Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: LKA

KASSEL. Am Dienstag nahm die Kasseler Polizei einen 25-Jährigen aus Kassel fest, der im Verdacht steht, mit Drogen gehandelt zu haben.

Wochenlange Ermittlungen des Kasseler Kommissariats 34 führte die Beamten letztlich auf die Fährte des Mannes. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten dann neben diversen Drogen im Gesamtwert von rund 12.500 Euro auch drei echte Schusswaffen.    

Im Zuge der Ermittlungen zu anderen Verfahren im Betäubungsmittelbereich geriet der 25-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit ins Visier der Beamten. Es ergaben sich diesbezüglich konkrete Hinweise, dass der Mann vermutlich mit Cannabis in nicht geringen Mengen und anderen Drogen Handel betreibt. Nachdem über die Kasseler Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt werden konnte, begab sich die Kasseler Kriminalpolizei am Dienstag an die Wohnanschrift des Tatverdächtigen im Stadtteil Wolfsanger.

Bei der Überprüfung seiner Wohnräume fanden die Beamten rund 2,5 kg Haschisch, 400 g Marihuana und 200 g Amphetamin im Gesamtwert von rund 12.500 Euro. Außerdem stellten sie neben dem Rauschgift weitere Beweismittel, Munition und drei echte Schusswaffen sicher. Bei den Schusswaffen handelt es sich um eine Maschinenpistole, ein Repetiergewehr und eine Pistole. Ob diese auch tatsächlich funktionsfähig sind, überprüfen die Experten vom Landeskriminalamt.  

Der mutmaßliche Drogenhändler war während der Durchsuchung nicht zu Hause. Die Polizei konnte ihn aber an seiner Arbeitsstätte in Kassel festnehmen und im Anschluss auf die Dienststelle bringen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Besitzes und Handels von Betäubungsmitteln, sowie des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten.  

Die weiteren Ermittlungen dauern jetzt noch an und werden vom Ermittlungskommissariat 34 der Kasseler Kriminalpolizei geführt. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in KS Polizei

KNÜLLWALD. Am Montagabend ereignete sich in der Straße Hüttenmühle in Knüllwald-Wallenstein eine Explosion in einem Wohnhaus, bei der das Wohnhaus einstürzte.

Das Wohnhaus, in dem drei Personen gemeldet sind, wurde dabei komplett zerstört und fiel in sich zusammen. Eine zur Unglückszeit im Haus anwesende 74-Jährige Hausbewohnerin wurde durch die Explosion tödlich verletzt und bereits am Montagabend geborgen, ihr 87-jähriger Ehemann wird zurzeit noch vermisst. Eine 79-jährige Hausbewohnerin wurde durch die Explosion und das einstürzende Haus ebenfalls tödlich verletzt und am Dienstagmorgen in den Haustrümmern aufgefunden und geborgen.

Ein 12-jähriges Mädchen, welches im Nachbarhaus wohnt, wurde durch umherfliegende Splitter verletzt. Sie wurde durch Rettungswagen in das Kasseler Klinikum eingeliefert. Die Schwere der Verletzungen ist momentan nicht bekannt, es sind jedoch keine lebensbedrohenden Verletzungen. Ein weiterer Nachbar erlitt in der Folge der Ereignisse einen Schwächeanfall und wurde in einer Klinik ambulant behandelt.

Insgesamt beteiligten sich 350 Rettungskräfte der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuz, des Technischen Hilfswerks, der Rettungshundestaffel und der Bundeswehr an den Rettungsmaßnahmen. Die Kriminal- und die Schutzpolizei waren ebenfalls jeweils mit mehreren Beamten vor Ort, sowie ein Polizeihubschrauber, der am Abend im Einsatz war.

Die Angehörigen wurden vor Ort durch mehrere Notfallseelsorger betreut. Das eingestürzte Haus wurde bisher zweimal erfolglos von den Hunden der Rettungshundestaffel abgesucht. Daraufhin begannen THW und Feuerwehr damit, das Haus von oben herab abzutragen. Der 87-Jährige wurde bisher nicht aufgefunden.

Die Ursache für die Explosion steht zurzeit nicht fest, Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Homberg waren bei den Rettungsmaßnahmen zugegen. Am Dienstag begannen Fachleute des Hessischen Landeskriminalamtes und der örtlichen Kriminalpolizei damit, eine Spurensuche bezüglich der Explosionsursache durchzuführen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand an dem eingestürzten Wohnhaus ein Sachschaden in Höhe von 150.000 - 200.000 Euro. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in HR Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Das Telefon klingelt, auf dem Display erscheint die 110, am Apparat ein Polizeibeamter. Der Polizist erkundigt sich, ob Wertsachen in der Wohnung seien, man müsse diese in Sicherheit bringen beziehungsweise Spuren sichern. Gleich würde deshalb ein weiterer Beamter vor der Haustür stehen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen... So oder ähnlich versuchen derzeit Trickbetrüger im gesamten Bundesgebiet vorwiegend ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Sogar vermeintliche Haftbefehle wurden schon verschickt, mit dem Hinweis, diese seien nur durch das Zahlen einer hohen Summe abzuwenden. Die Fälle häufen sich.

"Die Betrüger geben sich am Telefon überzeugend als Polizisten, zum Beispiel Kommissare, aber auch als Staatsanwälte aus, um so auf perfide Weise das Vertrauen der Angerufenen - zumeist Senioren, zu gewinnen", erläutert Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt - obwohl die Anrufer zumeist aus dem Ausland agieren.

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mit geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen "in Sicherheit" zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft oder Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen. Einmal ausgehändigt, sehen die Opfer ihre Wertsachen oder das Geld jedoch nie wieder.

Opfer werden unter Druck gesetzt
Auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Betrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt, sollen die Angerufenen ihre Konten und Bankdepots leeren und einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgibt, übergeben. Andere Betrugsopfer werden von der falschen Polizei dazu aufgefordert, per Western Union Geld ins Ausland zu überweisen, damit eine angebliche Betrügerbande festgenommen werden könne. Reagiert ein Opfer misstrauisch, wird es unter anderem mit dem Hinweis, es behindere eine "polizeiliche Aktion", wenn es nicht mitmache, unter Druck gesetzt und eingeschüchtert.

Besonders dreiste Täter gaben sich auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in "hochgeheimer Mission" aus. Hatten sich ihre Opfer bereits bei der richtigen Polizei gemeldet, weil sie misstrauisch geworden waren, kontaktierten die Täter ihr Opfer erneut, um es mit dem Hinweis, diese echte Polizei sei korrupt und würde die hochgeheime Operation des Bundeskriminalamts stören, zu verwirren. Dabei scheuten sich die Betrüger nicht, gefälschte Verpflichtungserklärungen zum Beispiel eines "informellen Mitarbeiters des Bundeskriminalamts" oder ähnliche scheinbare Dokumente zu verwenden, um ihr Opfer zu täuschen.

Neben den Anrufen wurden in jüngster Zeit sogar Haftbefehle verschickt mit der Aufforderung, die im Schreiben genannte Geldstrafe zu bezahlen, ansonsten drohe die Inhaftierung.

Tipps der Polizei

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich

Auflegen sollten Sie, wenn...

  • ...Sie nicht sicher sind, wer anruft
  • ...Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben
  • ...Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland
  • ...Sie der Anrufer unter Druck setzt
  • ...der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll

Glauben Sie, Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle.

Präventionstipps von Expertin bei "Aktenzeichen XY..."
Kriminalrätin Gabriele Renner wird in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" an diesem Mittwoch ab 20.15 Uhr mehr über die Tricks der "falschen Polizeibeamten" erzählen. Die Präventionsexpertin gibt weitere Tipps, wie sich Bürger schützen davor können.

Hilfreiche Informationen gibt es auch auf der Homepage polizei-beratung.de. (ots/pfa)

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

STORMBRUCH. Ein technischer Defekt an einer Heizdecke ist laut Kripo der Grund für den folgenschweren Wohnausbrand mit zwei Todesopfern im Diemelseer Ortsteil Stormbruch. Das Feuer war am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen und hatte innerhalb kurzer Zeit das gesamte Dachgeschoss erfasst. Für den 55 Jahre alten Hausbesitzer und seine 81-jährige Mutter kam jede Hilfe zu spät.

Die beiden Bewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten nur noch tot im ersten Stock des Hauses gefunden werden. Bei der von der Staatsanwaltschaft in Kassel angeordneten Obduktion wurden die Vermutungen der Beamten bestätigt: Mutter und Sohn waren an den Folgen einer Rauchgasintoxikation gestorben.

Zwischenzeitlich haben Gutachter des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) und Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei die Brandstelle eingehend untersucht. Sie stellten dabei keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung oder ein fahrlässiges Handeln fest, so dass diese beiden Möglichkeiten als Brandursache ausscheiden. Das Feuer brach laut Polizeisprecher Volker König im Schlafzimmer der Seniorin aus. "Als Brandursache kommt ein technischer Defekt an einer Heizdecke in Betracht", sagte der Sprecher am Freitag. (ots/pfa) 


Auch ein Brand mit zwei Toten in Hörle Anfang Dezember war von einer Heizdecke ausgelöst worden:
Volkmarsen: Zwei Tote bei Brand in Hörle (05.12.2016, mit Video/Fotos)
Brand mit zwei Toten von defekter Heizdecke ausgelöst (19.12.2016, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

STORMBRUCH. Auch zwei Tage nach dem Großbrand in der Ortsmitte von Stormbruch mit zwei Todesopfern ist die Ursache noch unklar, wie die Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte. Bei dem Feuer in der Sauerlandstraße waren am frühen Sonntagmorgen der 55 Jahre alte Hausbesitzer und seine 81-jährige Mutter ums Leben gekommen.

Ein Anwohner hatte den Brand bemerkt und um 4.47 Uhr über Notruf die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte und der Polizei stand das in massiver Bauweise errichtete Zweifamilienhaus auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Vollbrand (wir berichteten). 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Großgemeinde Diemelsee, aus Willingen und aus Korbach löschten den Brand und verhinderten ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude. Für die beiden Bewohner kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Noch während der Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Dies gestaltete sich schwierig, weil Teile des ausgebrannten Hauses einsturzgefährdet sind. Die Ermittlungen dauerten an, erklärte am Dienstag ein Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Die hiesige Kripo habe das hessische Landeskriminalamt (LKA) in die Untersuchungen einbezogen. Brandsachverständige des LKA würden die Brandstelle ebenfalls noch untersuchen, hieß es. Wann dies erfolgt, stand am Dienstag noch nicht fest.

Brand in Hörle forderte ebenfalls zwei Tote
Der tragische Brand in Stormbruch ruft Erinnerungen an das Feuer im Volkmarser Ortsteil Hörle Anfang Dezember wach: Damals waren bei einem nächtlichen Wohnhausbrand ebenfalls zwei Menschen ums Leben gekommen. Seinerzeit fand die Kripo heraus, dass eine defekte Heizdecke das folgenschwere Feuer ausgelöst hatte. (pfa) 


Über den Brand in Hörle berichtete 112-magazin.de damals ausführlich:
Volkmarsen: Zwei Tote bei Brand in Hörle (05.12.2016, mit Video/Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

MARBURG. Der Mann, der Anfang Oktober einen brutalen Raubüberfall auf eine schwangere Frau beging, soll wenig später mit einem Stein auf zwei Frauen eingeschlagen und sie schwer verletzt haben. Das ergab die Auswertung am Tatort gesicherter Spuren. Der 33-Jährige sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Der bereits bestehende Haftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen 33-Jährigen wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg um den Vorwurf des versuchten Totschlages erweitert. Der Beschuldigte soll in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober in der Wilhelmstraße ohne ersichtlichen Grund mit einem Stein auf zwei junge Frauen eingeschlagen und sie dabei schwer verletzt haben.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen der am Tatort sichergestellten Spuren durch das hessische Landeskriminalamt (LKA) erbrachten nun einen Hinweis auf den Beschuldigten. Der 33-Jährige war wegen einer weiteren Tat bereits am 11. Oktober auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Marburg dem Haftrichter des Amtsgerichts Marburg vorgeführt worden. Er ist ebenfalls dringend tatverdächtig, am 8. Oktober am Rande des Wochenmarktes im Marburger Südviertel unter massiver Gewalteinwirkung einer schwangeren Frau die Geldbörse geraubt zu haben. Bereits wegen dieses Vorwurfes hatte das Amtsgericht Marburg die Untersuchungshaft angeordnet.

"Der Beschuldigte schweigt nach wie vor zu beiden Tatvorwürfen", hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg. Die Ermittlungen dauern an. (ots/pfa) 

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei
Freitag, 23 September 2016 17:26

Herrenloser Koffer sorgt für Bombenalarm in Marburg

MARBURG. Ein herrenloser Koffer hat am Freitag Marburger Bahnhof für Aufregung gesorgt. Experten aus dem Hessichen Landeskriminalamt untersuchten das verdächtige Gepäckstück und stellten letztlich fest, dass er leer war.

Aufmerksamen Passanten war der Koffer gegen 7.40 Uhr auf dem ehemaligen Parkplatz des Güterbahnhofs aufgefallen. Sie informierten die Polizei, die daraufhin die Neue Kasseler Straße zwischen Zimmermannstraße und Mauerstraße absperrte. Die Anwohner in den Häusern gegenüber dem Parkplatz wurden aus Sicherheitsgründen aufgefordert, sich in den abgewandten Räumen aufzuhalten. Der Bahnverkehr war von den Absperrmaßnahmen nicht betroffen.

Aus Wiesbaden rückten Sprengstoffentschärfer des Hessischen Landeskriminalamtes an. Sie untersuchten den Koffer und gaben Entwarnung. Letztlich wurden alle Absperrmaßnahmen der Polizei gegen 10.35 Uhr wieder aufgehoben.

Hinweise zum Besitzer des Koffers ergaben sich nicht. (ots/pfa) 

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei

CALDEN. Der Großbrand in der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden Mitte August ist nicht durch vorsätzliche Brandstiftung entstanden. Vielmehr gehen die Ermittler nach ihren Untersuchungen davon aus, dass Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt den Brand auslösten.

Zu dem Brand auf dem Gelände der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Calden war es, wie berichtet am Sonntag, 14. August, in einem aus mehreren Containern bestehenden Gebäudekomplex gekommen. Die Brandursachenermittlungen waren zunächst wegen akuter Einsturzgefahr nicht möglich. An diesem Montag wurden die Container der oberen Etage schließlich mit einem Kran abgetragen, so dass die Ermittler die Brandstelle betreten konnten.

Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt
Am Nachmittag untersuchten die Brandursachenermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gemeinsam mit ihren Kollegen des Hessischen Landeskriminalamtes das Innere der Wohncontainer. Trotz eines sehr hohen Zerstörungsgrades durch die extreme Hitze und durch das Löschwasser konnte die Brandausbruchstelle eindeutig in einem Zimmer im Erdgeschoss lokalisiert werden. Die Spezialisten fanden dort keinerlei Anhaltspunkte, die für eine vorsätzliche Brandstiftung sprechen. Die genaue Brandursache ist nicht mehr festzustellen, jedoch lassen die gefundenen Spuren mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine fahrlässige Brandstiftung oder auf einen technischen Defekt schließen. Der Bewohner des Zimmers, der angab, zur Brandzeit nicht dort gewesen zu sein, konnte auch keinen Aufschluss darauf geben, wie es zum Brand gekommen war.

Das betroffene Gebäude ist eine Wohneinheit bestehend aus insgesamt 30 Doppelcontainern, die in zwei Stockwerken übereinander angeordnet sind. In dem Gebäude wohnten 120 männliche alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Eine Verlegung der Bewohner in andere Unterkünfte war nicht notwendig, da die Caldener Einrichtung über ausreichende Kapazitäten verfügt. (ots/pfa)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Montag, 05 September 2016 16:19

Achtung! Weiterhin Anrufe falscher Polizisten

KASSEL. Weiterhin gehen in der Region Anrufe falscher Polizisten bei Bürgern ein. In allen Fällen versuchen die Betrüger, ihren Gesprächspartnern Informationen zu Wertgegenständen und Bargeld zu entlocken oder an Zugangsdaten zum Onlinebanking der Angerufenen zu kommen.

Seit Sonntagnachmittag melden sich vermehrt Bürger bei der Kasseler Polizei und berichten, von angeblichen Beamten des Polizeipräsidiums Nordhessen oder gar dem Landeskirminalamt (LKA) Hessen angerufen worden zu sein. "In allen der Polizei bislang bekannt gewordenen Fällen handelten die Opfer richtig", sagte Polizeisprecher Torsten Werner - niemand habe den Anrufern die gewünschten Infromationen gegeben.

Oberkommissar Weiß ruft nach Einbruch an
Die gängigste Masche der zuletzt angezeigten Delikte beginnt mit einem Telefonanruf, bei dem ein Mann sich als Polizist ausgibt und von einer angeblichen Festnahme nach einem Einbruch in der Nachbarschaft berichtet. Bei den Tätern sollen dabei Listen mit Adressen gefunden worden sein. Nun würden diese Adressen angerufen, um zu klären, ob tatsächlich Wertgegenstände oder Bargeld vorhanden seien. So auch in einem Fall in der Hunsrückstraße. Ein Mann meldete sich gegen 17 Uhr bei einer dort wohnenden 68-Jährigen und gab sich als Oberkommissar Weiß vom Polizeipräsidium Nordhessen aus. Zu den Vermögenswerten befragt, roch die 68-Jährige den Braten, beendete das Telefonat mit dem falschen Polizisten und informierte sofort die echte Polizei über Notruf 110.

Angeblicher LKA-Mitarbeiter fragt nach PIN
Zuletzt meldete sich am Montagmorgen gegen 11 Uhr ein Anwohner aus dem Kasseler Stadtteil Jungfernkopf. Auch er sei am Sonntagabend von einem Mann angerufen worden, der sich als Mitarbeiter des LKA Hessen ausgab und sich zu Wertgegenständen im Haus des Angerufenen informieren wollte. In diesem Fall ging der falsche LKA-Mitarbeiter sogar noch einen Schritt weiter. Er fragte, ob der 77-Jährige Onlinebanking betreibe, und wollte die Zugangsdaten wissen. Auch dieser Rentner ließ sich keinen Bären aufbinden und beendete das Telefonat.

Wie die Opfer übereinstimmend berichten, meldete sich stets ein besonders höflich agierender Mann, der mit gutem, akzentfreiem Deutsch sprach. Die Kasseler Polizei geht davon aus, dass die Anrufe als Vorbereitung zu möglichen Trickdiebstählen dienen. Nicht selten kündigt der falsche Polizist einen weiteren Beamten an, der, sofern Wertgegenstände und Bargeld von den Opfern benannt werden, zum Abholen und Überprüfen vorbeikommt.

Die echte Polizei rät:

  • Seien Sie am Telefon misstrauisch und aufmerksam
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Machen Sie keine Angaben zu Wertsachen und Bargeld in Ihrer Wohnung
  • Erfragen Sie bei einem Anruf eines angeblichen Polizei- oder Kriminalbeamten Name und Dienststelle und informieren Sie sich selbst durch einen Rückruf bei der Polizei
  • Lassen Sie sich dabei nicht durch die im Display angezeigte Rufnummer des Anrufers irritieren. Insbesondere bei 110 seien Sie gewarnt. Die Polizei ruft nicht unter der Notrufnummer an
  • Benachrichtigen Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt

In den vergangenen Monaten gab es in der Region zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle, in denen auch angebliche Mitarbeiter von Behörden, Versicherungen oder Banken bei arglosen Bürgern anriefen, um vertrauliche Dinge zu erfragen. (ots/pfa)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Auch einen Tag nach dem Großbrand auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden, bei dem mehrere Container vollständig ausbrannten und nach derzeitigem Ermittlungsstand 21 Menschen verletzt wurden, ist die Ursache für das Feuer noch unklar.

Der Brand brach, wie berichtet, am Sonntagmittag gegen 13.15 Uhr aus. Da es sich um ein völlig umfriedetes Gelände mit Zugang nur für Berechtigte handelt, kann weiterhin ein Anschlag von außen ausgeschlossen werden. Der Brand in dem Gebäude entfachte sich offensichtlich von innen nach außen.

Brandursache weiter unklar
Brandursachenermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo waren am Montagmorgen an der Brandstelle. Eine Untersuchung konnte aber auf Grund der akuten Einsturzgefahr noch nicht vorgenommen werden. In Absprache mit dem Betreiber der Einrichtung werden voraussichtlich Ende dieser Woche die oberen Container vorsichtig abgetragen, so dass die Kasseler Ermittler gemeinsam mit Kollegen des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) den Brandort begutachten können.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurden bei dem Brand 21 Personen verletzt. Zwölf Verletzte konnten vor Ort nach ambulanter Behandlung durch die Rettungsdienste wieder entlassen werden. Sie hatten sich leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen. Neun Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Bei den stationär aufgenommenen Personen handelte es sich um Flüchtlinge, Bedienstete der Einrichtung sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr. Zumeist mussten auch hier Rauchgasvergiftungen, aber auch Kreislaufbeschwerden, Schnittverletzungen und Knochenbrüche behandelt werden. Einige konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Das betroffene Gebäude 4 ist eine Wohneinheit, die aus insgesamt 30 Containern besteht, die in zwei Stockwerken übereinander angeordnet sind. In dem Gebäude wohnen nach Angaben des Objektleiters 120 männliche alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Zur Zeit des Brandausbruchs sollen nur einige Bewohner anwesend gewesen sein, da sich viele bei der Essensausgabe oder außerhalb der Unterkunft befanden. Eine Verlegung der 120 Bewohner in andere Unterkünfte war nicht notwendig, da die Caldener Einrichtung noch ausreichende Kapazitäten hat. (ots/pfa)


Am Samstag brannte es in einem Flüchtlingsheim am Edersee:
Schwelbrand in Asylbewerberheim löst Großeinsatz aus (13.08.2016, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Seite 1 von 6

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige