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KORBACH. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Rande des Mittelalterlichen Marktes in der Flechtdorfer Straße, wurde am Montag weiter nach der Unfallursache geforscht.

Bereits am Sonntag war der Verdacht geäußert worden, eine Herzerkrankung könnte ursächlich für die verhängnisvolle Fahrweise des 83-jährigen Autofahrers gewesen sein. Im Rahmen einer Nachschau wurde dieser Verdacht bestätigt.

Ein Arzt hat festgestellt, dass der Mann unmittelbar vor dem Unfall vermutlich einen akuten Herzinfarkt erlitten hatte und sein Wagen dadurch unkontrolliert gegen den Toilettenwagen geprallt war. Anzeichen für ein Fremdverschulden haben sich nicht ergeben, der Mann war aufgrund seiner Vorerkrankung eines natürlichen Todes gestorben.

Zwei Menschen, eine 23-jährige Reinigungskraft und ein 60-jähriger Mann aus Bad Zwesten wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Sie mussten ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Die junge Frau konnte das Krankenhaus bereits am Montag wieder verlassen. Der 60-Jährige wird voraussichtlich in den nächsten Tagen den Heimweg antreten können.

112-magazin.de berichtete bereits am Sonntag über den Verkehrsunfall, bei dem ein 83-Jähriger mit seiner Mercedes A-Klasse in einenToilettenwagen gefahren war.

Link: Mercedes rast in Toilettenwagen: Ein Toter, zwei Verletzte ( 9.10.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

KORBACH. Wahrscheinlich führte ein medizinischer Notfall dazu, dass ein älterer Herr gegen 16.15 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte - der Mann raste mit seiner Mercedes A-Klasse in einen Toilettenwagen.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Mercedes-Fahrer aus Richtung Conti-Kreisel kommend die Flechtdorfer Straße am Parkhaus vorbei. Aus bislang ungeklärter Ursache preschte der Mercedes in die Sackgasse zwischen einem abgestellten Lkw und einem Pkw hindurch, ohne diese zu berühren und raste ungebremst in einen dort abgestellten Toilettenwagen der Stadt Korbach. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Toilettenwagen, der sich an einer Treppe, die zur Unterführung am Berndorfer Torplatz führt acht Meter nach hinten gegen eine Betonabsperrung geschoben. Dabei wurde die 23-jährige, schwangere Reinigungskraft, die sich vor dem Wagen aufgehalten hatte, leicht verletzt und musste ärztlich versorgt werden. Ein im Inneren des Toilettenwagens befindlicher 60-jähriger Mann aus Bad Zwesten wurde mit schweren Verletzungen ebenso mit einem RTW in das Stadtkrankenhaus Korbach verlegt wie die 23-jährige Reinigungskraft.

Für den 83-jährigen Fahrer der A-Klasse kam jede Hilfe zu spät. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahres feststellen. Wie Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt noch am Unfallort gegenüber 112-Magazin erklärte, litt der 83-jährige Fahrer unter Herzproblemen. Ob dies ursächlich für den Unfall war, muss nun geklärt werden.

Der Gesamtschaden an der A-Klasse und an dem Toilettenwagen wird nach Polizeiangaben auf 55.000 Euro geschätzt. Die Arolser Landstraße war bis zum Tegut-Kreisel bis 17.30 Uhr voll gesperrt. Bedienstete der Stadt sperrten die Zugangswege ab um Schaulustige am Rande des mittelalterlichen Marktes von der Unglücksstelle fernzuhalten. Die Bergung des völlig zerstörten Mercedes dauerte mehrere Stunden, auch deshalb, weil ein Getränkelaster den Weg zu dem Unfallfahrzeug versperrte.  

Link: Unfallstandort Flechtdorfer Straße


Publiziert in Polizei

KORBACH. Beim Mittelalterlichen Markt am Sonntag in Korbach haben zwei Männer aus Waldeck offenbar zu tief ins Glas geschaut, ein 54 Jahre alter Vater und sein 18 Jahre alter Sohn. Die Folge: Erst randalierten sie auf der Heimfahrt im Bus, dann brach der junge Mann im Omnibus zusammen - und als Polizei und Sanitäter ihm helfen wollten, versuchte der Vater das massiv zu verhindern. Einem Beamten versetzte er sogar einen Schlag gegen den Kopf. Das berichtete die Polizei am Dienstag.

Der Reihe nach: Zunächst erreichte die Polizei am Sonntagnachmittag der Hilferuf einer Busfahrerin, weil die beiden alkoholisierten Männer aus Waldeck auf der Heimfahrt im Bus randalierten und auch ausfällig wurden. An der Bushaltestelle in Waldeck brach dann der 18-jährige alkoholbedingt auch noch im Bus zusammen und benötigte dringend medizinische Hilfe.

Die für seinen Sohn erforderlichen Hilfsmaßnahmen versuchte der 54-Jährige jedoch massiv zu verhindern, indem er den herbeigerufenen Beamten und Sanitätern jeglichen Zugang verwehrte. Da er mit Worten nicht zu bewegen war, den Weg für die Sanitäter freizumachen, musste der gehbehinderte Mann durch kräftiges Zupacken schließlich aus dem Bus gezogen werden. Dabei mussten sich die Beamten nicht nur beleidigen lassen, sondern sahen sich auch massiven Schlägen durch den 54-Jährigen ausgesetzt.

Die medizinische Hilfe für den Sohn des Randalierers konnte so zwar sichergestellt werden, allerdings erhielt einer der Beamten einen Schlag an den Kopf. Er wurde dadurch derart verletzt, dass er sich im Krankenhaus in Korbach behandeln lassen musste. Der gewalttätige Waldecker wurde letztlich in die Obhut seiner Ehefrau übergeben, er wird sich nun aber in einem Strafverfahren zu verantworten haben.

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Publiziert in Polizei

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