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Mittwoch, 05 Februar 2020 11:56

Glätteunfälle häufen sich: Mehrere Verletzte

MARBURG-BIEDENKOPF. Die Polizei in Marburg warnt vor möglicher Glätte durch überfrierende Nässe.

"Das Wetter hier ist augenblicklich sehr tückisch. Aufgrund der bisher milden Witterung und dem fehlenden Schnee ist eine eventuelle Glätte eben nicht offensichtlich sichtbar. Wenn die Straße zum Beispiel durch Waldgebiete oder über Bäche oder Flüsse führt oder entlang von Ufern kann die ansonsten trockene Fahrbahn in diesen Streckenabschnitten nass sein. Genau dort ist es durch dann überfrierende Nässe eben plötzlich glatt. Insbesondere in den Morgenstunden zieht es meistens noch mal an und die Glättegefahr nimmt zu. Alle Autofahrer sollten in der gegenwärtigen Jahreszeit abends und nachts, aber insbesondere auch am frühen Morgen immer mit Straßenglätte rechnen und vorsichtig fahren."

In der Nacht zu Mittwoch, um 3.50 Uhr, verlor eine 27 Jahre alte Frau auf der Landstraße 3050 zwischen Bad Endbach und Gladenbach wegen plötzlich auftretender Glätte die Kontrolle über ihren Kleinwagen. Der Fiat kam nach rechts von der Straße ab und landete letztlich in der Salzböde. Weder die in Nürnberg wohnende Fahrerin noch ihre 59 Jahre alte Mitfahrerin aus Lollar konnten sich aus dem erheblich beschädigten Auto befreien. Dazu war eine aufwändige Bergungsaktion durch Feuerwehr und Wasserrettungsgruppe der DLRG unter Einsatz der Drehleiter und von Rettungsschwimmern notwendig. Nach medizinischer Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst kamen die beiden verletzten und stark unterkühlten Frauen ins Krankenhaus. Ein Abschleppdienst barg das Fahrzeug aus der Salzböde. Die Feuerwehr richtete zudem eine Ölsperre ein und verständigte darüber auch die untere Wasserbehörde. Die Landstraße war bis etwa 4.30 Uhr zeitweilig voll gesperrt.

Ein weiterer glättebedingter Unfall passierte gegen 6.20 Uhr auf der Kreisstraße 3 zwischen Bracht und Schönstadt. Ein 43 Jahre alter Autofahrer aus Frankenberg geriet mit seinem Renault ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Polo. Am Steuer des Polo saß ein 23 Jahre alter Mann aus Amöneburg. Beide Fahrer erlitten Verletzungen und kamen zur Abklärung und Untersuchung ins Krankenhaus. Das verursachende Auto rutschte bis in den Straßengraben. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

Ein dritter auf die Glätte zurückzuführender Unfall passierte am Mittwochmorgen um etwa 8.15 Uhr auf der Landstraße 3077 zwischen Rauschenberg Bracht und Rosenthal. Dort rutschte ein Mann mit seinem Ford in den Graben. An dem Auto entstand ein erheblicher Schaden, der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Für die Bergung des Autos und zur Verhinderung weiterer Unfälle war die Straße bis um 9.40 Uhr gesperrt. (ots/r)

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MARBURG. Die Marburger Polizei sucht seit Anfang Januar nach einem grauen Audi Q2 mit norwegischem Kennzeichen.

Am 7. Januar erstattete ein Ehepaar aus Norwegen Anzeige bei der Polizei in Marburg, da ihr Auto offenbar gestohlen worden sei. Nach ersten Erkenntnissen nutzten die Beiden ihren SUV während des dreitägigen Aufenthaltes in Marburg und hatten diesen zuletzt in der Barfüßerstraße geparkt.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass das Norwegerpaar nicht mehr genau weiß, wo sie zuletzt geparkt hatten. Deshalb bittet die Polizei um Mithilfe der Bevölkerung. Es handelt sich bei dem Audi um einen grauen Q2 mit dem norwegischen Kennzeichen "DR 71789", das Baujahr ist 2019.

Das Ehepaar ist mittlerweile wieder aus Deutschland ausgereist und die Ermittler stehen nun vor einem Rätsel. Wer hat den Kompaktwagen seit Anfang des Jahres dem 4. Januar gesehen? Hinweise bitte an die Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Donnerstag, 14 November 2019 13:28

Betrüger mit Microsoft-Masche erfolgreich

MARBURG. Nicht nur Schockanrufer, Enkeltrickbetrüger oder falsche Polizeibeamte rufen immer mal wieder an - auch die angeblichen Mitarbeiter von Microsoft versuchen es regelmäßig. Leider sind diese Betrüger am Telefon trotz aller Warnungen und Hinweise ab und zu erfolgreich. So auch letztes Wochenende im Hinterland.

Der angebliche Microsoftmitarbeiter meldete sich unaufgefordert bei einem 56 Jahre alten Mann und erzählte etwas von einer Sicherheitslücke beim Online-Banking, die es zu beheben gelte. Der Anrufer überzeugte den Mann durch seine fundierten Äußerungen und plausiblen Erklärungen davon, das Programm TeamViewer zu installieren, um via Fernwartung das Problem zu beseitigen. Mit diesem ermöglichten Fernzugriff besaß der Betrüger schließlich eine komplette Zugriffsmöglichkeit auf den Rechner seines Opfers.

Das nutzte der Betrüger sofort, loggte sich vom Besitzer zunächst unbemerkt bei diversen Banken ein und tätigte mehrere Abbuchungen, wobei er das Geld sofort auf Bezahldienste oder Konten im Ausland transferierte. Damit ist das Geld meist unwiderruflich weg, dem Mann entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

Vorsicht ist geboten, wenn ohne vorherige Absprache oder expliziten Auftrag Firmen oder Firmenmitarbeiter anrufen und über Probleme aufklären, die man vor dem Anruf noch überhaupt gar nicht hatte. Geht das einher mit einem Angebot für eine Fernwartung, sollte man darauf auf gar keinen Fall eingehen. Diese Betrugsversuche der unterschiedlichsten Arten reißen nicht ab und nur ständige Warnungen und Darstellungen der Vorgehensweisen machen die Maschen bekannt und bewahren so möglicherweise vor Schäden.

Wie kann ich mich schützen?

  • Der Kundenservice von Microsoft bietet Kunden niemals ungefragt oder ohne Auftrag einen Fernzugriff an. Das gilt auch für andere seriöse Firmen. Mit einer Fernwartung öffnen Sie ihren Computer für alle Gefahren die von Betrügern ausgehen. Sie ermöglichen einen Komplettzugriff. Sowohl das Nutzen des Rechners als auch ein Infizieren ist dann ohne Möglichkeit der Verhinderung machbar. Verhindern Sie also unbedingt einen Fernzugriff. 
  • Installieren Sie auf gar keinen Fall angeblich notwendige Software. Wenden Sie sich bei Computerproblemen an seriöse Fachfirmen in ihrer Umgebung.
  • Reagieren Sie am besten gar nicht auf solche Anrufe und rufen Sie erst recht nicht plötzlich auf dem Bildschirm erscheinende Nummern an. 
  • Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag und hinterfragen Sie die Angaben des Anrufers.
  • Überlegen Sie, wieso der Anruf bei Ihnen ankommt. Wenn Sie zum Beispiel niemals an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, dann können Sie auch nichts gewinnen. Wenn Sie keinen Handwerker bestellt haben, wieso sollte dann ein solcher eine nicht geplante Arbeit ausführen? So ist es auch mit dem Fernzugriff auf den Computer. Wenn Sie keine Probleme und niemanden beauftragt haben, dann kann der Anrufer von einem gefährlichen Virus auf ihrem Rechner oder von Problemen beim Oline-Banking nichts wissen. (ots/r)

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DAUTPHETAL. Zivilcourage ist eigentlich ein substanzieller Bestandteil der Gesellschaft. Jeder kann in Not geraten und dann auf Hilfe von Dritten angewiesen sein. Ein Unfall am Montagmorgen auf der Bundesstraße 62 hinterlässt allerdings einen leicht bitteren Beigeschmack - bis auf einen Ersthelfer stoppte in der akuten Phase niemand auf der stark befahrenen Bundesstraße und bot seine Hilfe an.

Ein 19-Jähriger war um 7.15 Uhr mit seinem Toyota Aygo von der Carlshütte kommend in Richtung Friedensdorf unterwegs.

Der junge Mann verlor in einer langgezogenen Rechtskurve auf nassem Asphalt die Kontrolle über seinen Wagen und geriet ins Schleudern. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte in einen kleinen Graben und prallte gegen einen Baumstumpf. Im Anschluss überschlug sich der Wagen und kam letztendlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Bei Eintreffen eines Ersthelfers war der junge Fahrer noch in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Letztendlich konnte er sich selbständig befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn mit leichten Verletzungen in eine Klinik. An dem Toyota entstand Schaden in Höhe von 5000 Euro. (ots/r)

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MARBURG. Bei einer Reizgasattacke in einem Linienbus erlitten in der Nacht auf Samstag neun Personen Verletzungen. Die Busfahrerin wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Polizei nahm drei Personen vorläufig fest, die Hintergründe des Geschehens liegen momentan noch völlig im Dunkeln.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am Hauptbahnhof. Laut Zeugen betraten acht jüngere Flüchtlinge den Bus der Linie 14 und attackierten sofort zwei 18 und 19 Jahre alte Fahrgäste, die ebenfalls einen Migrationshintergrund haben, mit Schlägen.

Bei der nun folgenden Auseinandersetzung setzte einer der mutmaßlichen Täter Pfefferspray ein. Danach flüchteten die Angreifer zunächst unerkannt. Acht Fahrgäste erlitten bei dem Vorfall Atemwegsreizungen, die vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt wurden. Die 33 Jahre alte Fahrerin erlitt ebenfalls Verletzungen durch das Reizgas, zudem kassierte sie bei Schlichtungsversuchen einen Schlag gegen den Kopf. Die Frau wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung in die Klinik gebracht.

Etwa 50 Minuten später kam es unweit des Hauptbahnhofes zu einem weiteren Vorfall. Zwei der Opfer aus dem Bus wurden nach der ärztlichen Versorgung von einem Angehörigen abgeholt. Kurz nach der Abfahrt entdeckten sie in der Bahnhofstraße drei der mutmaßlichen Angreifer aus dem Bus und es kam zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung. Eine in der Nähe stehende Polizeistreife sah das Geschehen und nahm das Trio, die Tatverdächtigen der Busattacke, vorläufig fest.

Die jungen Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zu weiteren an der Tat beteiligten Personen dauern an. Die Polizei bittet nun um Mithilfe. Wer hat das Geschehen im Linienbus gesehen und sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet? Wer kann Angaben zu weiteren Beteiligten der Auseinandersetzung machen? Wer kann Angaben zu den Hintergründen des Geschehens machen? Hinweise bitte an die Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Montag, 19 August 2019 12:48

Exhibitionist in Marburg unterwegs

MARBURG. Die Marburger Polizei suchte am Sonntag ab 13.40 Uhr erfolglos nach einem Exhibitionisten. Der Mann war in der Biegenstraße hinter dem Hörsaalgebäude Sprachenzentrum unter den dortigen Treppen aufgefallen.

Zwei Studentinnen beschrieben den unten herum unbekleideten Mann als 1,80 bis 1,85 Meter großen, 35 bis 45 Jahre alten mutmaßlichen Deutschen mit Bierbauch. Der Mann sei Raucher gewesen und habe ein dunkles T-Shirt angehabt.

Wer kann Hinweise geben, die zur Identifizierung des gesuchten Mannes beitragen? Wo ist der Mann noch als Exhibitionist aufgefallen? Hinweise bitte an die Marburger Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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MARBURG. Ein 29 Jahre alter Mann aus Beselich fuhr am Montag mit einem Pritschenlaster über die Landesstraße 3048 von Roßdorf nach Kirchhain. Der mit Teer voll beladene Laster geriet rechts auf die Bankette, kam im weiteren Verlauf von der Straße ab und überschlug sich.

Große Teile des Teers ergossen sich in den angrenzenden Wassergraben und auf dem Maisfeld. Der augenscheinlich eher leicht verletzte Fahrer konnte den Lkw selbständig verlassen. Die Polizei informierte wegen der verlorenen Ladung die untere Wasserbehörde.

Da zum Unfallhergang bislang unterschiedliche Schilderungen vorliegen, sucht die Polizei dringend nach weiteren Unfallzeugen.

  • Wer war am Montag gegen 8.35 Uhr auf der Landstraße 3048 zwischen Amöneburg und Roßdorf?
  • Wer hat den Unfallhergang gesehen?
  • Wem ist der Kleinlaster vor dem Unfall aufgefallen?
  • Wer hat zeitgleich einen eventuell beteiligten, roten Sattelzug gesehen, der dem Pritschenlaster entgegenfuhr?
Hinweise bitte an die Marburger Polizei unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Dienstag, 26 März 2019 20:03

Ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Unfall

STADTALLENDORF. Tödliche Verletzungen erlitt ein Autofahrer bei einem Unfall am Montagmorgen auf der Bundesstraße 454. Zwei weitere Personen erlitten schwerste Verletzungen.

Die Bundesstraße war ab dem Ortsausgang von Stadtallendorf bis zur Abfahrt zur B 62 für Bergungs- und Ermittlungsarbeiten bis etwa 12.20 Uhr voll gesperrt. Gegen 9.10 Uhr ereignete sich die folgenschwere Kollision kurz hinter dem Ortsausgang von Stadtallendorf. Ein 52 Jahre alter Mann war mit seinem Hyundai in Richtung Kirchhain unterwegs.

Nach Zeugenangaben setzte er kurz vor der Kleingartenanlage an der B 454 zum Überholen an und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Hyundai krachte anschließend in einen entgegenkommenden, mit zwei Personen besetzten VW Multivan. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb der 53 Jahre alte Fahrer des VW noch am Unfallort. Die 51 Jahre alte Beifahrerin sowie der Fahrer des Hyundai erlitten schwerste Verletzungen und mussten zur weiteren Behandlung in die Uni-Klinik gebracht werden.

Am Unfallort waren neben der Polizei vier Notärzte, drei Rettungswagen, die Feuerwehr Stadtallendorf sowie der Führungsdienst der Feuerwehr des Landkreises im Einsatz. Nach Rücksprache mit Staatsanwaltschaft Marburg wurden unter anderem ein Gutachter zur genauen Klärung des Unfallhergangs eingeschaltet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt.

Zur Schadenshöhe kann momentan noch keine Aussage getroffen werden. Trotz des tragischen Geschehens möchte die Polizei nicht unerwähnt lassen, dass eine Vielzahl von Autofahrern an der Unfallstelle vorbildlich Erste Hilfe leisteten. (ots/r)

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NEUSTADT. Ein ortsunkundiger Berufskraftfahrer verursachte am Montag eine insgesamt sechsstündige Verkehrsbehinderung auf der Bundesstraße 454 zwischen Neustadt und Schwalmstadt.

Zwischen 14 und 18 Uhr war die Bundesstraße für die Bergungs- und Aufräumarbeiten sogar voll gesperrt. Die Polizei veranlasste entsprechende Rundfunkwarnmeldungen mit Umleitungsempfehlungen. Der 57-jährige Brummifahrer musste vor der Eisenbahnbrücke zurücksetzten, weil sein nicht beladener 40-Tonner zu hoch für eine Durchfahrt war.

Beim Rückwärtsfahren über eine Strecke von etwa 100 Metern gerieten der Auflieger und das Zugfahrzeug auf die abschüssigen Bankette und kamen aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Durch die Fahrmanöver wühlte sich die Zugmaschine ins Erdreich und setzte letztlich quasi mit den Tanks im Knick zwischen der Fahrbahn und den Banketten auf.

Dabei entstand an der Kraftstoffverbindungsleitung zwischen den Tanks ein Schaden, aufgrund dessen nach ersten Schätzungen etwa 100 Liter Dieselkraftstoff austraten und im Erdreich versickerten. Dort sind für Dienstag die notwendigen Erdarbeiten vorgesehen.

Die Untere Wasserbehörde war auch am Unfallort. Nach der aufwändigen Bergung war der Sattelzug nach Reparatur der Kraftstoffleitung wieder fahrbereit, der Gesamtschaden lässt sich derzeit nicht beziffern, dürfte aber sicherlich mehrere Tausend Euro betragen. (ots/r)

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KIRCHHAIN. Beamte aus Marburg-Biedenkopf kontrollierten am Montag eine Fahrzeugkombination, die es in sich hatte. Der kontrollierte Lastwagen beförderte in einem umgebauten Abrollcontainer einen 7400 Kilogramm schweren Radlader.

Trotz der durchaus anerkennenswerten Kreativität des Transportcontainers gab es gravierende Mängel. Der schwere Radlader war nur unzureichend gesichert, der Radlader stand lediglich auf, fest mit dem Container verbauten, Kanthölzern.

Im Abrollcontainer wurden für die Räder des Radladers Öffnungen angebracht, sodass der Radlader beim Anheben des Containers durch die Kanthölzer angehoben wird und auf diesen steht - die Räder hängen dann frei. Beim Entladen bekommen die Räder vor dem Container den Bodenkontakt, sodass der Radlader dann aus der Mulde herausfahren kann. Eigentlich ein ausgeklügeltes, durchdachtes System zum schnellen Be- und Entladen.

Die Konstrukteure bedachten jedoch die Ladungssicherung nicht ausreichend - in Fahrtrichtung waren über drei Tonnen nicht gesichert. Zusätzlich ergab die Kontrolle, dass die Sicherheitsprüfung des mitgeführten Anhängers bereits im Juli 2018 abgelaufen war und der Fahrer die Kombination aus Lastwagen und Anhänger wegen der bereits im Oktober 2018 abgelaufenen Gültigkeit seines Führerscheins gar nicht hätte führen dürfen.

Ein Ersatzfahrer musste her, denn die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Auf den Fahrer und den Halter kommen Verkehrsstrafanzeigen zu. (ots/r)

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