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Sonntag, 26 Oktober 2008 13:54

Milchlaster umgekippt, Fahrer schwer verletzt

ERNSTHAUSEN. Ein Milchlaster ist am frühen Sonntagmorgen neben der B 252 umgekippt. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Nach Informationen der Frankenberger Polizei war es gegen 5 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen Bottendorf und Ernsthausen zu dem Unfall gekommen, weil der 21 Jahre alte Fahrer aus Frankenberg nach eigenen Angaben einem größeren Tier ausgewichen ist.

Der Lastzug einer Spedition aus Burgwald geriet kurz vor dem Abzweig nach Wiesenfeld zunächst nach rechts auf die Bankette. Der Fahrer versuchte noch, durch Gegenlenken wieder auf die Straße zurück zu gelangen. Dabei übersteuerte der Mann laut Polizei jedoch. Der bereits mit Milch beladene Tanklastzug kam schließlich nach links von der Bundesstraße ab. Hier kippte der Auflieger um, wobei vermutlich mehrere tausend Liter Milch ausliefen. Der 21-Jährige zog sich zudem schwere Verletzungen zu.

Ein Bergungsunternehmen rückte an, um den Lastwagen wieder "auf die Füße" zu stellen. Dazu blieb die Bundesstraße in diesem Abschnitt von 9.20 bis 11.40 Uhr voll gesperrt. Vor der Bergung hatte die Spedition zwar noch im Tank verbliebene Milch in ein anderes Fahrzeug umgepumpt, jedoch lief weiterer "Eutersaft" beim Anheben des Aufliegers aus. Nach Angaben der Polizei entstand am verunglückten Fahrzeug vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden, der sich auf mindestens 100.000 Euro beläuft.

Feuerwehrleute rückten ebenfalls zur Unfallstelle aus, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen. Die Milch jedoch versickerte im Boden.

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Samstag, 10 Februar 2007 13:50

36-Jähriger stirbt nach Kollision mit Lkw

DORFITTER. Nach einer Kollision seines Autos mit einem Lkw auf der B 252 ist ein 36-Jähriger am Samstagnachmittag gestorben.

Der in einem Frankenberger Stadtteil wohnende Mann war am frühen Samstagnachmittag mit einem Nissan Micra auf dem Weg von Frankenberg in Richtung Korbach. In einer Kurve zwischen Thalitter und Dorfitter verlor der 36-Jährige gegen 13.45 Uhr die Kontrolle über den Kleinwagen. Der Micra geriet auf die Gegenspur und prallte dort frontal mit einem Holzlastwagen zusammen. Nach der Kollision wurde das völlig zerstörte Auto zurück auf die ursprüngliche Fahrspur geschleudert.

Der 36 Jahre alte Fahrer, der allein im Auto saß, erlitt schwerste Verletzungen und wurde im Wrack des Nissans eingeklemmt. Die Leitstelle alarmierte neben dem Korbacher Notarzt und der Besatzung eines Rettungswagens die Feuerwehren aus Dorfitter und Korbach.

Um den Autofahrer aus dem Wrack zu befreien, setzten die insgesamt 23 Brandschützer hydraulisches Gerät wie Rettungsschere und -spreizer ein. Um den Medizinern einen besseren Zugang zu dem Schwerverletzten zu ermöglichen und diesen besser aus dem Wrack herausheben zu können, trennten die Feuerwehrleute die Holme durch und nahmen das Fahrzeugdach ab.

Der Notarzt forderte über die Leitstelle den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 an, der wegen des Nebels nicht bis zur Unfallstelle fliegen konnte. Der Pilot ging mit der orangen Maschine bei Meineringhausen nieder. Von hier aus holte eine Polizeistreife den Notarzt und seinen Rettungassistenten ab. Helfen konnten die Ärzte und DRK-Mitarbeiter dem 36-Jährigen allerdings nicht mehr: Er starb noch im Rettungswagen. Der 55 Jahre alte Lkw-Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis blieb unverletzt.

Nach Abschluss der Rettungsversuche reinigten die Feuerwehrleute die Bundesstraße, die bis gegen 16 Uhr voll gesperrt war. Verkehrsteilnehmer mussten über Obernburg ausweichen. Als Unfallursache nannte die Polizei nicht angepasstes Tempo auf nasser Fahrbahn. Die Schadenshöhe schätzte einer der Beamten auf 8000 Euro.

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Mittwoch, 19 August 2009 13:53

Schwerer Unfall: Person eingeklemmt

RÖDDENAU. Ein 27-Jähriger ist beim Zusammenstoß seines Bullis mit einem Lkw schwer verletzt und im Auto eingeklemmt worden.

Der 27-Jährige aus dem Landkreis Holzminden befuhr am Mittwoch gegen 6.15 Uhr mit einem Kleintransporter die Bundesstraße 253 aus Richtung Allendorf/Eder kommend in Richtung Frankenberg. Kurz vor der Ortschaft Röddenau kam er aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß auf gerader Strecke mit einem entgegenkommenden Langholzwagen frontal zusammen.

Ein Auto, das hinter dem Langholzwagen fuhr, konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr leicht auf den Langholzwagen auf. Der Unfallverursacher wurde in seinem völlig zerstörten Kleintransporter eingeklemmt und konnte erst nach über einer Stunde mit der Rettungsschere befreit werden. Die Besatzung des hinzugerufenen Rettungshubschraubers Christoph 7 flog den Schwerverletzten in die städtischen Kliniken nach Kassel. Nach ersten Erkenntnissen schwebt er nicht mehr in Lebensgefahr.

Der 40-jährige Fahrer des Langholzwagens aus Allendorf wurde leicht verletzt. Die beiden Insassen des auffahrenden Autos blieben laut Polizeisprecher Volker König unverletzt. Die Bundesstraße war für die Dauer der Bergungsarbeiten bis 8.45 Uhr voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um. Die Höhe des Sachschadens beträgt etwa 40.000 Euro.

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RHODEN. Ein Autofahrer hat beim Abbiegen einen Lkw übersehen. Der Laster rammte den Wagen, der Fahrer wurde schwer verletzt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Rhoden mussten den 20 Jahre alten Autofahrer aus Köln am Montagabend mit hydraulischem Gerät aus seinem VW Fox befreien. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten den Schwerverletzten an der Unfallstelle auf der Bundesstraße 252 bei Rhoden und lieferten ihn anschließend ins Krankenhaus nach Bad Arolsen ein. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. Die etwa gleichaltrige Beifahrerin des Kölners sowie der 43 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Minden kamen mit dem Schrecken davon.

Zu dem Unfall war es am Montag gegen 18.20 Uhr gekommen, als der 20-Jährige und seine Begleiterin den Weg zum Drachenfest bei Rhoden suchten. Die jungen Leute bogen in Höhe der Landstraße von der Bundesstraße 252 ab, vermuteten laut Polizei aber, sich verfahren zu haben. Der Fahrer wendete und wollte wieder auf die Bundesstraße auffahren. Beim Rechtsabbiegen übersah er im Regen den von links kommenden Lkw.

Dessen 43 Jahre alter Fahrer "reagierte hervorragend, bremste und wich nach links aus", sagte ein Polizei der Bad Arolser Station an der Unfallstelle. Dadurch habe der Lkw-Fahrer den Zusammenstoß abgemildert. Dennoch wurde der Fox durch den Anstoß regelrecht von der Straße katapultiert, fuhr eine Böschung hinauf und rollte diese anschließend wieder hinunter. Der Kleinwagen blieb mit dem Heck zur B 252 stehen, der Sattelschlepper kam neben der Gegenfahrbahn mit dem Maschinenwagen im Flutgraben zum Stehen.

Der Schaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf rund 13.000 Euro - am Fox entstand Totalschaden. Die Bundesstraße blieb in diesem Abschnitt bis gegen 19 Uhr voll gesperrt. Die Besatzungen mehrere Streifenwagen - unter anderem der Autobahnpolizei - sicherten die Unfallstelle ab und leiteten den Verkehr um.

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Dienstag, 24 Mai 2011 10:12

Ducato frontal gegen Lkw: Schwerst verletzt

GIEBRINGHAUSEN. Ein Kurierfahrer ist am Dienstagmittag mit einem Silozug zusammengestoßen. Er wurde schwerst verletzt.

Nach ersten Informationen der Polizei war der Fahrer eines Fiat Ducato Lieferwagens am Dienstag gegen 13 Uhr von Giebringhausen kommend in Richtung Sudeck unterwegs. Ihm entgegen kam ein mit Holzpellets beladener Silozug. In einer Senke in einer scharfen Kurve prallten die beiden Fahrzeuge frontal zusammen, nachdem beide Fahrer noch eine Vollbremsung eingeleitet hatten - vergeblich. Die Polizei sprach an der Unfallstelle davon, dass nicht angepasstes Tempo auf der engen Landesstraße eine Rolle gespielt hat.

Mehr als eine Stunde eingeklemmt
Der 33 Jahre alte Ducato-Fahrer aus Kassel erlitt schwerste Verletzungen und wurde am Steuer eingeklemmt. Noch während die Notärztin aus Korbach sowie die Besatzung des in Adorf stationierten Rettungswagens die Erstversorgung übernahmen, begannen Feuerwehrleute aus Giebringhausen, Deisfeld und Adorf damit, die Rettungsschere und weitere hydraulische Geräte vorzunehmen - erst nach mehr als einer Stunde war der Mann befreit.

Währenddessen war bereits der angeforderte Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 auf einer Wiese in der Nähe der Unfallstelle gelandet, Notarzt und Rettungsassistent unterstützten ihre Kollegen vom Boden. Nach weiterer Versorgung im Rettungswagen brachte dessen Besatzung den Fahrer zum Hubschrauber - die Luftretter flogen den Mann in eine Göttinger Klinik. Der 30 Jahre alte Lkw-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Ihn lieferte eine zweite RTW-Besatzung ins Korbacher Krankenhaus ein.

Die Polizei forderte zur Klärung der genauen Unfallursache in Absprache mit der Staatsanwaltschaft einen Gutachter an. Der Sachverständige nahm am frühen Nachmittag die Untersuchungen an der Unfallstelle auf.

Der Ducato wurde bei dem Unfall völlig zerstört. Am Maschinenwagen des Silozuges wurde die Front erheblich beschädigt. Angaben über den Gesamtschaden lagen zunächst nicht vor - er liegt aber im fünfstelligen Bereich.

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Mittwoch, 01 Dezember 2010 16:49

Auto gegen Rüben-Lkw: 62-Jähriger tot

BAD WILDUNGEN. Beim Zusammenstoß seines Autos mit einem Rüben-Lkw ist ein 62-Jähriger getötet worden. Der Laster kippte um.

Nach ersten Informationen war ein 62-jähriger Autofahrer aus Homberg im Schwalm-Eder-Kreis am Mittwochnachmittag auf der Wildunger Umgehungsstraße (B 253) von Fritzlar kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. Ihm entgegen kam gegen 15.15 Uhr ein mit Zuckerrüben beladener Sattelzug, an dessen Steuer ein 27-Jähriger aus Melsungen saß.

Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet der Autofahrer in Höhe der Ense-Schule auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen den Lastwagen. Dabei erlitt der 62-jährige Autofahrer tödliche Verletzungen und wurde in seinem Peugeot 306 Kombi eingeklemmt. Der Lastwagen kam nach dem Zusammenstoß nach rechts von der Straße ab und kippte an der aufsteigenden Böschung schließlich nach links um. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Tonnenweise ergossen sich die Zuckerrüben auf die Bundesstraße, die für mehrere Stunden voll gesperrt blieb. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Udo Paul war die Strecke auch rund drei Stunden nach dem schweren Unfall noch in beiden Richtungen blockiert.

Neben Polizei, Notarzt und Rettungsassistenten rückte auch die Wildunger Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften aus. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute sei der Autofahrer bereits tot gewesen, sagte Paul weiter. Die Brandschützer setzten hydraulische Geräte ein, um den eingeklemmten Leichnam aus dem völlig zerstörten Peugeot zu befreien. Bei einsetzender Dunkelheit war auch der Lichtmastwagen der Feuerwehr zum Ausleuchten der Unfallstelle im Einsatz.

Die Bundesstraße blieb bis etwa 20 Uhr voll gesperrt. Der Schaden beläuft sich nach Angaben eines Polizeisprechers auf mehr als 150.000 Euro.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Montag, 26 April 2010 15:51

Lkw-Unfälle auf A 44: Drei Schwerverletzte

DIEMELSTADT/WARBURG. Bei schweren Lkw-Unfällen auf der Autobahn 44 sind in der Nacht drei Menschen schwer verletzt worden.

Zunächst hatte es geheißen, einer der Beteiligten sei bei einem der Unfälle ums Leben gekommen. Insgesamt habe es drei Schwer- und zwei Leichtverletzte gegeben, wie Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Morgen berichtete. Um 0.44 Uhr hatte es laut Jungnitsch zum ersten Mal in der Nähe der Anschlussstelle Warburg auf der Fahrspur in Richtung Kassel gekracht. Ein 24 Jahre alter Sprinterfahrer aus Kassel war nach ersten Erkenntnissen vermutlich aus Unachtsamkeit auf das letzte Fahrzeug einer britischen Militärkolonne aufgefahren und wurde dabei schwer verletzt.

Warburger Feuerwehrleute befreiten den 24-Jährigen mit der Rettungsschere aus seinem Führerhaus befreit. Nach der medizinischen Erstversorgung durch die Rettungskräfte kam er zur Weiterbehandlung ins Klinikum nach Kassel. Seine ebenfalls 24 Jahre alte Beifahrerin aus Kassel erlitt leichte Verletzungen und verließ das Fahrzeug selbständig. Sie wurde mit Verdacht auf einen Schock von Arolser Rettungsassistenten mit dem RTW nach Bad Arolsen ins Krankenhaus gebracht. Sie verließ die Klinik nach ambulanter Behandlung noch in der Nacht wieder.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnte der 24-jährige Sprinterfahrer noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Seine Beifahrerin hatte gegenüber den Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal angegeben, zum Zeitpunkt des Unfalls geschlafen zu haben. Die Insassen des britischen Militärfahrzeugs blieben unverletzt. Der Sachschaden liegt bei rund 20.000 Euro

Vier Lkw bei Folgeunfall im Stau beteiligt
Kurze Zeit später, etwa gegen 1.25 Uhr, kam es im Rückstau zu einem Folgeunfall, in den insgesamt vier Lkw verwickelt waren. Bei diesen Unfällen wurde weitere zwei Menschen schwer und einer leicht verletzt. Einer der beteiligten Lkw aus Cloppenburg hatte Schweinehälften und Frikadellen geladen, die sich zum Teil auf den Fahrspuren verteilten. Verursacher dieses Unfalls war ein 62 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Dortmund, der am Stauende ungebremst auf den Cloppenburger Lkw auffuhr, der von einem 49-Jährigen aus Cappeln (Oldenburg) gesteuert wurde.

Dessen Fahrzeug wurde wiederum auf den vor ihm stehenden Lkw eines 52-Jährigen aus Fröndenberg/Ruhr geschoben. Die Kettenreaktion dieses Auffahrunfalls endete am Heck eines Lkw aus Paderborn, der von einem 48 Jahre alten Mann gefahren wurde. Der Dortmunder und der Fröndenberger wurden schwer verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser nach Marsberg und Warburg gebracht. Der 49-Jährige aus Cappeln erlitt nur leichte Verletzungen, während der Paderborner unverletzt blieb. An den beteiligten Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von rund 120.000 Euro.

Feuerwehren aus Diemelstadt befreien eingeklemmten Fahrer
Feuerwehrleute aus Rhoden und Wrexen rückten nach diesem Unfall auf die Autobahn aus, um einem schwerverletzten Fahrer aus dem Fahrzeugwrack zu helfen. An den Rettungs- und Bergungsarbeiten waren neben den Feuerwehrleuten aus Diemelstadt unter anderem auch der Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens aus Bad Arolsen beteiligt.

Die Autobahn blieb in Richtung Dortmund die ganze Nacht über gesperrt. Die Polizei ließ den Verkehr ab der Anschlussstelle Diemelstadt abfließen und umleiten. Ab etwa 7 Uhr lief der Verkehr laut Jungnitsch wieder wie gewohnt.

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Freitag, 22 August 2008 14:35

Lkw gegen Baum: Mann schwer verletzt

DORFITTER. Ein Lkw-Fahrer ist am Freitagabend von der B 252 abgekommen, gegen einen Baum geprallt und schwer verletzt worden. Der Mann aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf war von Herzhausen kommend in Richtung Korbach unterwegs, als er gegen 18.30 Uhr kurz vor dem Ortseingang von Dorfitter die Kontrolle über den "Brummi" verlor - der Fahrer gab der Polizei gegenüber an, auf Nässe ins Schleudern gekommen zu sein.

Das schwere Fahrzeug rutschte über die Gegenspur, walzte die Leitplanke platt und prallte mit der Zugmaschine gegen einen Baum. "Hätte der Baum nicht dort gestanden, wäre der Laster den Abhang hinabgestürzt", mutmaßte der Einsatzleiter der Feuerwehr, stellvertretender Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk. Seine Kameraden aus Dorfitter, Thalitter und Obernburg waren ebenso zu dem Verkehrsunfall alarmiert worden wie die Brandschützer aus Korbach - zunächst hatte es laut Schenk geheißen, der Fahrer wäre im Führerhaus des verunglückten Lasters eingeklemmt. Außerdem eilten Notarzt, Rettungsassistenten und Polizisten zur Unfallstelle aus.

Dort stellte sich heraus, dass der 41-Jährige zwar schwer verletzt, aber nicht eingeklemmt war. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle kam der Mann per Rettungswagen ins Korbacher Krankenhaus.

Weil beim Eintreffen der Feuerwehr der Motor des Lasters qualmte, rüsteten sich einige Kameraden mit Atemschutz aus, andere bauten eine Wasserversorgung auf. Die Feuerwehrleute bereiteten unter anderem den Einsatz von Löschschaum vor. Der Qualm entpuppte sich aber als verdampfendes Kühlerwasser, zum befürchteten Brand des Maschinenwagens kam es nicht.

Schenk betonte, die Kameraden hätten eine extrem kurze Ausrückzeit gehabt. Kurz zuvor hatten die Feuerwehrleute erst eine Übung beendet. Die Brandschützer sperrten die Unfallstelle ab, unterstützten die Bergungsarbeiten und leiteten den Verkehr weiträumig um. So standen die Einsatzkräfte bereits am Ende der Umgehungsstraße und informierten Verkehrsteilnehmer über die Sperrung.

Die Bundesstraße 252 blieb stundenlang gesperrt, erst gegen 22.45 Uhr war der mit Paletten beladene Laster geborgen. Dazu wurde das Gespann von einem Abschlepper zunächst vom Baum weggezogen. Eine andere Zugmaschine übernahm den unbeschädigten Auflieger, der stark beschädigte Maschinenwagen musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr an der Unfallstelle auf mehr als 100.000 Euro.

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Mittwoch, 08 Dezember 2010 13:34

Lkw gegen Lkw: Schwer verletzt eingeklemmt

KORBACH. Bei einem Unfall mit zwei Lastwagen ist ein 55-Jähriger mit schweren Verletzungen im Führerhaus eingeklemmt worden. Der Beifahrer des 49-jährigen Fahrers aus Korbach, ein fünf Jahre jüngerer Mann aus einem Bad Arolser Stadtteil, zog sich ebenfalls schwere Verletzungen zu. Der Fahrer des zweiten beteiligten Lastwagens wurde leicht verletzt - der 42 Jahre alte Mann aus einem Twistetaler Ortsteil erlitt Prellungen und einen Schock.

Zu dem Unfall war es gegen 12.15 Uhr auf dem Nordring in Höhe der Einmündung zur Straße Am Ziegelgrund gekommen. Aus dieser Straße bog nach ersten Informationen der Polizei der Fahrer eines Korbacher Schrotthandels mit einem Containerzug nach rechts in den Nordring abgebogen. Dabei schleuderte der leere Anhänger auf die Gegenspur und rammte den in Richtung Flechtdorfer Straße fahrenden Lastwagen eines Korbacher Getränkegroßhandels.

Durch den Aufprall wurde der Anhänger des Containerzuges auf den Bürgersteig geschleudert. Der Getränke-Lkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den Gehweg, durchbrach einen Jägerzaun und prallte schließlich an einer Böschung frontal gegen mehrere Bäume.

Die Korbacher Feuerwehr sicherte den Lkw mit einer Seilwinde gegen ein Abrutschen an der schneebedeckten Böschung und setzte hydraulische Geräte wie Rettungsschere und -zylinder ein, um den 55-Jährigen aus dem gestauchten Führerhaus zu befreien. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten den Lkw-Fahrer bereits im Führerhaus. Nachdem er etwa eine halbe Stunde nach dem Unfall befreit war, versorgten die Rettungskräfte ihn im RTW und lieferten den Mann anschließend in eine Klinik ein. Auch der 44-jährige Beifahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Die Ermittlungen zur Unfallursache durch die Korbacher Polizei dauern an. Der Container-Lkw sei ordnungsgemäß auf der Antriebsachse mit Winterbereifung ausgerüstet gewesen. Der Nordring blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für etwa 45 Minuten voll gesperrt. Der Schaden am Getränke-Lkw beläuft sich auf mindestens 25.000 Euro, der Schaden am Anhänger des Container-Lasters fällt mit rund 3000 Euro deutlich geringer aus. Damit korrigierte die Polizei erste Schätzungen, nach denen ein Schaden von lediglich rund 10.000 Euro entstanden war, deutlich nach oben.

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Montag, 19 März 2007 10:57

Mit Muldenkipper in Steinbruch abgestürzt

BRILON/KORBACH. Schwere Verletzungen hat ein Lkw-Fahrer aus Korbach am Montag bei einem spektakulären Unfall in einem Steinbruch bei Brilon erlitten. Rettungsdienst, Feuerwehr und Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann gegen 13 Uhr auf einer Abraumhalde bei Brilon rückwärts, um Ladung abzukippen. Dabei fuhr er über die Kante der Halde hinaus und stürzte mit seinem Lastwagen etwa zwölf bis 15 Meter in die Tiefe. Der 50 Tonnen schwere Muldenkipper überschlug sich dabei und landete auf der darunter liegenden Ebene wieder auf den Rädern. Da die Tür sich nach den Absturz nicht mehr öffnen ließ, eilte die Feuerwehr in den Steinbruch und setzte hydraulisches Gerät ein.

Der schwerverletzte Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Kasseler Klinik geflogen. Das Amt für Arbeitsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet, Mitarbeiter der Behörde machten sich am Unfallort ein Bild vom Geschehen.

Nur wenig später ereignete sich ein weiterer Unfall in einem Steinbruch an der Straße Kupferschlage. Auch dort verletzte sich der Fahrer eines Muldenkippers bei einem Unfall. Hier verlief das Unfallgeschehen aber glimpflicher. Der Muldenkipper kippte an einer Böschung auf die Seite, der Fahrer verletzte sich leicht, berichtete die Polizei aus dem Nachbarkreis. Seine Verletzungen wurden ambulant behandelt. Auch in diesem Fall wurde das Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet.

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