Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Mühlhausen

Montag, 31 Oktober 2011 17:00

Zug der Verwüstung nach der Kirmes

MÜHLHAUSEN. Randalierer haben eine Grundstücksmauer beschädigt, Glasscheiben an einer Bushaltestelle zerstört und mehrere Leuchtpfosten aus der Verankerung zerstört. Dabei verursachten sie einen Schaden von mehreren hundert Euro.

Vermutlich sind die Randalierer unter den Gästen der Mühlhäuser Kirmes zu suchen, die sich gegen 3.15 Uhr zu Fuß auf den Heimweg machten. Bei einem Grundstück nur 100 Meter von der Festhalle entfernt beschädigten sie auf einer Länge von zehn Metern eine Grundstücksmauer, indem sie mehrere Betonelemente umstießen und herunterrissen.

An der Bushaltestelle in der Berndorfer Straße hatten die Randalierer Glasscheiben zertreten oder eingeschlagen und am Ortsrand von Mühlhausen in Richtung Berndorf mehrere Leuchtpfosten herausgerissen und auf angrenzende Felder geworfen.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die zuständige Korbacher Polizeistation, die unter der Rufnummer 05631/971-0 zu erreichen ist.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 20 Oktober 2011 07:01

Radfahrer (18) kracht in Auto-Heckscheibe

MÜHLHAUSEN. Die bei Nieselregen aufgezogene Kapuze hat einem Radfahrer offenbar die Sicht genommen: Der 18-Jährige übersah ein geparktes Auto, krachte ungebremst ins Heck des Wagens und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Zu dem Unfall war es am Mittwochabend gegen 20 Uhr in der Berndorfer Straße in Mühlhausen gekommen. Diese Straße befuhr der 18 Jahre alte Radfahrer mit einem Hollandrad von der Ortsmitte kommend in Richtung Berndorf. In Höhe des Dorfgemeinschaftshauses war unter einer Laterne ein heller Audi A4 abgestellt. Trotz der hellen Wagenfarbe und der Straßenbeleuchtung übersah der Fahrradfahrer das Auto - er stieß mit seinem Velo gegen die hintere Stoßstange und prallte mit dem Körper so stark gegen die Heckscheibe, dass diese zu Bruch ging. Der Twistetaler kam mit schweren Verletzungen ins Korbacher Krankenhaus.

Einen Helm hatte der junge Mann nicht auf, sagte ein Polizist am Donnerstagmorgen. Vielmehr trug der Radfahrer eine Kapuze, die er sich zum Schutz vor dem einsetzenden Nieselregen über den Kopf gezogen hatte. Dies habe ihm vermutlich die Sicht genommen, so dass es zu dem Unfall kam. Dabei wurde das Fahrrad stark beschädigt. Den Schaden am Audi gab der Polizist gegenüber 112-magazin.de mit 2000 Euro an.

Publiziert in Retter
Freitag, 20 August 2010 15:56

Zehnjährige stirbt an Unfallfolgen / VIDEO

 MÜHLHAUSEN. Das bei dem tragischen Unfall in der Ortsmitte von einem Auto erfasste Mädchen ist seinen Verletzungen erlegen.

Das sagte Polizeisprecher Volker König am Freitagnachmittag auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Zehnjährige hatte bei dem schweren Unfall in Mühlhausen am Donnerstagabend lebensgefährliche Verletzungen erlitten, als es von einem Cabrio erfasst und gegen eine Hauswand geschleudert wurde (112-magazin.de berichtete). Das Kind war mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 ins Klinikum nach Kassel geflogen worden, wo sich Ärzte vergeblich um das Leben des Mädchens bemühten. Die Schülerin sei am Freitagnachmittag im Klinikum ihren schweren Verletzungen erlegen, sagte König.

Ein 48 Jahre alter Autofahrer war am Donnerstag gegen 18.20 Uhr von der Gembecker Straße abgekommen, mit dem rechten Vorderrad gegen einen Bordstein geprallt und hatte daraufhin die Kontrolle über seinen Mazda MX 5 verloren. Das Auto fuhr in einer Linkskurve in der Ortsmitte geradeaus und erfasste die Zehnjährige vor dem Haus Dorfstraße 1. Mit dem Kind stieß das Cabrio gegen die Hauswand. Der Fahrer und sein 76-jähriger Vater auf dem Beifahrersitz erlitten schwere Verletzungen. Auch sie wurden mit Helikoptern in Kliniken geflogen. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht bei beiden aber keine Lebensgefahr. Sie werden in den Kliniken von Göttingen und Siegen behandelt. Ein zweites Mädchen, das gemeinsam mit der Zehnjährigen unterwegs war, blieb unversehrt - der MX 5 verfehlte dieses Kind nur knapp.

Zur Unfallursache könne man noch keine Angaben machen, sagte König weiter. Alkohol oder andere berauschende Mittel waren offensichtlich nicht im Spiel. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, die Staatsanwaltschaft in Kassel hat einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Der Fahrzeugführer konnte aufgrund der Schwere seiner Verletzungen noch nicht zum Unfall befragt werden. Ob "nicht angepasste Geschwindigkeit" oder gar "überhöhte Geschwindigkeit" als unfallursächlich zu bezeichnen ist, sei derzeit reine Spekulation. "Dies kann erst durch das Gutachten erwiesen werden", erklärte der Polizeisprecher. 

Publiziert in Retter
Sonntag, 16 Oktober 2011 08:52

Trichinen - Lehrgang

Mühlhausen . Trichinen - Lehrgang 

Die Waldeckische Jägerschaft veranstaltet am Freitag, 28. Oktober ab 19 Uhr einen Lehrgang im Umgang mit der Entnahme der Proben von Schwarzwild  zu der gesetzlichen  Trichinenschau im  Landgasthof Kiepe  in  Mühlhausen.

Dozentin ist Bettina Elsner von der Veterinärbehörde im Landkreis Waldeck - Frankenberg.

Durch diese Unterweisung verringern sich die Untersuchungskosten für die Trichinenschau von 13,-e auf ca. 3 ,-€

Die Kosten für den Lehrgang belaufen sich auf 25,-€ pro Person

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es muss eine namentliche Anmeldung erfolgen.

Interessenten wenden sich bitte an: Tobias Brun, Tel.: 0163 - 7773005

Text: Klaus Rohde

Das sollten Sie über Trichinen wissen:

Trichinen (Trichinella) sind eine Gattung winziger Fadenwürmer (Stamm Nematoda) mit parasitischer Lebensweise. Säugetiere, damit auch Menschen, und Vögel dienen als Zwischen- und Endwirt. Hauptüberträger auf den Menschen sind Schweine bzw. deren roh, z. B. als Mett verzehrtes oder ungenügend gegartes Fleisch. Durch Kochen oder große Kälte können Trichinen abgetötet werden, allerdings nicht durch Räuchern.

Das durch Trichinen hervorgerufene Krankheitsbild wird als Trichinellose bezeichnet, wobei der Mensch gewöhnlich ein Fehlwirt ist, da er nicht von potentiellen Endwirten gefressen wird und so nicht zur weiteren Fortpflanzung der Trichinen beiträgt. Akute Infektionen des Menschen mit Trichinella spiralis sind in Deutschland meldepflichtig. Die Trichinenuntersuchung ist eine Pflichtuntersuchung von Fleisch für den menschlichen Verzehr

Quelle: Wikipedia

 

Publiziert in Archiv - Sammlung

MÜHLHAUSEN. Zu einem Schwelbrand in einer Schreinerei ist am späten Dienstagmorgen die Feuerwehr ausgerückt. Der Spänebunker des Betriebes war voller Qualm. Ursache dafür waren nicht, wie zunächst vermutet, Glutnester. Wahrscheinlicher ist nach Aussage von Einsatzleiter Volker Bangert in Brand geratener Staub.

Gegen 11.30 Uhr alarmierte der Besitzer des Betriebes die Feuerwehr. "In der Werkstatt war plötzlich Rauch", berichtete er von seiner unerfreulichen Entdeckung. Die freiwilligen Helfer aus Mühlhausen und Berndorf drangen wenige Minuten später mit Atemschutz in den Spänebunker ein. Weil die Sauerstoffvorräte nach einer Stunde zur Neige gingen, alarmierte Gemeindebrandinspektor Bangert die Wehr aus Twiste nach, sodass mehr als 20 Einsatzkräfte vor Ort waren. Mit vereinten Kräften kämpften sich die Feuerwehrleute zum einstigen Brandherd, der alles in dichten Qualm gehüllt hatte, vor.

Die eingesetzte Wärmebildkamera verriet: In der Nähe eines Kabelstranges befand sich der eigentliche Brandherd. Feiner Staub, der sich allmählich über die ebenfalls durch den Raum verlaufenden Heizungsrohre gelegt hatte, hatte sich immer mehr erhitzt. "Zwischenzeitlich muss es gebrannt haben, anschließend glimmte die Glut vor sich hin", erklärte Bangert.

Vorsichtig und mit so wenig Löschwasser wie möglich löschten die Brandbekämpfer den gesamten Spänebunker ab, der zur Erleichterung der Helfer nur wenig gefüllt war. Die angekokelte Heizungsisolierung brachten die Feuerwehrleute ins Freie, um sie hier sicher zwischenzulagern. Sie gingen auch deshalb behutsam vor, weil sie eine Staubexplosion verhindern wollten.

Der Schaden beläuft sich ersten Erkenntnissen zufolge auf einen niedrigen Betrag. Vor wenigen Jahren hatte es den Erinnerungen der Kameraden zufolge am selben Ort gebrannt. Damals habe der Einsatz aber ein größeres Ausmaß gehabt, berichteten sie gegenüber 112-magazin.de.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 06 September 2011 00:33

Feuerwehr zerteilt umgestürzte Baumstämme

MÜHLHAUSEN. Mehrere auf die Gembecker Straße gekippte Stämme einer Baumgruppe haben Feuerwehrleute mit der Motorsäge zerteilt und weggeräumt - und somit wieder für freie Fahrt in der Ortsdurchfahrt gesorgt.

Wie die Korbacher Polizei am Montag berichtete, waren in der Nacht zu Montag gegen 0.15 Uhr in Höhe des Kanonierheimes in Mühlhausen mehrere Stämme einer Baumgruppe auf die Fahrbahn gestürzt. Per Sirene alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr, deren Einsatzkräfte wenig später zur Gembecker Straße ausrückten. Vermutlich Altersschwäche hatte laut Polizei dafür gesorgt, dass die Baumstämme umkippten.

Die Feuerwehrleute hätten die Hindernisse mit der Motorkettensäge innerhalb kurzer Zeit "fachgerecht zerlegt", wie es der Dienstgruppenleiter formulierte. Nachdem die Stammstücke beiseite geräumt und die Straße gefegt worden war, rückte die Feuerwehr wieder ein. Autos oder Gebäude waren durch die umstürzenden Bäume nicht beschädigt worden.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 19 August 2010 13:29

Tragischer Unfall: MX 5 rammt Kind auf Roller

Mühlhausen. Ein Autofahrer ist von der Straße abgekommen und hat ein Kind erfasst und gegen eine Hauswand geschleudert. Der 48 Jahre alte Autofahrer und sein 76-jähriger Vater als Beifahrer waren ersten Erkenntnissen zufolge am frühen Donnerstagabend mit einem Mazda MX 5 in der Ortsdurchfahrt von Mühlhausen unterwegs. Aus Richtung Gembeck kommend befuhren die Männer gegen 18.20 Uhr die Ortsdurchfahrt in Richtung Berndorf.

 

Möglicherweise wegen nicht angepasster Geschwindigkeit, so ein Polizist an der Unfallstelle, kam das Cabrio in einer Linkskurve der Gembecker Straße nach rechts von der Straße ab, fuhr kurz vor der Einmündung zur Dorfstraße über den Bordstein und dann geradeaus über die Einmündung und einen Gehweg hinweg frontal gegen ein Wohnhaus - dabei erfasste der Wagen ein zehnjähriges Mädchen, das auf einem Cityroller mit einer Freundin gerade die Straße überquert hatte und auf dem Weg nach Hause war. Das zweite Mädchen wurde nur knapp verfehlt und blieb unverletzt. Beide Kinder waren zum Zeitpunkt des Unfalls bereits auf dem Bürgersteig vor dem Haus.

 

Drei Rettungshubschrauber im Einsatz
Die Zehnjährige erlitt ebenso wie die Männer im Wagen schwerste Verletzungen. Die Notärzte aus Korbach und Bad Arolsen sowie die Besatzungen mehrerer Rettungswagen eilten nach Mühlhausen und versorgten die Schwerverletzten. Die Feuerwehren aus Mühlhausen, Twiste und Korbach rückten ebenfalls aus. Zahlreiche geschockte Anwohner verfolgten die Rettungsarbeiten nach dem tragischen Unglück. Die Brandschützer mussten die beidem im MX 5 eingeklemmten Männer mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreien. Andere Feuerwehrleute und Polizisten sperrten die Ortsmitte weiträumig ab.

 

Wegen der Schwere der Verletzungen forderten die Notärzte für das Mädchen und die beiden Erwachsenen Rettunghubschrauber an. Zunächst landete der Kasseler Helikopter Christoph 7 auf dem Sportplatz, die Besatzung flog die Zehnjährige ins Klinikum nach Kassel. Währenddessen waren die Retter immer noch damit beschäftigt, die beiden Twistetaler aus dem Wrack zu schneiden. Sie wurden am Abend mit den Maschinen Christoph 44 aus Göttingen und Christoph 25 aus Siegen in die Kliniken der beiden Städte geflogen. Vorausgegangen war eine lange Erstversorgung in den Rettungswagen. Der letzte Helikopter hob um 20.30 Uhr vom Sportplatz ab - mehr als zwei Stunden nach dem Unfall.

 

Gutachter soll genaue Ursache emitteln
Damit war zumindest für die Feuerwehrleute aus Mühlhausen der Einsatz noch immer nicht beendet. Die Kameraden leuchteten bei eintretender Dunkelheit die Unfallstelle aus für einen Gutachter, den die Polizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft angefordert hatte. Der Sachverständige soll herausfinden, warum der Wagen von der Fahrbahn abgekommen war. Die Wucht des Unfalls war so groß, dass der MX 5 völlig zerstört wurde. Die Hauswand wurde stark eingedrückt, die Haustür aus Eiche riss in der Mitte durch. Das Fahrzeug solle sichergestellt werden, hieß es an der Unfallstelle.

Publiziert in Retter
Seite 5 von 5

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige