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Dienstag, 08 Januar 2019 12:34

75-Jähriger in seiner Wohnung beraubt

KASSEL. Am Montagabend kam es zu einem Raubüberfall in der Gartenstraße in Bad Karlshafen. Der 75-jährige Wohnungsinhaber wurde dabei leicht verletzt, die bisher unbekannten Täter raubten Bargeld und weitere Wertgegenstände.

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kriminalpolizei berichten, klingelten am Montag, den 7. Januar gegen 18 Uhr zwei bisher unbekannte männliche Täter an der Eingangstür eines Wohnhauses in der Gartenstraße. Nachdem der 75-jährige Wohnungsinhaber geöffnet hatte, sprachen ihn die Täter zunächst unter einem Vorwand an. In der unmittelbaren Folge wirkten die Täter dann gewaltsam auf den 75-Jährigen ein und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung. Nachdem sie Bargeld sowie weitere Wertgegenstände in ihren Besitz gebracht hatten, flüchteten die Täter gegen ca. 18.10 Uhr aus der Wohnung in unbekannte Richtung.  

Der 75-Jährige wurde bei der Tat leicht verletzt und musste durch anwesende Rettungskräfte versorgt werden, konnte aber nach ambulanter Behandlung wieder nach Hause entlassen werden.  

Die Täter können durch den 75-jährigen Geschädigten wie folgt beschrieben werden: Bei beiden Tätern handelt es sich demnach vermutlich um Deutsche mit heller Hautfarbe, die ca. 40 Jahre alt, beide ca. 170 - 175 cm groß, von athletisch-kräftiger Statur sind sowie dunkel gekleidet waren. Beide sprachen Deutsch ohne Akzent.  

Bei den Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern kamen neben Polizeikräften des Polizeipräsidiums Nordhessen auch Polizeistreifen aus den angrenzenden Bundesländern NRW und Niedersachsen zum Einsatz. Die Polizei bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern bzw. der Tat geben können, sich mit dem zuständigen Kommissariat 35 der Kasseler Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0561/9100 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Die Kasseler Polizei sucht nach zwei Autodiebstählen im Landkreis Kassel nach Zeugen.

In der Nacht zum Freitag, den 28. September entwendeten Unbekannte in Lohfelden einen schwarzen BMW 650i xDrive Gran Coupe im Wert von knapp 70.000 Euro. In der Folgenacht klauten Autodiebe in Niestetal eine blauen A 6 Avant im Wert von rund 45.000 Euro. Von dem Audi fehlt bislang jede Spur.

Der gestohlene BMW jedoch konnte am Freitagabend auf der Raststätte Harz-Ost an der Autobahn 7 durch Beamte der niedersächsischen Polizei sichergestellt werden, wo er von den Tätern zurückgelassen wurde. An dem Auto befanden sich noch die Originalkennzeichen KS KF 650. Nun bitten die Ermittler des für Kraftfahrzeugdiebstähle zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kriminalpolizei mögliche Zeugen, die im Bereich der Tatorte verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder denen der schwarze 6er BMW in der Zeit zwischen dem Diebstahl und dem Auffinden aufgefallen ist, sich bei der Polizei zu melden.  

BMW vermutlich mit Verlängerung des Keyless-Go-Signals gestohlen  

Wie die Beamten des K 21/22 berichten, entwendeten die Autodiebe den 6er BMW in der Poststraße in Lohfelden in der Zeit zwischen Donnerstag, 21 Uhr, und Freitag, 10.20 Uhr, vermutlich mit der Verlängerung der Funkstrecke des im Haus liegenden "Keyless Go"-Fahrzeugschlüssels. So konnten sie das Auto gewaltlos öffnen und starten. Der BMW war dann am Freitagabend gegen 22.40 Uhr an der Raststätte Harz-Ost einem Fernfahrer aufgefallen, da er verlassen und unverschlossen über mehrere Stunden an einer Zapfsäule stand.

Vermutlich war dort der Motor des Fahrzeugs ausgegangen oder von den Tätern versehentlich ausgeschaltet worden, sodass er nicht mehr gestartet werden konnte, da der Fahrzeugschlüssel nicht in der Nähe war. Aufbruchspuren konnten bei einer ersten Überprüfung des Autos nicht gefunden werden, was auf die Tatbegehungsweise mit einer Funkstreckenverlängerung hindeutet. Die Spurensicherung wird sich nun dem Wagen annehmen, die Ermittlungen dauern an.

Unklar ist nach Angabe der Ermittler derzeit auch, wo sich die Täter mit dem gestohlenen Wagen in der Zeit zwischen dem Diebstahl in der Nacht und dem Auffinden des BMW in Niedersachsen erst viele Stunden später am Abend aufgehalten hatten.  

Keine Hinweise auf Verbleib des Audi  

Während der BMW noch am selben Tag sichergestellt werden konnte, fehlt von dem in der "Alte Straße" in Niestetal-Sandershausen gestohlenen blauen Audi A 6 Avant mit dem Kennzeichen MEG LB 15 bislang jede Spur. Die Tatzeit des Autodiebstahls lässt sich derzeit auf die Zeit zwischen Freitag, 21 Uhr, und Samstag, 7.45 Uhr, eingrenzen. Auf welche Art und Weise die Täter in diesem Fall vorgegangen waren, ist momentan nicht bekannt.  

Die Ermittler des K 21/22 der Kasseler Kriminalpolizei bitten Zeugen, die im Bereich der Tatorte möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder denen der gestohlenen 6er BMW in der Zeit zwischen Freitagmorgen und Freitagabend aufgefallen ist, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 06 April 2018 18:22

Gaststättenbesucher und Polizisten attackiert

SIEGEN. Kurz nachdem ein 25-jähriger Mann aus Niedersachsen am Donnerstagabend eine Gaststätte in Siegen-Eisern betreten hatte, attackierte er vollkommen grundlos andere anwesende Gäste durch Schläge und Tritte.

Auch gegenüber der deshalb alarmierten Polizei leistete der unter erheblichem Alkoholeinfluss stehende und sich extrem aggressiv gebärdende, junge Mann massiven Widerstand. Selbst, als er deshalb bereits mit gefesselten Händen am Boden lag, trat er noch gezielt mit seinem Fuß in Richtung eines ebenfalls zwischenzeitlich alarmierten Rettungssanitäters und verfehlte diesen dabei nur knapp.  

Der 25-Jährige wurde schließlich gefesselt zum Polizeigewahrsam transportiert, doch selbst dabei gab er noch keine Ruhe, sondern beleidigte eingesetzte Beamte und spuckte mehrfach nach diesen. Zwangsweise musste dem jungen Mann auf der Polizeiwache die fällige Blutprobe entnommen werden.  

Im Hinblick auf sein delinquentes Verhalten wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstandes gegen Polizeibeamte und Beleidigung gegen ihn eingeleitet. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

KASSEL. Nach mehrstündiger und mehrere hundert Kilometer langer Irrfahrt durch drei Bundesländer ist ein völlig orientierungsloser 84 Jahre alter Mann aus Bayern in der Kasseler Innenstadt angehalten und aus dem Verkehr gezogen worden. Der Rentner wollte eigentlich nur zum TÜV fahren...

Nach Angaben der Polizei hatte der 84-jährige Mann aus Bad Bocklet im bayerischen Landkreis Bad Kissingen am Montagnachmittag sein Appartement in einer Pension in Bad Bocklet verlassen, um seinen Wagen beim TÜV zur Hauptuntersuchung vorzustellen. Angehalten wurde her schließlich am Dienstagmittag im Stadtgebiet von Kassel. In der Zwischenzeit hatte er eine Reise durch Bayern, Hessen und Niedersachen hinter sich gebracht, in deren Verlauf er mehrfach andere Verkehrsteilnehmer durch erhebliche Fahrfehler und Beinaheunfälle gefährdete und auf sich aufmerksam machte.

Bereits am frühen Dienstagmorgen war es deshalb zu einem Polizeieinsatz in Mittelhessen gekommen, bei dem die Beamten das Fahrzeug aber nicht fanden. Am Dienstagmittag fiel der Rentner dann einer Beamtin des Polizeikommissariates Hann. Münden auf, als diese auf dem Weg zum Dienst war. Diese hegte zunächst den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt und meldete sich bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel.

Nüchtern, aber völlig orientierungslos
Als eine Funkstreife des Reviers Ost das Fahrzeug schließlich stoppte, wurde schnell festgestellt, dass der Rentner zwar nüchtern, aber völlig orientierungslos ist - ohne seine Lage selbst aber zu erfassen. Nach Ermittlungen in Bayern wurden zwar Angehörige in Erfahrung gebracht, diese sind jedoch außerstande, sich um den hilfsbedürftigen Mann zu kümmern. Daher wurde das Gesundheitsamt eingebunden und eine vorläufige gesetzliche Betreuung erwirkt.

Im Anschluss übergab die Polizei den 84-Jährigen einer Klinik zur einstweiligen Beherbergung. Die vielen Fahrfehler des Rentners werden nun die Fahrerlaubnisbehörde beschäftigen - es bestehen "erhebliche Zweifel daran, dass der Mann geeignet ist, weiter am Straßenverkehr teilzunehmen", sagte Polizeisprecher Franz Skubski.

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Publiziert in KS Polizei

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