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WALDECK/VÖHL.  Zum Start in das Wochenende haben sich viele Motorradfahrer bei angekündigtem guten Wetter rund um den Edersee auf die Motorradsaison eingestimmt. Die Erlebnisregion Edersee zählt mit seiner reizvollen Landschaft, den kurvigen Strecken und kulinarischen Angeboten zu den beliebtesten Ferien- und Ausflugszielen in der Region und zieht Biker auch überregional an.

Das Polizeipräsidium Nordhessen wird dabei als Auftakt in die Motorradsaison für die Verkehrssicherheit sorgen, damit hoffentlich alle Besucher wieder gesund und munter nach Hause kommen und die Region in positiver Erinnerung behalten. Dazu wurden am heutigen Samstag stationäre und mobile Kontrollen in Herzhausen und an der Ederseerandstraße eingerichtet. Zur Geschwindigkeitsüberprüfung kamen nicht nur Laserpistolen zum Einsatz, sondern auch Videokradstreifen, die das Tempo der Raser während der Fahrt filmen und aufzeichnen.

Wie Polizeisprecher Jörg Dämmer vor Ort mitteilte, wurden von 10 bis 14 Uhr insgesamt 60 Fahrzeuge gemessen und 15 Verstöße festgestellt. Ein Motorradfahrer war auf der Ederseerandstraße in Höhe der Taucherbucht mit 81 km/h gemessen worden - erlaubt ist Tempo 50. Bei zwei Motorrädern wurde die Auspuffanlage bemängelt, zwei Biker waren mit abgefahrenen Reifen unterwegs und drei Motorräder waren zu schnell. Die restlichen Verstöße konnten Pkws zugeordnet werden.

Das endgültige Ergebnis der Polizeikontrollen wird nach der Auswertung am Sonntag durch das Polizeipräsidium Nordhessen bekannt gegeben. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

STORMBRUCH/EDERBRINGHAUSEN/HERZHAUSEN.  Trotz eindringlicher Warnung der Polizei die Motorradsaison behutsam zu beginnen, kam es am heutigen Samstag zu mehreren Unfällen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Dabei wurden drei Motorradfahrer verletzt. Ein Hondafahrer aus Korbach musste mit einem Rettungshubschrauber von der Bundesstraße 252 bei Ederbringhausen in die Klinik nach Kassel geflogen werden.

Zwischen Vöhl und Herzhausen

Der erste Unfall ereignete sich am Nachmittag auf der Strecke zwischen Herzhausen und Vöhl. Wahrscheinlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit dazu, dass der 65-jährige Kradfahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über seine Maschine verloren hatte und stürzte. Das Motorrad, eine blaue R 1200 GS wurde unter der Leitplanke eingeklemmt und musste von der Firma Heidel aus Korbach abtransportiert werden. Der in Marburg wohnende Mann wurde  ärztlich versorgt und anschließend in das Stadtkrankenhaus Korbach eingeliefert. Eine Polizeistreife aus Korbach nahm den Unfall auf.

Bundesstraße 252

Kurze Zeit später, gegen 16.15 Uhr, erreichte die Polizeidienststelle Frankenberg die Nachricht, dass  ein Motorradfahrer auf der Bundesstraße 252 in der Nähe zum Abzweig nach Ederbringhausen verunglückt sei. Da zunächst unklar war, wie schwer der Mann verletzt ist, wurden ein Notfalleinsatzfahrzeug und ein RTW zur Unfallstelle beordert. Alarmiert wurden die Feuerwehren aus Ederbringhausen und Orke mit insgesamt 14 Einsatzkräften um 16.44 Uhr durch die Leitstelle. Unter der Leitung von Timo Scheffel wurde in Absprache mit der Polizei, die mit zwei Einsatzfahrzeugen anrückten, die Unfallstelle gesichert und die Straße halbseitig gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen war ein 56-jähriger Hondafahrer mit seiner silbergrauen Maschine aus Richtung Herzhausen in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs gewesen. In einer langgezogenen Linkskurve kam der Korbacher mit seinem Krad nach rechts auf die Bankette, streifte eine Leitplanke und wurde über die Schutzplanke in einen feuchten Wiesengrund geschleudert, während die 1100 CBR linksseitig an der Leitplanke führerlos weiterfuhr, bis sie umstürtzte. Der eintreffende Notarzt forderte einen Rettungshubschrauber an. Um 17 musste die Straße für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden um den Verletzten nach Kassel in das Klinikum abtransportieren zu können.

Zwischen Bontkirchen und Stormbruch

Glimpflicher ging ein Motorradunfall auf der Gemeindestraße zwischen Bontkirchen und Stormbruch ab. Ein junger Mann aus Brilon befuhr die Gemeindestraße vom Abzweig der L 3393 in Richtung Stormbruch und kam infolge eines Fahrfehlers in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Die 450er Honda landetet im Graben, der Fahrer wurde leicht verletzt. Eine Polizeistreife aus Korbach nahm den Unfall auf. Notarzt und eine RTW-Besatzung aus dem Hochsauerland versorgten den Hondafahrer. Die Maschine war nicht mehr fahrbereit und musste abtransportiert werden. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist mit seinen touristischen Ausflugszielen rund um den Edersee und auch am Diemel- und Twistesee gerade bei Motorradfahrern sehr beliebt. Kurvenreiche Strecken in einer sehenswerten Landschaftskulisse laden dazu regelrecht ein. Allerdings häuft sich gerade zu Beginn der Motorradsaison die Zahl der Verkehrsunfälle.

Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern

Während in 2016 die Gesamtzahl bei 158 Verkehrsunfällen mit 136 verletzten Personen lag, reduzierte sich die Zahl der Unfälle in 2017 auf 137 Verkehrsunfälle mit 110 verletzten Personen. Das entspricht einem Rückgang um 13,29 %. Etwa 80,3 % der beteiligten Motorradfahrer wurden dabei verletzt. Im Vergleich zum Vorjahr mit vier Verkehrstoten sank die Anzahl der getöteten motorisierten Zweiradfahrer in 2017 auf drei Personen. Die Zahl der Schwerverletzten lag bei 59 Motorradfahrern und die Zahl der Leichtverletzten bei 48. Im Vorjahr waren es noch 77 Schwer- und 55 Leichtverletzte. Einen Hauptanteil nahmen dabei die männlichen Kradfahrer mit 97 Verletzten ein.

An das Fahrverhalten der Maschine langsam gewöhnen

Gründe für die höhere Zahl der Verkehrsunfälle zu Beginn der Motorradsaison sind unter anderem Fahrfehler der noch ungeübten Motorradfahrer, die zu Beginn der Saison oft ihre Fähigkeiten überschätzen. Deswegen gilt, sich zunächst einmal wieder an das Fahrverhalten der Maschine zu gewöhnen und sich an das persönliche Fahrvermögen der letzten Saison wieder langsam heranzutasten. Übung macht den Meister.

Fahrsicherheitstraining erhöht die eigene Sicherheit

Solch ein Sicherheitstraining ist nicht nur etwas für Anfänger. Gerade die alten Hasen unter den Motorradfahrern wissen, dass stetiges Training für Motorradfahrer wichtig ist und jeder immer noch etwas dazulernen kann. Die Straßenverhältnisse spielen immer eine große Rolle. Aufgrund der im Frühjahr herrschenden niedrigeren Außentemperaturen erreichen die Reifen nicht die optimale Haftung. Auch Rollsplitt oder Frostschäden am Fahrbahnbelag sind gerade im Frühjahr oft unterschätzte Probleme.

Motorradbekleidung ist Schutzbekleidung

Gute Motorradbekleidung ist nicht modischer Schnickschnack sondern notwendige Ausrüstung zum Schutz des Körpers. Auffallende, gut erkennbare Farben haben Signalwirkung und tragen zu eigenen Sicherheit bei. Die Motorräder stehen im Winterhalbjahr zumeist lange Zeit in der Garage und sollten deshalb vor der ersten Ausfahrt auf Herz und Nieren geprüft werden. Dabei sind die Reifen und die Funktionalität der Bremsen besonders wichtig.

Sehen und gesehen werden

Wichtig: Fahren mit Licht ist Vorschrift und trägt wesentlich zur passiven Sicherheit bei. Nicht nur im Nebel, bei einbrechender Dunkelheit oder im Morgengrauen! Viele Verkehrsteilnehmer rechnen nicht unbedingt mit Motorradfahrern und reagieren verzögert oder falsch. Vorsicht! Im Falle eines Unfalls ziehen Motorradfahrer gegen Autos den Kürzeren. Im Gegensatz zum Pkw hat das Bike keine Knautschzone, die den Crash abfedert. Motorradfahrer müssen praktisch in jeder Sekunde des Fahrens mit den Fehlern anderer rechnen!

Auch die Autofahrer müssen sich im Frühjahr erst wieder an die Zweiradfahrer "gewöhnen". Besonders die starken Beschleunigungswerte und die schmale Silhouette des Motorrads zählen zu den Risiken. Sie führen dazu, dass es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, da der Motorradfahrer nicht oder zu spät wahrgenommen oder die Geschwindigkeit falsch eingeschätzt wird. Ralf Werner, Leiter des regionalen Verkehrsdienstes rät deshalb: "Rechnen Sie mit den Fehlern anderer. Fahren Sie vorsichtig, defensiv und vorausschauend. Durch vorausschauendes Fahren kann man in vielen Fällen Konfliktsituationen rechtzeitig erkennen und angemessen reagieren".

Verkehrsdienst der Polizei in Waldeck-Frankenberg kündigt Kontrollen an

Gerade in den touristischen Gebieten sorgen Motorradfahrer mit überlauten Auspuffanlagen und rasende Zweiradfahrer für Unmut bei anderen Verkehrsteilnehmern und bei Anwohnern. Deshalb wird es dort gerade in den Sommermonaten häufiger Kontrollen geben.(ots/r)

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Publiziert in Polizei

SIEGEN. Noch sind die Straßen zum Teil weiß, aber der Frühling und damit auch der Start für viele Kradfahrer in die neue Saison steht unmittelbar vor der Tür. Doch nicht immer ist die Fahrfreude ungetrübt.

Im letzten Jahr endeten im Kreisgebiet für zwei junge Fahrer die Ausfahrten tödlich, 27 weitere Kradfahrer wurden bei Unfällen schwer verletzt. Bei den Unfällen mit Beteiligung von Kradfahrern musste die Kreispolizeibehörde 2017 feststellen, dass die Zahl der Unfälle mit Verletzten, bei denen der Kradfahrer als Unfallverursacher auftrat, stark angestiegen ist, und zwar um 35 %.  Gerade bei den schweren Verkehrsunfällen führten Überschätzungen des eigenen Könnens in Verbindung mit zu hohen Geschwindigkeiten, aber auch Unaufmerksamkeiten im Rahmen von Motorrad-Gruppen-Ausflugsfahrten zu diesen Ereignissen.  

Das Motto "Am Limit lenkt der Zufall" des Wuppertaler Verkehrspräventionskonzepts verdeutlicht die Gefahren von Selbstüberschätzungen, die im Übrigen nicht nur die Zweiradfahrer betreffen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Damit die sichere und ungetrübte Fahrfreude nicht von Glück und Zufall abhängt, bittet die Kreispolizeibehörde alle Kradfahrer, statt "Kurven risikoreich zu kratzen" lieber Kurven zu genießen und nicht am Limit zu fahren.

Dann haben alle was davon, auch die Polizei. Denn es gibt kaum etwas Schlimmeres für Polizeibeamtinnen und -beamte, als Angehörigen die schrecklichen Nachrichten nach einer schiefgegangenen Fahrt am Limit überbringen zu müssen. Für die "Unbelehrbaren" sei noch angemerkt, dass die Polizei auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schwerpunktkontrollen in diesem Bereich durchführen wird. Für den ein oder anderen heißt es dann wieder für einen oder mehrere Monate: Turnschuhe statt Motorradstiefel.  

In diesem Sinne wünscht die Kreispolizeibehörde allen Motorradfreunden eine gute und unfallfreie Saison 2018. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Mit Beginn des Herbstes endet auch im Sauerland langsam die Motorradsaison. Erfahrungsgemäß dauert die Saison für die Motorradfahrer bis Ende Oktober. Die Kreispolizeibehörde zieht eine erste Zwischenbilanz - und weist noch einmal eindringlich auf die Gefahren des Motorradfahrens hin.

Gerade an sonnigen Wochenenden und Feiertagen sind unzählige Motorradfahrer im Sauerland unterwegs. Ein großer Teil der Besucher kommt aus den umliegenden Städten und Kreisen. Auch Motorräder mit ausländischen Kennzeichen sind keine Seltenheit. Der größte Teil der Fahrer genießt die schöne Landschaft, fährt vorrausschauend und angepasst. Leider gibt es aber noch immer viele unbelehrbare Fahrer. Mit Actioncam und Stoppuhr versuchen sie sich an den kurvenreichen Bergstrecken. Leider überschätzen sie hierbei häufig ihr fahrerisches Können und unterschätzen gleichzeitig die Gefahren der Straßen.

Bis zum 31. August verunglückten im Hochsauerlandkreis 97 Motorradfahrer. Ein 19-jähriger Mann aus Worms sowie ein 46-jähriger Mann aus Paderborn starben an den Unfallfolgen. Im Vorjahr starben im selben Zeitraum fünf Menschen. 40 Personen wurden im laufenden Jahr schwer, 55 Motorradfahrer leicht verletzt.

Die Polizei wird auch weiterhin mit starken Kontrollen gegen die Raserei vorgehen. Mit einer Vielzahl von weiteren Motorrad- und Geschwindigkeitskontrollen ist die Motorradsaison auch für die Polizei noch nicht beendet. Auch wenn viele Motorradfahrer in diesem Jahr schon etliche Kilometer zurückgelegt haben und nun über eine gewisse Routine und Sicherheit beim Fahren verfügen, sollten sie sich die Gefahren des Motorradfahrens immer wieder vor Augen führen.

Daher gilt auch bei einem bisherigen unfallfreien Saisonverlauf:

  • Steigen Sie nur körperlich und mental fit auf das Motorrad
  • Fahren Sie vorausschauend und defensiv
  • Kalkulieren Sie Fehler anderer Verkehrsteilnehmer mit ein
  • Planen Sie keine zu langen Touren. Machen Sie genügend Pausen und erholen sich von der Fahrt
  • Bei Gruppenfahrten bestimmt der "Langsamste" die Geschwindigkeit
  • Lassen Sie sich nicht durch den Erstfahrenden mitziehen und erkennen Sie Ihre eigenen Grenzen
  • Achten Sie bei der Tour auf die richtige Ernährung und denken Sie an genügend Flüssigkeitszufuhr. Alkohol und Motorradfahren ist selbstverständlich tabu
  • Sparen Sie nicht am Helm und an der Schutzkleidung. Ein optimal sitzender Helm und die passende Schutzkleidung können Ihr Leben retten

"Die Polizei wünscht allen Motorradfahrern noch einen unfallfreien Saisonverlauf", sagte am Freitag Polizeisprecher Holger Glaremin. (ots/pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei

EDERSEE. Einen Raser, der mit Tempo 112 auf seinem Motorrad die Ederseerandstraße bei erlaubten 50 km/h befuhr, hat die Polizei bei einer Kontrolle am Wochenende erwischt. Von den insgesamt 350 per Laserpistole gemessenen Maschinen waren 23 zu schnell.

Der Regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg hatte am Samstag verschiedene Kontrollstellen am Edersee eingerichtet. Ziel der erneuten Aktion war es, die Verkehrssicherheit durch mobile Geschwindigkeitskontrollen weiter zu erhöhen und das gefahrene Tempo am See nachhaltig auf das erlaubte Limit zu senken. Dabei standen insbesondere motorisierte Zweiräder im Fokus der Beamten.

Von den insgesamt fast 350 mit der Laserpistole gemessenen Motorrädern mussten 23 wegen zu schnellen Fahrens angehalten und kontrolliert werden. Der schnellste gemessene Fahrer war zwischen Nieder-Werbe und Waldeck-West mit 112 km/h unterwegs. Auf der Randstraße sind in diesem Abschnitt jedoch höchstens 50 km/h erlaubt. Ihn erwarten Punkte in Flensburg, ein ordentliches Bußgeld und ein Fahrverbot.

Neben der gefahrenen Geschwindigkeit kümmerte sich das Kontrollteam auch um den technischen Zustand der Maschinen. Von den insgesamt 31 gestoppten Motorrädern hatten sieben technische Mängel. Ein Motorradfahrer hatte seine Auspuffanlage derart verändert, dass die Betriebserlaubnis für sein Gefährt erloschen war - er durfte daher nicht weiterfahren und musste die Maschine auf einem Anhänger abtransportieren. (pfa) 

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Publiziert in Polizei

EDERSEE. Nach den intensiven Motorradkontrollen am Edersee im vergangenen Jahr setzt die Polizei auch in der neuen Saison auf verstärkte Präsenz, Tempo- und Lärmmessungen. Erklärtes Ziel ist es, illegale Motorradrennen zu unterbinden, den Geräuschpegel und damit die Lärmbelastungen für Anwohner und Gäste zu senken sowie die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Immer wieder war es in der Vergangenheit zu Beschwerden von Einheimischen und Besuchern gekommen, die sich vom Motorenlärm und der rasanten Fahrweise einiger Biker belästigt fühlten. Einige teils schwere Unfälle mit Motorrädern am See oder auf den Zufahrtsstraßen veranlassten Polizei und Kommunen ebenfalls zum Handeln.

Im vergangenen Jahr verstärkte die Polizei die Kontrollen am Edersee: Der Regionale Verkehrsdienst (RVD) sowie die Beamten der Polizeistationen Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg führten in der Saison 2016 insgesamt etwa 4000 Tempomessungen durch. Mehr als 600 Motorräder wurden gestoppt und kontrolliert - unter anderem auch auf technische Veränderungen und zu laute Auspuffanlagen. 15-mal wurden während der Kontrollaktionen spezielle Geräte zur Lärmmessung eingesetzt, wie der kommissarische RVD-Leiter Uwe Tenbusch berichtete. Die Überprüfungen führten seinen Angaben zufolge zu 80 Strafanzeigen, rund 600 Verwarnungen und etwa 200 Bußgeldverfahren wegen sogenannter Ordnungswidrigkeiten. In sieben Fällen wurden Fahrverbote fällig.

Die Kontrollen, bei denen laut Tenbusch 2016 rund 1000 Beamtenstunden anfielen, hätten sich "sehr bewährt". Daher würden die Kontrollaktionen auch in diesem Jahr fortgesetzt - seit 1. April laufen bereits wieder verschiedene Überprüfungen. So sei wochentags und an Wochenenden rund um den Edersee mit Kontrollen zu rechnen, bei denen Radar- und Lasermessgeräte ebenso zum Einsatz kommen wie Zivilfahrzeuge mit spezieller Technik zur Tempomessung. Der am Teufelsgraben in der sogenannten Applauskurve gelegene Parkplatz, der bereits 2016 für Motorräder zur Tabuzone erklärt wurde, solle auch in diesem Jahr für motorisierte Zweiräder gesperrt bleiben. 

Die Polizei machte zum Auftakt der diesjährigen Kontrollaktionen deutlich, dass man Motorradfahrer nicht generell vom Edersee vergraulen möchte. Die verstärkte Präsenz der Ordnungshüter solle aber zu einem rücksichtsvolleren und risikoarmen Fahrverhalten beitragen, hieß es. Jeder Unfall sei ein Unfall zu viel. Auch an den bevorstehenden Osterfeiertagen müsse man jederzeit mit Kontrollen rechnen - denen sich übrigens Autofahrer nicht entziehen können. "Wenn wir bei den Messungen einen Autofahrer erwischen, der zu schnell ist, muss er ebenfalls mit Konsequenzen rechnen", sagte Tenbusch. (pfa) 

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG/MARSBERG. Zwei schwere Motorradunfälle mit einem Toten und einem Schwerverletzten in der Region haben am Wochenende bereits ihre dunklen Schatten geworfen auf die neue Zweiradsaison, die noch nicht einmal richtig begonnen hat. Gerade zu Beginn der Saison häufen sich alljährlich die Verkehrsunfälle, an denen Zweiradfahrer beteiligt sind. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besondere Vor- und Rücksicht walten zu lassen.

Ursächlich für die Unfälle sind einerseits häufig Fahrfehler von motorisierten Zweiradfahrern, die noch ungeübt in die neue Saison starten und ihre Fähigkeiten überschätzen. Sehr häufig, gerade zu Beginn der Zweiradsaison, sind es aber auch die Fehler anderer Verkehrsteilnehmer, die zu Verkehrsunfällen mit Zweirädern führen - zum Beispiel beim Linksabbiegen oder Einfahren in bevorrechtigte Straßen. Zweiradfahrer werden in diesen und ähnlichen Fällen oft zu spät oder gar nicht wahrgenommen, ihre Geschwindigkeit schlichtweg falsch eingeschätzt. Schon ist es passiert, mit oft fatalen Folgen für die Fahrer und Beifahrer auf zwei Rädern.

Jede verletzte oder gar getötete Person ist eine zu viel, daher appelliert die Polizei zu Beginn der Zweiradsaison an alle Verkehrsteilnehmer:

Für den Motorradfahrer gilt:

  • Die Fahrfertigkeiten müssen erst wieder antrainiert werden, also und nicht nur zu Saisonbeginn eine vorsichtige defensive Fahrweise Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining
  • Die Fahrweise dem Fahrbahnzustand (Schmutz, Schienen, verschlissene Fahrbahnbeläge, insbesondere frostbedingte Schlaglöcher) anpassen
  • Nur ein technisch einwandfreies Motorrad in Betrieb nehmen
  • Geeignete Kleidung und ein geprüfter Helm sind Pflichtprogramm

Für den Fahrradfahrer gilt:

  • Stets am rechten äußeren Fahrbahnrand fahren und vorhandene Radwege nutzen
  • Der Fahrradhelm sollte für alle Radfahrer selbstverständlich sein Nur mit einem verkehrssicheren Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen
  • Beleuchtung, Bremsen und Klingel kommen eine besondere Bedeutung zu (weitere Tipps für Radfahrer gibt es hier)

Für die übrigen Verkehrsteilnehmer gilt:

  • Auf Zweiräder im Straßenverkehrsbild einstellen
  • Geschwindigkeiten von Motorrädern richtig einschätzen
  • Schulterblick rettet Zweiradfahrer
  • Abstand halten, insbesondere den Seitenabstand zu Radfahrern beachten

Für alle Verkehrsteilnehmer gilt gleichermaßen:

  • Bewegen Sie sich aufmerksam und rücksichtsvoll im Straßenverkehr, dann sollte für Sie der Start in die Zweiradsaison 2016 möglichst unfallfrei gelingen

Die beiden genannten schweren Motorradunfälle passierten am Samstag auf der L 800 (Diemelseestraße) zwischen Helminghausen und Padberg sowie auf der Kreisstraße 1 zwischen Rhoden und Wethen. Dabei kam unweit des Diemelsees ein 46-Jähriger aus Paderborn ums Leben, im anderen Fall wurde ein 19-Jähriger auf der K 1 verletzt. (pfa) 

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