Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Lebensretter

Montag, 13 August 2018 12:30

Blutspenden in Twiste am Dienstag

TWISTETAL. Auf den bevorstehenden Blutspendetermin in Twiste weist aktuell das Deutsche Rote Kreuz hin: Dienstag, 14. August von 15.30 bis 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in der Piepenstraße.

Nach DRK-Angaben ist jeder Mensch in Deutschland in seinem Leben durchschnittlich mindestens einmal selbst auf eine Blutspende angewiesen. Umso wichtiger ist es demnach, dass es genügend Spenderblut gibt. "Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und übernehmen Verantwortung", heißt es auf der DRK-Homepage.

Wer im Raum Twistetal wohnt oder arbeitet und seinem Engagement nachkommen möchte, der hat dazu am kommenden Dienstag vier Stunden lang Zeit.

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Publiziert in Retter
Dienstag, 03 Juli 2018 09:12

Blutspenden in Volkmarsen - Leben retten

VOLKMARSEN. Der nächste Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes findet am Donnerstag, den 5. Juli, in der Zeit ab 15.30 Uhr, in Volkmarsen in der  Nordhessenhalle am Stadtbruch statt. Die Mitarbeiter des DRK freuen sich auf eine rege Teilnahme, da gerade in der Urlaubszeit die Blutkonserven in den Depots nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und es zu Engpässen bei seltenen Blutgruppen kommen kann. Das Ende der Spendenaktion wurde auf 20 Uhr festgelegt.

Nach der Teilnahme an einem Blutspendetermin bekommen die Spender einen Nachweis über ihre individuelle Blutgruppe ausgehändigt. Diesen sollte jeder Teilnehmer im Straßenverkehr mit sich führen, da im Falle eines Unfalls das eigene Leben von der schnellen Zuführung einer Blutkonserve abhängig sein kann.


Weitere  Blutspendetermine in Waldeck sind geplant am:


 - Dienstag, den 24.07.2018, ab 15.00 Uhr in Rhoden, Stadthalle
 

- Freitag, den 27.07.2018, ab 15.30 Uhr in Bad Arolsen, Bürgerhaus


- Freitag, den 27.07.2018, ab 15.30 Uhr in Adorf

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Publiziert in Feuerwehr

HOFGEISMAR. Bei einem Feuer in Hofgeismar hat ein 28 Jahre alter Mann den hilflosen Bewohner der brennenden Dachgeschosswohnung gerettet. Der Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Kassel geflogen.

Wie sich in der Klinik glücklicherweise herausstellte, war der Mann - entgegen der anfänglich am Brandort noch angenommenen Lebensgefahr - nicht schwerer verletzt worden. Er hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten und kann das Krankenhaus laut Polizei voraussichtlich schon bald wieder verlassen. Dies ist offenbar maßgeblich dem couragiert zu Hilfe eilenden 28-Jährigen zu verdanken, der den hilflosen Bewohner am späten Dienstagnachmittag aus seiner verrauchten Wohnung gerettet hatte.

Wie die am Brandort in der Straße Auf dem Mühlenfeld eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo berichten, verhinderte die Feuerwehr das beginnende Übergreifen des Feuers vom Bett des Bewohners auf das Gebäude. Der durch den Brand verursachte Sachschaden liegt daher nach erster Einschätzung der Ermittler nur in niedriger vierstelliger Höhe.

Wohnungstür mit Brecheisen geöffnet
Der 28-jährige Hofgeismarer, der den 49-Jährigen aus der bereits stark verrauchten Wohnung rettete, hatte sich bei Ausbruch des Feuers gegen 17.30 Uhr in der Wohnung seiner Freundin im selben Haus aufgehalten. Als er durch das Piepen des Rauchmelders in der Wohnung des Nachbarn auf den Brand aufmerksam wurde und dessen Hilferufe hörte, versuchte er nach eigenen Angaben zunächst die Tür einzutreten. Da diese standhielt, rannte er in den Keller und holte ein Brecheisen. Damit gelang es ihm, die Tür aufzubrechen und den im Flur seiner Wohnung liegenden und aufgrund körperlicher Gebrechen hilflosen 49-Jährigen zu retten und runter in das Erdgeschoss zu bringen, wo er von den eintreffenden Rettungskräften versorgt wurde.

Die mit den weiteren Ermittlungen zur Brandursache betrauten Ermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gehen nach derzeitigem Sachstand davon aus, dass das Feuer im Schlafzimmer der Wohnung im Bereich des Betts ausgebrochen und vermutlich von dem als starken Raucher bekannten Bewohner fahrlässig verursacht worden war. Hinweise auf eine andere Brandursache haben sich bei den bisherigen Ermittlungen bislang nicht ergeben. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 02 Mai 2017 16:27

Im Eichwald: Hund rettet Rentner das Leben

KASSEL. Einem Hund namens "Tyson" ist es zu verdanken, dass am gestrigen Montagabend ein in Not geratener 75-Jähriger aus Kassel nach mehreren Stunden in hilfloser Lage im "Eichwald" rechtzeitig gefunden und in ein Krankenhaus gebracht werden konnte. Der Rentner war am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr, aufgrund eines akutenmedizinischen Notfalls abseits eines Waldweges zu Fall gekommen.

Vom befestigten Weg aus kaum zu erkennen, lag der Rentner hilflos und offenbar über mehrere Stunden in einem Gestrüpp, bis ein 64-Jähriger aus Kassel beim "Gassi gehen" mit dem Hund seiner Tochter zufällig dort vorbeikam. Mischlingsrüde "Tyson" hatte den 75-Jährigen offensichtlich gewittert und sein Herrchen auf den hilflosen Mann aufmerksam gemacht.

Als der Spaziergänger den 75-Jährigen daraufhin in dem Gestrüpp entdeckte, verständigte er sofort mit seinem Handy Rettungskräfte und Polizei. Anschließend nahm er die eintreffenden Sanitäter und die Beamten des Polizeireviers Ost am Eingang des Eichwalds an der Welleroder Straße in Empfang und lotste sie zu dem hilflosen Mann im Wald.

Der 75-Jährige konnte dadurch gerettet und mit dem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden. Ohne die Hilfe des Hundes wäre der hilflose Mann gestern möglicherweise nicht mehr gefunden worden. Nach erster Einschätzung des Rettungsdienstes war er in einem gesundheitlichen Zustand, der über Nacht vermutlich lebensbedrohlich gewesen wäre.

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Publiziert in KS Retter
Donnerstag, 16 März 2017 15:36

Notfalldose: Rettung aus dem Kühlschrank

HOCHSAUERLANDKREIS. Medelon war der erste Ort im Hochsauerland, der die Notfalldose Mitte Februar eingeführt hat. Jetzt zieht diese ebenso einfache wie geniale Idee weite Kreise: Die drei Städte Hallenberg, Medebach und Winterberg haben nun gemeinsam ein großes Kontingent dieses potentiellen kleinen Lebensretters bestellt und bieten sie ab sofort in ihren Rathäusern für zwei Euro an. Auch die Stadt Lichtenfels auf hessischer Seite will diese Idee für ihre Bürger umsetzen.

Martin Schmidt vom Ortsbeirat in Medebach-Medelon hörte vor einigen Wochen im Siegerland von der Notfalldose. Ihm war sofort klar: "Das brauchen wir auch. Nicht nur in Medelon, am besten überall." Denn das Prinzip der Notfalldose ist absolut simpel: In dem kleinen Behälter liegt ein vorgedrucktes Formular, das handschriftlich ausgefüllt wird. Die Informationen dort sind kurz und kompakt und gerade deshalb im Notfall eine wertvolle Hilfe für den Rettungsdienst: Neben persönlichen Daten, Krankenkasse, Hausarzt und Blutgruppe werden dort Unverträglichkeiten, Vorerkrankungen, erforderliche Medikamente und eventuelle Einschränkungen stichpunktartig angegeben.

Auch eine Patientenverfügung oder ein Organspenderausweis oder der Hinweis, wo diese zu finden sind, passen in die Dose hinein. Weiter können Angaben gemacht werden, ob Kinder, pflegebedürftige Personen oder Haustiere versorgt oder auch abgeholt werden müssen oder - nicht zuletzt - ob jemand benachrichtigt werden soll. Wenn mehrere Personen im Haushalt leben, sollte jeder eine eigene Dose bekommen und das Infoblatt mit einem Passbild versehen.

Der Dose liegen außerdem zwei kleine Aufkleber bei, von denen einer innen an der Wohnungstür und einer am Kühlschrank angebracht wird. Dies ist das offensichtliche Zeichen für den Rettungsdienst, dass eine Notfalldose in der Kühlschranktür steht. Warum ausgerechnet im Kühlschrank? Martin Schmidt hat die einleuchtende Erklärung: "Der Kühlschrank ist auch in einer fremden Wohnung auf den ersten Blick zu erkennen. Das spart wertvolle Zeit."

Bei Christof Dürwald, dem Fachdienstleiter des Rettungsdienstes im Hochsauerlandkreis, lief er mit diesem Vorschlag offene Türen ein. Die Rettungskräfte im HSK sind nun entsprechend geschult und für die Notfalldose sensibilisiert. Sie bestätigen, dass internistische Notfälle in Wohnungen einen Großteil ihrer Einsätze ausmachen. Oftmals seien die Patienten dabei nicht mehr ansprechbar oder die Angehörigen zu aufgeregt für umfassende Informationen. Die Notfalldose ist daher eine wertvolle Unterstützung, wenn es im Ernstfall um Sekunden geht.

In den Rathäusern von Winterberg, Medebach und Hallenberg sowie der Bäckerei Frankenstein in Medelon gibt es die Notfalldose zum Kaufpreis von zwei Euro.

Hintergrund
Die Idee der Notfalldose kommt ursprünglich aus Irland. Eine Firma aus Bremen hat sich die deutsche Version schützen lassen. Nähere Infos gibt es unter notfalldose.de.

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Publiziert in HSK Retter
Montag, 20 Februar 2017 13:00

Mit Defi und Know-how Lebensretter werden

KORBACH. Um das Leben seiner Mitarbeiter im Notfall zu retten, hat Christoph Schrey gerne über 1000 Euro für einen Defibrillator ausgegeben. Die Mitarbeiter des PC Computer-Studios Schrey haben sich unter sachkundiger Anleitung nun mit ihrem neuen "Defi" vertraut gemacht.

Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, das durch gezielte Stromstöße Herzrythmusstörungen beenden kann. Mit einem solchen Lebensretter hat Familie Schrey bereits Erfahrung: Seniorchef Georg Schrey erlitt nach einer Operation noch im Krankenhaus auf dem Gang einen Herzkreislaufstillstand. Weil auf der Station ein Defi hing und das Personal ihn einzusetzen wusste, rettete man das Leben des 66-Jährigen.

Danach stand fest, dass die Firma auch einen Defibrillator braucht - außer Mitarbeitern gehen in dem Betrieb Im Alten Felde auch Kunden, Vertreter und andere Geschäftspartner ein und aus. Damit alle Kollegen im Notfall zum Retter werden können, schaffte Christoph Schrey für über 1000 Euro einen Schockgeber an. "Das ist die sinnvollste Investition, die wir seit langer Zeit getätigt haben", sagt Christoph Schrey. Sein Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb der Computerkassen Gastware und Resware für Gastronomie und Hotellerie spezialisiert.

Im Umgang mit dem Gerät schulten Medizinprodukteberater Matheus Gorka und Fachkrankenpfleger Michael Götte die Mitarbeiter. Während Gorka die technischen Aspekte erläuterte, ging Götte auf die Reanimation mit einem Defibrillator aus medizinischer Sicht ein. Das gesamte Team hofft, dass man den Schockgeber nie brauchen wird. "Dass wir das Gerät haben und damit umzugehen wissen, beruhigt doch ungemein", verdeutlichte der Juniorchef. Auch wenn ein Schockgeber keine Pflicht sei, könne er die Anschaffung nur jedem empfehlen. "Das müsste jedem Arbeitgeber eine Herzensangelegenheit sein."

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Publiziert in Retter

KORBACH/HAMBURG. Der neunjährige Lebensretter Markus Rud aus Korbach und Leitstellenmitarbeiter Michael Seebold haben am Donnerstagabend im Rahmen einer feierlichen Gala bei der Beiersdorf AG in Hamburg vor 400 Gästen gemeinsam den "NIVEA-Preis für Lebensretter 2016" erhalten. Für ihr außergewöhnliches Teamwork, mit dem sie Anfang September Markus' kleinem Bruder das Leben retteten, teilen sie sich die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung.

"Kleiner Held vollbringt große Tat" - so lautete eine von vielen Schlagzeilen über Markus Rud aus Korbach. Mit seiner schnellen Reaktion und mutigem Handeln rettete er seinem zweijährigen Bruder Rudolf das Leben (112-magazin.de berichtete, hier klicken). Die beiden Jungen waren am 3. September allein mit ihrer Großmutter zu Hause. Kurz nachdem Rudolf in einem unbeobachteten Moment in den 1,50 Meter tiefen Swimmingpool im Garten gefallen war, sah die 65-Jährige ihren jüngeren Enkel regungslos im Wasser treiben. Sofort zog sie gemeinsam mit Markus das Kleinkind aus dem Pool.

Da die Oma nur schlecht Deutsch spricht, wählte der Neunjährige den Notruf und meldete weinend den Notfall. Sein Glück: Michael Seebold (41) von der Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg arbeitet seit 20 Jahren im Rettungsdienst und hat Erfahrung damit, eine Reanimation telefonisch zu begleiten. Er beruhigte Markus und gab ihm dann exakte Erste-Hilfe-Anweisungen: stabile Seitenlage, Nase zuhalten, in den Mund pusten. Kurz darauf hörte er Rudolf husten und atmen. Der vier Minuten später eintreffende Notarzt stabilisierte den Zweijährigen weiter und begleitete ihn per Rettungshubschrauber in die Klinik. Seebold - selbst Vater von zwei Kindern - besuchte Markus noch am selben Abend und lobte ihn für sein kluges Verhalten.

"Besonderer Rettungsfall verdient besondere Auszeichnung"
Der neunjährige Markus Rud ist nach Auskunft von DLRG und Beiersdorf der jüngste Preisträger in der Geschichte dieser Auszeichnung. "Die Jury war sich sehr, sehr einig. Dieser besondere Rettungsfall verdient eine besondere Auszeichnung", hieß es am Donnerstagabend in der Laudatio in Hamburg. Markus Rud und Michael Seebold erhielten die Auszeichnung in der Kategorie "Soforthilfe" bei nicht-DLRG-Mitgliedern. NIVEA ehrte zusammen mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in der Gala drei weitere Preisträger. Die mit insgesamt 7000 Euro dotierte Auszeichnung ist bundesweit die einzige, die Lebensrettungen aus Wassergefahren sowie ehrenamtliches Engagement im Wasserrettungsdienst würdigt. (Quelle: Beiersdorf AG/Inken Hollmann-Peters)

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Publiziert in Retter

DIEMELSEE. Ein Jogger hat eine Frau und ihr Kleinkind aus dem Diemelsee gerettet und sie damit womöglich vor dem Ertrinken bewahrt. Ein Kinderwagen war am Dienstag mitsamt dem zweijährigen Jungen ins Wasser gerollt, die junge Mutter sprang instinktiv hinterher, obwohl sie selbst kaum schwimmen kann.

Laufsportler berichteten gegenüber 112-magazin.de von dem Fall, der beinahe zwei Menschenleben gefordert hätte. Den Angaben zufolge unternahm eine 24-jährige Frau aus dem Hochsauerlandkreis am Dienstagmorgen einen Spaziergang mit ihren beiden Kindern am Diemelsee. Nachdem sie ihr Auto auf dem Parkplatz an der Itterbrücke bei Kotthausen geparkt hatte, marschierte die Brilonerin mit ihrem siebenjährigen Sohn und ihrem zweijährigen Kleinkind, das sich in einem Kinderwagen befand, in Richtung Bootsanleger.

Zum Telefonieren in die Schutzhütte gesetzt
In Höhe der neuen Schutzhütte nahm die 24-jährige Mutter ein Telefonat entgegen, sicherte den Kinderwagen mit der Feststellbremse und setzte sich in die Schutzhütte. Der siebenjährige Sohn wollte offenbar die Pause nutzen und den Kinderwagen des kleinen Bruders weiterschieben. Am Wegesrand kam der Kinderwagen den Angaben zufolge ins Rutschen, der Siebenjährige konnte den Wagen nicht mehr halten und ließ los. Der Zweijährige rollte die Böschung mitsamt Kinderwagen hinab - in den kalten Diemelsee.

Durch die Schreie ihres Sohnes wurde die Mutter auf das Unglück aufmerksam, sie sprang hinter dem Kinderwagen ins eiskalte Wasser, hatte in ihrer Panik aber offenbar vergessen, dass sie selbst nicht sonderlich gut schwimmen kann.

Jogger auf Trainingsrunde erkennt die Situation sofort
Ein Jogger, der sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Trainingslauf um den Diemelsee befand, erkannte die Situation und rettete sowohl das Kleinkind, als auch die Mutter vor dem Ertrinken. Weder die Mutter, noch das Kleinkind wurden bei der Aktion verletzt. Bis auf einen untergegangenen Kinderwagen, nasse Kleidung und einen gehörigen Schrecken ging die Sache gerade nochmal gut. Der Kinderwagen wird wohl beim nächsten Niedrigwasser wieder auftauchen...


Manchmal sind es auch die Laufsportler, die Hilfe brauchen:
Jogger verschwunden - Polizei und Feuerwehr im Großeinsatz (07.11.2016)

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Publiziert in Retter

KORBACH. Ein neun Jahre alter Junge hat am Samstag seinen zweijährigen Bruder reanimiert, der im Garten in einen Pool gefallen und bewusstlos geworden war. Der junge Held bekam telefonische Instruktionen von der Rettungsleitstelle. Später wurde der Zweijährige vorsorglich in eine Klinik nach Marburg geflogen.

Der neunjährige Markus und sein zweijähriger Bruder Rudolf waren am Samstagnachmittag zusammen mit ihrer 65-jährigen Oma alleine in ihrem Wohnhause in der Erfurter Straße in Korbach. Nachdem sich der kleine Rudolf im Wohnzimmer eingenässt hatte, wollte die Oma im Bad eine neue Windel holen. Als sie anschließend wieder ins Wohnzimmer zurückkehrte, war Rudolf nicht mehr da. Den kurzen unbeobachteten Moment hatte der Zweijährige genutzt, um in den Garten zu laufen.

Kleinkind treibt bäuchlings im Wasser
Als die Oma dort nachsah, fand sie ihren zweijährigen Enkel bäuchlings im Swimmingpool bewegungslos treiben. Gemeinsam mit dem großen Bruder holte sie Rudolf aus dem Wasser. Während sich die Oma um das bewusstlose Kind kümmerte, telefonierte der große Bruder mit der Leitstelle, da seine Oma nur sehr schlecht Deutsch spricht und versteht. Unter telefonischer Anleitung durch die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg begann Markus mit Reanimation, was dazu führte, dass Rudolf wieder selbstständig zu atmen begann.

Der mittlerweile eingetroffene Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens stabilisierten das Kleinkind weiter. Der ebenfalls angeforderte Rettungshubschrauber Christoph Gießen landete auf einem Feld an der Dortmunder Straße. Von dort aus wurde der Junge mit dem in die Uniklinik nach Marburg geflogen. "Eine akute Lebensgefahr besteht zurzeit nicht mehr", sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Lebensretter in die Leitstelle eingeladen
Bei dem Swimmingpool handelt es sich um einen halb in den Boden eingelassenen, etwa vier Meter breiten und 1,50 Meter tiefen Baumarktpool.

Der Disponent der Leitstelle, der mit Markus im telefonischen Kontakt stand, kam nach Dienstschluss zur Unglücksstelle, um den neunjährigen Markus für sein umsichtiges Verhalten zu loben und ihn zu einem Besuch der Rettungsleitstelle einzuladen. (ots/pfa) 

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KORBACH/KORFU. Mit weiteren Helfern hat die Korbacherin Julia Figge bei einer Unwetterkatastrophe auf der griechischen Insel Korfu zwei Männern das Leben gerettet: Die beiden Griechen waren von Wassermassen nach einem schweren Gewitter mitgerissen worden. Die Helfer an Land zögerten keinen Augenblick...

Die Korbacherin ist als Yogalehrerin tätig und lebt einen Teil des Jahres auf Korfu - dort betreibt Julia Figge das Angebot "Yoga auf Korfu" im Seminarhaus Evgenia in Agios Georgios-Pagi. Gruppen genießen die Schönheit der zweitgrößten der Ionischen Inseln, finden Ruhe und Entspannung in den Yogaseminaren, bei Wanderungen oder gemeinsamen Kochabenden. Die Idylle der Insel, die für die Aussteigerin aus Korbach zur zweiten Heimat geworden ist, wurde am Montagmorgen jäh gebrochen, als Naturgewalten mit voller Kraft über Korfu hereinbrachen.

Der ganze Ort überschwemmt
Ein heftiges Unwetter zog gegen 8 Uhr auf, es entwickelte sich zu einem starken Gewitter mit heftigen Regenfällen. Wassermassen kamen von den Bergen herunter. Innerhalb weniger Augenblicke "riss der Fluss bei uns im Dorf alles mit, was man sich vorstellen kann", sagt die Yogalehrerin. Eigentlich wollte Julia Figge an diesem Morgen mit ihrem Mitarbeiter Pascal Walgenbach nach Korfu-Stadt fahren, um Einkäufe für die Gruppe zu erledigen - derzeit sind zehn Gäste in dem auf einem Hügel gelegenen Seminarhaus. Von der Dachterrasse aus sah Pascal Walgenbach dann aber, dass der ganze Ort überschwemmt war.

Unten im Ort gibt es direkt am Fluss ein Geschäft, das "Frontrunners" heißt - dort verleihen die Inhaber Motorroller, Quads und Fahrräder. Pascal wollte den Betreibern helfen, weil einige Fahrzeuge bereits vom Wasser mitgerissen worden waren. Julia Figge folgte ihm, das Handy dabei, um zur Not Hilfe zu rufen. Durch teils kniehohe Pfützen gelangten sie zur Ortsmitte.

Dort sahen sie plötzlich einen Mann im Wasser - dort, wo sich zuvor eine Straße befand, hatte sich ein mehrere Meter hoher Fluss gebildet, in dem auch ein Auto schwamm. Wenig später entdeckten sie einen weiteren Mann im Wasser, der sich etwas weiter hinten am einem Ast festhielt.

Die beiden Deutschen wussten, dass sie sofort handeln mussten, und besorgten Seile. Innerhalb weniger Minuten kam noch ein Surflehrer hinzu, der im Winter bei der Bergwacht tätig ist. Der hat sich ein Seil umgebunden, um gesichert zu den beiden in Not geratenen Griechen vorzudringen. Gehalten von Julia Figge und Pascal Walgenbach, kämpfte sich der Surflehrer zu den beiden Männern vor, rettete erst den einen und wenig später den anderen aus den Fluten. "Die beiden Männer sind wohlauf und waren unendlich dankbar für die Rettung", beschreibt die Korbacherin bewegende Momente. Das Auto sei jedoch verloren gewesen. "Da waren sie schon in ihrem griechischen Stolz gekränkt, dass der Wagen weg war".

Verzweifelt Quad festgehalten - und sich in Gefahr gebracht
Nach der mutigen Rettung wandten sich die Yogalehrer wieder den Inhabern von "Frontrunners" zu, die sich selbst in größte Gefahr begaben - sie hielten verzweifelt ihre Fahrzeuge fest. So drohte ein Quad vom Wasser weggespült zu werden. "Pascal hat sofort das Risiko gecheckt und sie nur angeschrien, sie sollten loslassen - sonst würden sie mitgerissen", erinnert sich Julia Figge an den dramatischen Augenblick. Die Männer ließen daraufhin tatsächlich ihre Fahrzeuge los - ein Teil ihrer Existenz verschwand in den reißenden Wassermassen. "Das hat uns sehr bewegt und gerührt".

Etwa anderthalb Stunden später war der stark angeschwollene Fluss wieder weg. Danach wurde das Ausmaß des schlimmen Unwetters deutlich - alle Gärten rund um den Fluss sind völlig verwüstet, Keller sind vollgelaufen, Möbel, Hausrat, alles, was in den Gärten war, einfach alles wurde mitgerissen und in die Bucht am Meer gespült. "Es sieht verheerend aus", sagt die Yogalehrerin.

Taverne "Mythos" komplett weggerissen
Die Taverne "Mythos", die unten am Fluss gebaut war, ist komplett mitgerissen worden. "Das ganze Haus, das direkt am Fluss stand, alle Steine, alles ist komplett weg", verdeutlicht Julia Figge die Kraft des Unwetters. "Der Inhaber, der in einem Bergdorf wohnt, kam dort hin und sein gesamtes Haus war einfach weg".

Viele Menschen, die links und rechts des Flusses wohnten, mussten evakuiert werden - darunter auch eine junge Mutter mit ihrem vier Wochen alten Baby. "Die Frau hat das schwere Unwetter zum Glück früh genug mitbekommen. Später stand das Wasser zimmerhoch in ihrer Wohnung." Einige Straßen wurden gar zerstört.

Schaulustige vor Unglück bewahrt
Nachdem sich die Situation etwas beruhigt hatte, standen etwa 50 Schaulustige an der Kante über dem Fluss und sahen dabei zu, wie das Wasser ins Meer fließt. Auch hier war es Pascal Walgenbach, der die Gefahr erkannte: Er war besorgt, dass sich das Erdreich aufweichen und die Kante abbrechen könnte. "Wir haben denen zugerufen, sie sollen dort weggehen. Nach einer Minute haben sie reagiert und sind tatsächlich an die Seite gegangen", schildert Julia Figge, und "nach weiteren fünf Minuten wurde dann wirklich alles weggespült - ich weiß nicht, was dann passiert wäre. Die wären bei den hohen Wellen und der starken Strömung mit ins Meer gerissen worden". An dem Abend "habe ich gedacht, ich brauche Beruhigungstropfen - es war wirklich aufregend".

Strand wie eine Müllhalde
Der Strand in "ihrem" Dorf sah nach dem schlimmen Unwetter aus wie eine Müllhalde. Viel von dem, was die Wassermassen mitrissen, fand sich später am Strand wieder - Reifen, Abfall, Möbel und vieles mehr. Mit ihrer Yogagruppe ging Julia Figge gleich am Dienstagmorgen an den Strand, um mehrere Stunden lang aufzuräumen. "Es ist total schön zu sehen, wie plötzlich alle zusammenarbeiten, um den Strand wieder zu dem zu machen, was er mal war. Und viele Griechen sind zu uns gekommen, haben sich bedankt, Handschuhe oder Mülltonnen gebracht", sagt die Frau aus Korbach voller Begeisterung. Getrübt ist die Freude aber beim Anblick der Insel schon: "Es wird Wochen dauern, bis alles wieder schön ist". Die letzte Naturkatastrophe ähnlicher Art gab es auf Korfu im Jahr 2003, damals waren die Auswirkungen aber längst nicht so schlimm.

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