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Montag, 10 Februar 2020 18:44

Abschleppdienst muss 40-Tonner bergen

BOTTENDORF/ERNSTHAUSEN. Mit schwerem Gerät musste am heutigen Montag eine Zugmaschine samt Auflieger aus einem Flutgraben an der Bundesstraße 252 herausgezogen werden. Die Firma AVAS aus Frankenberg, zwei Streifenwagenbesatzungen und die Straßenmeisterei Burgwald waren seit 13.40 Uhr im Einsatz, um den 40-Tonner aus dem Graben zu ziehen, die Unfallstelle zu sichern und den Verkehr an der Unfallstelle vorbeizuleiten.  

Wie die Polizei am Montagabend auf Nachfrage mitteilt, war der 49-jährige Ukrainer mit seinem in Polen zugelassenen Lkw gegen 13.25 Uhr auf der B 252 von Bottendorf in Richtung Ernsthausen unterwegs. Nach Angaben des Fahrers wurde er durch die tief stehende Sonne geblendet, der Scania mit Auflieger rutschte nach rechts auf die aufgeweichte Bankette und stürzte in den Flutgraben. Dabei wurde nicht nur der Truck und der Auflieger beschädigt, sondern auch Leitpfosten abgerissen. Der Fahrer blieb unverletzt.

Auf insgesamt 6000 Euro wird der Sachschaden geschätzt. Um 16 Uhr, nachdem die Firma AVAS den Truck aus dem Schlamassel gezogen, die Straße gereinigt und die Unfallstelle durch Warnbaken abgesichert hatte,  konnte der Einsatz beendet werden.  (112-magazin)

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EDERBRINGHAUSEN/VIERMÜNDEN. Auf der Bundesstraße 252, zwischen Ederbringhausen und Viermünden, ereignete sich am Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall.

Gegen 13.35 Uhr befuhr ein 47-Jähriger aus einem Frankenauer Ortsteil mit seinem VW die Bundesstraße von Ederbringhausen in Richtung Vermünden. In entgegengesetzter Richtung war ein 55-Jähriger aus dem Raum Fulda mit seinem Lastkraftwagen samt Anhänger unterwegs.

Als beide Fahrzeuge sich einander näherten, riss plötzlich eine Radnabe am Lkw. Kurzerhand löste sich ein Reifen - dieser schleuderte in den Gegenverkehr, stieß zunächst auf die Motorhaube, die sich durch den Aufprall öffnete und schlug dann mit voller Wucht in die Windschutzscheibe des blauen Golf ein.

Trotz der fehlenden Sicht war der 47-Jährige in der Lage, den VW in der Spur zu halten und abzubremsen. Zur Kontrolle wurde der Mann mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer überstand den Unfall unbeschadet.

Am Golf entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro - er wurde durch das Abschleppunternehmen Heidel abtransportiert. Wie hoch der Schaden am Lkw ist, kann noch nicht abschließend gesagt werden. 

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Mittwoch, 04 Dezember 2019 09:09

Lkw kollidiert mit Pferd - Fahrer verletzt, Tier tot

LICHTENFELS. Hydraulisches Gerät musste die Freiwillige Feuerwehr am heutigen Mittwochmorgen einsetzen, um den Fahrer eines Lkws aus seinen Führerhaus zu befreien - der 51 Jahre alte Mann aus Korbach war mit seinem Lkw auf der Landesstraße 3076 von Korbach in Richtung Rhadern unterwegs gewesen und wollte seine Ladung mit Lebensmitteln im Seniorenzentrum löschen.

Unterbrochen wurde die Fahrt jäh, als gegen 6.30 Uhr ein Pferd, dass scheinbar auf einem Feld, etwa 100 Meter vor dem Ortseingang von Goddelsheim, unvermittelt die Fahrbahn überqueren wollte. Bei Dunkelheit und leichtem Nebel konnte der Fahrer nicht mehr bremsen, es kam zum Zusammenstoß, wobei das Pferd auf die Straße geschleudert und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt wurde.   

Die Rettungsleitwache alarmierte die Wehren aus Goddelsheim, Rhaden und Sachsenberg, die umgehend mit der Rettung des verletzten Fahrers begannen - Unterstützung kam aus Richtung Korbach: Stadtbrandinspektor Carsten Vahland rückte mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften an, um die Unfallstelle auszuleuchten und zu sichern.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Dirk Kleine musste mit hydraulischem Gerät die Fahrertür vom Lkw herausgetrennt werden. Der Verletzte wurde anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Nach der medizinischen Erstversorgung im RTW ging die Fahrt ins Korbacher Krankenhaus. Über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Angaben vor. Ein landwirtschaftlicher Schlepper brachte das tote Tier zur 28-jährigen Eigentümerin, die auf einem Gehöft am Rand der Ortschaft wohnt. Im Nachgang säuberte die Feuerwehr die Straße mittels C-Rohr.

Zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen: Fest steht, dass der Lkw schrottreif ist, das Fahrzeug wurde von der Firma Heidel abgeschleppt. Die Straße war bis 8.15 Uhr für den Verkehr in beiden Richtungen gesperrt.  (112-magazin)

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KASSEL. Auf der Autobahn 44 ereignete sich am Donnerstag zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Kassel-Wilhelmshöhe gegen 13.20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. 

Die vor Ort eingesetzten Polizisten teilten mit, dass der Unfall nicht auf der Autobahn selbst, sondern im Bereich einer dort eingerichteten Baustelle stattfand. In dem abgesperrten Baustellenbereich wurde ein Arbeiter von einem an der Arbeitsstelle eingesetzten Lkw angefahren. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Die Beamten der Kasseler Kriminalpolizei übernahmen die Ermittlungen, auch das Amt für Arbeitsschutz war vor Ort. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht. 

Im Laufe der Ermittlungen konnte die Identität des tödlich verletzten Mannes zweifelsfrei geklärt werden. Es handelt sich um einen 53-jährigen Mann aus Waldkappel.

Die Unfallursache ist bislang noch ungeklärt. Sicher ist nur, dass der Lkw von einem weiteren Baustellenarbeiter bedient wurde. Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Gutachter in die weiteren Ermittlungen eingebunden. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist nicht auszuschließen, dass der Fahrer beim Rückwärtsfahren den Arbeiter hinter dem Fahrzeug schlichtweg nicht wahrgenommen hatte.

Der Lkw wurde sichergestellt und abgeschleppt, die weiteren Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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FULDATAL/KASSEL. Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem VW und einem entgegenkommenden, überholenden Mercedes kam es am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 3 zwischen den Fuldataler Ortsteilen Wilhelmshausen und Wahnhausen. Eine 34-jährige Autofahrerin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein weiterer Beteiligter, ein 54-Jähriger, zog sich leichte Verletzungen zu.

Der Gesamtsachschaden wird auf 55.000 Euro beziffert. Ein möglicherweise an dem Unfall beteiligter Lkw mit Anhänger setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Die nun mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten der Verkehrsunfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei bitten Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den möglicherweise beteiligten Lkw und dessen Fahrer geben können, sich zu melden.

Frontalzusammenstoß beim Überholen

Der Unfall auf der Bundestraße ereignete sich gegen 15.50 Uhr, wie die aufnehmenden Polizeibeamten des Vellmarer Reviers Nord berichten. Ein 54-Jähriger aus Hann. Münden war mit seinem Mercedes auf der Bundestraße in Richtung Fuldatal-Wahnhausen unterwegs.

In Höhe der Bushaltestelle "Dicker Kopf" soll der Mercedesfahrer bisherigen Ermittlungen zufolge einen Lkw mit Anhänger überholt haben. Dabei stieß er aus noch unbekannten Gründen frontal mit einem entgegenkommenden VW zusammen, den eine 34-Jährige aus dem Landkreis Rostock lenkte. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren.

Ein Rettungswagen brachte die 34-Jährige zur Behandlung der Verletzungen, die nach bisherigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich sind, in ein Kasseler Krankenhaus. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 3 zwischen Wilhelmshausen und Wahnhausen etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Möglicher Zusammenstoß zwischen Mercedes und Lkw 

Der ebenfalls in Richtung Fuldatal-Wahnhausen fahrende Lkw soll seine Fahrt nach dem Unfall fortgesetzt haben. Nach bisherigen Ermittlungen kam es offenbar beim Überholen des Mercedes zu einem seitlichen Zusammenstoß mit dem Lkw oder dessen Anhänger. Ein Kennzeichen ist bislang nicht bekannt.

Die Polizisten gehen davon aus, dass der Fahrer zumindest den Frontalzusammenstoß der beiden Pkw wahrgenommen hat. Die Ermittler der Verkehrsunfallfluchtgruppe bitten Zeugen, sich unter der  Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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Sonntag, 13 Oktober 2019 18:36

Ausweichmanöver: Lkw kollidiert mit Haus

GEMÜNDEN. Ein nicht alltäglicher Einsatz beschäftigte die Feuerwehren Gemünden, Grüsen und Sehlen am Sonntagmorgen. Der Lkw-Fahrer einer spanischen Firma war aus Richtung Wohra kommend unterwegs, bis er in einer leichten Linkskurve einem Traktor ausweichen wollte. Dabei kollidierte sein Auflieger mit dem Erker eines Mehrfamilienhauses im Steinweg.

Durch die Kollision wurde der Erker stark beschädigt. Teile der Wände sowie ein Heizungskörper wurden abgerissen. Auch der Auflieger des Lkw, der mit Salatgurken beladen war, wurde beschädigt. Gegen 9.25 Uhr rückten die Wehren unter dem Alarmkürzel "H2, LKW in Haus gefahren" zur besagten Einsatzstelle aus - ebenfalls alarmiert wurden ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg und ein RTW aus der Nachbargemeinde Gilserberg.

Unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor André Boucsein wurde die Einsatzstelle zunächst nach Verletzen abgesucht. Glücklicherweise kam bei dem Unfall trotz der stark frequentierten Straße niemand zu Schaden und die Besatzung des RTW konnte wieder abrücken.

Um den Einsatzkräften ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen, wurde daraufhin die Landesstraße 3073 innerorts komplett gesperrt. Anschließend wurden die Trümmerteile von der Straße geräumt, der Schutt wurde zum städtischen Bauhof gebracht.

Währenddessen befragten die Beamten der Polizei den 47-jährigen Lkw-Fahrer zum Unfallhergang. Das Fahrzeug war durch den Schaden am Auflieger vorerst nicht fahrtüchtig, Einsatzkräfte der Feuerwehr entfernten abstehende Teile und lose Gebäudeteile, sodass die Polizei eine Weiterfahrt dann aber genehmigte.

Ein Heizungsmonteur kümmerte sich derweil um die Heizungsanlage, da durch den abgerissenen Heizungskörper das System beschädigt wurde. Nachdem die Einsatzstelle gesäubert worden war, wurden, nach Angaben des stellvertretenden Kreisbrandinspektors, mit Hilfe des GW-L Holzsparren aus der örtlichen Schreinerei organisiert, um den Erker zu stützen. Außerdem wurde eine Plane angebracht, um das Wohnhausinnere vor Wind und Regen zu schützen.

Zur Unterstützung wurde für diese Arbeiten der Steiger des städtischen Bauhofs herangezogen. Nach Abschluss dieser Arbeiten war der Einsatz für die rund 40 Einsatzkräfte nach etwa 3 Stunden beendet. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor sowie der Bürgermeister aus Gemünden waren vor Ort, um die Einsatzarbeiten zu verfolgen.

Der erste stellvertretende Stadtbrandinspektor Harald Stehl fungierte als Pressesprecher und versorgte uns mit den Informationen zum Einsatzgeschehen. 

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WETTERBURG/KÜLTE. Verkehrsbehinderungen auf der Landesstraße 3080 und auf der Bahnstrecke zwischen Volkmarsen und Bad Arolsen meldet die Polizeistation Bad Arolsen am heutigen Freitag.  

Vermutlich waren nicht angeleinte Hunde für eine in Panik geratene Schafherde verantwortlich. Wie der Polizeiführer vom Dienst mitteilte, wurde von einem Verkehrsteilnehmer gegen 14.55 Uhr eine freilaufende Schafherde an der Landesstraße zwischen Külte und Wetterburg an der Meerbrücke gemeldet. Zwei Streifenwagenbesatzungen eilten zum Einsatzort, um die Straße zu sichern, zeitgleich wurde der Schafhalter ermittelt, der die Herde noch an der Landesstraße aufnehmen und zum Wiesengrundstück zurückführen wollte.

Dazu kam es jedoch nicht. Die ausgelöste Druckluftbremse eines Lkws setzte die Herde erneut in Panik. Von der Landesstraße ging die wilde Flucht über den Külter Bahnhof in Richtung Sägewerk Butterweck hinweg, sodass die Bundespolizei alarmiert wurde. Ein Notfallmanager der Regionalbahn ließ den Zugverkehr auf Schrittgeschwindigkeit reduzieren - es kam zu Zugverspätungen.

Im Nachgang konnte die Herde vom Besitzer eingefangen und abtransportiert werden. Um 15 Uhr wurde die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben. Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass Hunde im Bereich von Schafen, Pferden oder Rindern an der Leine zu führen sind.

Erst im August dieses Jahres wurden 21 Schafe von einem Zug bei Berndorf erfasst und getötet.

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.08.2019)

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Dienstag, 10 September 2019 17:04

Fahrerkabine demoliert - 20.000 Euro Schaden

DIEMELSTADT. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde im Zeitraum zwischen 15.30 Uhr und 4.30 Uhr eine Verkehrsunfallflucht im Bereich der Shell Tankstelle (Wrexer Teich) begangen.

Nach Angaben der Ermittler ist vermutlich ein Lkw beim Rückwärtsfahren gegen einen anderen Lkw gestoßen. Dabei wurde die Front des Trucks stark beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 20.000 Euro. Da bisher noch keine Anhaltspunkte auf den Täter oder die Täterin vorliegen, bittet die Polizeistation Bad Arolsen um Zeugenhinweise.

Falls es Augenzeugen gibt, die den Vorfall gesehen haben, bitten wir diese, sich bei der Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 zu melden.

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VOLKMARSEN. Gleich mehrere Straftaten werden einem in Volkmarsen wohnenden, 33 Jahre alten Mann vorgeworfen, der am Samstag einen nicht zugelassenen Mercedes Benz von einem Firmengelände entwendet hat.

Wie bereits gestern berichtet wurde, hatte der 33-Jährige den grünen Lkw mitsamt Ladung gestohlen und dann eine Spur der Verwüstung auf dem Weg von Külte nach Volkmarsen hinterlassen. Dank des schnellen Eingreifens der Polizei konnte der Geflüchtete gefasst (112-magazin.de berichtete, hier klicken) und in Gewahrsam genommen werden.

Schnell stellte sich heraus, dass der Volkmarser nicht im Besitz der nötigen Fahrerlaubnis ist. Weiterhin wurden bei dem Mann Betäubungsmittel aufgefunden, auch der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt könnte sich erhärten, wenn die Blutergebnisse ausgewertet werden. Nach der Festnahme wurde der Mann gegenüber der Polizei beleidigend und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. 

Als weitere Straftat wird dem Mann die im § 317 StGB beschriebene Störung von Telekommunikationsanlagen vorgeworfen, weil er während seiner Irrfahrt einen Telegrafenmast in Külte "abgesägt" hatte. Hinzu kommt Sachbeschädigung fremden Eigentums.

Link: Irrfahrt mit Lkw endet in Volkmarsen (10.08.2019, mit Fotostrecke)

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VOLKMARSEN-KÜLTE. Die Fahrt mit einem nicht zugelassenen Lkw endete am Samstagabend für den Fahrer eines Lkws kurz vor Volkmarsen. Zuvor hatte der Mann seine Ladung in Külte, Volkmarsen und auf dem Feldweg zwischen Volkmarsen und Külte verloren. 

Ladung verloren, Holzmast abgerissen

Wo die Fahrt im betagten Mercedes Benz begann, ist derzeit nicht abschließend geklärt, fest steht aber, dass der Fahrer mit einem fahruntauglichen, nicht zugelassenen Fahrzeug, die aus Gerüstteilen bestehende Ladung, bis auf eine Querstange bei der Fahrt fast gänzlich verloren hatte. Dass dabei ein Telegrafenmasten zwischen dem Sägewerk Butterweck und der Straße "Alte Mühle" abgerissen wurde, hinderte den Fahrer nicht, seinen Weg über die Ortsdurchfahrt Külte in Richtung Volkmarsen fortzusetzen. In Höhe der Hausnummer 2, in einer scharfen Rechtskurve, ging ein Teil der Ladung bereits verloren und krachte gegen die Hauswand und auf den Gehweg. Weiter ging die Fahrt über die Straßé "Alte Mühle" in Richtung "Stadtweg", dort lud der Fahrer ebenfalls einen Teil der Ladung ab. Im Bereich zwischen Hundeplatz und Nordhessenhalle endete die Fahrt, wahrscheinlich hatte der Diesel den Geist aufgegeben.

Passant meldet brennenden Lkw

Zunächst  wurde um 19.15 Uhr die Feuerwehr Külte durch die Leitstelle alarmiert, weil ein Passant den betagten Benz aufgrund der starken Rauchentwicklung als brennenden Lkw gemeldet hatte. Später stellte sich heraus, dass der Diesel so starke Qualmwolken ausgestoßen hatte, dass die Ortslage von Külte in Rauch gehüllt worden war. Die Suche nach dem brennenden Benz blieb aber erfolglos, bis der Polizei Bad Arolsen aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung ein geflüchteter Lkw-Fahrer gemeldet wurde. Mit zivilen Kräften der Polizei, mehreren Streifenwagenbesatzungen und einem Polizist auf dem Motorrad zog sich der Ring um den geflüchteten Mann im enger, bis die Festnahme erfolgte.

Zweite Alarmierung der Feuerwehr

Um 20.15 Uhr wurde dann die Feuerwehr Volkmarsen und die Feuerwehr Külte alarmiert, um die verlorenen Metallteile aufzuheben und zu sichern. Diese Maßnahme erfolgte in Abstimmung mit der Polizei. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an, hieß es aus Polizeikreisen.

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Publiziert in Polizei
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