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WALDECK-FRANKENBERG. Als wolle er zeigen, dass es ihn noch gibt: Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am Dienstag meldete sich der Winter am Abend kurz zurück mit Schneefall, Schneeregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Dies sorgte vielerorts für glatte Straßen. Zwei Autofahrer rutschten im Dienstbezirk der Frankenberger Polizei in den Graben.

In beiden Fällen blieben die Fahrer unverletzt, nennenswerte Schäden entstanden nicht. Der erste Unfall passierte am frühen Mittwochmorgen gegen 4.30 Uhr auf der Kreisstraße 123 zwischen Bromskirchen und Neuludwigsdorf. Dort sei ein Auto von der glatten Straße abgekommen und leicht in den Graben gerutscht, berichtete der Dienstgruppenleiter der Polizeistation am Morgen. Der zweite glättebedingte Unfall ließ dann nicht lange auf sich warten: Gut eine Stunde später landete ein Autofahrer auf der L 3073 zwischen Somplar und Frankenberg ebenfalls im Flutgraben.

Die Wildunger Polizei meldete aus der Nacht eine geschlossene Schneedecke auf der Bundesstraße 253 in den Höhenlagen bei Hundsdorf. Dort seien aber keine Unfälle passiert, auch hätten sich keine Lastwagen festgefahren - dies kam in diesem Streckenabschnitt in der Vergangenheit häufiger vor. Die Bad Arolser Polizei fasste sich bei der Abfrage am Morgen ebenso kurz wie die Korbacher Dienststelle: "Keine Probleme oder Unfälle", hieß es von den Beamten. Eine ruhige Nacht habe man in Nordwaldeck aber dennoch nicht gehabt: Die Arolser Polizei musste zahlreiche Schwertransporte, von der Autobahn kommend, bis zu ihrem Ziel im Raum Mengeringhausen begleiten.

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Publiziert in Polizei

NEULUDWIGSDORF. Ein 75-Jähriger aus Allendorf hat sich bei einem Wanderung im Wald zwischen Neuludwigsdorf und Dachsloch verletzt. Als der Mann am Abend nicht zurückgekehrt war, begann in der Dunkelheit eine groß angelegte Suche. Ein Polizist fand den Mann schließlich, der ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Auch Feuerwehrleute waren an der Suchaktion am Sonntagabend beteiligt, außerdem waren bereits mehrere Rettungshundestaffeln aus Waldeck-Frankenberg, dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Kreis Marburg-Biedenkopf alarmiert worden - die tierischen Helfer und ihre Herrchen und Frauchen brauchten aber nicht mehr einzugreifen, weil der Mann vor ihrem Eintreffen gefunden wurde.

Polizeiangaben zufolge war der 75-jährige Allendorfer am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr von einer Gaststätte in Neuludwigsdorf aus in Richtung Dachslos aufgebrochen. Der Rentner wollte offenbar eine Wanderroute erkunden und wählte dabei auch eine Schneise, die üblicherweise für Holzrückearbeiten genutzt wird. An dieser 50 bis 60 Meter tiefen Böschung stürzte der Mann und blieb verletzt liegen.

Als er am Abend noch nicht wieder zu Hause eingetroffen war, informierte die Ehefrau des Mannes gegen 20 Uhr die Frankenberger Polizei. Auch das Auto des Allendorfers stand noch vor der Gaststätte in Neuludwigsdorf. Von dort aus machten sich Polizisten und Feuerwehrleute auf die Suche. Wie der Dienstgruppenleiter am Montag sagte, sollte auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz kommen. Ein Polizist, der sich in dem Waldgebiet sehr gut auskennt, fand den Mann dann gegen 21.30 Uhr einige Meter unterhalb eines Forstwegs. Der 75-Jährige habe "wirklich viel Glück gehabt", sagte der Dienstgruppenleiter gegenüber 112-magazin.de. Möglicherweise hätte der Rentner die Nacht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht überlebt.

Die Besatzung eines Rettungswagens versorgte den an Kopf und Beinen verletzten, erschöpften und leicht unterkühlten Mann und lieferte ihn vorsorglich ins Frankenberger Kreiskrankenhaus ein.

Publiziert in Polizei

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