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HESSEN. Bei einem von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main geführten Ermittlungskomplex haben 289 Ermittlerinnen und Ermittler der hessischen Polizei in den vergangenen drei Tagen hessenweit insgesamt 32 Objekte durchsucht.

Die Maßnahmen richteten sich gegen 35 Männer, gegen die der Verdacht der Besitzverschaffung und des Besitzes von Kinderpornografie besteht.  Die Durchsuchungen im Rahmen von Schwerpunktmaßnahmen der BAO FOKUS unter der Führung des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) erfolgten durch Einsatzkräfte aller sieben Regionalabschnitte in Frankfurt, Gießen, Groß-Gerau, Hanau, Marburg, Weilburg sowie in den Landkreisen Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Fulda, Gießen, Groß-Gerau, Kassel, Lahn-Dill-Kreis, Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Offenbach, Schwalm-Eder-Kreis, Vogelsbergkreis, Waldeck-Frankenberg und Wetteraukreis.

Ermittlungen in Waldeck-Frankenberg

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger, sichergestellt werden, die im Zuge der weiteren Ermittlungen einer digital-forensischen Auswertung unterzogen werden.  Gegen die Beschuldigten im Alter von 17 bis 60 Jahren besteht der Verdacht, dass diese sich zwischen Oktober 2017 und September 2019 kinderpornografische Inhalte über zwei öffentliche Links eines Filehosting-Dienstes verschafft haben. Die über diese Links abrufbaren Inhalte zeigten zum größten Teil schwerste sexuelle Missbrauchshandlungen an Säuglingen und Kleinkindern. Den Maßnahmen waren Ermittlungen vorangegangen, die auf einem Hinweis des ausländischen Filehosting-Dienstes auf diese Links und die dort erfolgten Zugriffe beruhten. 

Für den Besitz und die Besitzverschaffung kinderpornografischer Inhalte sieht das Strafgesetzbuch seit dem 1. Juli dieses Jahres einen Strafrahmen von einem bis fünf Jahren Freiheitsstrafe vor. Bis zum 1. Juli dieses Jahres waren solche Taten mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bewehrt. 

Informationen zur ZIT

Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) wurde Anfang 2010 als Außenstelle der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit Sitz im mittelhessischen Gießen errichtet. Seit Juli 2019 hat die ZIT ihren Sitz in Frankfurt am Main.  Die ZIT ist erster Ansprechpartner des Bundeskriminalamtes für Internetstraftaten bei noch ungeklärter örtlicher Zuständigkeit in Deutschland oder bei Massenverfahren gegen eine Vielzahl von Tatverdächtigen bundesweit.  Als operative Zentralstelle bearbeitet die ZIT mit derzeit 14 Staatsanwältinnen und Staatsanwälten besonders aufwendige und umfangreiche Ermittlungsverfahren aus den Deliktsbereichen Cyber-Kriminalität (Hackerangriffe, Datendiebstahl, Computerbetrug etc.), Kinderpornografie und sexueller Missbrauch von Kindern mit Bezug      zum Internet, Darknet-Kriminalität (Handel mit Waffen, Drogen,  Fälschungsgütern etc.) sowie Hass-Kriminalität im Internet (Hate Speech).

Über die BAO FOKUS

Die besondere Aufbauorganisation (BAO) FOKUS nahm im Oktober 2020 ihre Arbeit auf. FOKUS steht hierbei für "Fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern". Die BAO ist im hessischen Landeskriminalamt angesiedelt und hat in sämtlichen hessischen Polizeipräsidien Regionalabschnitte gebildet, um zentral koordiniert landesweit Ermittlungsverfahren zu führen. Mit insgesamt 156 Ermittlerinnen und Ermittlern verfolgt die hessische Polizei gezielt Sexualverbrechen an Kindern und Jugendlichen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WIESBADEN. Insgesamt rund 250 Polizistinnen und Polizisten der BAO FOKUS waren in der vergangenen Woche hessenweit im Einsatz zur Bekämpfung von sexueller Gewalt an Kindern. Bei Schwerpunktmaßnahmen wurden die Wohnungen von 52 Beschuldigten durchsucht, rund 1.247 Datenträger sichergestellt und 24 Vernehmungen durchgeführt.

Hinter jedem Foto steckt ein Opfer

Die BAO FOKUS (Besondere Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern) hat im Oktober 2020 ihre Arbeit aufgenommen. Organisatorisch ist sie im hessischen Landeskriminalamt angesiedelt. Der dortige Führungsstab koordiniert landesweit die Einsätze und Ermittlungen. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BAO FOKUS arbeiten jedoch in einem der sieben hessischen Polizeipräsidien. So wie Sarah Schneider aus dem Polizeipräsidium Mittelhessen. Die Kriminaloberkommissarin ist im Rahmen der BAO FOKUS an Vorermittlungen und Durchsuchungen beteiligt, wertet aber auch sichergestellte Speichermedien aus, sichtet Fotos und Videos von Missbräuchen. Die 30-Jährige sagt: "Es ist zum Teil schlimm, was ich zu sehen bekomme." Sie versuche dennoch, jeden Fall neutral zu betrachten. "Was ich gedanklich immer im Hinterkopf behalte: Hinter jedem kinderpornografischen Bild steckt ein sexueller Missbrauch und damit auch ein Opfer".

Besitzer von verlorenem Handy in Untersuchungshaft

"Oftmals ermitteln wir aufgrund von konkreten Hinweisen", berichtet Sarah Schneider. In einem Fall etwa zeigte eine junge Frau ihren Vater an. Sie hatte auf seinem Smartphone kinderpornografische Fotos gefunden. In einem anderen Verfahren spielte wiederum Kommissar Zufall den Ermittlerinnen und Ermittlern in die Hände: Bei Mäharbeiten im Landkreis Gießen war auf einer Wiese ein Smartphone gefunden worden. Der Finder brachte es zur Polizeistation. Das Gerät sollte an den Besitzer zurückgegeben werden. Beim Auslesen des Handys wurde ein kinderpornografisches Video gefunden. "Es waren nicht irgendwelche Aufnahmen aus dem Internet, sondern man hat gesehen, dass das Video selbst hergestellt worden war", berichtet Sarah Schneider. Da der Besitzer des Handys der Polizei aus einem anderen Verfahren bekannt war, konnten Rückschlüsse auf das im Film zu sehende Kind gezogen werden. Im Rahmen weiterer Ermittlungen der BAO FOKUS wurde die Wohnung des Mannes durchsucht, wurden mehrere Datenträger sichergestellt und der Beschuldigte vorläufig festgenommen. Auf Anordnung des zuständigen Ermittlungsrichters befindet er sich aktuell in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat bereits Anklage erhoben. Dem Beschuldigten werden schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung von kinderpornografischen Schriften zur Last gelegt.

Dunkelziffer ist hoch

Die hessische Polizei hat im vergangenen Jahr 904 Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und 72 Fälle von sexuellem Missbrauch von Jugendlichen erfasst. Hinzu kommen 1.692 Fälle des Besitzes, Erwerbs und der Verbreitung von Kinder-beziehungsweise Jugendpornografie. Die Dunkelziffer in diesem Deliktfeld ist hoch - die Taten ereignen sich häufig innerhalb der Familie oder im sozialen Nah-Raum eines Kindes. Nur ein Bruchteil kommt zu Anzeige. Die Polizei ist daher auf Hinweise aus der Bevölkerung, von Eltern, Lehrern, Erziehern, Nachbarn und anderen angewiesen.

Polizei nimmt Hinweise entgegen und vermittelt Beratungsangebote

Sie haben den Verdacht, dass ein Kind in Ihrem Umfeld von sexueller Gewalt betroffen ist? Sie wurden selbst Opfer von sexueller Gewalt? Wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle - dort können Sie Anzeige erstatten. Die Polizei nimmt aber auch Hinweise entgegen und kann Ihnen Fachberatungsangebote in Ihrer Nähe nennen. (ots/r)

Publiziert in Polizei

KASSEL. Am Dienstag nahm die Kasseler Polizei einen 25-Jährigen aus Kassel fest, der im Verdacht steht, mit Drogen gehandelt zu haben.

Wochenlange Ermittlungen des Kasseler Kommissariats 34 führte die Beamten letztlich auf die Fährte des Mannes. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten dann neben diversen Drogen im Gesamtwert von rund 12.500 Euro auch drei echte Schusswaffen.    

Im Zuge der Ermittlungen zu anderen Verfahren im Betäubungsmittelbereich geriet der 25-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit ins Visier der Beamten. Es ergaben sich diesbezüglich konkrete Hinweise, dass der Mann vermutlich mit Cannabis in nicht geringen Mengen und anderen Drogen Handel betreibt. Nachdem über die Kasseler Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt werden konnte, begab sich die Kasseler Kriminalpolizei am Dienstag an die Wohnanschrift des Tatverdächtigen im Stadtteil Wolfsanger.

Bei der Überprüfung seiner Wohnräume fanden die Beamten rund 2,5 kg Haschisch, 400 g Marihuana und 200 g Amphetamin im Gesamtwert von rund 12.500 Euro. Außerdem stellten sie neben dem Rauschgift weitere Beweismittel, Munition und drei echte Schusswaffen sicher. Bei den Schusswaffen handelt es sich um eine Maschinenpistole, ein Repetiergewehr und eine Pistole. Ob diese auch tatsächlich funktionsfähig sind, überprüfen die Experten vom Landeskriminalamt.  

Der mutmaßliche Drogenhändler war während der Durchsuchung nicht zu Hause. Die Polizei konnte ihn aber an seiner Arbeitsstätte in Kassel festnehmen und im Anschluss auf die Dienststelle bringen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Besitzes und Handels von Betäubungsmitteln, sowie des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten.  

Die weiteren Ermittlungen dauern jetzt noch an und werden vom Ermittlungskommissariat 34 der Kasseler Kriminalpolizei geführt. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Das Telefon klingelt, auf dem Display erscheint die 110, am Apparat ein Polizeibeamter. Der Polizist erkundigt sich, ob Wertsachen in der Wohnung seien, man müsse diese in Sicherheit bringen beziehungsweise Spuren sichern. Gleich würde deshalb ein weiterer Beamter vor der Haustür stehen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen... So oder ähnlich versuchen derzeit Trickbetrüger im gesamten Bundesgebiet vorwiegend ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Sogar vermeintliche Haftbefehle wurden schon verschickt, mit dem Hinweis, diese seien nur durch das Zahlen einer hohen Summe abzuwenden. Die Fälle häufen sich.

"Die Betrüger geben sich am Telefon überzeugend als Polizisten, zum Beispiel Kommissare, aber auch als Staatsanwälte aus, um so auf perfide Weise das Vertrauen der Angerufenen - zumeist Senioren, zu gewinnen", erläutert Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt - obwohl die Anrufer zumeist aus dem Ausland agieren.

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mit geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen "in Sicherheit" zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft oder Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen. Einmal ausgehändigt, sehen die Opfer ihre Wertsachen oder das Geld jedoch nie wieder.

Opfer werden unter Druck gesetzt
Auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Betrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt, sollen die Angerufenen ihre Konten und Bankdepots leeren und einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgibt, übergeben. Andere Betrugsopfer werden von der falschen Polizei dazu aufgefordert, per Western Union Geld ins Ausland zu überweisen, damit eine angebliche Betrügerbande festgenommen werden könne. Reagiert ein Opfer misstrauisch, wird es unter anderem mit dem Hinweis, es behindere eine "polizeiliche Aktion", wenn es nicht mitmache, unter Druck gesetzt und eingeschüchtert.

Besonders dreiste Täter gaben sich auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in "hochgeheimer Mission" aus. Hatten sich ihre Opfer bereits bei der richtigen Polizei gemeldet, weil sie misstrauisch geworden waren, kontaktierten die Täter ihr Opfer erneut, um es mit dem Hinweis, diese echte Polizei sei korrupt und würde die hochgeheime Operation des Bundeskriminalamts stören, zu verwirren. Dabei scheuten sich die Betrüger nicht, gefälschte Verpflichtungserklärungen zum Beispiel eines "informellen Mitarbeiters des Bundeskriminalamts" oder ähnliche scheinbare Dokumente zu verwenden, um ihr Opfer zu täuschen.

Neben den Anrufen wurden in jüngster Zeit sogar Haftbefehle verschickt mit der Aufforderung, die im Schreiben genannte Geldstrafe zu bezahlen, ansonsten drohe die Inhaftierung.

Tipps der Polizei

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich

Auflegen sollten Sie, wenn...

  • ...Sie nicht sicher sind, wer anruft
  • ...Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben
  • ...Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland
  • ...Sie der Anrufer unter Druck setzt
  • ...der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll

Glauben Sie, Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle.

Präventionstipps von Expertin bei "Aktenzeichen XY..."
Kriminalrätin Gabriele Renner wird in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" an diesem Mittwoch ab 20.15 Uhr mehr über die Tricks der "falschen Polizeibeamten" erzählen. Die Präventionsexpertin gibt weitere Tipps, wie sich Bürger schützen davor können.

Hilfreiche Informationen gibt es auch auf der Homepage polizei-beratung.de. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 20 Oktober 2015 16:39

Gudensberg: LKA ermittelt nach Wohnhausbrand

GUDENSBERG. Nach dem Wohnhausbrand, bei dem am Montagabend im Ortskern von Gudensberg zwölf Menschen teils schwere Verletzungen erlitten, sind die Brandermittlungen der Polizei angelaufen. Seit Dienstagmittag untersuchen die Brandermittler des hessischen Landeskriminalamtes den Brandort gemeinsam mit der Homberger Kriminalpolizei.

Mit Hilfe des Technischen Hilfswerkes und der Feuerwehr wurde und wird der Brandschutt des eingestürzten Gebäudeteiles abgetragen, um weitere Untersuchungen und die Brandursachenforschung zu ermöglichen. Aufgrund der Einsturzgefahr ist mit zeitaufwendigen Räumarbeiten zu rechnen, daher ist ein Ermittlungsergebnis noch nicht absehbar. "Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen der Polizei aber keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Straftat vor", sagte ein Polizeisprecher mit Blick auf die Bewohner des Hauses: In dem betroffenen Gebäude waren den Angaben zufolge insgesamt 48 Personen mit bulgarischer und polnischer Staatsangehörigkeit gemeldet.

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Publiziert in HR Polizei

KASSEL. Zwei mutmaßliche Geldfälscher, die ihre Blüten auch selbst in Umlauf gebracht haben sollen, sind der Kripo in Kassel ins Netz gegangen: Die Ermittler nahmen zwei 57 und 62 Jahre alte Männer fest, von denen einer die Vorwürfe einräumte.

Nach intensiven Ermittlungen gelang der Kripo die Festnahme der beiden Männer, die im dringenden Tatverdächtigen stehen, über Wochen hinweg falsche 10-Euro-Scheine hergestellt und verbreitet zu haben. Die Ermittler werfen den Verdächtigen mehr als 40 Fälle vor. Bei der Durchsuchung der Wohnungen fanden die Fahnder schließlich weitere Blüten, Fälschungsmaterial und einen Kopierer sicherstellen.

Aufmerksamkeit und Zufall führten zur Festnahme
Laut Kripo tauchten seit 23. Februar in Banken, Kiosken, Tankstellen und anderen Verkaufsstellen in Stadt und Landkreis Kassel immer wieder gefälschte Zehner auf. Die Blüten hatten immer eine von denselben drei Banknotennummern aufgedruckt. Seit dieser Zeit führten die Beamten intensive Ermittlungen. Ein Zufall führte schließlich am Mittwoch zur Festnahme des 62 Jahre alten Tatverdächtigen: Der Mann wurde in einem anderen Ermittlungsverfahren im Betrugskommissariat befragt. Ein Ermittler der Geldfälschungsserie, der in Folge der Personenbeschreibungen ein klares Bild vom Tatverdächtigen hatte, erkannte schließlich den 62-Jährigen und konfrontierte ihn mit dem Vorwurf der Geldfälschung. Ohne langes Zögern räumte der Mann schließlich die Tat ein.

Die weiteren Ermittlungen führten zum zweiten Tatverdächtigen und zum Auffinden des Kopierers mit dem die Geldscheine produziert wurden. Der 57 Jahre alte Tatverdächtige machte bislang keine Angaben zu seiner Tatbeteiligung. Beide Männer müssen sich nun in mindestens 44 Fällen wegen Herstellens und Inverkehrbringens von Falschgeld verantworten. Wieviel Falschgeld die Männer insgesamt hergestellt hatten, blieb bislang unbekannt und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.


Bereits zuvor hatte es die Polizei in Kassel mit Falschgeld zu tun:
Farbkopie: Falscher Fuffziger in Kassel aufgetaucht (10.10.2014)
Vorsicht, Falschgeld! Weitere Blüten in Kassel aufgetaucht (30.10.2014)
Falschgeld: 26-Jähriger in Kassel festgenommen (05.11.2014)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Die Polizei warnt aktuell vor Blüten, die nichts mit dem Frühling zu tun haben: Falsche 10-Euro-Scheine tauchen derzeit im Raum Kassel auf. Auf allen bislang aufgetauchten Fälschungen sind dieselben drei Seriennummern zu finden.

Die für Falschgeld zuständigen Beamten der Kasseler Kripo bearbeiten zurzeit eine ganze Serie von Falschgelddelikten. Seit 23. Februar tauchen immer wieder falsche 10-Euro-Scheine bei der Bearbeitung in Banken und Sparkassen auf, die aus Geschäften in Stadt und Landkreis Kassel stammen. Bei den bislang 20 polizeilich bekannt gewordenen Falschgelddelikten ist immer eine von drei Banknotennummern aufgetaucht. Dabei handelt es sich um folgende:

  • EB3042429885
  • EB3865276089
  • XA0396560691

Die Auswertung beim hessischen Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden ergab, dass die drei Seriennummern bislang nur in der Stadt und dem Landkreis Kassel auffällig wurden. Bei den bislang sichergestellten Banknoten fehlte das Wasserzeichen, der Sicherheitsstreifen war nur angedeutet, das Durchsichtregister wich ab und das Hologramm war beim Kippeffekt nicht zu erkennen.

Unterschiedliche Händler betroffen
Die Geschäfte, in denen mit den 10-Euro-Blüten bislang bezahlt wurde, sind in unterschiedlichen Branchen tätig. Noch im Februar waren zwei Bäckereien und ein Textilgeschäft in der Innenstadt, je ein Lebensmittelmarkt in Kassel-Nord und Niestetal sowie ein Einrichtungshaus in Lohfelden und eine Tankstelle in der Sandershäuser Straße betroffen. Seit März tauchten die Blüten in zwei Lebensmittelmärkten in Wehlheiden, einem in Bad Wilhelmshöhe und bei einer Firma in Habichtswald sowie in einem Café am Baunataler Marktplatz auf. Der letzte Fall ereignete sich am Mittwoch vergangener Woche in einem Kiosk an der Weserspitze in Kassel.

Hinweis auf zwei Tatverdächtige
In diesem bislang letzten der Polizei bekannten Fall bezahlten zwei unbekannte Männer jeweils mit solchen gefälschten 10-Euro-Scheinen. Die Fälschungen fielen erst auf, als die Männer den Kiosk gegen kurz nach 15 Uhr wieder verlasen hatten und der Mitarbeiter die Geldscheine im Prüfgerät checkte. Er beschrieb die Männer als Deutsche mit einer Größe von 1,75 Meter. Einer der Männer soll schwarz gefärbte lange und zum Pferdeschwanz gebunden Haare, der andere kurze blonde Haare getragen haben. Der Schwarzhaarige wurde zudem mit dunklem Schnauzbart beschrieben. Er soll eine schwarze Stoffhose und eine schwarze Jacke getragen haben. Der Blonde war Brillenträger und sei mit blauer Jeanshose und blauer Jeansjacke bekleidet gewesen.

Hinweise auf weitere Blüten oder zu den Tätern erbittet die Polizei unter der Rufnummer 0561/9100.

Tipps der Polizei
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, Geldscheine beim Erhalt auf Echtheitsmerkmale durch Fühlen, Sehen und Kippen zu überprüfen. Nähere Informationen zu den Sicherheitsmerkmalen aller Banknoten finden sich auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank unter dem folgenden Link: Deutsche Bundesbank - Falschgelderkennung


Erst im Herbst hatte es die Polizei in Kassel mit Falschgeld zu tun:
Farbkopie: Falscher Fuffziger in Kassel aufgetaucht (10.10.2014)
Vorsicht, Falschgeld! Weitere Blüten in Kassel aufgetaucht (30.10.2014)
Falschgeld: 26-Jähriger in Kassel festgenommen (05.11.2014)

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Publiziert in KS Polizei

LAISA/BAD WILDUNGEN. Ein 80 Zentimeter langer Metallsarg hat die Polizei vor Rätsel gestellt: In dem Behälter, der in Battenberg entsorgt worden war, lag ein toter Hund. Wem das Tier gehörte und warum es nicht in der mit Kreuz verzierten Kiste vergraben wurde, bleibt vorerst unklar.

Eine Müllentsorgungsfirma hatte vergangenen Freitag, 31. Mai, in Battenberg-Laisa einen Müllcontainer abgeholt und ihn zur Entsorgung nach Bad Wildungen transportiert. Beim Ausladen fiel den Arbeitern eine sargähnliche Kiste auf. Sie stellten sie zur Seite und verständigten die Bad Wildunger Polizei.

Nicht ohne Hilfsmittel zu öffnen
Die Metallkiste stellte die Beamten vor ein Rätsel. Sie ist etwa 80 Zentimeter lang und jeweils 40 Zentimeter hoch und breit. Die Nähte waren fachmännisch verschweißt und auf dem Deckel ein Kreuz angebracht. "Ohne Hilfsmittel ließ sich die Kiste nicht öffnen", sagte an diesem Freitag Polizeisprecher Volker König.

So riefen die Beamten ihre Kollegen des hessischen Landeskriminalamtes zur Hilfe, die sich dann am Dienstag mit einem Spezialfahrzeug auf dem Weg nach Bad Wildungen machten. Mit einem Röntgengerät wurde der Sarg untersucht. Allerdings brachten die Aufnahmen kein eindeutiges Ergebnis. Wegen der Materialdicke des Metalls konnte man lediglich erkennen, dass sich organische Reste und Knochen in der Kiste befinden. "Allerdings konnte man nicht feststellen, ob die Knochen von einem Menschen oder einem Tier stammten", sagte König weiter.

Kiste in der Rechtsmedizin in Gießen geöffnet
Die Röntgenaufnahmen wurden deshalb Ärzten einer Klinik und auch einer Tierärztin vorgelegt. Aber auch hier gab es keinen eindeutigen Befund. Es blieb also nichts anderes übrig, als die Kiste zu öffnen. Sie wurde in das Institut für Rechtsmedizin nach Gießen transportiert. Polizeibeamte aus Bad Wildungen und ein Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, bewaffnet mit Bohrmaschine und Trennschleifer, begleiteten die Kiste dann am Donnerstag nach Gießen.

Nachdem die Kiste mühevoll geöffnet und der Inhalt untersucht wurde, war schnell klar, dass sich in dem Metallsarg ein größerer dunkelbrauner Hundekadaver befand. Er lag auf einer Decke und war mit einem Kissen gepolstert. Vermutlich handelt es sich bei dem Hund um einen Chow-Chow. Wann er von seinem "Herrchen" in die Kiste gelegt wurde, weiß die Polizei allerding nicht. Er könnte bereits seit geraumer Zeit in der Kiste liegen, denn der Sarg war bereits angerostet.

Ermittlungen zum Hundehalter dauern an
Die Ermittlungen zu dem Hundehalter dauern noch an. Die Polizeistation in Bad Wildungen bittet um Hinweise. Wer Angaben machen kann, meldet sich unter der Rufnummer 05621/7090-0 bei den Ermittlern in Bad Wildungen.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Wie aus den Medien bekannt wurde, haben Cyberkriminelle erneut eine große Anzahl von Datensätzen gestohlen. Dazu zählen auch E-Mail-Adressen und die dazugehörigen Zugangsdaten. Das Landeskriminalamt weist darauf hin, wie man sich als Computernutzer am besten schützt.

Aktuell wurde durch eine Sicherheitslücke im Programm OpenSSL festgestellt, die die Software-Bibliothek verschiedene Anwendungen nutzt. Dies verdeutlicht, wie wichtig es für die sichere Internetnutzung ist, Passwörter sicher zu gestalten und regelmäßig zu ändern.

"Ein Passwort ist sehr sicher, wenn es mindestens 12 Zeichen lang ist und Ziffern und Sonderzeichen enthält", erklärt Kriminaloberkommissar Christoph Schulte. "Ein sicheres Passwort kann man erstellen, wenn man sich beispielsweise einen Satz ausdenkt und von den Wörtern jeweils den ersten Buchstaben nutzt. Zum Beispiel der Satz "Im Sommer 2014 werde ich viel Erdbeereis essen." Wenn ich davon jeweils die ersten Buchstaben nehme, habe ich folgendes Passwort: "IS2014wivEe." Allgemein sollte darauf geachtet werden, keine Wörter aus dem Duden oder anderen Wörterbüchern zu nutzen. Durch sogenannte Wörterbuchattacken können alle darin befindlichen Passwortmöglichkeiten sekundenschnell durchgeprüft werden.

Außerdem sollte für jeden Zugang im Internet ein anderes Passwort gewählt und auch regelmäßig geändert werden. Sollte ein Täter doch einmal ein Passwort geknackt oder erraten haben, dann hat er nicht direkt Zugriff auf mehrere Onlinekonten. Was bedeutet nun regelmäßig? Viele Programme weisen darauf hin, wenn ein Passwort seine Halbwertszeit erreicht hat, und bitten darum, ein neues zu erstellen. Wenn eine Ausspähmöglichkeit bestand, sollte das Passwort unmittelbar geändert werden. Ansonsten soll spätestens nach drei bis maximal sechs Monaten eine Passwortänderung erfolgen.

Was muss allgemein beachtet werden?

  • Halten Sie die Software auf Ihrem Rechner immer auf einem aktuellen Stand. Dies umfasst neben dem Betriebssystem auch die installierten Zusatzprogramme, da bei diesen oft keine automatischen Updates erfolgen.
  • Prüfen Sie, ob Sie eine installierte Anwendung benötigen.
  • Nutzen Sie ein Antivirenprogramm. Dieses muss immer aktuell gehalten werden.
  • Sollten Sie E-Mails mit Anlagen oder eingebetteten Links erhalten, die nicht nachvollziehbar sind, löschen sie diese direkt.
  • Folgen Sie keinen Links in E-Mails, die sie unaufgefordert erhalten!
  • Bleiben Sie skeptisch!

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de und dem Bundesamt für Informationstechnik unter www.bsi-fuer-buerger.de.

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 24 November 2013 16:54

Leiche in Trümmern abgebrannter Kneipe entdeckt

OTTRAU. Einen toten Mann haben Feuerwehrleute in den Trümmern einer ehemaligen Kneipe gefunden. Vermutlich handelt es sich um den einstigen Betreiber, einen 52 Jahre alten Mann. Der Schaden beträgt mehr als 250.000 Euro.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am frühen Sonntagmorgen zum Brand in der ehemaligen Musikkneipe "Between" im Ottrauer Ortsteil Immichenhain. Ein Anwohner entdeckte das Feuer gegen 6 Uhr und schlug Alarm. Mehrere Ortsfeuerwehren rückten mit insgesamt 64 Einsatzkräften an, um den Brand zu bekämpfen. Das Fachwerkhaus stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.

Nachdem der Brand gelöscht war, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Gebäude betreten und nach möglichen Personen durchsuchen. Hierbei wurde ein toter Mann aufgefunden. Die Identität der Person steht zurzeit noch nicht fest. "Man kann nicht ausschließen, dass es sich bei dieser Person um den 52-jährigen, ehemaligen Gaststättenbetreiber aus Ottrau handelt", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Schwalm-Eder hat die Ermittlungen aufgenommen und wird hierbei vom Landeskriminalamt in Wiesbaden unterstützt. Sie schätzt den Sachschaden auf mehr als 250.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft in Kassel ist eingeschaltet.

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