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SUNDERN. Beamte fanden nach einem Anruf am Donnerstag, den 15. November eine Marihuanaplantage sowie zwei Tatverdächtige.

In Langscheid wurden Ermittler der Kriminalpolizei am Donnerstagmittag gegen 12 Uhr zu einer vermieteten Garage in der Langscheider Straße gerufen. Hier hatte der Eigentümer einen verdächtigen Geruch wahrgenommen. Nach dem Öffnen der Garage staunten die Beamten nicht schlecht, denn in ihr fanden sie knapp 100 Marihuana-Pflanzen mit einer Höhe von 60 bis 90 cm, die dort aufgezogen wurden. Die Pflanzen wurden durch die Beamten sichergestellt.

Schnell konnten die Polizisten die Mieter der Garage ausmachen und vorläufig festnehmen. Ein 26-jähriger Mann aus Sundern wurde mittlerweile wieder entlassen. Ein 25-jähriger Mann, welcher aktuell keinen Wohnsitz hat, wurde am Freitagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Montag, 09 April 2012 17:29

Enkelkind im Kofferraum vergessen

LANGSCHEID. Hilferufe aus einem Kofferraum haben an Ostern Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte in Sundern-Langscheid auf den Plan gerufen. Ein Zeuge hatte die Schreie vernommen und die Ordnungshüter verständigt.

Der Zeuge hatte die Hilferufe am Ostersonntagnachmittag aus dem Kofferraum eines Wagens gehört, der in Langscheid an der Uferpromenade abgestellt war. Mit dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr und Polizei erschien auch der 72-jährige Fahrzeugbesitzer und klärte die Sache auf. Seine neunjährige Enkelin hatte ihn gebeten, einmal im Kofferraum des Wagens mitfahren zu dürfen. Obwohl das verboten ist, kam der Rentner dem Wunsch seiner Enkelin nach.

Beim Aussteigen am Sorpesee allerdings von anderen Eindrücken des Sonntagsausflugs abgelenkt, vergaß der Rentner seine Enkelin im Wagen und ging Richtung Promenade. Nachdem er sich wieder an das vergessene Kind erinnerte, eilte er zurück zum Wagen und traf dort auf die Rettungskräfte. Ein Notarzt untersuchte das verschreckte Kind. Für den Großvater gab es eine polizeiliche Verwarnung. Von der gesamten Situation selbst sichtlich betroffen sicherte er zu, nie wieder einen solchen "Transport" vorzunehmen.

Ungeklärt ist noch, ob die durch den Einsatz der Polizei und Rettungskräfte verursachten Kosten vom Großvater zu zahlen sind, hieß es am Montag von der Pressestelle der Polizei im Hochsauerlandkreis.

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