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KORBACH. Ein technischer Defekt in einem Lehrerzimmer führte am heutigen Freitag zu einem Einsatz der Korbacher Feuerwehr - rund 26 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt rückten um 7.27 Uhr mit vier Fahrzeugen zur Westwallschule aus.

Zuerst hieß es, dass ein Feuer in der Schule am Enser Tor ausgebrochen sei, dies bestätigte sich jedoch nicht, so dass die Kameraden mit dem Alarmstichwort "F2 - Rauch in Lehrerzimmer" schnell den richtigen Einsatzort in der Westwallschule erreichten. Dort angekommen, konnte Friedhelm Schmidt schnell Entwarnung geben: Ein Kabelbrand an einer Infrarotlampe hatte Papier angekokelt, so dass sich in dem Lehrerzimmer Rauch ausbreiten konnte.

Beherzt griff eine Person aus dem Lehrerkollegium einen Feuerlöscher und konnte den Schmorbrand schnell unter Kontrolle bringen. Nach Angaben von Friedhelm Schmidt blieb den Einsatzkräften die Aufgabe des Lüftens vorbehalten. Um 7.45 Uhr rückten die Einheiten wieder in den Feuerwehrstützpunkt am Südring ein. 

Zur Brandabsicherung war eine RTW-Besatzung vor Ort, eine Polizeistreife protokollierte den Sachverhalt. Verletzt wurde niemand.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort Westwallschule

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. In Hessen dürfen ehrenamtliche Führungskräfte der Wehren, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes kein Blaulicht und kein Martinshorn benutzen, wenn sie mit ihrem Privatauto zu Einsätzen fahren. Das soll sich nach dem Willen der Feuerwehren ändern.

Der Landesfeuerwehrverband fordert, dass die Benutzung des Sondersignals auch für ehrenamtliche Kräfte erlaubt wird. Dieser Meinung ist auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. "Ein Sondersignal ist für Führungskräfte wie Leitende Notärzte, organisatorische Leiter im Rettungsdienst und Kreisbrandmeister mit überörtlichen Aufgaben im flächengrößten Landkreis in Hessen notwendig." Je nach Größe der Gemeinde könne das auch für Stadt- und Gemeindebrandinspektoren sinnvoll sein.

Dass die Forderung nach einer Blaulichtfreigabe für ehrenamtliche Führungskräfte gerade jetzt neue Nahrung erhält, hängt auch mit dem schweren Busunglück am 30. Dezember 2014 auf der A 7 bei Bad Hersfeld zusammen. Dort soll nach Auskunft des Ersten Kreisbeigeordneten Winfried Becker (Schwalm-Eder-Kreis) ein Leitender Notarzt nur "per Anhalter" in einem anderen Notfallfahrzeug zur Unfallstelle gelangt sein.

Biederbick: "Bei dem stärker werdenden Verkehr dauert es ohne Sondersignal heute zu lange, bis der Einsatzort erreicht wird. Eine Gefahr für Leib und Leben besteht in der Regel zwar nicht, aber bei einem Massenunfall dauert es ohne Organisatorischen Leiter im Rettungsdienst länger, bis die Verletzten zum Krankenhaus transportiert werden können."

Warum es bislang noch zu keiner Aufhebung des Verbots gekommen ist, begründet Biederbick wie folgt: "Das Hessische Innenministerium unterstützt die Forderung der Feuerwehren, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung als zuständiges Ministerium lehnt sie aber weiter ab."

Auch der Dezernent für Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf, hofft auf eine Änderung. "Es ist richtig, Sondersignale nur in Einzelfällen zuzulassen. Für einen engen Personenkreis sollten aber Ausnahmen möglich sein. Wenn es wie bei Leitenden Notärzten um Menschenleben geht, zählt jede Minute."

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Publiziert in Feuerwehr

TWISTE/MENGERINGHAUSEN. Auf ungewöhnliche Weise hat die Polizei in der Nacht zu Donnerstag ein verunglücktes und zwischen Büschen verborgenes Auto gefunden: Weil der verletzte Fahrer keine genaue Ortsangabe zur Unfallstelle machen konnte, fuhren die Beamten die in Frage kommende Strecke mit Martinshorn ab. Als das Signal am lautesten war, gab der Autofahrer per Handy Bescheid.

Die "Martinshorn-Peilung" war nötig, nachdem der gegen 1 Uhr verunfallte VW Golf von der Straße aus nicht zu sehen war und der schwer verletzte Fahrer am Handy lediglich die B 252 zwischen Bad Arolsen und Korbach als Unfallstelle angeben konnte. Der Korbacher Notarzt fuhr die Strecke von der Kreisstadt aus ab, ein Rettungswagen aus Bad Arolsen fuhr in entgegengesetzter Richtung. Auch zwei Streifenwagen aus beiden Städten machten sich - zunächst vergeblich - auf die Suche.

Der 20 Jahre alte Autofahrer aus Willingen stand zwar per Handy mit der Arolser Polizei in Kontakt, war aber bei seinem Notruf offenbar nicht in der Lage, die genaue Unfallstelle zwischen Mengeringhausen und Twiste in Höhe der Abfahrt nach Elleringhausen mitzuteilen. Wie sich später herrausstellte, war der Upländer von Arolsen kommend in einer Rechtskurve nach links von der Bundesstraße abgekommen. Weil sich an der Unfallstelle keine Leitplanken befinden, durchbrach der Golf neben der Straße stehende Büsche - und wurde quasi von diesen "verschluckt". Der Wagen sei "von der Straße aus überhaupt nicht zu sehen gewesen", sagte ein Beamter der Arolser Polizei am Donnerstagmorgen gegenüber 112-magazin.de.

Es sei sein Glück gewesen, dass er ein Mobiltelefon bei sich gehabt habe, um die Polizei zu informieren. Der 20-Jährige habe sich nämlich nicht allein aus dem auf der Seite liegenden Golf befreien können. Polizisten und Rettungsassistenten hätten das Auto wieder auf die "Füße" gestellt und den Fahrer so befreien können. Er kam schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus nach Korbach.

Der Golf wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert. An dem älteren Wagen entstand Totalschaden von 1000 Euro.

Publiziert in Retter
Dienstag, 16 April 2013 15:26

Gurtloser Raser stoppt erst nach zehn Kilometern

WINTERBERG. Mit 100 Sachen durch den Ort, mit Tempo 140 auf der Landstraße und stets die Polizei im Nacken: Ein nicht angeschnallter Raser hat erst nach einer etwa zehn Kilometer dauernden Verfolgung durch eine Streife angehalten.

Eine Streifenwagenbesatzung der Winterberger Polizei wollte laut Polizeibericht von Dienstag am Vortag gegen 9 Uhr in der Straße Am alten Garten in Winterberg ein Auto anhalten und den Fahrer kontrollieren. Der Fahrer war aufgefallen, weil er nicht angeschnallt war.

Auf die Anhalteversuche der Polizei mit dem Einschalten des Anhaltezeichens "Stopp Polizei" über Lautsprecherdurchsagen bis hin zu Blaulicht und Martinshorn reagierte der Fahrer nicht. Vielmehr fuhr er von Winterberg weiter in Richtung Landstraße 740 und über diese weiter in Richtung Medebach. Mit 100 km/h raste der Wagen durch Küstelberg. Außerhalb von geschlossenen Ortschaften lag die Spitzengeschwindigkeit etwa bei 140 km/h.

"Auf dem Weg zur Arbeit und spät dran"
Erst am Schlossberg - also etwa zehn Kilometer weiter - hielt der Fahrer an. Es handelt sich um einen 30-jährigen Mann aus Winterberg. Seine Angaben zu den Gründen, warum er nicht angehalten hatte, verblüfften die Polizeibeamten: Er müsse zur Arbeit und sei spät dran. Die Anhaltesignale der Polizei will der Mann weder gesehen noch gehört haben, vermutlich auf Grund der überlauten Musik, die im Auto lief. Allerdings gab er zu, nicht angeschnallt gewesen zu sein. Eine Anzeige wegen der vorliegenden Verkehrsverstöße wurde eingeleitet gegen.

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Publiziert in HSK Polizei

MARBURG. Anhaltezeichen der Polizei wegen einer Kontrolle hat ein junger Mann am Dienstagvormittag in der Innenstadt missachtet. Stattdessen brauste der 24-Jährige davon. Die Polizei verfolgte ihn mit Blaulicht und Signalhorn – ein Sturz beendete die Flucht schließlich. Der junge Mann wurde vorläufig festgenommen.

Am Pilgrimstein sollte der 24-Jährige gegen 11 Uhr mit seinem Roller einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Marburger missachtete die Anhaltezeichen der Beamten und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Universitätsstraße/Schwanallee in Richtung Südviertel. Bei seiner Flucht benutzte der junge Mann teilweise Gehwege und missachte eine rote Ampel.

In der Stresemannstraße stürzte der Flüchtende nach einer kurzen Berührung mit einem Streifenwagen zu Boden. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Da der Verdacht auf Drogenkonsum bestand, veranlassten die Ordnungshüter bei dem 24-Jährigen, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, eine Blutentnahme. Zudem stellten sie den "frisierten" Roller sicher. Der Mann wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Polizei sucht nun Zeugen, insbesondere Fußgänger auf den Gehwegen, die durch die Fahrweise des Bikers gefährdet wurden. Hinweise nimmt die Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer 06421/ 4060 entgegen.

Publiziert in MR Polizei
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