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Montag, 21 Januar 2019 14:01

Rauchwarnmelder löst Alarm in Willersdorf aus

FRANKENBERG-WILLERSDORF. Angebranntes Essen löste am Samstagabend einen Rauchwarnmelder im Gemeindehaus Willersdorf aus.

Während im Gemeindehaus in Willersdorf eine Veranstaltung vorbereitet wurde, geriet das auf dem Herd stehende Essen in Vergessenheit, worauf kurze Zeit später der Rauchwarnmelder auslöste und ein Mitglied der Gemeinde den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg absetzte.

Gegen 20.15 Uhr rückten die Feuerwehren Willersdorf, Frankenberg und Bottendorf in die Stiegelstraße aus, außerdem wurden ein RTW und eine Streife aus Frankenberg zum Einsatzort alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Wehrführer David Tschirner ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr und Rauchvorhang ins Gebäude vor.

Schnell wurde der Kochtopf auf dem Herd im Erdgeschoss entdeckt und ins Freie gebracht. Durch die starke Rauchentwicklung drang der Qualm bis ins Obergeschoss durch, woraufhin der Lüfter in Stellung gebracht wurde, um das Objekt rauchfrei zu bekommen. Etwa 90 Minuten später konnten die Gemeindemitglieder wieder in die Räumlichkeiten zurückkehren und die 30 Einsatzkräfte in ihre Standorte abrücken. (112-magazin)


Publiziert in Feuerwehr

WINTERBERG. In einem Hotel im Winterberger Stadtteil Altenfeld ist es am Montagabend zu einem Brand in der Heizungsanlage gekommen. Die Ehefrau des Hotelbesitzers hatte das Feuer bemerkt.

Die Heizungsanlage ist in einem separaten Gebäude untergebracht, aus dem es gegen 18.45 Uhr zu qualmen begann. Als der Hotelbesitzer zum Gebäude eilte, brannte der Heizungsraum bereits in voller Ausdehnung. Glücklicherweise war das Gebäude nicht mit dem Hotel verbunden.

Feuerwehrmann durch Stromschlag verletzt
Die Feuerwehren aus Winterberg, Siedlinghausen, Altenfeld, Bödefeld, die DL aus Olsberg, der Rettungsdienst, das PSU-Team HSK und die Polizei waren mit rund 70 Kräften im Einsatz. Bei den Löscharbeiten mit schwerem Atemschutz erlitt einer der Feuerwehrleute einen Stromschlag und wurde verletzt. Der Mann musste rettungsdienstlich versorgt werden.

Die Kameraden hatten den stark verqualmten Heizungsraum zunächst mit einem Hochleistungslüfter gelüftet und zum besseren Abzug des Rauches noch eine Wand von außen aufgebrochen. Danach wurde der Brandherd abgelöscht und mit der Wärmebildkamera das Gebäude untersucht.

Zur genauen Höhe des Sachschadens und der Brandursache konnten zunächst noch keine Angaben gemacht werden. Während der Löscharbeiten blieb die Bödefelder Straße im Bereich der Einsatzstelle für den Verkehr voll gesperrt.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Donnerstag, 15 August 2013 13:25

Gebäudebrand: Gefahren für Feuerwehren minimieren

WALDECK-FRANKENBERG. Bei Berufsfeuerwehren schon längst selbstverständlich, bei manchen freiwilligen Feuerwehren leider meist nur als "Aufräumgerät" eingesetzt, um den restlichen Brandrauch aus dem Objekt zu bekommen: Die Rede ist von Feuerwehrlüftern. 

Viele Feuerwehren führen schon seit zehn Jahren auf ihren Fahrzeugen sogenannte Drucklüfter mit, häufig fehlt aber das damit verbundene feuertechnische Wissen. Dieses Know how kann nun endlich Einzug halten, denn Christian Emrich hat mit seinem neusten Werk "Taktische Ventilation – Be- und Entlüftungssysteme im Einsatz" ein rund 250 Seiten starkes Kompendium herausgebracht. Das ausbildungsunterstützende Werk ist bei ecomed Sicherheit erschienen, über den auch die Korbacher Autoren Bernd Dittrich und Christof Linde ihre Bücher veröffentlichten (112-magazin.de berichtete, zum Artikel hier klicken).

Aufgrund des immer größer werdenden Anteils von Plastikelementen im Haushalt entsteht bei einem Gebäudebrand wesentlich mehr Brandrauch als noch vor 50 Jahren. Brandrauch ist ein Gemisch aus Gasen, Staubpartikeln und kleinsten Tröpfchen - und enthält viele giftige Substanzen. Am lebensbedrohlichsten ist aber die erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Konzentration, die für Rauchvergiftung des Menschen maßgeblich sorgt. Führt man nicht frühzeitig eine Durchlüftung des Objektes durch, stauen sich die explosionsgefährlichen Gase während des Brandverlaufes an und verursachen so eine Raumdurchzündung (Flashover). Ein Innenangriff unter Atemschutz wird nun zu einem lebensgefährlichen Einsatz für die Feuerwehrkameraden.

Eine gut ausgeführte Belüftung schon in der Brandentwicklungsphase verschafft im Innenangriff nicht nur deutlichere Sicht, sondern senkt das Risiko eines Großbrandes. Dazu nutzt man meist die Eingangstür des Gebäudes als Zuluftöffnung, indem man den Drucklüfter davor in Stellung bringt. Zeitgleich müssen Abluftöffnungen wie eingeschlagene Fenster oder ein geöffneter Dachstuhl geschaffen werden. Die turbulente Luft im so geschaffenen Ventilationskanal befördert den Brandrauch durch die Abluftöffnungen hinaus, außerdem kühlt sich auch die Raumtemperatur durch Wärmemitführung ab.

In dem Werk wird das komplexe Thema "Feuer und frische Luft" von verschiedenen Seiten beleuchtet, und sogar die medizinischen und physikalischen Hintergründe bleiben nicht auf der Strecke. Das Buch eignet sich perfekt für Führungskräfte und Ausbilder der Feuerwehren, kann aber auch für Laien und Feuerwehrinteressierte sehr informativ sein. Zu Ausbildungszwecken kann außerdem auch ein Foliensatz sowie eine Kurzreferenz beim Verlag bestellt werden.

Bestellinformationen:
Christian Emrich: Taktische Ventilation (256 Seiten, zahlreiche Abbildungen), Verlag ecomed Sicherheit, ISBN 978-3-609-68426-0, 44,99 Euro. 


Erhältlich ist das Buch über den Buchhandel oder die Verlagshomepage:
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Publiziert in Für die Einsatzkräfte
Dienstag, 31 Juli 2012 13:37

Hoher Schaden bei Küchenbrand

MECKHAUSEN. Dem umsichtigen Handeln einer Hausbewohnerin und dem schnellen Einsatz der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass bei einem Küchenbrand am frühen Morgen nicht noch mehr Schaden entstanden ist.
Gegen kurz nach sieben Uhr hatte eine 55-jährige Hausbewohnerin in Meckhausen plötzlich Brandrauch in ihrer Wohnung bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt schliefen andere Hausbewohner noch, die dann von der Frau geweckt wurden. Sie war es auch, die den Notruf absetzte.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte, dem DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg, sowie den Kameraden der Löschgruppe Dotzlar, qualmte es bereits stark aus dem Haus. Die ersteintreffenden Rettungsassistenten der Wache Bad Berleburg vergewisserten sich, dass keine Leute mehr im Haus waren und geleiteten die schockierte Hausbewohnerin sogleich in ein sicheres Haus in der Nachbarschaft.
Die Dotzlarer Kameraden bauten unterdessen eine Wasserversorgung auf, während die zwischenzeitlich aus Arfeld eingetroffenen Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz bereits mit dem Löschangriff in der Einliegerwohnung im Erdgeschoss begannen.

In diesem Moment trafen weitere Feuerwehren aus Bad Berleburg, Sassenhausen, Richstein und Schwarzenau, sowie der DRK Ortsverein Bad Berleburg und die Polizei an der Einsatzstelle ein.
Nachdem der Brand in der Küche von außen recht schnell unter Kontrolle war, konnten die Kameraden unter schwerem auch mit dem Innenangriff beginnen. Anschließend wurde das Haus mit Hochleistungslüftern freigeblasen und abschließend mit der Wärmebildkamera untersucht. Gegen 08.45 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Kriminalpolizei hat ermittelt, dass das Feuer im Bereich der Dunstabzughaube in der Küche entstanden ist – wegen eines technischen Defekts an der Dreifachsteckdose. Den entstandenen Schaden bezifferte die Polizei mit rund 100.000 Euro. Der Rauch sei durch das gesamte Haus gezogen, das derzeit nicht mehr betreten werden dürfe, erklärte die Kripo auf Anfrage weiter.

Publiziert in SI Feuerwehr

MEINERINGHAUSEN. Aus unklarer Ursache hat am Donnerstagnachmittag eine große Lebensbaumhecke neben dem Anbau der Meineringhausener Mehrzweckhalle Feuer gefangen. Das Feuer griff auf die Dachkonstruktion des Stuhl- und Tischlagers der Halle über. Feuerwehrleute aus Meineringhausen und Korbach löschten mit Hilfe von Dachdeckern den Brand. Schaden: Mindestens 20.000 Euro.

Mehrere Dachdecker, die gerade am direkt angrenzenden Feuerwehrgerätehaus arbeiteten, kamen den Brandschützern rasch zu Hilfe. "Mit Akkuschraubern haben die Handwerker im Handumdrehen die Schrauben der Metallplatten gelöst und die Alubleche entfernt", erklärte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt an der Brandstelle gegenüber 112-magazin.de. Nur so hätten die Feuerwehrleute den Brand darunter erreichen und löschen können. Darüber, warum die Hecke gegen 14.30 Uhr zu brennen begonnen hatte, lagen Feuerwehr und Polizei zunächst keine Informationen vor. "Möglicherweise haben spielende Kinder gezündelt", äußerte der Einsatzleiter eine Mutmaßung.

Dachsparren, Dämmung und Gipskartonplatten beschädigt
Nach den Löscharbeiten suchten die Brandschützer das Dach mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Brand- und Glutnestern ab. Gleichzeitig lüfteten sie die Mehrzweckhalle, in die der Brandrauch gezogen war. Das Tisch- und Stühlelager räumten die Feuerwehrleute ebenso aus wie ein Lager für Sportgeräte. Durch das Dach des Anbaus war Löschwasser ins Gebäude gelaufen. Laut Schmidt waren einige Dachsparren, die Dämmung und die von innen und der Decke montierten Gipskartonplatten durch das Feuer und die Löscharbeiten beschädigt worden.

Zwei Beamte der Kripo nahmen noch während der Löscharbeiten routinemäßig die Ermittlungen zur Brandursache auf. Dies erfolgt immer dann, wenn durch ein Feuer ein Schaden an einem Gebäude entsteht. Verletzt wurde durch das Feuer selbst und während der Löscharbeiten niemand - die Besatzung eines vorsorglich ausgerückten Rettungswagens kehrte unverrichteter Dinge zur Wache zurück.

Nur zehn Meter Anfahrt für Meineringhäuser Wehr
Der Einsatz am Donnerstag war der mit der wohl kürzesten Anfahrt in der Geschichte der Meineringhäuser Feuerwehr: Die Brandstelle lag nur etwa 25 Meter vom Gerätehaus entfernt, die Einsatzkräfte brauchten ihr Fahrzeug lediglich etwa zehn Meter aus dem Gerätehaus zu fahren. Sekunden später liefen die Kameraden bereits mit Schlauch und Strahlrohr über eine Wiese und legten los...


Die Korbacher Feuerwehr war erst am späten Mittwochabend im Einsatz:
Küchenbrand: zwei Verletzte in Klinik (25.04.2012, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 16 März 2012 08:20

Siebter Kaminbrand im Winterhalbjahr

RICHSTEIN. Zum siebten Kaminbrand im Winterhalbjahr musste am Donnerstagabend die Feuerwehr in Richstein "Zur Burg" ausrücken. Dort, so die Auskunft der Polizei, würden die Flammen rund zwei Meter hoch aus dem Kamin schlagen. Die Löschgruppe Richstein, die Feuerwehr aus Arfeld mit einem Kehr- und Fegesatz und die Drehleiter aus Bad Berleburg rückten gegen 18.15 Uhr zur Einsatzstelle aus.

Vom Dach aus und unter schwerem Atemschutz gingen die Kameraden gegen den verstopften Kamin vor und fegten ihn wieder frei. Dabei war allerdings die Schwierigkeit, dass der Kamin eine Schräge hatte, die man nur schwer mit dem Besen erreichen konnte. Von unten, aus dem Wohnhaus heraus, gelang es dann aber schließlich, den Kamin frei zu fegen. Dabei war starker Qualm entstanden, sodass die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter zum Lüften des Hauses einsetzen musste.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet und Schornsteinfegermeister Christoph Lange konnte den Kamin abschließend in Augenschein nehmen und der Feuerwehr einmal mehr eine gute Arbeit bescheinigen.

Publiziert in SI Feuerwehr

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