Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Lindenhof

HATZFELD. Auf dem für Lkw gesperrten Straßenstück zwischen dem Hatzfelder Stadtteil Lindenhof und Weifenbach drohte am Montagmittag der tonnenschwere Anhänger eines Lastwagens umzukippen. Der 35 Jahre alte Lkw-Fahrer einer Firma aus Kassel wollte nach Angaben der Polizei nach Biedenkopf. Da die Sackpfeife jedoch gesperrt ist, habe sich der rumänische Fahrer von seinem Navigationsgerät leiten lassen, sagte ein Polizeisprecher.

Seit Juni ist die Sackpfeife zwischen Eifa und Biedenkopf gesperrt, weil die kurvenreiche und im Winter oft gesperrte Bundesstraße entschärft und auf drei Fahrspuren erweitert wird.

Immer wieder versuchen neben Pkw- auch Lkw-Fahrer, die ausgeschilderte und etwa 40 Kilometer längere Umleitungsstrecke zu umfahren. Eine Alternativroute führt über Lindenhof und Weifenbach. Dieser Weg ist allerdings nicht für tonnenschwere Lastwagen geeignet. Das weiß seit Montag auch ein 35 Jahre alter Fahrer aus Rumänien, der für eine Firma in Kassel-Lohfelden arbeitet.

Der unbeladene Anhänger des Gespannes kam am Montag gegen 13 Uhr auf der schmalen Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und drohte, eine Böschung hinunter zu stürzen.

20 Feuerwehrleute aus Hatzfeld, Holzhausen, Reddighausen und Eifa, eine Polizeistreife sowie die Besatzung eines DRK-Rettungswagens eilten zur Unfallstelle. Der Fahrer brachte das Gespann zwar zum Stehen - es ging aber weder vor noch zurück. "Wir können hier nichts machen", sagte Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel. "Wenn der Anhänger angehoben wird, kippt er um."

Nach Rücksprache mit dem Firmenchef des Unternehmens aus Lohfelden forderte die Polizei einen Autokran zur Bergung des Anhängers an. Die Arbeiten dauerten bis zum Abend an. Dazu rückte die Feuerwehr erneut an, um den Ort des Geschehens auszuleuchten.

Sachschaden war nach Angaben der Polizei zunächst nicht entstanden. Allerdings könne sich der Fahrer beziehungsweise dessen Arbeitgeber auf eine "saftige" Rechnung einstellen, sagte ein Polizeibeamter vor Ort. Neben einem Strafmandat für unberechtigtes Fahren auf einer für Lkw gesperrten Strecke müsse der Verursacher auch für die Kosten des Feuerwehreinsatzes und des teuren Autokranes aufkommen.

Unverständlich nannte es der Polizeibeamte, dass der Lkw-Fahrer einfach weitergefahren sei, obwohl Mitarbeiter des Hatzfelder Bauhofes ihn direkt vor dem Unglück angesprochen und darauf aufmerksam gemacht hätten, dass die Straße mit Lastwagen nicht befahren werden kann.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die Strecke zwischen Hatzfeld und Weifenbach am Montag bis in die Abendstunden gesperrt.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 26 Juni 2012 18:08

Technischer Defekt: Schlepper brennt

LINDENHOF. In einer Scheune im Hatzfelder Stadtteil Lindenhof hat am Dienstagmorgen ein Schlepper gebrannt. Dabei entstand ein Schaden von 19.000 Euro, Menschen wurden nicht verletzt.

Als Brandursache nannte die Polizei einen technischen Defekt in der Elektrik des Motors. Die Ehefrau des Besitzers hatte gegen 6.30 Uhr Rauch bemerkt. Ein Nachbar schlug eine Scheibe der Scheune ein und löschte das Feuer, er zog danach den Schlepper aus der Scheune.

Die Feuerwehren aus Hatzfeld, Reddighausen und Holzhausen rückten an und löschten den Brand komplett. Quelle: HNA

Publiziert in Feuerwehr

HOF RHODA. Aufatmen auf Hof Rhoda bei Hatzfeld: Dort sollte am Freitagnachmittag ein Traktor in einer Scheune brennen. Tatsächlich aber hatte lediglich der Motor des Schleppers Feuer gefangen, die Flammen waren rasch gelöscht.

Der vermutlich durch technischen Defekt ausgebrochene Brand war gegen 14.30 Uhr von Nachbarn entdeckt und gemeldet worden. Daraufhin alarmierte die Rettungsleitstelle im Korbacher Kreishaus mehrere Feuerwehren der umliegenden Orte. Als die ersten Brandschützer wenig später an dem Außengehöft eintrafen, standen "nur" der Motor und ein Vorderreifen des landwirtschaftlichen Fahrzeugs in Flammen. Der Brand wurde rasch gelöscht, das Feuer hatte glücklicherweise nicht auf das Gebäude übergegriffen. Wehren aus allen Hatzfelder Ortsteilen waren alarmiert worden.

Der Schaden beträgt nach Angaben der Frankenberger Polizei rund 2000 Euro. "Das war zum Glück nichts Dramatisches", sagte einer der Beamten auf Anfrage von 112-magazin.de. Nach Angaben des Polizisten war der Traktor schon 14 Tage nicht mehr benutzt worden.

Publiziert in Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige