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BAD BERLEBURG. Der Hubschrauberlandeplatz am Bad Berleburger Krankenhaus wird durch die Johanniter Luftrettung auch weiterhin nicht angeflogen. Dazu besteht eine schriftliche Anweisung der Luftaufsicht im Unternehmen. „Wir haben unsere Einschätzung auch den anderen Luftrettungsunternehmen mitgeteilt. Ich weiß nicht, wie die Kollegen der anderen Betreiber es halten, aber wir werden dort nicht mehr anfliegen“, erklärte am Samstag ein Pilot der Johanniter Luftrettung. Zudem werde dies nicht einfacher – denn die Johanniter Luftrettung hat im Spätsommer einen neuen, noch größeren Hubschrauber in ihrer Flotte erhalten, der auch in Bad Berleburg zum Einsatz kommen könnte. „Mit der EC 155 wird es noch windiger und das können wir einfach nicht riskieren“.

Bereits im Sommer hatte der Hubschrauber der Johanniter nicht am Landeplatz anfliegen können, weil Erdhaufen und Baumaterialien zu nah am Landeplatz gelagert worden waren und den Anflug nicht mehr gefahrlos möglich machten. Außerdem lösten sich damals Farbteile der vorgeschriebenen Landeplatzmarkierung und flogen landenden Maschinen teilweise in den Heckrotor. Zwar hatte der damalige Klinikbetreiber Helios damals die Lackierung umgehend ausbessern lassen, mittlerweile zeigen sich aber auch hier erneute Mängel. Der Betreiber der Klinik hat mittlerweile gewechselt und das Haus wird vom Vamed Konzern unterhalten, der damit auch für den Landeplatz zuständig ist.

In der jüngeren Vergangenheit wurden an dem Landeplatz, der sich in einigen hundert Metern Entfernung zum Krankenhaus befindet, zwei Wohnhäuser errichtet, die mit der Bepflanzung oder Bebauung zumindest teilweise gefährlich nahe am Landeplatz liegen.

Die Anwohner, die damals den Bauplatz kauften, haben nach eigenen Angaben vom damaligen Klinikbetreiber Helios jedoch keine Vorgaben zur Beachtung bekommen und diese seien auf Nachfragen auch verneint worden. Auch Nachfragen beim Bauamt hätten keine Auflagen ergeben. Die Bepflanzung und Bebauung ist sogar noch jenseits der Grenze zum Landeplatzgrundstück. Wichtig ist den Anwohnern auch, dass sie die Rettungsflüge nicht stören möchten. Ganz im Gegenteil: "Nach dem Landeabbruch im Sommer haben wir mit dem Baubeauftragten der Klinik gesprochen und auch angeboten, der Klinik entgegenzukommen", erklärt eine Anwohnerin. Gehört haben sie seitdem aber nichts wieder.

Am Sasmtag war dringend der Einsatz eines Rettungshubschraubers erforderlich, um einen Patienten in eine Spezialklinik verlegen zu können. Der Pilot entschied sich, nachdem er auch den ursprünglich als Volleyballfeld genutzten Landesplatz der ehemaligen Herz-Kreislauf-Klinik, die zum selben Klinikkonzern Vamed gehört, nicht anfliegen konnte für eine Landung in einer Wiese direkt an der B 480. „Wir werden den Landeplatz am Krankenhaus in dieser Bebauungssituation nicht mehr anfliegen. Solange nichts passiert, ist alles immer gut. Aber wenn es zu einem Vorfall kommt, stehen wir dann mit großen Problemen da“, bedauerte der Pilot. Die Johanniter Luftrettung fliegt nicht nur mit „Christoph Gießen“ Einsätze in Bad Berleburg. Auch die Maschinen „Christoph Mittelhessen“ aus Reichelsheim, „Akkon Bochum“ aus Marl-Lohmühle, oder „Airrescue Nürburgring“ können in Bad Berleburg zum Einsatz kommen. Auch nachts ist der Einsatz der Hubschrauber aus Gießen und Marl möglich. In diesen Fällen müssen dann Ausweichplätze gefunden werden.

Der Rettungswagen der DRK Rettungswache holte am Samstag die Hubschrauberbesatzung an der Bundesstraße ab, fuhr zum Krankenhaus und übernahm dort nach der Übergabe und Transportvorbereitung den Patienten. Anschließend wurde die Hubschrauberbesatzung mit Patient wieder zum Hubschrauber gefahren und der Patient konnte dann in die Spezialklinik geflogen werden.

Auch am eigentlichen Landeplatz, der sich in unmittelbarer Nähe zur Rettungswache befindet, muss der Rettungswagen diesen Transfer übernehmen. Jedoch sind die Wegstrecken und Zeitverzögerungen dort deutlich kürzer.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um den Landeplatz weiter entwickelt.

Publiziert in SI Retter

BAD BERLEBURG. Am Samstagabend wunderten sich die Anwohner des Bad Berleburger Krankenhauses und aus der Nachbarschaft. Gegen 19.30 Uhr war der Rettungswagen der DRK Wache zum Hubschrauberlandeplatz in unmittelbarer Nähe gefahren und hatte dort auf das Eintreffen des Hubschraubers gewartet. Nichts ungewöhnliches, denn in der Regel nehmen die Notfallsanitäter des DRK Rettungsdienstes dort die Besatzung des Hubschraubers samt Material und Trage auf und fahren zum nahe gelegenen Krankenhaus.

Auf der dortigen Intensivstation, dem Herzkatheterlabor, oder der Notaufnahme werden dann dort bereits vorversorgte Notfallpatienten übernommen und an die Überwachungsgeräte des Hubschraubers angeschlossen. Dann erfolgt der Rücktransport per Rettungswagen zum Hubschrauber und die Patienten werden in eine spezielle, für ihr Notfallmuster ausgerichtete Klinik zur Weiterversorgung geflogen. So sollte es auch am Samstagabend sein.

Doch der Hubschrauber „Christoph Gießen“, der von der Uniklinik Gießen aus seine Einsätze fliegt, brach den Landeanflug ab. Nachdem die beiden Piloten – es war bereits die Nachtbesatzung im Dienst – den Landeanflug bereits eingeleitet hatten, erkannten sie gefährliche Hindernisse in unmittelbarer Nähe des Landeplatzes. In direkter Nähe sind Neubaue entstanden, an denen die Bauarbeiten immer noch nicht abgeschlossen sind. Abflussrohre, lose Zaunpfähle, Speisfässer mit Bäumchen, große Erdhaufen und Holzbretter haben die Landung am Samstag verhindert.

Durch den heftigen Wind, den so genannten Downwash, der durch die großen Rotorblätter beim Landeanflug ausgelöst wird, hätten die Gegenstände in die Luft fliegen und den Hauptrotor treffen können. Kleinere Gegenstände hätten von den Triebwerken angesaugt werden, oder in die Scheiben des Hubschraubers einschlagen können. Umherfliegende Teile hätten die Rettungswagenbesatzung, die Hubschraubercrew, Anwohner, oder Passanten dabei verletzten können. Außerdem löste sich beim Anflug die Kunststoffbeklebung des Landeplatzes der vom Krankenhaus unterhalten wird. Der umherfliegende Staub der beiden Erdhaufen stellte zudem eine enorme Sichtbehinderung für die Piloten dar.

Die erfahrenen Hubschrauberpiloten starteten schließlich durch und suchten sich mit „Christoph Gießen“, einem Hubschrauber vom Typ Dauphin, einen anderen geeigneteren Landeplatz. In diesem Fall ein Parkplatz der Firma Ejot In der Herrenwiese. Der Rettungswagen fuhr schließlich dorthin, um die Hubschrauberbesatzung aufzunehmen und brachte den Patienten anschließend zur Firma Ejot, von wo aus der Hubschrauber dann zur Zielklinik startete. Die Piloten der Firma Heliflight, die in Kooperation mit der Johanniter Luftrettung unter anderem den Christoph Gießen betreibt, werden den Landeplatz in Bad Berleburg bis auf weiteres nicht mehr anfliegen. Sie informierten umgehend ihren Sicherheitsbeauftragten der Firma, der nun „alles Weitere veranlassen wird“.

„Entweder wir finden eine Alternative, oder wir können Bad Berleburg nicht mehr anfliegen“, erklärten sie vor Ort.        

Publiziert in SI Retter
Montag, 02 April 2018 23:37

Nächtlicher Luftrettungseinsatz am Kloster

GRAFSCHAFT. Am Ostermontagabend musste die Löschgruppe Grafschaft Landehilfe am Kloster leisten. Christoph Westfalen aus Münster war im Anflug, um einen schwer kranken Patienten in eine Spezialklinik zu fliegen.

Im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft im Schmallenberger Sauerland werden vor allem Patienten mit Lungenerkrankungen und allergischen Problemen behandelt. Das Kloster verfügt dazu auch über mehrere Intensivstationen.

Um kurz nach 20 Uhr wurden die Kameraden der Feuerwehr Grafschaft alarmiert, um die Landung des ADAC Hubschraubers auszuleuchten. „Zwar wurde hier ein neuer Landeplatz installiert, aber die Landescheinwerfer haben noch keinen Strom. Deshalb müssen wir heute aushelfen und Licht machen“, erklärte der Einsatzleiter der Löschgruppe, die mit 15 Kameraden angerückt war. Nicht nur der Platz wurde angestrahlt – zur besseren Begrenzungsmarkierung setzten die Einsatzkräfte auch kleine Drehlichter ein, die sie auf dem Landeplatz auslegten und waren so den beiden Piloten der Grevener Maschine vom Typ H 145 eine große Hilfe.

Christoph Westfalen ist ein Intensivtransporthubschrauber, das heißt, er wird vornehmlich zu Intensivverlegungen zwischen einzelnen Krankenhäusern eingesetzt. Bei Bedarf kann er aber auch primär zum Einsatz kommen und die Notfallstelle direkt anfliegen, um einen Notarzt zu bringen.

Die Maschine der ADAC Luftrettung GmbH ist in Greven, in der Nähe des Münsterander Flughafens stationiert. Christoph Westfalen ist rund um die Uhr einsatzbereit, kann somit auch nachts zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zum Tagdienst wird in Münster nachts mit zwei Piloten geflogen.

Weitere Maschinen, die für den Bereich HSK, Siegen-Wittgenstein und Waldeck Frankenberg auch nachts zum Einsatz kommen können stehen in Gießen, Bochum (Johanniter Luftrettung), Nörvenich (SAR 41, Bundeswehr), oder Hannover (DRF Luftrettung/HSD Luftrettung). Die Anforderung erfolgt ganz normal über die jeweilig am Einsatzort zuständige Rettungsleitstelle.

Nach rund zwei Stunden war der Einsatz in Grafschaft für die Feuerwehr beendet. Der Hubschrauber war um kurz nach 22 Uhr vom Landeplatz abgehoben, woraufhin die Feuerwehr die Beleuchtung wieder abbauen konnte.

Link zur Löschgruppe Grafschaft: http://www.feuerwehr-schmallenberg.de/einheiten/loeschzug-5/lg-grafschaft/

Link zu Christoh Westfalen: http://www.christoph-westfalen.com/

Publiziert in HSK Feuerwehr

WELLEN/BERGHEIM. Mit schweren Verletzungen wurde am Freitag ein 67 Jahre alter Mann aus der Gemeinde Edertal mit dem Rettungshubschrauber der Johanniter Unfallhilfe in eine Spezialklinik geflogen - der Verletzte hatte aus bislang unbekannten Gründen auf der Landesstraße zwischen Wellen und Bergheim die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war mit einem Baum kollidiert. 

Auch 12 Stunden nach dem schweren Verkehrsunfall (wir berichteten) steht nicht fest, wieso der Edertaler auf seiner Fahrt von Wellen nach Bergheim mit seinem Pkw nach links über die Gegenfahrbahn geriet und mit der Front und der linken Seite seines blauen Dacia Sandero gegen einen Baum geprallt war. Nach dem Crash schoss der Wagen noch 30 Meter über die Fahrbahn und blieb dort stehen.

Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Verkehrsteilnehmer die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über einen Unfall auf der Landesstraße 3383 informiert und berichtet, dass eine Person in seinem Fahrzeug eingeklemmt sei. Daraufhin wurde die gemeinsame Wehr Bergheim-Giflitz sowie die Wehr aus Hemfurth um 18.42 Uhr alarmiert. Polizeikräfte, eine RTW-Besatzung des DRK aus Lieschensruh und ein Notarzt aus Bad Wildungen eilten ebenfalls zur Unfallstelle.

Bei Eintreffen der Wehren und Retter bot sich den Einsatzkräften ein schlimmes Bild: Der Fahrer des Sandero war durch den Aufprall in seinem Autowrack eingeklemmt worden. Mit hydraulischem Gerät trennte die Giflitzer Wehr die B-Säule und die Seitentür vom Chassis und zog den Verletzten schonend  aus dem Fahrzeug. Notarzt und Rettungsassistenten transportierten den Verletzten zum RTW und kämpften dort um das Leben des 67-Jährigen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied sich der Notarzt einen Rettungshubschrauber aus Mittelhessen anzufordern. Als Landeplatz wurde der Feuerwehrstützpunkt Bad Wildungen gewählt. Dort bereiteten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wildungen die Landung vor, leuchteten den Landeplatz aus und lotsten den Helikopter über Funk zur Bodenplatte. Um 19.58 Uhr, hob der Hubschrauber ab, um den inzwischen stabilisierten Patienten in die Klinik nach Gießen zu transportieren.

Mit insgesamt 34 Einsatzkräften waren die Freiwilligen aus Giflitz, Hemfurth und Bergheim in das Geschehen eingebunden worden. Sie leuchteten die Unfallstelle aus, unterstützten die Polizei bei der Sperrung der Landesstraße, retteten den Verletzten aus dem Autowrack und reinigten im Nachgang die Straße von Fahrzeugteilen und Betriebsstoffen.

Auf insgesamt 5500 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden an dem völlig zerstörten blauen Dacia, die Landesstraße 3383 war für knapp zwei Stunden bis zum Abtransport des Unfallautos gesperrt.  (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Um einen Patienten vom Korbacher Stadtkrankenhaus ins Herz-Kreislauf-Zentrum nach Rotenburg verlegen zu lassen, hat die Hessenklinik am Sonntagabend einen Helikopter angefordert. Die Korbacher Feuerwehr leuchtete den Landeplatz aus und sicherte den Helikopter am Boden ab.

Die unter dem Funkrufnamen Christoph Rhein-Main eingesetzte und mit dem Schriftzug Christoph Hessen versehene Maschine der Johanniter Unfallhilfe setzte gegen 21.20 Uhr am Sonntagabend auf dem Landeplatz neben der Klinik zur Landung an. Zu dieser Zeit hatten bereits rund zehn Einsatzkräfte der Korbacher Feuerwehr unter Leitung von Wehrführer Jörn Häußler den Landeplatz mit dem Flutlichtwagen ausgeleuchtet.

Während das medizinische Personal der rot-weißen Maschine im Krankenhaus den Patienten übernahm, sicherten Feuerwehr und Pilot den Helikopter ab - schließlich kommen auch abends immer wieder Schaulustige zum Landeplatz, um einen Hubschrauber aus der Nähe zu betrachten. Vor allem vor dem Abflug gilt es, auf dem nicht umzäunten Gelände mögliche Passanten aus Sicherheitsgründen von der Maschine und ihren drehenden Rotorblättern fernzuhalten.

Unmittelbar nach dem Abflug gegen 22 Uhr in Richtung HKZ Rotenburg kehrte die Feuerwehr zum Stützpunkt zurück. Erst Ende März war eine Maschine der Johanniter am Korbacher Krankenhaus gelandet, um einen im Upland gestürzten Snowboarder in eine Spezialklinik nach Göttingen zu verlegen. Auch bei diesem abendlichen Einsatz hatte die Feuerwehr den Landeplatz für die Luftretter ausgeleuchtet.


112-magazin.de berichtete über den Einsatz:
Nach Snowboardunfall mit Rettungshubschrauber verlegt (24.03.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

WILLINGEN/KORBACH. Nach einem Wintersportunfall im Upland ist ein im Gesicht verletzter Snowboarder am Samstag mit einem Rettungshubschrauber vom Korbacher Krankenhaus aus in eine Klinik nach Göttingen verlegt worden.

Der Gestürzte hatte bei dem Unfall auf einer Willinger Piste offenbar Verletzungen im Gesicht davon getragen und war nach notärztlicher Erstversorgung zunächst nach Korbach in die Hessenklinik eingeliefert worden. Von dort aus stand am Samstagabend die Verlegung in eine Spezialklinik an. Dazu forderte die Leitstelle einen Rettungshubschrauber an. Der Helikopter Christoph Rhein-Main der Johanniter Unfall Hilfe (JUH) übernahm den Einsatz.

Die Luftretter landeten gegen 19.30 Uhr auf dem Landeplatz am Korbacher Stadtkrankenhaus, den die Korbacher Feuerwehr mit dem Lichtmastwagen ausleuchtete. Nach der Übernahme in der Klinik hoben Pilot, Notarzt und Rettungsassistent mit dem Patienten in Richtung Göttingen ab.


Erst am Freitag war ein Rettungshubschrauber im Landkreis im Einsatz:
Mit Bein in Maschine eingeklemmt: Hubschrauber (22.03.2013, mit Video und Fotos)

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Publiziert in Retter

KORBACH. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 ist am Mittwoch ein älterer Patient vom Korbacher Stadtkrankenhaus aus in eine Kasseler Klinik verlegt worden.

Der orangefarbene Helikopter setzte gegen 13 Uhr auf dem Landeplatz an der Hessenklinik auf. Nach der Übernahme des Patienten im Krankenhaus brachten die Besatzungsmitglieder den Mann zum Hubschrauber. Wenig später hob die Crew mit Patient in Richtung Kassel ab.

Christoph 7 flog im vergangenen Jahr mehr als 1200 Einsätze, viele davon in Waldeck-Frankenberg. Der Einsatz am Mittwoch war bereits die zweite Anforderung des Kasseler Rettungshubschraubers im Landkreis im neuen Jahr 2013. Bereits am Neujahrstag waren die Kasseler Luftretter in Waldeck-Frankenberg im Einsatz - nach einem medizinischen Notfall mittags in Bad Wildungen.

Üblicherweise werden Rettungshubschrauber nach schweren Verkehrs- oder Arbeitsunfällen angefordert. Doch die Hilfe der Luftretter ist auch dann gefordert, wenn beispielsweise nach Notfällen kein bodengebundener Notarzt verfügbar ist. Auch Verlegungen in andere Kliniken werden mit Helikoptern durchgeführt, wenn der Transport auf der Straße zu lange dauern würde oder zu beschwerlich für den Patienten wäre.


Link:
Homepage Christoph 7

Publiziert in Retter

KORBACH. Der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 hat am Samstagvormittag den Notarzt zu einem internistischen Notfall nach Korbach eingeflogen. Bei einem 74 Jahre alten Patienten in der Gelsenkirchener Straße wurde dringend die Hilfe eines Notarztes benötigt.

Die beiden Notärzte aus Korbach und Bad Arolsen waren zeitgleich bei anderen Einsätzen gebunden, so dass die Leitstelle den Kasseler Rettungshubschrauber als schnellen Notarztzubringer anforderte. Der Pilot der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuldatal landete die am Kasseler Rot-Kreuz-Krankenhaus stationierte EC 135 bereits zehn Minuten später auf einem Acker direkt an der Dortmunder Straße.

Die Feuerwehr Korbach wurde ebenfalls alarmiert, um den Hubschrauberarzt und den Rettungsassistenten zum eigentlichen Notfallort - in die etwa 100 Meter weit entfernte Gelsenkirchener Straße - zu fahren. Dort bestand für den Hubschrauber keine geeignete Landemöglichkeit. Außerdem sicherten die Korbacher Kameraden den Landeplatz ab. Zahlreiche Anwohner beobachteten interessiert Landung und Start des orangefarbenen Hubschraubers, der den älteren Herrn nach der Versorgung in der Wohnung in eine Kasseler Klinik flog.

Auch beim Tragen des Patienten aus der Wohnung zum Rettungswagen und schließlich aus dem RTW zum Helikopter war die Muskelkraft der Feuerwehrleute gefragt. Sie sperrten aus Sicherheitsgründen die Dortmunder Straße und die Schwelmer Straße während des Starts der Luftretter ab.

Hubschrauber-Notarzt lobt gute Zusammenarbeit
Hubschrauber-Notarzt Peter Stahl lobte am Nachmittag im Gespräch mit 112-magazin.de die gute Zusammenarbeit zwischen der Christoph 7-Crew, dem bodengebundenen Rettungsdienst, der Leitstelle und der Feuerwehr. "Das läuft vorbildlich und dient vor allem dem Wohl des Patienten", sagte der Mediziner.


Links:
Feuerwehr Korbach
Rettungshubschrauber Christoph 7

Publiziert in Retter

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