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KASSEL. Ein illegales Autorennen auf der A 49 haben Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal am Sonntagabend gestoppt. Sie ermitteln nun gegen einen 24-Jährigen aus Fuldabrück und drei weitere, derzeit noch unbekannte Fahrer wegen der Teilnahme an dem automobilen Kräftemessen.

Den Fahrern drohen 400 Euro Geldbuße, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Um zu klären, ob die Raser dabei auch andere Verkehrsteilnehmer konkret gefährdet und dadurch Straftaten begangen haben, bitten die Beamten der Autobahnpolizei möglicherweise Betroffene, sich bei der Polizei zu melden.

Die Beamten hatten nach der Mitteilung von Zeugen über das Rennen von Fritzlar in Richtung Kassel am Sonntagabend gegen 21 Uhr sofort ein Zivilfahrzeug mit eingebauter Technik zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt, um den Rasern schnellstmöglich das Handwerk zu legen. Dabei stellte die Zivilstreife in Höhe der Anschlussstelle Kassel-Auestadion vier Autos fest, die sich in Richtung Kreuz Kassel-Mitte offensichtlich ein Rennen mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h bei erlaubten 100 km/h lieferten.

Am Lohfeldener Rüssel zogen sie schließlich einen der mutmaßlichen Rennfahrer, den 24-Jährigen aus Fuldabrück, mit einem PS-starken Mercedes aus dem Verkehr. Bei ihm hatte eine der Messungen 159 km/h ergeben. Die drei anderen Fahrer, die mit einem schwarzen Mercedes, einem weißen Audi und einem schwarzen älteren Golf unterwegs waren, ergriffen daraufhin die Flucht. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg. Den Beamten sind jedoch die Kennzeichen ihrer Wagen bekannt. Die weiteren Ermittlungen zu den einzelnen Fahrern und dem illegalen Autorennen dauern an.

Die Polizeiautobahnstation Baunatal bittet Zeugen oder möglicherweise von gefährlichen Situationen betroffene Verkehrsteilnehmer, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 23 Oktober 2013 16:55

Zigaretten für 270.000 Euro aus Lkw gestohlen

LOHFELDEN. Rund 200 Zigarettenkisten im Wert von 270.000 Euro haben bislang unbekannte Diebe am frühen Mittwochmorgen aus einem tschechischen Lkw gestohlen, der auf dem Autohof am Lohfeldener Rüssel abgestellt war. Ein Zeuge sah die Diebe in einem weißen Lkw wegfahren.

Der tschechische Lkw-Fahrer gab bei seiner späteren Vernehmung bei der Polizei an, den mit Zigarettenkartons beladenen Sattelzug am Dienstagabend kurz vor 20 Uhr auf dem Autohof abgestellt zu haben. Später legte sich der 37-jährige Fahrer in seiner Kabine zum Schlafen.

Durch starkes Rütteln sei er dann gegen 3.20 Uhr erwacht. Als er aussteigen wollte, um am Fahrzeug nachzusehen, ließ sich die Fahrertür nicht öffnen, weil von draußen jemand dagegen hielt. Nachdem ihm kurze Zeit später dann doch das Aussteigen gelang und er seinen Sattelauflieger kontrollierte, stand die Anhängertür offen und von der Ladefläche fehlten rund 200 Kartons, die mit jeweils 25 Stangen Zigaretten befüllt waren.

Chesterfield Menthol für den englischen Markt
Die Kartons, so der 37-Jährige, befanden sich auf Europaletten, die mit Folie umwickelt waren. Bei den entwendeten Zigaretten handelt es sich um die Marke "Chesterfield Menthol". Sie waren nach Angaben des Fahrers für den englischen Markt bestimmt und haben einen Wert von rund 270.000 Euro.

Als der Tscheche seinen Auflieger kontrollierte, kam ein anderer Lkw-Fahrer auf ihn zu und erklärte, die Diebe auf ihrer Flucht beobachtet zu haben. Er bot dem schlecht Deutsch sprechenden 37-Jährigen an, für ihn die Polizei zu rufen. Der Zeuge gab gegenüber den Beamten wertvolle Hinweise auf das Fluchtfahrzeug und einen Verdächtigen. Nach seinen Schilderungen stand er mit seinem Sattelauflieger zwei Stellplätze entfernt von seinem tschechischen Kollegen und schlief ebenfalls in seiner Kabine. Durch lauten Krach wurde er aus dem Schlaf gerissen.

Als er seinen Schlafplatz verließ, um nachzusehen, was los ist, sah er einen weißen 7,5-Tonner mit Kofferaufbau der Marke Scania in Richtung Autohof-Ausfahrt wegfahren. Ein Mann in blauer Jeanshose mit weißem T-Shirt und dunklen kurzen Haaren soll hinter dem Lkw hergelaufen sein. Das Fahrzeug und der Mann seien dann in der Dunkelheit verschwunden. Da ihm diese Situation komisch vorkam, ging er auf den Parkplatz und stellte beim tschechischen Sattelauflieger die geöffneten Aufbautüren fest. Da wurde ihm bewusst, dass er ganz offensichtlich die Täter bei ihrer Flucht beobachtet hatte.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei muss der weiße Scania-Lkw seit ungefähr 2.20 Uhr auf dem Autohof gewesen sein. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zur Tat, den Tätern oder aber zum Verbleib der Zigaretten geben können. Die Ermittler sind zu erreichen unter der Rufnummer 0561/9100.

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