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BAD WILDUNGEN. Eine große Anzahl Feuerwehrfahrzeuge, 36 Feuerwehrleute, zwei Streifenwagenbesatzungen sowie Rettungsdienste waren am Dienstagmorgen auf der Kreisstraße 38 zwischen Albertshausen und Frebershausen im Einsatz. Laut Meldung an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg gegen 7 Uhr sollten zwei Personen bei einem Verkehrsunfall eingeklemmt worden sein.

Die Feuerwehr

Daraufhin rückte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Ritte mit seinem Tross zur Unfallstelle aus. Darunter die Gemeinschaftsfeuerwehr Frebershausen-Hüddingen und die Feuerwehr Frankenau. Bei Eintreffen der Ehrenamtlichen stellte sich heraus, dass niemand eingeklemmt war. Allerdings befand sich ein 86-jähriger Mann in seinem verunfallten silbergrauen Golf, etwa 20 Meter hangabwärts. Aus eigener Kraft hätte der Senior den Hang nicht erklimmen können. Daher kam die Schleifkorbtrage zum Einsatz, sodass der Unfallverursacher dem leitenden Notarzt nach der Rettung übergeben werden konnte. Über die Schwere der Verletzungen liegen keine Angaben vor. Schwerste Verletzungen können bei dem Bad Wildunger aber ausgeschlossen werden. 

Überrascht wurde die Unfallgegnerin, eine Frau (19) aus Hattersheim, in ihrem roten Hyundai, durch das plötzliche Auftreten des Volkswagens auf ihrer Spur. Nach dem Zusammenstoß stand sie kurzfristig unter Schock. Ihr Hyundai rollte unkontrolliert rückwärts und landete im Straßengraben. Die Frau wurde leicht verletzt.

Die Polizei

Die Polizei rückte mit zwei Streifenwagen an, sperrte die Straße und koppelte mit dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst, dem Notarzt und dem Einsatzleiter der Feuerwehr. Anhand der Spurenlage muss der Unfallverursacher gegen 7 Uhr die Kreisstraße 38 von Frebershausen in Richtung Schifftalkreuzung unterwegs gewesen sein. In einer Rechtskurve kam der 89-Jährige zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Hyundai. Von diesem wurde er abgewiesen, der Golf brach nach links aus und landete etwa 20 Meter tiefer in einem Böschungshang. Mittels Bergungsunternehmen wurden die Fahrzeuge abgeschleppt. Den Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf 11.000 Euro.

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Freitag, 11 März 2022 09:21

Gabelstapler brennt - Wehr rückt aus

DIEMELSTADT. Im Industriegebiet in Rhoden brannte am Donnerstagabend ein Gabelstapler - mit 12 Einsatzkräften rückte die Wehr an, angeführt vom stellvertretenden Wehrführer Johannes Dübbert.

Nach ersten Informationen an der Einsatzstelle wurden Polizeikräfte aus Bad Arolsen, die Feuerwehr Rhoden und eine RTW-Besatzung gegen 23 Uhr zur "Prima Welle" am Rießen alarmiert. Dort stand bei Eintreffen der Wehr ein Hyster-Stapler in Vollbrand. Mittels Schnellangriff ließ Dübbert den Stapler ablöschen. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung musste der Staplerfahrer ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden.

Als Grund für den Brand wurde von einem Sachkundigen ein geplatzter Hydraulikschlauch genannt. Nach Angaben des Fahrers (49) fing der Gabelstapler sofort Feuer. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

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Donnerstag, 26 August 2021 17:57

Seat kommt von Fahrbahn ab

BAD AROLSEN. Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Donnerstagnachmittag ein weißer Seat Leon auf der Bundesstraße 450 von der Fahrbahn abgekommen - Polizei, Feuerwehr, RTW-Besatzungen und ein Notarzt waren vor Ort.

Wie sich der Unfall ereignet hat, darüber liegen derzeit noch keine Hinweise vonseiten der Polizei vor. Fest steht, das gegen 16.45 Uhr eine Frau (28) aus Volkmarsen mit einem weißen Seat die B 450 von Mengeringhausen in Fahrtrichtung Wetterburg befahren hat. In Höhe des Asphaltwerks war die Fahrzeugführerin nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Böschung gefahren.

Glücklicherweise kam ein anderer Verkehrsteilnehmer an der Unfallstelle vorbei und informierte über die Notrufnummer 112 die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg. Gemeldet wurde eine eingeklemmte Person im Inneren eines Pkws. Mit 25 Einsatzkräften rückte der Stadtbrandinspektor mit der Bad Arolser und der Mengeringhäuser Wehr zur Unfallstelle an der Hagenstraße aus. Auch ein RTW und der Notarzt sowie zwei Streifenwagenbesatzungen der Bad Arolser Wache trafen zeitnah an der Örtlichkeit ein.

Zunächst ließ Einsatzleiter Karl-Heinz Meyer die Unfallstelle absichern. Mittels Winde konnte der Seat aus der Böschung gezogen und die verletze Frau aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Nach der erfolgreichen Rettung der Frau und der Übergabe an den Notarzt ließ Meyer die Batterie abklemmen, um eine Brandgefahr zu verhindern. Unverzüglich transportierten die Retter die Verletzte ins Krankenhaus nach Bad Arolsen.

Beamte der Polizeistation nahmen den Unfall auf und ließen den beschädigten Leon abschleppen. Wie schwer die Verletzungen der 28-Jährigen sind, ist nicht bekannt. An dem im Landkreis Böblingen (Baden Württemberg) zugelassenen Seat entstand Sachschaden.


Dieser Bericht wurde am 27. August 2021 aktualisiert. Lesen Sie den Folgebericht zum Unfall auf der B450.

Link: Unfallursache mit Seat geklärt - Überholvorgang gescheitert.

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BAD WILDUNGEN. Aus bislang nicht geklärter Ursache hat sich am Mittwoch gegen 7 Uhr ein Alleinunfall auf der Kreisstraße 40 ereignet. Der umsichtigen Fahrweise einer Verkehrsteilnehmerin ist es zu verdanken, dass es nicht zu einer Frontalkollision zwischen zwei Pkws kam.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle befuhr eine 21-jährige Frau aus Bad Wildungen mit ihrem Cabrio die Kreisstraße 40 von Reinhardshausen in Richtung Reitzenhagen. In Höhe der Netzknotenpunktes 4820 003 geriet ihr Pkw deutlich nach links auf die Gegenfahrbahn, sodass eine entgegenkommende Fahrzeugführerin nach rechts auf die Bankette ausweichen musste. Durch ein zusätzliches, akustisches Signal, wurde die 21-Jährige auf die Situation aufmerksam, sie steuerte ihren VW scharf nach rechts, kam ebenfalls auf die Bankette und wurde im Zuge eines Schleudervorgangs in den rechten Straßengraben katapultiert. Dort überschlug sich das Fahrzeug und kam zum Stehen.

Über die Notrufzentrale wurde die Leitstelle informiert, die umgehend die Feuerwehr aktivierte. Allerdings konnte der Einsatzleiter schnell Entwarnung geben. Die zunächst als eingeklemmt gemeldete Person hatte sich bereits aus dem Unfallwrack befreit. Wie Sebastian Schwieder mitteilte, begrenzte sich der Einsatz der Feuerwehr auf das Absichern der Unfallstelle. Darüber hinaus musste die Straße gesäubert und der Brandschutz sichergestellt werden. Mit leichten Verletzungen wurde die 21-Jährige ins Krankenhaus nach Bad Wildungen transportiert. An dem Unfallwagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, auch ein neuer Leitpfosten muss gesetzt werden. 

Link: Unfallstandort am 19. Mai 2021 auf der K40.

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DIEMELSEE. Die starken Schneefälle der vergangenen Tage haben nicht nur Straßen und den Bahnverkehr in Waldeck-Frankenberg strapaziert, sondern führten am Dienstag auch zu einem Hilfeleistungseinsatz an Telefonleitungen bei Adorf.

Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und weitere elf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Adorf wurden gegen 8.45 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz in die Bredelarer Straße beordert. Zuvor mussten aber noch die Zuständigkeiten geklärt werden. Zunächst wurde der Telekom gemeldet, dass sich entlang der Bredelarer Straße zwischen Adorf und Padberg Überlandleitungen stark in Richtung Straße geneigt haben. Daraufhin wurde die Straßenmeisterei mit der Begutachtung beauftragt, die wiederum meldete den Fall an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Während die Feuerwehr ausrückte, sperrte Hessen-Mobil die Bredelarer Straße in beiden Richtungen ab und sorgte für einen ungehinderten Anfahrtsweg der Einsatzkräfte in Richtung Besucherbergwerk. Die unter Spannung stehenden Leitungen wurden mit Einreißhaken Schnee- und eisfrei geschlagen, sodass der Einsatzleiter gegen 10 Uhr Entwarnung geben konnte.

Parallel dazu fiel in einigen Teilen von Adorf der Strom aus. Dies hatte aber nichts mit dem Einsatz der Feuerwehr zu tun, vielmehr führte die EWF Wartungsarbeiten durch. 

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Sonntag, 24 Januar 2021 08:55

Wohnhausbrand in Goddelsheim (aktualisiert)

GODDELSHEIM. In der Nacht zu Sonntag ereignete sich ein Wohnungsbrand im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Gegen 1:40 Uhr wurden die Wehren Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg unter dem Alarmkürzel "F2, Wohnungsbrand" in die Immighäuser Straße alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug aus Korbach, ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine starke Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus vorgefunden. Ein Bewohner, der sich innerhalb des Wohnhauses befand, konnte sich bereits über ein Baugerüst ins Freie retten und wurde umgehend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Somit wurde ein weiterer RTW zur Absicherung für die Rettungskräfte alarmiert.

Ausgebrochen war der Brand nach ersten Erkenntnissen im 1. OG. Da die Zwischendecke zum Spitzboden bereits teilweise eingestürzt war, konnte ein Innenangriff unter Atemschutz vorerst nicht durchgeführt werden. Somit wurde unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Klaus Debus die Drehleiter umgehend in Stellung gebracht und mittels Einreißhaken das Dach teilweise abgedeckt um den Brand genauer lokalisieren zu können. Für die Brandbekämpfung von außen mit mehreren Rohren wurden die Einsatzabschnitte Vorder- und Rückseite eingerichtet und die Einsatzstelle aufgrund der Dunkelheit ausgeleuchtet.

Für ein besseres Eindringen des Löschwassers in die Decken des Fachwerkhauses wurde Netzmittel beigefügt. Wegen der engen Bebauung wurden das Nachbarhaus und die angrenzende Scheune mittels Wärmebildkamera kontrolliert, hier konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden. Im späteren Verlauf gingen Trupps unter Atemschutz ins Innere des Gebäudes vor, lokalisierten mittels Wärmebildkamera weitere Brandherde und Glutnester und löschten diese ab. Erschwert wurden die Einsatzarbeiten durch Schneefall und Minusgrade. Gegen 3.55 Uhr konnte der Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden. Um die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder herzustellen, wurde der Gerätewagen-Atemschutz aus Korbach angefordert; somit konnten die verbrauchten Atemschutzgeräte ausgetauscht werden. Gegen 4.30 Uhr rückten die ersten Wehren wieder ab.

Für weitere Nachlöscharbeiten blieb die Feuerwehr Goddelsheim und eine Brandwache vor Ort. Die Kripo rückte in den Morgenstunden noch an, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Man schätzt den Schaden auf ca. 80.000 Euro. Im Anschluss rückte noch der Bauhof an, um eine Glatteisbildung auf den Straßen zu vermeiden. Während der Löscharbeiten versorgte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Herbert Knipp die Presse mit Informationen zum Einsatzgeschehen. (Marvin Schreck)

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FRANKENBERG/BURGWALD. Winterglatte Fahrbahnen haben in Teilen von Waldeck-Frankenberg am Montagabend für eine Reihe von Unfällen gesorgt - ein Unfall, bei dem eine Zugmaschine auf der Kreisstraße 117 umgekippt war, hatte Nachwirkungen bis zum heutigen Dienstag um 18 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt musste die Strecke zwischen Burgwald und Wiesenfeld für den Verkehr voll gesperrt werden.

Was war geschehen?

Um 21.20 Uhr am Montag befuhr ein 53-jähriger Mann mit einem MAN die Kreisstraße von Burgwald in Richtung Wiesenfeld. Die Zugmaschine mit Anhänger kam auf winterglatter Fahrbahn in einer leichten Rechtskurve ins Schleudern und landetet mit dem Führerhaus in einem Böschungshang. Dabei wurde die Zugmaschine umgeworfen und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Rund 10.000 Euro veranschlagen die Beamten für die Reparatur der Zugmaschine.  

Zum selben Zeitpunkt des Unfallhergangs befuhr aus entgegengesetzter Richtung ein Mann (68) aus Frankenberg die Kreisstraße 117. Im Gefahrenbereich versuchte der Senior mit seinem in Marburg (MR) zugelassen VW-Tiguan auszuweichen, überfuhr dabei zwei Straßenschilder und einen Leitpfosten. Trotzdem erwischte der LKW den Tiguan, sodass dieser mit Totalschaden auf der Straße zum Stillstand kam. Der Sachschaden am VW wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Alarmierung durch Leitstelle Waldeck-Frankenberg

Gegen 21.50 Uhr erfolgte dann die Alarmierung durch die Leitstelle in Korbach. Zunächst hieß es, eine Person sei im Fahrzeug eingeklemmt und verletzt worden. Bei Eintreffen der Wehren aus Burgwald, Wiesenfeld und Ernsthausen an der Unfallstelle, konnte Einsatzleiter Francisco Ayora Escandell Entwarnung geben. Der 53-jährige LKW-Fahrer war im Fahrzeug eingeschlossen, er konnte mit einer Leiter aus dem Führerhaus befreit und dem Notarzt übergeben werden. Großflächig leuchteten die Feuerwehrmänner die Unfallstelle aus und stellten den Brandschutz sicher. Mittels RTW wurde der Fahrer zur Abklärung von Verletzungen ins Frankenberger Krankenhaus gebracht. Im Nachgang musste noch eine Sicherheitsleistung erhoben werden, um die Kosten der Bergungsarbeiten abzufangen. Augenscheinlich war ein Teil der Reifen nicht mehr im besten Zustand. 

Firma AVAS rückt an

Firmengründer Ralf Schmidt rückte am Dienstagmittag mit einem Einsatzleitwagen, dem Bergungsfahrzeug und einem Kranwagen an, hob den 40-Tonner von der Fahrbahn und transportierte den Hänger sowie die Zugmaschine ab. Über die Kosten der Bergung liegen noch keine Informationen vor.

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LANDAU/VOLKHARDINGHAUSEN. Dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Arolsen, Bühle, Volkhardinghausen und Landau ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Gartenlaube nicht auf einen angrenzenden Wald übergreifen konnte.

Gegen 17.10 Uhr am Samstagabend ging bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg der Anruf ein, dass im Tiefenhohler Weg Feuerschein und Rauchentwicklung zu erkennen sei. Darauf hin wurden die Wehren mit dem Stichwort "F2, unklare Rauchentwicklung, Feuerschein" alarmiert. Etwa 40 Ehrenamtliche erreichten die Einsatzstelle zeitnah, leuchteten die Einsatzstelle aus und legten mehrere B-Leitungen um die Wasserversorgung sicherzustellen. Einsatzleiter Markus Winkler ließ umgehend Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren vordringen. Der Schnellangriff zeigte nach wenigen Minuten Wirkung, die Flammen konnten gelöscht und ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Nach etwa 70 Minuten war der Einsatz beendet. 

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Artur Berger machte sich ein Bild von der Lage, er brauchte aber selbst nicht mit eingreifen, weil das Ausbildungsniveau der Wehren einen hohen Stellenwert hat. Nach Angaben der Polizei wird der Sachschaden an der niedergebrannten Hütte auf 11.000 Euro geschätzt. Die Ursache zum Brand werden die Ermittler der Kripo führen. (112-magazin.de)

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BAD WILDUNGEN. Ohne Führerschein war am Sonntagabend ein 25-Jähriger aus dem Schwalm-Eder-Kreis in Reitzenhagen unterwegs. Sein Seat mit Korbacher Kennzeichen, wurde bei einem Alleinunfall völlig demoliert und hat nur noch Schrottwert.

Die Polizei vermutet als Unfallursache unangepasste Geschwindigkeit in Kombination mit Alkoholgenuss. Nach Informationen an der Unfallstelle befuhr der Mann aus Homberg-Efze gegen 20.10 Uhr die Bilsteinstraße (K40) von Reinhardshausen in Fahrtrichtung Bad Wildungen. In der Ortslage von Reitzenhagen geriet der Fahrer mit seinem silbergrauen Pkw auf Grund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern. 

Zunächst drehte sich das Fahrzeug auf der Brücke über die Wilde und prallte mit den Rädern gegen die Bordsteinkante. Dadurch wurde das linke Hinterrad abgerissen, anschließend prallte der Seat gegen das Brückengeländer und blieb halb auf dem Bürgersteig und halb auf der Fahrbahn stehen. Passanten riefen über die Notrufnummer 112 die Leitstelle Waldeck-Frankenberg an und meldeten eine eingeklemmte Person, sowie einen brennenden Pkw in der Ortsdurchfahrt von Reitzenhagen. 

Umgehend wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Wildungen alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul ging die Alarmfahrt mit drei Fahrzeugen und Blaulicht zum Unfallort. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte die Polizei aber Entwarnug geben. Es brannte weder ein Fahrzeug, noch war die Person im Seat eingeklemmt. Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich daher auf die Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle, sowie das Aufnehmen von aufgelaufenen Betriebsstoffen. Der Fahrzeuginsasse wurde von Ersthelfern an der Unfallstelle versorgt und anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Bad Wildungen transportiert - dort wurde ihm auch ein Blutprobe auf Anordnung der Polizei entnommen. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 27. September 2020 in Reitzenhagen.

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WALDECK. Ein bislang ungeklärter Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3118 beschäftigt derzeit die Korbacher Polizei. Vorausgegangen war eine Kollision zwischen zwei Volkswagen. 

Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine Frau (20) am Donnerstag mit ihrem grauen Polo die Landesstraße von Nieder-Waroldern in Richtung Höringhausen. Im gleichen Zeitraum kam der Korbacherin ausgangs einer langgezogenen Kurve ein grüner Golf entgegen. Etwa 260 Meter hinter einem landwirtschaftlichen Anwesen, kollidierten die beiden Fahrzeuge miteinander - dabei wurden die jeweils linken, vorderen Räder aus den Achsen gedreht. Der Golf konnte sich noch auf der Straße halten, für den Polo endete die Fahrt in einer Wiese.  

Der von Ersthelfern abgesetzte Notruf erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg um 7.58 Uhr, die umgehend eine Streifenwagenbesatzung zum Unfallort schickte. Außerdem wurden zwei RTW und ein Notarzt alarmiert. Die 20-jährige Polo-Fahrerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus nach Korbach transportiert, der Fahrer des VW-Golf, ebenfalls aus Korbach, kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Bad Arolsen. 

Weil Zeugen zum Unfall noch nicht befragt werden konnten, ist die Schuldfrage noch offen. An den beiden Fahrzeugen, die von der Firma Heidel abtransportiert werden mussten, entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 10.000 Euro angibt.  

Link: Unfallstandort am 17. September auf der Landesstraße 3118.

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