Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: NEF

Dienstag, 04 Mai 2021 11:35

Unaufmerksam: Passat bringt Motorrad zu Fall

BAD WILDUNGEN. Vermutlich war Unaufmerksamkeit ursächlich für einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 bei Bad Wildungen - eine Person wurde schwerverletzt ins Stadtklinikum Bad Wildungen verlegt. Insgesamt entstand ein Gesamtsachschaden von 5000 Euro. 

Nach Informationen aus Polizeikreisen befuhr ein 73-Jähriger aus Stadtallendorf mit seiner im Landkreis Marburg-Biedenkopf (MR) zugelassenen 600er Honda aus Richtung Fritzlar kommend die Bundesstraße 253 in Fahrtrichtung Frankenberg. Am Abzweig nach Braunau ordnete sich der Biker um 15.30 Uhr links ein und wollte zur Bundesstraße 485 abbiegen. Dazu kam es jedoch nicht mehr, vereitelt wurde der Vorgang durch die 37-jährige Fahrerin eines VW-Passat, die aus Richtung Braunau kommend auf die B253 auffuhr und den Motorradfahrer übersah.

Infolge der Kollision stürzte der 73-Jährige auf den Asphalt und zog sich schwere Verletzungen zu. An seiner Maschine entstand zudem ein Sachschaden von 2000 Euro. Der im Schwalm-Eder-Kreis zugelassene VW (MEG) wurde beschädigt, die Reparaturkosten werden ca. 3000 Euro betragen. Unverletzt blieb die 37-Jährige Frau aus Borken (Hessen) - sie kam mit dem Schrecken davon. 

Insgesamt waren eine RTW-Besatzung des DRK und ein NEF sowie eine Polizeistreife vor Ort.

Link: Unfallstandort am 3. Mai 2021 auf der B253.

Publiziert in Polizei
Montag, 22 Februar 2021 08:25

Die Feuerwehr Frankenberg rückte am Sonntag aus

FRANKENBERG. Zu einem vermeintlichen Kaminbrand rückte die Feuerwehr Frankenberg am Sonntagabend aus. Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte gegen 18 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2, KAMIN, Kaminbrand, ausgelöste Rauchwarnmelder" in die Sternstraße, woraufhin die Feuerwehr Frankenberg, ein RTW, ein NEF und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg ausrückten - der Bezirksschornsteinfeger wurde ebenfalls verständigt.

Insgesamt vier Personen befanden sich zu dem Zeitpunkt im Wohnhaus, diese wurden nach Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Ins Krankenhaus musste glücklicherweise niemand. Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vor. Parallel dazu wurden Einsatzmittel zur Brandbekämpfung bereitgestellt. Wie von der Leitstelle gemeldet, hatten mehrere Rauchwarnmelder durch eine Verrauchung innerhalb des Gebäudes ausgelöst. Durch Öffnen von Fenstern und Türen wurde das Gebäude belüftet. Vermutlich war das drückende Wetter dafür verantwortlich, dass der Rauch des Kaminofens durch den Schornsteinzug und die Reinigungstürchen in das Wohnhaus gedrückt wurde.

Mit einer Wärmebildkamera wurden Wohnhaus und Kamin kontrolliert. Wärmequellen konnten keine festgestellt werden. Somit wurde das Wohnhaus an die Besitzer übergeben. Der Einsatz dauerte ca. 75 Minuten.

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 31 Oktober 2020 08:41

Tödlicher Unfall zwischen Flechtdorf und Adorf

FLECHTDORF/ADORF. Am Freitagabend ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3076 zwischen Adorf und Flechtdorf. Ein 30-Jähriger aus dem Hochsauerlandkreis war mit seinem blauen BMW von Flechtdorf in Richtung Adorf unterwegs, bis er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam, mit einem Baum kollidierte und an einem zweiten Baum auf der Seite liegend zum Stillstand kam. Über das im Fahrzeug integrierte Notrufsystem wurde direkt eine Meldung an BMW und anschließend an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgegeben.

Gegen 21.43 Uhr rückten die Wehren aus Adorf und Flechtdorf mit 36 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" zur Unfallstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Korbach und - da zu Anfang zwei beteiligte Personen vermutet wurden - zwei NEF und zwei RTW.

Unter Einsatzleitung der Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, das Fahrzeug mit  einer Winde gegen Abrutschen gesichert und der Brandschutz sichergestellt. Im völlig zerstörten Fahrzeug konnte nur eine Person vorgefunden werden. Mit einer Wärmebilldkamera wurde die Umgebung abgesucht, eine zweite Person wurde aber nicht gefunden.

Durch eine Sofortrettung wurde die eingeklemmte Person unter Vornahme von hydraulischem Rettungsgerät und Säbelsäge aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben - dieser konnte aber nur noch den Tod des Verunfallten feststellen. Die Landesstraße wurde während der Einsatzarbeiten in Absprache mit der anwesenden Polizei durch die Feuerwehr gesperrt.

An dem völlig zerstörten Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 35.000 Euro. Es wurde im Anschluss durch das Abschleppunternehmen Heidel aus Waldeck abtransportiert. Abschließend wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Gegen 0.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Link: Unfallstandort Landesstraße 3076 (30. Oktober 2020)

- Anzeige -


Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 22 August 2020 20:42

Erneut Alleinunfall auf der Kreisstraße 126

FRANKENBERG. Nachdem bereits am Freitag ein Harley-Fahrer auf der Kreisstraße 126 verunglückt war, ereignete sich am heutigen Samstag erneut ein Alleinunfall. Diesmal war es eine Yamaha, die im Landkreis Marburg-Biedenkopf zugelassen ist. 

Nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle geriet der 20-Jährige aus Wetter gegen 17.40 Uhr mit seiner Yamaha zwischen Frankenberg und Rengershausen aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und kam im Straßengraben zum Liegen. Eine Motorradgruppe die kurze Zeit später die Unfallstelle passierte, sicherte den Gefahrenbereich ab und informierte über den Notruf die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Ein First Responder Team aus Rodenbach eilte zur Unfallstelle an der K126, dazu eine NEF, ein RTW und eine Streifenwagenbesatzung der Frankenberger Polizei. Unterstützt wurden die Sicherungs- und Hilfsmaßnahmen von einem Feuerwehrmann aus Rengershausen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt, wurde der junge Mann mit dem RTW in das Frankenberger Krankenhaus transportiert.

Nicht mehr fahrbereit musste die Maschine abgeschleppt werden. (112-magazin.de)

Link: Mit Harley gestürzt - Offenbacher muss ins Krankenhaus (22.08.2020)

-Anzeige-





Publiziert in Polizei

HOLZHAUSEN. Erneut rückten die Wehren der Stadt Hatzfeld am Donnerstag zu einem Verkehrsunfall im Ortsteil Holzhausen aus. Aus bislang ungeklärten Gründen kam eine 20-jährige Hatzfelderin innerorts, von Hatzfeld kommend, nach links von der Fahrspur ab und kollidierte auf der Hauptstraße mit einem entgegenkommenden Linienbus.

Gegen 15.18 Uhr wurden die Wehren Holzhausen, Hatzfeld, Eifa und Reddighausen unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" zur Einsatzstelle alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW, ein NEF und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg.

Vor Ort stellte sich heraus, dass die Fahrerin nicht eingeklemmt war. Dennoch wurde eine rückenschonende Rettung unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffner eingeleitet. So wurden die Fahrzeugtüren der Fahrerseite und die B-Säule mittels hydraulischem Rettungsgerät entfernt, der Fahrersitz nach hinten geklappt, die schwer verletzte Fahrerin mit einem Spineboard gerettet und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

Nach medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde sie in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Der Busfahrer blieb unverletzt. Zusätzlich wurde der Brandschutz durch die Feuerwehr während der Einsatzarbeiten sichergestellt und die Einsatzstelle abgesichert.

Der völlig zerstörte Ford Fiesta, an dem nach Angaben der Frankenberger Polizei wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro entstand, wurde vom Abschleppunternehmen AVAS abtransportiert und die Fahrbahn abschließend gereinigt.

Fahrbereit blieb hingegen der Linienbus - dennoch entstand an diesem laut Busfahrer ein Schaden von etwa 20.000 Euro. Gegen 17 Uhr war der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder abrücken.


Am 14. August mussten die Hatzfelder Wehren bereits zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen Holzhausen und Laisa ausrücken.

Link: Motorradfahrer rutscht in Gegenverkehr: Tödlicher Unfall bei Holzhausen (14. August 2020)

Publiziert in Polizei

ADORF/BENKHAUSEN. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Montagmorgen auf der Kreisstraße 73 zwischen Adorf und Benkhausen.

Gegen 8.40 Uhr befuhr ein 34-Jähriger (HSK) mit seinem schwarzen Dacia Logan die Kreisstraße von Adorf in Richtung Benkhausen. Dort geriet der Mann mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, übersteuerte und fuhr dann links der Straße in eine Böschung. Er gab an, einem anderen Fahrzeug ausgewichen zu sein.

Verletzt in seinem Fahrzeug eingeschlossen, verständigte er anschließend selbstständig den Notruf. Unverzüglich machten sich die Korbacher Polizei, Rettungskräfte und die Adorfer Feuerwehr auf den Weg. Bei Ankunft stellte sich schnell heraus, dass sich der verletzte 34-Jährige nicht selbstständig befreien kann.

Daher sicherten die 15 Kräfte der Feuerwehr, unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer, den Dacia gegen weiteres Abrutschen und zogen ihn anschließend mit einer Seilwinde auf die Straße - dort konnte der Mann über die Fahrertür aus seinem Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Abschließend kümmerten sich die Adorfer Kameradinnen und Kameraden um das Abstreuen ausgelaufener Betriebsstoffe.

Wie schwer die Verletzungen des 34-Jährigen sind, ist bislang unklar. Der Mann wurde mit dem RTW zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Dacia entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4000 Euro, den Abtransport des Fahrzeugs erledigte der Autodienst Heidel.

Publiziert in Feuerwehr

HAINE/RÖDDENAU. Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen kam es am 1. Maifeiertag auf der B 253 an der Auffahrt nach Röddenau. In dem Mercedes saß eine Frau aus dem Hochsauerlandkreis, in dem Audi vier Personen - drei aus Frankenberger Stadtteilen und eine aus Battenberg, wie die Polizei mitteilte.

Wie die Polizei weiterhin berichtet, war ein silbergrauer Audi, besetzt mit vier Insassen, gegen 16.15 Uhr von Allendorf kommend in Richtung Frankenberg unterwegs gewesen. Die Fahrerin (Hallenberg) eines schwarzen Mercedes wollte von der Auffahrt Röddenau auf die Bundesstraße abbiegen, übersah aber den von links kommenden Audi, es kam zum Zusammenstoß.

Den Bremsspuren zufolge, versuchte der Audifahrer noch abzubremsen. Vermutlich gelang dies wegen überhöhter Geschwindigkeit nicht. Durch den Zusammenstoß wurde der Mercedes um 90 Grad gedreht und kam rechts auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Audi hingegen wurde in die Leitplanke gedrückt, einige Meter weiter geschleudert und krachte ein zweites Mal in die Leitplanke. Eine Ersthelferin setzte daraufhin umgehend den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 16.32 Uhr rückten unter dem Alarmkürzel "H KLEMM 1 Y, mehrere Verletzte" die Feuerwehr Frankenberg, mehrere RTWs, Notärzte und ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg zur Einsatzstelle aus. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor wurde auf den Plan gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden weitere Kräfte des Rettungsdienstes nachgefordert, so wie zwei Rettungshubschrauber. Zum Glück der Verletzten stieß zufällig ein KTW mit Besatzung zur Unfallstelle hinzu. Unter der Einsatzleitung des Frankenberger Stadtbrandinspektors, wurde der lebensbedrohlich Verletzte und im Fußbereich schwer eingeklemmte Beifahrer des Audis mittels hydraulischen Rettungssatz aus dem verunfallten Pkw gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Zeitgleich musste mit einem zweiten hydraulischen Rettungssatz das Dach des Audis entfernt und der Brandschutz sichergestellt werden.

Drei Schwerverletzte wurden mit RTW in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Bis zum Eintreffen der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel und Christoph Gießen wurden eine weitere schwerverletzte Person, so wie die lebensbedrohlich verletzte Person durch den anwesenden Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in Kliniken nach Gießen und Marburg gebracht. Während der Einsatzarbeiten waren auch der leitende Notarzt und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort. Nachdem die Personen alle aus den PKWs befreit waren, konnten die rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankenberg wieder abrücken.

Zur genauen Unfallursache und des Unfallhergangs wurde ein Gutachter herangezogen; zudem wurde bei den Fahrern eine Blutprobe angeordnet. Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Unfallfahrzeugen und der in Mitleidenschaft gezogenen Leitplanke auf rund 10.000 Euro. Die Einsatzstelle war bis  19.30 Uhr voll gesperrt. Für die Reinigung der Bundesstraße wurde Hessen mobil beauftragt.

Was auf absolutes Missverständnis stieß, war das Auftreten mehrerer Gaffer, die auch ihre Handys zückten und das Trümmerfeld filmten. Hierzu wurde zwischenzeitlich ein zweiter Streifenwagen hinzugerufen. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

NIEDER-WERBE/WALDECK-WEST. Auf der Ederseerandstraße, zwischen Nieder-Werbe und Waldeck-West, ereignete sich am Freitagabend ein schwerer Verkehrsunfall.

Um 18.28 Uhr befuhr ein 17-Jähriger aus Grünberg (GI), mit seinem Leichtkraftrad der Marke KTM, die Landesstraße 3086 von Nieder-Werbe in Richtung Waldeck-West. Auf Höhe der Taucherbucht gelang es dem jungen Mann nicht, in eine scharfe Linkskurve einzulenken. Stattdessen fuhr er geradeaus und brach durch ein Geländer, wobei er sich schwerste Verletzungen zuzog.

Im Anschluss an den heftigen Aufprall landete der 17-Jährige im Gebüsch, seine Maschine schleuderte in den Edersee. Die alarmierten Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um den Verletzten und brachten ihn im Anschluss an die Erstversorgung zum hinzugerufenen Rettungshubschrauber - dieser transportierte ihn für die weitere Behandlung in eine Kasseler Klinik.

Der Autodienst Heidel kümmerte sich abschließend um die Bergung der Maschine aus dem Edersee. Die Korbacher Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden an der Maschine auf etwa 4000 Euro. Nach etwa 90 Minuten war der Einsatz für alle Kräfte beendet.

Publiziert in Polizei

TWISTE/ELLERINGHAUSEN. Ein Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen ereignete sich am Freitagnachmittag zwischen Twiste und Elleringhausen.

Gegen 15.45 Uhr Uhrzeit wollte eine Frau aus Münster (64) mit ihrem schwarzen BMW X3 aus der Straße "Berggrund" nach rechts auf die Landesstraße 3118 abbiegen. Dabei übersah sie eine von links kommende Frau (67) in ihrem Nissan LEAF, die von der Bundesstraße 252 in Richtung Elleringhausen unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es daher zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Der Nissan wurde durch den Zusammenprall zunächst gegen einen roten Linienbus gedrückt, dessen Fahrer von der Landesstraße nach links in Richtung Spulenfabrik abbiegen wollte. Anschließend kollidierte der Nissan mit einem grauen Citroën Berlingo, der hinter dem Bus stand. Durch die Zusammenstöße trat die Fahrerin des Nissan reflexartig auf das Gaspedal und fuhr etwa 50 Meter über die Wiese links der Straße. Die Münsteranerin rutschte mit ihrem BMW in den rechten Straßengraben und kam dort zum Stehen.

Der Marsberger (36) im Citroën und die Fahrerin des Nissan wurden bei dem Zusammenprall verletzt. Beide wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beiden Kinder des 36-Jährigen, die 64-Jährige aus Münster und der Busfahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Im Bus befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste.

Der Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Den Abtransport der beschädigten Fahrzeuge übernahm der Autodienst Heidel.

Publiziert in Polizei
Montag, 20 April 2020 09:50

Kellerbrand in Korbach: Eine Person verletzt

KORBACH. Ein Kellerbrand ereignete sich am frühen Montagmorgen in der Flechtdorfer Straße in Korbach.

Gegen 1.20 Uhr erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein Notruf aus Korbach - gemeldet wurde ein Kellerbrand in der Flechtdorfer Straße. Zudem sollte sich noch eine Person im Obergeschoss des Hauses befinden. Unverzüglich machte die Korbacher Wehr sich daher mit einem Löschzug auf den Weg zum Einsatzort.

Vor Ort stellte sich zügig heraus, dass der Bewohner das Haus mit einer Leiter über den Balkon bereits verlassen hatte. Unterstützt wurde er dabei durch seine Nachbarn. Der Mann wurde wegen Verdacht auf Rauchgasintoxikation mit einem RTW in ein Krankenhaus gebracht.

Damit konnten sich die Kameradinnen und Kameraden um die Brandbekämpfung kümmern. Wegen der Reihenhausbebauung und der verschlossenen Haustür gestaltete es sich zunächst schwierig in das Gebäude zu gelangen - die Einsatzkräfte schlugen daher eine Scheibe der Haustür ein und konnten diese so öffnen.

Ein Trupp ging unter Atemschutz durch den Haupteingang in das Gebäude vor, setzte einen Rauchschutzvorhang und startete die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr. Ein weiterer Trupp ging zeitgleich über die Gebäuderückseite in die Kellerräume vor. Die Flammen konnten durch den Löschangriff von zwei Seiten schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass das Feuer nach etwa 45 Minuten gelöscht war.

Anschließend wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und die Belüftung sichergestellt. Gegen 4 Uhr konnten die Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland wieder einrücken. Die Beamten der Korbacher Kriminalpolizei gehen nicht von Brandstiftung aus. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Publiziert in Feuerwehr
Seite 1 von 4

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige