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ALLENDORF-BATTENFELD. Beamte der Polizeiwache Frankenberg haben am 1. Juli einen Rollerfahrer in Battenfeld (Eder) aus dem Verkehr gezogen. 

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt und seine ungültigen Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2017 stammen. Weiterhin wurden bei dem 26-jährigen Mann aus Wetter Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, wurde der Fahrer eines Motorrollers am Mittwoch in Battenfeld, in der Ringstraße, gegen 15.40 Uhr kontrolliert. Aufgefallen war der 26-Jährige aus Wetter (Landkreis Marburg-Biedenkopf) durch seine unsichere Fahrweise. Da sich Verdachtsmomente auf BTM-Konsum einstellten, wurde bei dem Fahrer eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt.

Vorgeworfen wird dem Mittelhesse Versicherungsbetrug, Steuerhinterziehung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Drogenbesitz. Sollte die Blutprobe positiv auf BTM getestet werden, kommt noch Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss dazu. (112-magazin.de)


 

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 15 November 2018 17:18

Betrüger vorübergehend festgenommen

CÖLBE. Bereits am Mittwoch, den 7. November, nahm die Kriminalpolizei Marburg einen 28-jährigen Mann fest.

Der Festgenommene war mit seinem Skoda mit rumänischen Kennzeichen unterwegs, um eine Postlieferung - in diesem Fall ein Paket mit Bekleidung im Wert von 450 Euro - abzupassen.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen steht der Mann unter dem Verdacht, bei online-Händlern verschiedene Waren auf tatsächlich nicht existente Namen bestellt und diese jeweils höchstpersönlich an den unterschiedlichen Lieferadressen in mehreren Städten in Mittelhessen in Empfang genommen zu haben. Der Schaden beläuft sich schon jetzt auf mehrere Tausend Euro.

Auf die Schliche kam die Kriminalpolizei dem Mann durch einen aufmerksamen Auslieferungsfahrer. Der Fahrer war seit Oktober an der angegebenen Adresse in Cölbe mehrfach von dem mutmaßlichen Empfänger zwecks persönlichen Empfangs angesprochen worden.

Die Ermittlungen dauern an. Ausreichende Haftgründe lagen bislang nicht vor. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 03 Dezember 2014 13:30

Maschinen aus 45 Autos geklaut: Fünf Festnahmen

MARBURG/KASSEL. Eine Serie von mindestens 45 Diebstählen hochwertiger Werkzeuge und Maschinen aus Handwerkerfahrzeugen hat die AG Hilti der Polizei geklärt: Fünf Männer im Alter zwischen 39 und 59 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

Seit Mitte des Jahres häuften sich in Mittelhessen die Diebstähle hochwertiger Baumaschinen aus Handwerkerfahrzeugen. Die Taten zeigten alle eine gleiche Vorgehensweise: Die Täter schnitten das Blech der Autos vermutlich mit einer Blechschere auf und stahlen überwiegend Bohrmaschinen, Bohrhämmer, Akkuschrauber und Leitungspressen hauptsächlich der Marken Hilti, Makita, Bosch und Metabo.

Geld und Beute in fünfstelliger Höhe sichergestellt
Die Ermittlungen übernahmen ab September die Staatsanwaltschaft Gießen und die eigens eingerichteten Arbeitsgruppe (AG) Hilti der Kriminalpolizei aus Gießen und Marburg. Die Ermittlungen und längerfristigen Observationen in Zusammenarbeit mit der nordhessischen Polizei führten in der vergangenen Woche in Kassel zur vorläufigen Festnahme von fünf tatverdächtigen Männern im Alter zwischen 39 und 59 Jahren.

Zudem stellte die Polizei Beweismaterial sicher, dessen Wert sich in fünfstelliger Höhe bewegt. Darunter befanden sich Einbruchswerkzeuge, mehrere tausend Euro Bargeld und etliches Diebesgut, das bereits diversen Taten in Göttingen, Kassel, Kronberg und Gießen zugeordnet wurde.

Das Amtsgericht Gießen erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den 43-Jährigen einen Haftbefehl, der gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Gegen seinen 59-jährigen Bruder, den mutmaßlichen Haupttäter, bestand bereits ein Haftbefehl in anderer Sache, der nun vollstreckt wurde. Gegen die übrigen drei Festgenommenen lagen keine ausreichenden Haftgründe vor. Die Staatsanwaltschaft Gießen und die AG Hilti ermitteln in insgesamt 45 Fällen.

Die Ermittlungen dauern an. Die Männer müssen sich demnächst in einem Gerichtverfahren verantworten.

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Nach mehrstündiger und mehrere hundert Kilometer langer Irrfahrt durch drei Bundesländer ist ein völlig orientierungsloser 84 Jahre alter Mann aus Bayern in der Kasseler Innenstadt angehalten und aus dem Verkehr gezogen worden. Der Rentner wollte eigentlich nur zum TÜV fahren...

Nach Angaben der Polizei hatte der 84-jährige Mann aus Bad Bocklet im bayerischen Landkreis Bad Kissingen am Montagnachmittag sein Appartement in einer Pension in Bad Bocklet verlassen, um seinen Wagen beim TÜV zur Hauptuntersuchung vorzustellen. Angehalten wurde her schließlich am Dienstagmittag im Stadtgebiet von Kassel. In der Zwischenzeit hatte er eine Reise durch Bayern, Hessen und Niedersachen hinter sich gebracht, in deren Verlauf er mehrfach andere Verkehrsteilnehmer durch erhebliche Fahrfehler und Beinaheunfälle gefährdete und auf sich aufmerksam machte.

Bereits am frühen Dienstagmorgen war es deshalb zu einem Polizeieinsatz in Mittelhessen gekommen, bei dem die Beamten das Fahrzeug aber nicht fanden. Am Dienstagmittag fiel der Rentner dann einer Beamtin des Polizeikommissariates Hann. Münden auf, als diese auf dem Weg zum Dienst war. Diese hegte zunächst den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt und meldete sich bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel.

Nüchtern, aber völlig orientierungslos
Als eine Funkstreife des Reviers Ost das Fahrzeug schließlich stoppte, wurde schnell festgestellt, dass der Rentner zwar nüchtern, aber völlig orientierungslos ist - ohne seine Lage selbst aber zu erfassen. Nach Ermittlungen in Bayern wurden zwar Angehörige in Erfahrung gebracht, diese sind jedoch außerstande, sich um den hilfsbedürftigen Mann zu kümmern. Daher wurde das Gesundheitsamt eingebunden und eine vorläufige gesetzliche Betreuung erwirkt.

Im Anschluss übergab die Polizei den 84-Jährigen einer Klinik zur einstweiligen Beherbergung. Die vielen Fahrfehler des Rentners werden nun die Fahrerlaubnisbehörde beschäftigen - es bestehen "erhebliche Zweifel daran, dass der Mann geeignet ist, weiter am Straßenverkehr teilzunehmen", sagte Polizeisprecher Franz Skubski.

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Publiziert in KS Polizei

MITTELHESSEN. Die rund 1.1 Millionen Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mittelhessen konnten aus polizeilicher Sicht die Jahreswende sicher und ohne besondere Auffälligkeiten erleben, teilte die Polizei mit.

Neben einem Verstoß gegen das Waffengesetzt und einer Trunkenheitsfahrt ereigneten sich sechs Branddelikte ohne nennenswerte Sachschäden.

Fünf Sachbeschädigungen geringfügigen Umfangs in Folge übermütigen Verhaltens und 14 Schlägereien / Körperverletzungsdelikte wurden registriert. Ging es hierbei in 13 Fällen glimpflich ab, so musste ein Kontrahent stationär ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Pech hingegen hatte in diesem konkreten Fall ein Zeuge. Da die Staatsanwaltschaft ihn per Haftbefehl suchte, klickten die Handschellen und er begann das neue Jahr in einer Justizvollzugsanstalt. Gleiches erwartet wahrscheinlich auch drei Männer aus Frankfurt. Diese wurden beim versuchten Einbruchdiebstahl im Gewerbegebiet von Linden ertappt, festgenommen und warten auf ihre Vorführung beim Haftrichter. (jw)

Publiziert in MR Polizei

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