Gleise gelegter Stein nötigte am Mittwoch einen Zug der Kurhessenbahn zur Vollbremsung. Wegen "gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" ermittelt nun die Bundespolizeiinspektion.

Der Zug war auf der Strecke von Bad Wildungen nach Wabern unterwegs gewesen. Gegen 12.25 Uhr leitete der Lokführer des aus Fritzlar kommenden Nahverkehrszuges eine Schnellbremsung ein, nachdem er die Gefahr einen Kilometer vor Wabern erkannt hatte. Wegen des langen Bremsweges überfuhr der Zug den 20 mal 20 Zentimeter großen Basaltbrocken dennoch.

Glück im Unglück: Durch den Vorfall wurde niemand verletzt. Nach ersten Erkenntnissen kam es zu keinen Beschädigungen am Zug. Nur geringe Verspätungen waren die Folge.

Den Basaltbrocken auf die Schienen zu legen, sei "kein Kinderstreich", warnt die Polizei. "Züge können entgleisen. Oder es entstehen Schäden, die erst Wochen später zu Unfällen führen können." Ein Problem sei zudem, dass die Steine beim Überfahren mit hoher Geschwindigkeit wegspritzen und umherstehende Personen gefährden. Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadensersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen rechnen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt. Hinweise auf die Täter werden unter 0561/81616-0 oder 0800/6888 000 (kostenfrei) entgegen genommen.

Publiziert in Polizei

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